Am nächsten Morgen gings früh los (schon wieder - welch URLAUB ....) und der Himmel war bewölkt und es fing an leicht zu regnen. Jetzt sollte der große Akt mit dem Grenzübertritt von Gods own country runter nach Mexiko kommen. Ach ja, unser Campground war exakt 300 Meter von der realen Grenze entfernt. Was haben die Amis da aufgebaut?? Eine Mauer.
Die braune Mauer und die darunterliegende Kontrollstrasse sind klar zu erkennen.
Überall fahren die Jungs von der „Border Control“ rum. Morgens auch über den Campground und direkt vor unserer Nase vorbei. Somit bauen die Amis genau sowas wie die ehemalige Zonengrenze wieder auf. Wir hätten ihnen also 1989 den ganzen 500 km langen Zaun UND die Berliner Mauer verkaufen können. Da ist Deutschland ein lukratives Geschäft entgangen. Zurück zum Grenzübergang. Wir hatten ja Motorräder mit kalifornischen Nummernschildern, Versicherung, mexikanischer Zusatzversicherung und eine schriftliche Erklärung des „Besitzers“ (Doug), ebendiese Bikes legal benutzen zu dürfen. Trotzdem gab es die Frage des Touristenvisas und des Einfuhrstempels für die Kisten usw.. Wir näherten uns also ehrfürchtig gespannt dem Grenzübergang und bereiteten uns auf einen längeren Aufenthalt mit Schriftkram usw. vor. Es kam ein Schlagbaum, der ging hoch, wir fuhren durch. Nach 100 Metern hielten wir vorsichtshalber mal an und sahen uns um. Wir waren in Mexiko. Thats it??? Keine Grenzer weit und breit. Baja? Coole Sache. All die Panik und filigrane Vorbereitung „ummasonst“. Aber lieber so als andersrum. Nach Geldwechseln bzw. Abheben mit EC Karte – wie viel Pesos sind nochmal ein Dollar, Euro, kanadischer Dollar????? – und Tankstop – was kostet nochmal ein Liter und wie viel Pesos sind das jetzt wieder???? Und was heißt jetzt schnell wieder „volltanken“ auf Spanisch??? – fuhren wir gen Süden. Nach ca. 50 km dann auf einer Steigung die erste Begegnung mit der Dritten Art. Auf Warnschildern wurde eine Militärkontrolle angezeigt. Mexikanisch, d.h. 1 km angezeigt, dann drei km gefahren, dann 500 m angezeigt, noch zwei km gefahren, dann 100 m angezeigt, nochmal einen km gefahren. Dann kam’s aber: Vollsperrung, Jungs in grauen Felduniformen, keine besondere Kennzeichnung, Gesicht schwarz vermummt, Kampfhelm auf dem Kopf und automatische Waffe im Anschlag. Einer kommt auf dich zu, zwei andere sichern mit gezückter Knarre im Hintergrund. Hoppla. Kurzer Blick ins Gepäck – alles klar. Weiter fahren. Nun ja, ist das jetzt beruhigend oder eher nicht??? Abwarten. Wir fuhren dann erst mal sobald möglich runter von der asphaltierten Straße und ab ging’s ins Niemandsland. Nach gefühlten zwei Stunden auf irgendwelchen Eselspfaden kamen wir an einen Punkt der zum ersten Mal auf unserer Karte verzeichnet war. Wir hatten wieder eine grobe Orientierung. Es ist einfach der Hammer: man kann an nahezu jeder x-beliebigen Stelle rechts oder links in die Pampa fahren und es gibt tausend Pfade. Überall Pferdeäpfel übrigens. Die scheinen diese Wege mehr zu frequentieren. Nachdem wir uns endlich mal orientieren konnten kamen wir auf eine Piste welche meiner Meinung nach so ca. 50 km Richtung Süden ging und dann auf eine befestigte Straße stoßen würde. Das war unser erstes Ziel. Nach ca. 5 km kam eine erneute Begegnung mit der dritten Art. Aber diesmal wurde es ein wenig krasser. Wir sahen eine Kreuzung ca. 500 km vor uns und ein Warnschild. Dann setzte sich ein getarnter Hummer hinter uns in Bewegung und schloss uns den Weg zurück ab. Vor uns tauchten wieder die maskierten Jungs mit der Knarre im Anschlag auf und weiter vorne schob sich ein getarnter Hummer auf den Weg. Falle. Cool bleiben und keinen Blödsinn jetzt. Anhalten. Absteigen. Gepäck öffnen. Ähnliches Szenario wie zwei Stunden vorher, einer checkt, die anderen sichern, Sturmgewehr anschlagsbereit aber auf den Boden zeigend. Ausgebaute Stellungen mit Sandsäcken. Ein Hummer vorne, Einer hinten. Der junge Soldat guckte sich ein wenig unser Gepäck an, fragte wozu die Isomatte diene und signalisierte mir, dass es seiner Meinung nach angemessener wäre sich auf größeren und befahreneren Straßen fortzubewegen. Ich versuchte ihm zu erklären, dass wir Piste fahren wollten und in diese Richtung etc. Danach konnten wir weiterfahren. Ich muss zugeben, dass mich auch diese Begegnung nicht gerade fröhlich gestimmt hat.
Das Bild habe ich mir aus dem Netz runtergeladen. Mir war es während der Kontrollen nicht danach Bilder zu schiessen.
Was mich irritierte ist die Tatsache das die Militarios vermummt sind (um von den Narcos nicht wiedererkannt zu werden)und keinerlei Hohheitsabzeichen tragen. Einfach graue oder olivgrüne Felduniformen.
Mal abwarten. Vielleicht ist der Boden hier doch zu heiß. Danach kam ein Wahnsinns Ritt durch die Pampa. Mal Sand, mal Schotter, mal eher alpiner Charakter, dann wieder Wüste. Es ging endlos hin und wir brauchten für die Strecke bestimmt zweieinhalb Stunden. Immer über Stock und Stein. Durch Schlamm, kleinere Pfützen, riesige Löcher, ausgewaschene Straßen, Felsblöcke, etc.. Im Grunde genommen, genau wonach wir gesucht hatten – aber doch kräftezehrend und einigermaßen anspruchsvoll. Vor allem mit unserem Gepäck.
Hier hat es auch noch gebrannt obwohl eh nicht viel wächst.
Wir stellten auch fest, dass wir langsamer fahren mussten da offroadfahren mit viel Gepäck extrem belastend für die Bikes und auch für die Fahrer ist. Da wir die Kräder nicht massakrieren wollten mussten wir, wohl oder übel, vorsichtiger und somit langsamer fahren.
Micha hat auch ständig mit seinem Gepäcksack gekämpft und auch bei mir verrutschte ständig die Packtasche hinten.
Gottseidank hatte der Zimmerer eine halbwegs taugliche Karte besorgt und wir konnten uns einigermaßen orientieren. GPS ging überhaupt nicht und meinen Kompass konnte ich nicht mehr finden. Sonne war keine zu sehen – stark bewölkter Himmel. Auf Himmelsrichtung zu fahren also nicht möglich. Aber die Piste ging immer einigermaßen gen Süden und schließlich und endlich kamen wir einem Kaff namens Ojos Negros raus.
Micha auf der Piste.
Wo da das Kaff dann letztlichz sein sollte war schwer zu erkennen. Ein paar ärmliche Buden und ansonsten breite Sandpisten. Ich war ziemlich fertig und wir wollten was essen gehen. In einer kleinen Bretterbude konnten wir dann frische Radieschen, Gemüse und jede Menge leckere Tacos essen. Die Getränke gab’s in Selbstbedienung aus dem Kühlschrank.
Dann kam der Regen. Wir wollten jetzt eigentlich am Nachmittag runter zur Pazifikküste und dort übernachten. Es regnete aber immer stärker und wir mussten in unserer Bretterbude immer weiter nach hinten rutschen da es überall rein regnete. Der „Koch“ versuchte verzweifelt sein Kabuff wasserfest zu machen und sein „Dach“ zu reparieren aber das war aussichtslos. Wir stellten fest, dass wir totales Schwein hatten denn hätte es eine Stunde vorher angefangen stark zu regnen wären wir da oben in den Bergen im Schlamm versunken und hätten uns wohl nur in den Dreck gelegt. Trotz guter Stollenbereifung ist bei Schlamm nichts zu machen.
Was tun?? Nach einigem hin und her, es wurde inzwischen schwärzer und schwärzer und regnete immer stärker, entschieden wir uns den Versuch zu unternehmen auf die andere Seite der Baja zu fahren. Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass das Wetter auf der Seite, also im Golf von Kalifornien, meistens besser sei und vor allem wärmer. An der einzigen Tanke in der Gegend trafen wir noch ein paar US Jungs und dann fuhren wir bei strömenden Regen zweieinhalb Stunden durch die Wüste und die Berge. Bisschen bizarr und gegensätzlich das Ganze. Micha verfluchte seine mangelhafte Ausrüstung. Während unserer Vorbereitung hatte ich tatsächlich geglaubt, ich bräuchte keine Regenklamotten. Ist ja schließlich `ne Wüste, oder?? Regnet es da vielleicht??? Es hat geschifft wie die Sau. Ich fühlte mich schon ein wenig an unsere Horrorregenfahrt von vor zwei Jahren erinnert und Micha verfluchte das Schicksal und die Baja. Oder zumindest den Regen.
Nach zwei bis drei Stunden im „Schei……..“ Regen hörte es tatsächlich irgendwann auf. Ich hatte bereits jegliche Hoffnung fahren gelassen. Wir trafen auf ein paar Racingteams welche sich für die bald stattfindende Rallye warmmachten. Noch ein Militärposten welcher uns durchwinkte und einmal Ersatzkanister dann waren wir in San Felipe. Nach diesem Tag benötigten wir dringend Bier. Das Wetter sah immer noch „Sch…..“ aus und wir fanden das fertigste Motel von ganz San Felipe. Aber 20 Bucks auf die Hand, Bikes fast im Zimmer und unter Dach. Micha trocknete seine Schuhe im Trockner und hängte die restlichen Klamotten am Bike auf.
Trotz der Mariachis in der Kneipe nebenan bin ich kurz nach 20 Uhr auf dem Bett eingeschlafen und habe bis 6 Uhr morgens geschlafen wie ein Stein. Wir haben noch nicht mal das Bier getrunken. Sagenhaft. Laut Micha hat es fast die ganze Nacht geregnet.
Mittwoch, 23. November 2011
Tag 3
Wir sind – für unsere Verhältnisse – schon wieder früh aufgestanden, haben kurz gefrühstückt und dabei den ersten ehemaligen GI aus Bamberg getroffen. Originalton: „we like to blow things up here – just for fun, you know“ und „yes, I have a lot of weapons“. Er hat uns gleich mal vor Mexiko und dem ganzen Drogenkrieg gewarnt. Wie Alle eigentlich. Stärkt das Vertrauen muss ich sagen. Apropos: Doug meinte nur, warum soll ich auf die Baja wenn ich das auch hier haben kann. Meine Sitznachbarin im Flugzeug während des Fluges nach LA war auch ganz aufgeregt und meinte, ich sollte es mir noch mal gut überlegen und in Kalifornien könne man doch auch gut Motorrad fahren. Was soll ich sagen. Bound for Baja.
Nach einer kurzen Irrfahrt fand Micha einen netten Mechaniker welcher trotz Feiertag an irgendwelchen Chryslern rumschraubte. Der hat uns dann für einen 10er den Dämpfer wieder ran gebaut. Gute Arbeit.
Ich bin ja vor Jahren schon mal hier gewesen, allerdings mit dem Auto, konnte mich aber noch daran erinnern, daß es auch einen Trail durch den Park gibt. Den fanden wir dann auch und es kam die zweite, richtige Offroad Etappe. Ziemlich "offraod" muss ich sagen. Erst Sand, dann Stein, dann Fels. Hat ewig gedauert und ich musste noch an Micha (Diehls) warnende Worte denken von wegen Reichweite und km Leistungen und so.
Hier bei einem kurzen Halt in einem Canyon.
Für 20 km braucht man da gleich mal zwei Stunden. Mindestens. Von wegen 250 km Durchschnitt am Tag. Der Rest vom Tag war Landschaft pur. Erst Joshua Tree, dann südkalifornische Wüste mit Palmen dann plötzlich mit extrem eingeschnittenen Tälern.
Eine unglaubliche Landschaft. Danach ging es hoch auf knapp 1500 Meter und wurde plötzlich fast alpin. Es ging durch ein landschaftlich wunderschönes Hochtal und danach wieder eher in eine wüstenähnliche Gegend. Wunderbares genussvolles Motorradfahren (auf der Straße diesmal). Nachdem wir Bier gekauft hatten fanden wir einen Campingplatz und dachten uns wir sehen uns das mal näher an und übernachten eventuell nochmal eine Nacht in Kalifornien denn wir waren nur noch ca. 10 km von dem Grenzübergang nach Mexiko entfernt. Es entpuppte sich als ein „voll fertiger“ Trailerpark mit einigen „Untoten“.
Micha meinte nur, „der Laden ist so fertig, der passt. Das ist voll unser Niveau“. Auf Nachfrage schickte man uns zum „Parkmanager“, welcher uns zwar als ziemlich „angeschlagen“ erschien, sich aber im Nachhinein als feiner und lustiger Kerl erwies.
Es stellte sich nämlich auch noch heraus, das Brad (seinen richtigen Namen habe ich vergessen – aber er war so wie mein Nachbar Brad oben am Chalet: feiner, lustiger und hilfsbereiter Typ aber meistens besoffen), das dieser kalifornische Brad welchen wir hier in dem letzten gottverlassenen Fleck direkt an der mexikanischen Grenze getroffen hatten, ganze 4 Jahre in Würzburg gelebt hatte. Natürlich hat er für die Army gearbeitet, was sonst. Ichglaube, die halbe männliche US Bevölkerung war irgendwann mal in der Army und in Deutschland. Er (Brad) kannte Unterfranken fast besser als ich und ich habe da immerhin 6 Jahre gelebt. Wir hatten also genügend Bier und einen wirklich lustigen Abend am Lagerfeuer mit Stories über Unterfranken auf Englisch.
Nach einer kurzen Irrfahrt fand Micha einen netten Mechaniker welcher trotz Feiertag an irgendwelchen Chryslern rumschraubte. Der hat uns dann für einen 10er den Dämpfer wieder ran gebaut. Gute Arbeit.
Ich bin ja vor Jahren schon mal hier gewesen, allerdings mit dem Auto, konnte mich aber noch daran erinnern, daß es auch einen Trail durch den Park gibt. Den fanden wir dann auch und es kam die zweite, richtige Offroad Etappe. Ziemlich "offraod" muss ich sagen. Erst Sand, dann Stein, dann Fels. Hat ewig gedauert und ich musste noch an Micha (Diehls) warnende Worte denken von wegen Reichweite und km Leistungen und so.
Hier bei einem kurzen Halt in einem Canyon.
Für 20 km braucht man da gleich mal zwei Stunden. Mindestens. Von wegen 250 km Durchschnitt am Tag. Der Rest vom Tag war Landschaft pur. Erst Joshua Tree, dann südkalifornische Wüste mit Palmen dann plötzlich mit extrem eingeschnittenen Tälern.
Eine unglaubliche Landschaft. Danach ging es hoch auf knapp 1500 Meter und wurde plötzlich fast alpin. Es ging durch ein landschaftlich wunderschönes Hochtal und danach wieder eher in eine wüstenähnliche Gegend. Wunderbares genussvolles Motorradfahren (auf der Straße diesmal). Nachdem wir Bier gekauft hatten fanden wir einen Campingplatz und dachten uns wir sehen uns das mal näher an und übernachten eventuell nochmal eine Nacht in Kalifornien denn wir waren nur noch ca. 10 km von dem Grenzübergang nach Mexiko entfernt. Es entpuppte sich als ein „voll fertiger“ Trailerpark mit einigen „Untoten“.
Micha meinte nur, „der Laden ist so fertig, der passt. Das ist voll unser Niveau“. Auf Nachfrage schickte man uns zum „Parkmanager“, welcher uns zwar als ziemlich „angeschlagen“ erschien, sich aber im Nachhinein als feiner und lustiger Kerl erwies.
Es stellte sich nämlich auch noch heraus, das Brad (seinen richtigen Namen habe ich vergessen – aber er war so wie mein Nachbar Brad oben am Chalet: feiner, lustiger und hilfsbereiter Typ aber meistens besoffen), das dieser kalifornische Brad welchen wir hier in dem letzten gottverlassenen Fleck direkt an der mexikanischen Grenze getroffen hatten, ganze 4 Jahre in Würzburg gelebt hatte. Natürlich hat er für die Army gearbeitet, was sonst. Ichglaube, die halbe männliche US Bevölkerung war irgendwann mal in der Army und in Deutschland. Er (Brad) kannte Unterfranken fast besser als ich und ich habe da immerhin 6 Jahre gelebt. Wir hatten also genügend Bier und einen wirklich lustigen Abend am Lagerfeuer mit Stories über Unterfranken auf Englisch.
Tag 2
Am nächsten Morgen gings früh auf und wir haben unsere Ausrüstung zusammengepackt. Es geht ja nicht viel drauf auf diese Bikes. Wir mussten also wirklich limitieren und wir haben, glaub ich, zwei t-shirts, drei Paar Socken und je zwei Unterhosen mitgenommen. Der Rest war Schlafsack, Zelt, Isomatte und Zeugs für die Motorräder. Wo sollte man da eigentlich noch das Bier hin packen?? Schwierige Frage. Somit waren wir „gezwungen“ ohne letzteres losfahren – volles Risiko. Mach ich ja eigentlich nur ungern, aber „wat mut dat mut“. Der „andere“ Micha meinte, auf meine vor zwei Wochen gestellte Frage wie das denn da so sei mit dem Wasser in der Wüste: „Wasser? Wieso Wasser? Die trinken da alle nur Bier weil man es da sonst sowieso nicht aushält“. Doug war dann so freundlich und hat uns erst mal eine ausführliche Tour durch Kalifornien und speziell die Mojave Wüste gegeben. Unser erster Test. Ich bin beim Halten gleich mal so einfach umgefallen weil das Bike ungewohnt hoch war und ich in ein Loch getreten bin. Aber das war im Sand und es ist nix passiert. Aber peinlich war es schon ……. Der Trip mit Douglas war dann schon mal recht cool weil wir a) die offroad Tauglichkeit der Bikes testen konnten b) die Tauglichkeit der Fahrer und c) gleich mal in einer fantastischen Landschaft auf diversen Trails in der Wüste rumfahren konnten da wir von ihm geführt wurden. Apropos Doug: ein wirklich feiner Typ, vollkommen entspannt und ausgeglichen. Er hat uns zwei Motorräder wie aus dem Laden hingestellt. Da war alles vom Feinsten. Am frühen Nachmittag musste er dann wieder zurück und wir haben uns getrennt. See each other in a week.
Wir fuhren erst mal auf der Straße weiter, Ziel: Joshua Tree Park. Kurz bevor wir da ankamen – und es war eh schon länger als wir gedacht hatten, hielt Micha rechts an und seine Kiste war urplötzlich wahnsinnig laut. Er hatte seinen Dämpfer verloren. Den mussten wir dann am Straßenrand erst mal wiederfinden was uns allerdings gelang. Wir konnten das Teil aber nicht mehr befestigen und somit brauchten wir am nächsten Tag wohl mal die erste Werkstatt. Was ich auch nicht einkalkuliert hatte bei meiner ursprünglichen Grobplanung war die Tatsache, daß es um Schlag 17 Uhr stockdunkel wurde. Aber richtig dunkel und blitzartig. Normalerweise sind wir ja immer im Sommer oder Spätsommer so Touren gefahren, diesmal war aber November und bereits auf Winterzeit umgestellt. Das verkürzte unsere Tageslichtzeit erheblich. Ich war es halt gewohnt bis ca. 20 Uhr oder so fahren zu können – normalerweise. Es wurde auch ziemlich frisch und somit suchten wir uns ein Motel.
Das Harmony Motel kurz vor 29 Palms und direkt am Joshua Tree Park. Ich weiß gar nicht, ob die heiße Spa und den kalten Außenpool erwähnen soll? In der Wüste. Zudem stellte sich heraus, dass es das U2 Hotel war.
Wer kann sich an das Joshua Tree Album erinnern? U2 haben in dem Motel gewohnt als sie das Fotoshooting gemacht haben und die Texte zum Album geschrieben haben. Zufall. Ich habe ein Bild mit Micha vor der Leuchtreklame gemacht, leider total unscharf. Falsche Kameraeinstellung.
Wir fuhren erst mal auf der Straße weiter, Ziel: Joshua Tree Park. Kurz bevor wir da ankamen – und es war eh schon länger als wir gedacht hatten, hielt Micha rechts an und seine Kiste war urplötzlich wahnsinnig laut. Er hatte seinen Dämpfer verloren. Den mussten wir dann am Straßenrand erst mal wiederfinden was uns allerdings gelang. Wir konnten das Teil aber nicht mehr befestigen und somit brauchten wir am nächsten Tag wohl mal die erste Werkstatt. Was ich auch nicht einkalkuliert hatte bei meiner ursprünglichen Grobplanung war die Tatsache, daß es um Schlag 17 Uhr stockdunkel wurde. Aber richtig dunkel und blitzartig. Normalerweise sind wir ja immer im Sommer oder Spätsommer so Touren gefahren, diesmal war aber November und bereits auf Winterzeit umgestellt. Das verkürzte unsere Tageslichtzeit erheblich. Ich war es halt gewohnt bis ca. 20 Uhr oder so fahren zu können – normalerweise. Es wurde auch ziemlich frisch und somit suchten wir uns ein Motel.
Das Harmony Motel kurz vor 29 Palms und direkt am Joshua Tree Park. Ich weiß gar nicht, ob die heiße Spa und den kalten Außenpool erwähnen soll? In der Wüste. Zudem stellte sich heraus, dass es das U2 Hotel war.
Wer kann sich an das Joshua Tree Album erinnern? U2 haben in dem Motel gewohnt als sie das Fotoshooting gemacht haben und die Texte zum Album geschrieben haben. Zufall. Ich habe ein Bild mit Micha vor der Leuchtreklame gemacht, leider total unscharf. Falsche Kameraeinstellung.
Baja Trip - Tag 1
Mit dem Abflug in Montréal hätte bereits alles vermasselt werden können. All unsere tolle Planung und Logistik - gleich mal dahin. Zunächst gab es ein äußerst unfreundliches einchecken mit Air Canada und eine – wie gewohnt - noch unfreundlichere Pass-, Person- und Gepäckkontrolle der neurotischen Amis. Dann blieb der Flieger von Air Canada einfach mal zwei Stunden am Boden – technische Probleme. Da dachte ich mir bereits, daß das ich meinen Anschlußflug nach Los Angeles wohl abhaken könne. Aber ich bin natürlich davon ausgegangen, daß ich dann mit der nächsten Kiste nach LA fliegen kann. Dem war nicht so. In Denver erklärte mir eine völlig aufgelöste Flugbegleiterin von Air Canada, daß ich die Möglichkeit hätte a) nach Burbank Kalifornien weiterzufliegen (ohne Gepäck, das geht nach LA)oder b)am NÄCHSTEN Tag nach LA zu fliegen. Alle aktuellen Direktflüge nach LA seien ausgebucht. Somit waren natürlich unsere ganzen Pläne mit Treffen in LA und anschließender Fahrt nach Bakersfield (wo wir die Bikes übernehmen wollten) geplatzt. Ich war schon komplett zerstört am Boden und malte mir Micha stundenlang wartend in LA aus. Dann habe ich mir nochmal in aller Ruhe alle Optionen überlegt. Ich bin also nochmal zur Lufthansa gegangen denn die haben mir bisher noch immer weitergeholfen. Die freundliche Dame erklärte mir, ich hätte außer den obengenannten Optionen noch die Möglichkeit mich auf eine Warteliste setzen zu lassen für einen Flug nach LA. Zwar verspätet aber eben noch am selben Tag und eben LA. Ich dachte mir, Micha würde schon noch ein bißchen über die vereinbarte Pufferzeit aushalten – so wie ich ihn kenne. Gesagt, getan. Glücklicherweise hatte ich auch noch eine uralte Star Alliance Karte dabei und somit konnte ich ein paar Leute auf der Liste überholen. Als ich am Gate ankam, ca 45 vor Boarding, gab es eine Digitalanzeige und es waren noch 15 Plätze nicht besetzt. Mein Name erschien als Nummer 4 auf der Warteliste von ca. 20 Personen. Nach einer halben Stunde gab es noch genau 4 freie Plätze und ich war immer noch Nummer 4. Da habe ich schon mal Wolfram in Los Angeles per Skype angefunkt und ihm mitgeteilt, daß es wohl nix werden würde mit Bakersfield und das sich demnächst mal mein Brüderchen per Taxi bei ihm einfinden wird. Ich würde dann kommen, wenn es halt ginge. Auf den letzten Drücker – soviel Schwein muß man mal haben – und als vierter und letzter Passagier, wurde mein Name aufgerufen und ich konnte an Bord gehen. Sagenhaft. Natürlich war ich jetzt immer noch zu spät, ob mein Gepäck mit dem ganzen Motorradzeugs ankommen würde war eine andere Frage aber immerhin wäre ich in LA. Am Mittwoch. Relativ kurzer Flug über die Rockies und dann Ankunft. Halt ca drei Stunden später als geplant – aber immerhin. Treffpunkt war die Karl Strauss Brauerei am Terminal 8. Ich gehe voller gespannter Erwartung rein – kein Micha. An der Ausgangshalle war er auch nicht. Tja, war wohl nix mit unserer Logistik. Blöd. Handyverbindung war unmöglich da sein Ding in den USA nicht funktioniert. Also Gepäck holen und auf zu Wolfram. Dann ging es eine Treppe runter und wer saß da auf seinem großen Rucksack, neben der Gepäckausgabe? Logisch. Der Zimmerer. Uff!!!! Mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich hatte nämlich nicht berücksichtigt, daß er an einem anderen Terminal ankommt und dann, ohne Bordkarte, nicht mehr zu mir in das Terminal gelangen kann. Er hatte aber zwischenzeitlich, von einem freundlichen Österreicher (welcher ihm den Glauben an die Österreicher zurükckgibt - aber später mehr zum Thema Österreich)an der Auskunft, erfahren, daß ich zwar nicht im geplanten Flug wohl aber im darauffolgenden saß. Der Nachmittag hat bestimmt ein halbes Päckchen Schwarzer Krauser aufgebraucht - schätze ich mal. Soweit so gut. Jetzt mußten wir uns noch einen Mietwagen holen und wurden dabei ein bißchen abgezockt – aber was solls. Knapp drei Stunden später waren wir oben in Bakersfield und Doug hat uns am Flughafen abgeholt. Extrem pünktlich und zuverlässig. Er hatte so einen riesigen Trailerwohnwagen vor der Tür stehen und wir konnten da übernachten.
Mit der kleinen Turboprop sind wir, am Ende des Trips über LA, Houston nach Puebla geflogen. Immer mit den Bike Jacken an da wir keinen anderen Platz dafür hatten.
Mit der kleinen Turboprop sind wir, am Ende des Trips über LA, Houston nach Puebla geflogen. Immer mit den Bike Jacken an da wir keinen anderen Platz dafür hatten.
Mexico 2011
Was für eine Reise. Mal was Neues - in jeder Beziehung. Nach einer ziemlich stressigen Rückreise bin ich wieder gut in Montreal angekommen. Micha müsste jetzt in Nürnberg sein oder auf der A3 - soweit alles geklappt hat. Er flog ja von Mexiko City nach Amsterdam und von da aus nach Nürnberg. Ich habe - mal wieder - fast den Flug in Mexico verpaßt weil in Mexico City soviel Baustelle und Verkehr war das ich auf den letzten Drücker ans Gate kam.
Dann habe ich den Abend in einer runtergewirtschafteten Flughalle in Newark verbracht weil alles drunter und drüber ging und der Flug nach Montreal 2 Stunden Verstätung hatte und ich ca. 5 mal das Gate wechseln musste. Totales Chaos und hunderte von Getrandeten, schreiende Kinder usw.. Ich war jedenfalls um 3 Uhr morgens Zuhause und Lili hatte mir schon ein Geschenk vorbereitet. Süss.
Wir - d.h. die Gebrüder Heisinger müssen uns bei soviel Leuten )und bei unseren Familien) bedanken die uns den Trip ermöglichten, uns halfen, uns Motorräder zur Verfügung gestellt haben, uns übernachten liessen und uns mit riesiger Gastfreundschaft begegnet sind. Danke Wolfram und Marie, danke Doug, danke Micha (Diehl) und Nath und vor allem riesigen herzlichen Dank an die ganze Familie Popp in Puebla. Ihr seit echt Weltklasse und eure Gang da unten ist riesig. Ich hatte im Flugzeug endlich mal Zeit um einen Bericht zu fertigen und werde mir erlauben das in den nächsten Tagen hier reinzustellen. Wie gehabt.
So sah es übrigens heute morgen aus:
Ich kann Motorrad gegen Skidoo tauschen. Selbst für Montrealer Verhältnisse ein früher Wintereinbruch. Fast 10 cm Schnee heute Nacht. Gestern Nachmittag hatten wir noch 25 Grad in Puebla. Ich kann die ganzen "Mexikaner" schon verstehen.
Dann habe ich den Abend in einer runtergewirtschafteten Flughalle in Newark verbracht weil alles drunter und drüber ging und der Flug nach Montreal 2 Stunden Verstätung hatte und ich ca. 5 mal das Gate wechseln musste. Totales Chaos und hunderte von Getrandeten, schreiende Kinder usw.. Ich war jedenfalls um 3 Uhr morgens Zuhause und Lili hatte mir schon ein Geschenk vorbereitet. Süss.
Wir - d.h. die Gebrüder Heisinger müssen uns bei soviel Leuten )und bei unseren Familien) bedanken die uns den Trip ermöglichten, uns halfen, uns Motorräder zur Verfügung gestellt haben, uns übernachten liessen und uns mit riesiger Gastfreundschaft begegnet sind. Danke Wolfram und Marie, danke Doug, danke Micha (Diehl) und Nath und vor allem riesigen herzlichen Dank an die ganze Familie Popp in Puebla. Ihr seit echt Weltklasse und eure Gang da unten ist riesig. Ich hatte im Flugzeug endlich mal Zeit um einen Bericht zu fertigen und werde mir erlauben das in den nächsten Tagen hier reinzustellen. Wie gehabt.
So sah es übrigens heute morgen aus:
Ich kann Motorrad gegen Skidoo tauschen. Selbst für Montrealer Verhältnisse ein früher Wintereinbruch. Fast 10 cm Schnee heute Nacht. Gestern Nachmittag hatten wir noch 25 Grad in Puebla. Ich kann die ganzen "Mexikaner" schon verstehen.
Dienstag, 22. November 2011
es geht nach Hause
ich hab mal kurz Internet.
Bin auf dem Weg von Puebla nach Mexico City und wenn alles klappt,heute abend gegen Mitternacht wieder in Montreal. Micha fährt in ca. 4 Stunden mit nem anderen Bus und kommt dann einen Tag später - am Donnerstag, in Nürnberg an.
Wahnsinn. Momentan fahre ich am Popocata ....., na ja, am Vulkan halt, vorbei. Die Reiseberichte folgen in den nächsten Tagen. Erste Feststellung soweit: bildet euch immer selbst eine Meinung vor Ort und glaubt den Medien nicht ganz so viel.
ciao und bis in Kürze an dieser Stelle ....
Bin auf dem Weg von Puebla nach Mexico City und wenn alles klappt,heute abend gegen Mitternacht wieder in Montreal. Micha fährt in ca. 4 Stunden mit nem anderen Bus und kommt dann einen Tag später - am Donnerstag, in Nürnberg an.
Wahnsinn. Momentan fahre ich am Popocata ....., na ja, am Vulkan halt, vorbei. Die Reiseberichte folgen in den nächsten Tagen. Erste Feststellung soweit: bildet euch immer selbst eine Meinung vor Ort und glaubt den Medien nicht ganz so viel.
ciao und bis in Kürze an dieser Stelle ....
Donnerstag, 17. November 2011
Wir sind noch am Leben ....
Nun, es ist spät, ich bin müde und ich kann somit leider nur einen kurzen Text schreiben. Standort LA. Wir haben deutsche Currywurst am Sunset Boulevard genossen. Ich habe in den letzten Tagen soviel überwältigende Eindrücke, Landschaften und Begegnungen erlebt, daß mir im Moment einfach die Worte fehlen. Grandios.
Wir waren gerade mit Wolfram (guter alter Freund aus Würzburger Tagen) essen und übernachten heute hier in Los Angeles. Der grässlichsten Stadt auf Erden - zumindest was den Verkehr anbelangt. Morgen folgt der 'Abschlussritt' in Kalifornien. Uns geht es gut, wir sind etwas müde aber ansonsten in Topform. Baja ist schlicht der Wahnsinn. Um es mal einfach auf den Punkt zu bringen.
Übermorgen, auf dem Weg nach Puebla, kann ich mal (versuchen) etwas zusammenzufassen. Uns geht es gut, die Bikes laufen fantastisch, das Wetter ist grandios und wir haben keinen von den'Bösen' gesehen - es passt also alles. Morgen dann der kalifornische 'Ausklang' bevor es nochmal nach Mexiko geht. Die letzte Bike Etappe geht von LA aus zurück nach Bakersfield. Wir hatten weder Netz noch Internet die letzten Tage deshalb gab es keinerlei Kommunikation. Aber alles ist gut. Ende der Durchsage.
Wir waren gerade mit Wolfram (guter alter Freund aus Würzburger Tagen) essen und übernachten heute hier in Los Angeles. Der grässlichsten Stadt auf Erden - zumindest was den Verkehr anbelangt. Morgen folgt der 'Abschlussritt' in Kalifornien. Uns geht es gut, wir sind etwas müde aber ansonsten in Topform. Baja ist schlicht der Wahnsinn. Um es mal einfach auf den Punkt zu bringen.
Übermorgen, auf dem Weg nach Puebla, kann ich mal (versuchen) etwas zusammenzufassen. Uns geht es gut, die Bikes laufen fantastisch, das Wetter ist grandios und wir haben keinen von den'Bösen' gesehen - es passt also alles. Morgen dann der kalifornische 'Ausklang' bevor es nochmal nach Mexiko geht. Die letzte Bike Etappe geht von LA aus zurück nach Bakersfield. Wir hatten weder Netz noch Internet die letzten Tage deshalb gab es keinerlei Kommunikation. Aber alles ist gut. Ende der Durchsage.
Donnerstag, 10. November 2011
Kalifornien
Wer reist, so heißt es, der erlebt was. Allerdings. Jede Menge Komplikationen. Mein Flug hatte technische Probleme und nach einem sehr unfreundlichen Einchecken mit noch wesentlich unfreundlicherem US Einreiseverfahren (welches bereits in Montreal am Flughafen über die Bühne geht)standen wir erstmal zwei Stunden am Flughafen. Oder besser, saßen im Flugzeug und warteten. Dadurch hatte ich meinen Anschlußflug in Denver verpaßt und dort sagte man mir am Ausgang, ich hätte zwei Möglichkeiten. Eine wäre, jetzt nach Burbank statt nach LA zu fliegen, da es für Los Angeles keine Plätze mehr gibt. Ist aber in der Nähe. Oder ich könne in Denver übernachten und am nächsten Tag nach LA fliegen. Falls ich mich für Burbank entscheide, wo immer das auch sein mag, wird mein Gepäck mit dem ganzen Equipment trotzdem nach LA fliegen. Ich kann es mir dann liefern lassen. Blöderweise sitzt jetzt aber gerade Micha bereits in LA am Flughafen und wartet auf mich. Und Doug will uns dann Abends in Bakersfield abholen. Etc.! Zudem kann ich Micha nicht erreichen, da er kein Handy hat (welches auch in Nordamerika funktionierten würde). Ich dreh durch - na klasse. Alle Pläne und alle tollen Planungen gleich am Anfang über den Haufen geworfen. Nach meiner ersten Erschütterung habe ich mich dann wieder gefangen und überlegt. Bin nochmal zu nem anderen Schalter gegangen - Lufthansa, und habe ganz lieb angefragt ob die nicht was für einen gestrandeten Reisenden tun können. Die gaben mir dann den Tip mich auf eine Warteliste (Standby) setzten zu lassen und, falls jemand nicht erscheint, kommen man dann halt eventuell dran. Long story short, ich war Nummer drei auf der Warteliste und es gab noch 4 Plätze. In der ALLERLETZTEN Sekunde und als ALLERLETZTER Passagier, kam ich an Bord.
Also, letztlich ist alles GUT und wir sind im Moment, bei einem Glas kalifornischen Weins, im Joshua Tree Park. 29 Palms um genau zu sein. Der heutige Tag war echt klasse. Doug hat die Bikes super vorbereitet und und uns dann eine kalifornische Offroadführung gegeben. Geil.
Micha in Bakersfield, sicher ist sicher.
Mein "Gepäck" war dabei sich zu verabschieden.
Auf den Spuren der ersten Trapper am Pazifik. Laut Doug, der erste Pfad gen Pazifik. Jededia Smith denke ich.
Also, so far so good. Die nächsten Tage wohl ohne Internet.
Ach ja, noch ne kleine Randnotiz: U2 haben hier übernachtet als sie die Texte zum Joshua Tree Album geschrieben haben und das Photoshooting.
Der Zimmerer sagt gerade, ich soll noch schreiben, daß er 4 Stunden auf mich gewartet hat. Ohne Murren.
Also, letztlich ist alles GUT und wir sind im Moment, bei einem Glas kalifornischen Weins, im Joshua Tree Park. 29 Palms um genau zu sein. Der heutige Tag war echt klasse. Doug hat die Bikes super vorbereitet und und uns dann eine kalifornische Offroadführung gegeben. Geil.
Micha in Bakersfield, sicher ist sicher.
Mein "Gepäck" war dabei sich zu verabschieden.
Auf den Spuren der ersten Trapper am Pazifik. Laut Doug, der erste Pfad gen Pazifik. Jededia Smith denke ich.
Also, so far so good. Die nächsten Tage wohl ohne Internet.
Ach ja, noch ne kleine Randnotiz: U2 haben hier übernachtet als sie die Texte zum Joshua Tree Album geschrieben haben und das Photoshooting.
Der Zimmerer sagt gerade, ich soll noch schreiben, daß er 4 Stunden auf mich gewartet hat. Ohne Murren.
Montag, 7. November 2011
Für den diplomatischen Dienst wäre er sicher wenig geeignet ....
05.11.2011 00:00
Ködnitzer machen bei nächster Demo mit
KÖDNITZ. Auch die Gemeinde Ködnitz ruft zu einer Demonstration für die geplante Ortsumgehung der B 289 in Kauerndorf und Untersteinach auf. So erklärte Bürgermeister Stephan Heckel (CSU) in der Sitzung des Gemeinderates am Donnerstagabend dazu: „Alle Genehmigungsverfahren sind abgeschlossen, einzig die Finanzierung fehlt. Den Menschen vor Ort ist nicht länger vermittelbar, dass Hunderte von Milliarden Euro zunächst in die neuen Bundesländer gepumpt wurden, jetzt verschuldete Euroländer unterstützt werden müssen und dann kein Geld mehr da sein soll für dringend notwendige Infrastrukturprojekte in unserer Heimat.“
Gemeinsam mit Untersteinach wird die Gemeinde Ködnitz am Donnerstag, 10. November, von 16 bis 18.30 Uhr an der Bundesstraße in Kauerndorf mit einer Demo auf den dringend nötigen Bau der Umgehung B 289 Kauerndorf-Untersteinach aufmerksam machen. Geplant sind unter anderem ein Traktorkorso nach Untersteinach und zurück, Großtransparente an den Häusern der Anlieger und eine Kundgebung mit einem Mahnfeuer.
Wie Bürgermeister Stephan Heckel noch ausführte, laufe die Briefaktion noch weiter und Einladungen zur Demo wurden an die zuständigen Politiker versandt. Aus dem Haus des Bundesverkehrsministers bekam die Gemeinde Ködnitz eine Absage: „Der Minister hat wichtige Sitzungstermine in Berlin.“ Gemeinderat Michael Heisinger fand die jüngste Demo zu harmlos: „Da gehört eine halbe Stunde der Laden dichtgemacht!“ rei
Ködnitzer machen bei nächster Demo mit
KÖDNITZ. Auch die Gemeinde Ködnitz ruft zu einer Demonstration für die geplante Ortsumgehung der B 289 in Kauerndorf und Untersteinach auf. So erklärte Bürgermeister Stephan Heckel (CSU) in der Sitzung des Gemeinderates am Donnerstagabend dazu: „Alle Genehmigungsverfahren sind abgeschlossen, einzig die Finanzierung fehlt. Den Menschen vor Ort ist nicht länger vermittelbar, dass Hunderte von Milliarden Euro zunächst in die neuen Bundesländer gepumpt wurden, jetzt verschuldete Euroländer unterstützt werden müssen und dann kein Geld mehr da sein soll für dringend notwendige Infrastrukturprojekte in unserer Heimat.“
Gemeinsam mit Untersteinach wird die Gemeinde Ködnitz am Donnerstag, 10. November, von 16 bis 18.30 Uhr an der Bundesstraße in Kauerndorf mit einer Demo auf den dringend nötigen Bau der Umgehung B 289 Kauerndorf-Untersteinach aufmerksam machen. Geplant sind unter anderem ein Traktorkorso nach Untersteinach und zurück, Großtransparente an den Häusern der Anlieger und eine Kundgebung mit einem Mahnfeuer.
Wie Bürgermeister Stephan Heckel noch ausführte, laufe die Briefaktion noch weiter und Einladungen zur Demo wurden an die zuständigen Politiker versandt. Aus dem Haus des Bundesverkehrsministers bekam die Gemeinde Ködnitz eine Absage: „Der Minister hat wichtige Sitzungstermine in Berlin.“ Gemeinderat Michael Heisinger fand die jüngste Demo zu harmlos: „Da gehört eine halbe Stunde der Laden dichtgemacht!“ rei
Sonntag, 6. November 2011
Wochenende
Yo, da ruft schon mal jemand an und dann verpasse ich das. Sorry Liese. Aber wir hatten in der Tat ein Wahnsinnswetter am Wochenende.
Emile hatte am Samstag morgen ein frühes Fußballspiel und am Nachmittag sind wir zu unserem Freund Hugo auf seine Geburtstagfete gefahren - 40 Jahre, immerhin.
Er wollte dafür unbedingt sein Haus am See nutzen, auch wenn es im Innenbereich noch nicht ganz ausgebaut ist.
Hat trotzdem alles gepaßt. Livemusik, Lagerfeuer, gutes Essen. Gute Fete.
Es gab keinen Tisch aber unsere "Tischler" habe mal ganz kurz aus noch rumliegenden Spanplatten und ein paar Hölzern eine riesige Tafel gebaut. Mit Tischtüchern drauf sah das richtig gut aus später.
Es war Bombenwetter - sonne pur und angenehme Temperatur. Ich bin deshalb mehrmals ein bißchen Spazieren gegangen und habe mal die Kamera mitgenommen. Das Haus ist ca. 1,5 Stunden von Montreal entfernt. Jemand hat da das ganze Land um einen unerschlossenen See aufgekauft, das ganze dann in einzelne Grundstücke aufgeteilt und verkauft dann nach und nach die einzelnen Parzellen.
Hugo hat dann diesen Sommer das Haus hingestellt - zum Teil in Eigenarbeit. Wahnsinn.
Voll unterkellert, gebohrter Tiefbrunnen, gute Isolierung inkl. Verglasung, etc.
Sehr schön - muß ich sagen. Da bin ich schon ein wenig neidisch wenn ich dann unsere "Hütte" damit vergleiche aber es kostet halt auch.
Das muß dann halt auch doch permanent auf Temperatur gehalten werden damit nichts einfriert und man zahlt relativ viel Steuer, etc.. Da ist unsere Hütte schon eher ein klassisches Wochenendhaus. Aber eben auch sehr günstig.
Hier die "Strandpromenade". Das links auf dem Wasser ist übrigens Eis.
Wer in Quebec direkt "am Wasser" sein will - und ein "richtiges" Chalet muß am Wasser sein, der ist unter 100000 kaum dabei. Vor allem wenn man nicht länger als 2 Stunden fahren will. Alles was am Ufer eines Sees ist, ist sehr begehrt.
Hier ist der Blick von "oben". Ich bin mal auf so einen Hügel hochgelatscht. Links im Wald kann man das Dach vom Chalet erkennen.
Morgen habe ich noch eine Konferenz, am Dienstag nochmal einen langen Arbeitstag und dann gehts aber auch schon los.
Wie der Zimmerer richtig bemerkte: "während der nächsten Tage ist alles was wir machen müssen motorradfahren, biertrinken und schlafen - die Aussichten sind also nicht so schlecht".
Emile hatte am Samstag morgen ein frühes Fußballspiel und am Nachmittag sind wir zu unserem Freund Hugo auf seine Geburtstagfete gefahren - 40 Jahre, immerhin.
Er wollte dafür unbedingt sein Haus am See nutzen, auch wenn es im Innenbereich noch nicht ganz ausgebaut ist.
Hat trotzdem alles gepaßt. Livemusik, Lagerfeuer, gutes Essen. Gute Fete.
Es gab keinen Tisch aber unsere "Tischler" habe mal ganz kurz aus noch rumliegenden Spanplatten und ein paar Hölzern eine riesige Tafel gebaut. Mit Tischtüchern drauf sah das richtig gut aus später.
Es war Bombenwetter - sonne pur und angenehme Temperatur. Ich bin deshalb mehrmals ein bißchen Spazieren gegangen und habe mal die Kamera mitgenommen. Das Haus ist ca. 1,5 Stunden von Montreal entfernt. Jemand hat da das ganze Land um einen unerschlossenen See aufgekauft, das ganze dann in einzelne Grundstücke aufgeteilt und verkauft dann nach und nach die einzelnen Parzellen.
Hugo hat dann diesen Sommer das Haus hingestellt - zum Teil in Eigenarbeit. Wahnsinn.
Voll unterkellert, gebohrter Tiefbrunnen, gute Isolierung inkl. Verglasung, etc.
Sehr schön - muß ich sagen. Da bin ich schon ein wenig neidisch wenn ich dann unsere "Hütte" damit vergleiche aber es kostet halt auch.
Das muß dann halt auch doch permanent auf Temperatur gehalten werden damit nichts einfriert und man zahlt relativ viel Steuer, etc.. Da ist unsere Hütte schon eher ein klassisches Wochenendhaus. Aber eben auch sehr günstig.
Hier die "Strandpromenade". Das links auf dem Wasser ist übrigens Eis.
Wer in Quebec direkt "am Wasser" sein will - und ein "richtiges" Chalet muß am Wasser sein, der ist unter 100000 kaum dabei. Vor allem wenn man nicht länger als 2 Stunden fahren will. Alles was am Ufer eines Sees ist, ist sehr begehrt.
Hier ist der Blick von "oben". Ich bin mal auf so einen Hügel hochgelatscht. Links im Wald kann man das Dach vom Chalet erkennen.
Morgen habe ich noch eine Konferenz, am Dienstag nochmal einen langen Arbeitstag und dann gehts aber auch schon los.
Wie der Zimmerer richtig bemerkte: "während der nächsten Tage ist alles was wir machen müssen motorradfahren, biertrinken und schlafen - die Aussichten sind also nicht so schlecht".
Freitag, 4. November 2011
Countdown läuft
Ich fasse nochmal kurz zusammen:
Mittwoch Treffpunkt LA (Privatbrauerei am Flughafen). Dann per Taxi zu Wolfram (guter alter Kumpel aus Würzburger Tagen - Leistenstrasse).
Übernachten. Dann am Donnerstag hoch nach Bakersfield. Bikes auschecken, übernachten. Freitag runter, durch Kalifornien, nach Tecate, Mexiko.
Dann Baja California bis einschließlich Mittwoch. Donnerstag wieder hoch nach Bakersfield und Freitag per Flugzeug, über LA, Houston, nach Puebla (Mexiko). Final Destination.
So in etwa.
Hier die Bikes (danke an Micha, Nath und Doug)
Ich denke, ich werde eher die kleine Kawa fahren und Micha die Honda. Gepäckmäßig bin ich mal gespannt wie wir das lösen. Aber die Perfektion liegt ja bekanntlich im weglassen .....
Mittwoch Treffpunkt LA (Privatbrauerei am Flughafen). Dann per Taxi zu Wolfram (guter alter Kumpel aus Würzburger Tagen - Leistenstrasse).
Übernachten. Dann am Donnerstag hoch nach Bakersfield. Bikes auschecken, übernachten. Freitag runter, durch Kalifornien, nach Tecate, Mexiko.
Dann Baja California bis einschließlich Mittwoch. Donnerstag wieder hoch nach Bakersfield und Freitag per Flugzeug, über LA, Houston, nach Puebla (Mexiko). Final Destination.
So in etwa.
Hier die Bikes (danke an Micha, Nath und Doug)
Ich denke, ich werde eher die kleine Kawa fahren und Micha die Honda. Gepäckmäßig bin ich mal gespannt wie wir das lösen. Aber die Perfektion liegt ja bekanntlich im weglassen .....
Donnerstag, 3. November 2011
Reisighof - 1799 - zufällig online gefunden - Uni Würzburg
Geographisch Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, oder vollständige alphabetische Beschreibung aller im ganzen Fränkischen Kreis liegenden Städt, Klöster, Schlösser, Dörfer, Flekken, Höfe, Berge, Thäler, Flüsse, Seen, merkwüdiger Gegenden u.s.w. ; mit genauer Anzeige von deren Ursprung, ehemaligen und jezigen Besizern, Lage, Anzahl und Nahrung der Einwohner, Manufakturen, Fabriken, Viehstand, merkwürdigen Gebäuden, neuen Anstalten, vornehmsten Merkwürdigkeiten etc. etc., 6 Bände, Ulm : Stettin 1799-1804.
Reissighof, (der) im Kulmbacher Kreise. Die Einwohner pfarren nach Trebgast.
Dennich gibts auch. Ein Weiler - pfarrt nach Kulmbach. Da hat sich aber auch gar nichts geändert - auch in über 200 Jahren nicht.
wer sich ein bißchen umgucken möchte:
http://franconica.uni-wuerzburg.de/Franconica/topographia-franconiae/uebertopographia.html
Reissighof, (der) im Kulmbacher Kreise. Die Einwohner pfarren nach Trebgast.
Dennich gibts auch. Ein Weiler - pfarrt nach Kulmbach. Da hat sich aber auch gar nichts geändert - auch in über 200 Jahren nicht.
wer sich ein bißchen umgucken möchte:
http://franconica.uni-wuerzburg.de/Franconica/topographia-franconiae/uebertopographia.html
Sonntag, 30. Oktober 2011
Fotoshooting
http://www.poladroid.de/2011/10/paerchenshoot/
da hätte ich auch noch Bilder und Videos vom "making of" - vor allem die Szene wo Cora der Lili ihr Wurstbrot wegschnappt und auffrißt.
Da kann man auch verstehen, warum neulich bei der Oktoberfestparty jemand gesagt hat: "das ist deine Nichte??? Die ist ja viel hübscher als du .......".
da hätte ich auch noch Bilder und Videos vom "making of" - vor allem die Szene wo Cora der Lili ihr Wurstbrot wegschnappt und auffrißt.
Da kann man auch verstehen, warum neulich bei der Oktoberfestparty jemand gesagt hat: "das ist deine Nichte??? Die ist ja viel hübscher als du .......".
Verkaufsoffener Sonntag
http://www.infranken.de/nachrichten/lokales/kulmbach/Der-Sonntag-spuelt-Geld-in-die-Kassen;art312,216958
Na dann. Alles nur dank Elke - schaut auch mal die Bildergalerie an.
Hier wäre ich froh über einen verkaufsfreien Sonntag.
Na dann. Alles nur dank Elke - schaut auch mal die Bildergalerie an.
Hier wäre ich froh über einen verkaufsfreien Sonntag.
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Freitag
somit fast Wochenende. Heute morgen mußte ich für einen kurzen Videoclip Aufnahmen machen und ich habe jämmerlich versagt. Ich habs einfach verbockt!! Nach dem 15ten Take wußte ich, das wird nichts mehr. Ich kann nur hoffen, daß die Profijungs irgendwie aus Allem was rausholen. Ansonsten müssen wir es halt nochmal machen.
Danach - und noch völlig fertig von meinem totalen Versagen - habe ich ne Delegation aus Nunavik getroffen und dann, wieder etwas erholter, noch bis in den Abend an einer nicht endend wollenden Sitzung teil genommen. Gott sei Dank ist morgen Freitag. Es beginnt aber auch morgen gleich wieder mit einem - eher unangenehmen, da kritischen - Meeting. Mal sehen wie`s ausgeht. So vergeht eine Woche wie im Flug. Ich habe heute gar nicht gemerkt wie der Tag vergangen ist. Ich habe eigentlich gar nicht gemerkt wie die letzten 15 Jahr vergangen sind. Die vergehen einfach so schnell ......
Immerhin ist Europa gerettet habe ich vorhin gehört. Und mit Europa die Welt. Auch schön. Bis nächste Woche dann ..............
Am Samstag ist Québec angesagt Geburtstagsparty von Sophies Bruder. 40 Jahre. Bockt mich eigentlich nicht so - ich würde nämlich lieber einfach ins Chalet gehen und einen Tag schweigen. Nichts sagen zu müssen ist manchmal auch nicht schlecht.
Ansonsten löst sich hier die Party Quebecois - also die Unabhängigkeitspartei - so langsam in ihre Einzelteile auf und die Gewerkschaft gebärdet sich wie in Chicago 1920. Baseballschläger gegen Streikbrecher und so - Gewerkschaft = Mafia. Ist so. In Quebec zumindest. Ein jämmerliches Bild. Wie aus einer anderen Zeit. Wobei es zich unterschiedliche Gewerkschaften gibt. Aber die Jungs auf dem Bau sind hart drauf. Ach ja, Seitens der Mafia wurde auch mal wieder einer erschossen. Das Gute ist, die erschießen sich fast ausschließlich gegenseitig. Soweit so gut. Hoffentlich ist das in Mexico auch Brauch. Auf das Haus einer Kollegin meines Nachbarn wurden zwei Molotovbrandanschläge ausgeführt. Mal was Neues. Hoffentlich führt keine Spur zu uns - Bruce, mein Nachbar, meinte nur ob er vielleicht sicherheitshalber seine Hausnummer mit Einer der Nachbarn tauschen sollte" (als Scherz natürlich) und ich sagte nur, "aber bitte vom anderen Haus nebenan".
Tja,
ansonsten wird es, langsam aber sicher, recht frisch. O Grad morgens. Oder weniger. Die Dicke Bertha stöhnt schon ein bißchen beim Anlassen. Noch eine Woche, dann muß ich die Kiste für den Winter einmotten.
Das war jetzt wirklich ein wirrer Abriß des heutigen Tages. Aber so ist es nun mal.
Danach - und noch völlig fertig von meinem totalen Versagen - habe ich ne Delegation aus Nunavik getroffen und dann, wieder etwas erholter, noch bis in den Abend an einer nicht endend wollenden Sitzung teil genommen. Gott sei Dank ist morgen Freitag. Es beginnt aber auch morgen gleich wieder mit einem - eher unangenehmen, da kritischen - Meeting. Mal sehen wie`s ausgeht. So vergeht eine Woche wie im Flug. Ich habe heute gar nicht gemerkt wie der Tag vergangen ist. Ich habe eigentlich gar nicht gemerkt wie die letzten 15 Jahr vergangen sind. Die vergehen einfach so schnell ......
Immerhin ist Europa gerettet habe ich vorhin gehört. Und mit Europa die Welt. Auch schön. Bis nächste Woche dann ..............
Am Samstag ist Québec angesagt Geburtstagsparty von Sophies Bruder. 40 Jahre. Bockt mich eigentlich nicht so - ich würde nämlich lieber einfach ins Chalet gehen und einen Tag schweigen. Nichts sagen zu müssen ist manchmal auch nicht schlecht.
Ansonsten löst sich hier die Party Quebecois - also die Unabhängigkeitspartei - so langsam in ihre Einzelteile auf und die Gewerkschaft gebärdet sich wie in Chicago 1920. Baseballschläger gegen Streikbrecher und so - Gewerkschaft = Mafia. Ist so. In Quebec zumindest. Ein jämmerliches Bild. Wie aus einer anderen Zeit. Wobei es zich unterschiedliche Gewerkschaften gibt. Aber die Jungs auf dem Bau sind hart drauf. Ach ja, Seitens der Mafia wurde auch mal wieder einer erschossen. Das Gute ist, die erschießen sich fast ausschließlich gegenseitig. Soweit so gut. Hoffentlich ist das in Mexico auch Brauch. Auf das Haus einer Kollegin meines Nachbarn wurden zwei Molotovbrandanschläge ausgeführt. Mal was Neues. Hoffentlich führt keine Spur zu uns - Bruce, mein Nachbar, meinte nur ob er vielleicht sicherheitshalber seine Hausnummer mit Einer der Nachbarn tauschen sollte" (als Scherz natürlich) und ich sagte nur, "aber bitte vom anderen Haus nebenan".
Tja,
ansonsten wird es, langsam aber sicher, recht frisch. O Grad morgens. Oder weniger. Die Dicke Bertha stöhnt schon ein bißchen beim Anlassen. Noch eine Woche, dann muß ich die Kiste für den Winter einmotten.
Das war jetzt wirklich ein wirrer Abriß des heutigen Tages. Aber so ist es nun mal.
Dienstag, 25. Oktober 2011
Es gibt halt noch Rocker
http://www.infranken.de/nachrichten/lokales/kulmbach/Kulmbach-Kultur-Musik-Shark-rockt-seit-25-Jahren;art312,215405
Die Jungs von Shark sind immer noch am Start. Da werde ich ja richtig neidisch - immerhin ist Robert als Support dabei.
Ich gratuliere zum 25 jährigen. Sagenhaft. Da geht ja nur noch Euroshäck drüber ...
Die Jungs von Shark sind immer noch am Start. Da werde ich ja richtig neidisch - immerhin ist Robert als Support dabei.
Ich gratuliere zum 25 jährigen. Sagenhaft. Da geht ja nur noch Euroshäck drüber ...
Montag, 24. Oktober 2011
Faszinierend
http://youtu.be/RFadDfqfxFg
Eine, wie ich finde, ausnahmsweise mal gut investierte "Fernsehstunde".
Schmidt Schnauze. Das deutsche Orakel. Der Weise.
Faszinierend - der Ritterschlag. Einzig der manchmal fragend, um Bestätigung bittende Blick zu Steinbrück hat mich ein wenig irritiert. Spricht aber andererseits ja nur für Steinbrücks Kompetenz. Aus Schmidts Augen zumindest.
Vielleicht auch nur eine Kameraeinstellung. Eisenhart wie er sich eine nach der anderen ansteckt und den Schnupftabak reinhaut.
Ich bin zwar immer noch der Meinung, das der Nato Doppelbeschluß unnötig war aber was solls, jeder kann ja mal irren.
"Wie haben sie das gemeint??" - "So wie ich es gesagt habe!!!"
Jedenfalls ein würdiger Auftritt für einen 92 jährigen. Das gibt mir auch ein bißchen Hoffnung für mich selbst und das Alter.
Eine, wie ich finde, ausnahmsweise mal gut investierte "Fernsehstunde".
Schmidt Schnauze. Das deutsche Orakel. Der Weise.
Faszinierend - der Ritterschlag. Einzig der manchmal fragend, um Bestätigung bittende Blick zu Steinbrück hat mich ein wenig irritiert. Spricht aber andererseits ja nur für Steinbrücks Kompetenz. Aus Schmidts Augen zumindest.
Vielleicht auch nur eine Kameraeinstellung. Eisenhart wie er sich eine nach der anderen ansteckt und den Schnupftabak reinhaut.
Ich bin zwar immer noch der Meinung, das der Nato Doppelbeschluß unnötig war aber was solls, jeder kann ja mal irren.
"Wie haben sie das gemeint??" - "So wie ich es gesagt habe!!!"
Jedenfalls ein würdiger Auftritt für einen 92 jährigen. Das gibt mir auch ein bißchen Hoffnung für mich selbst und das Alter.
Sonntag, 23. Oktober 2011
Kulmbach, Internet und Bier
http://www.bavaria-info.com/kulmbachgermany.html
Mein Google Alert hat mir heute diese Webseite angezeigt. Angeblich hat Kulmbach mehr Brauereien als jede andere Stadt in Bayern.
So wie ich die Sache sehe, hat Kulmbach genau ein Industriebier und dann noch als Brauerei die "Kommun". Soweit zur Imagepflege und zur Genauigkeit englischer Webseiten. Oder sollte der Landkreis gemeint sein?? Selbst dann, gibts wieviel?? 5 Brauereien??
Da siehts in der Fränkischen natürlich, gottseidank, noch anders aus.
Mein Google Alert hat mir heute diese Webseite angezeigt. Angeblich hat Kulmbach mehr Brauereien als jede andere Stadt in Bayern.
So wie ich die Sache sehe, hat Kulmbach genau ein Industriebier und dann noch als Brauerei die "Kommun". Soweit zur Imagepflege und zur Genauigkeit englischer Webseiten. Oder sollte der Landkreis gemeint sein?? Selbst dann, gibts wieviel?? 5 Brauereien??
Da siehts in der Fränkischen natürlich, gottseidank, noch anders aus.
Samstag, 22. Oktober 2011
Film: "nicht weit von mir" - u.a. mit vielen Szenen gedreht am Reisighof
http://www.youtube.com/watch?v=_We6oj1FAQI
Auf youtube ist der Trailer (Vorspann) zum Film zu sehen - bzw. ein bißchen vom "making of" und man sieht etliche Szenen welche auf dem Reisighof gedreht worden sind.
U.a. die Verfolgungsszene unten unterhalb der Ferienwohnungen, dann oben am Heinersreuther Weg das Maisfeld, die Kuhszene, der Lagerfeuerplatz hinter dem Haus und auch die Holzpaneele der oberen Ferienwohnung ist deutlich wiederzuerkennen. Die anderen Locations des Films scheinen wirklich gut ausgewählt worden zu sein und die Bilder sind ausdrucksstark. Ich bin jetzt echt auf den Film gespannt. Scheint äußerst professionell gemacht zu sein und die Thematik ist hoch interessant.
Marlies und Reini waren, laut Kaddl, bei der Premiere dabei. Deshalb bin ich auch draufgekommen und habe mal geguckt ob da schon was im Netz ist. Ich hoffe, sie haben eine DVD bekommen. Ansonsten kauft euch alle Eine oder geht ins Kino - junge Filmemacher sollten unterstützt werden. Mal sehen ob es das demnächst auf Amazon gibt.
Auf youtube ist der Trailer (Vorspann) zum Film zu sehen - bzw. ein bißchen vom "making of" und man sieht etliche Szenen welche auf dem Reisighof gedreht worden sind.
U.a. die Verfolgungsszene unten unterhalb der Ferienwohnungen, dann oben am Heinersreuther Weg das Maisfeld, die Kuhszene, der Lagerfeuerplatz hinter dem Haus und auch die Holzpaneele der oberen Ferienwohnung ist deutlich wiederzuerkennen. Die anderen Locations des Films scheinen wirklich gut ausgewählt worden zu sein und die Bilder sind ausdrucksstark. Ich bin jetzt echt auf den Film gespannt. Scheint äußerst professionell gemacht zu sein und die Thematik ist hoch interessant.
Marlies und Reini waren, laut Kaddl, bei der Premiere dabei. Deshalb bin ich auch draufgekommen und habe mal geguckt ob da schon was im Netz ist. Ich hoffe, sie haben eine DVD bekommen. Ansonsten kauft euch alle Eine oder geht ins Kino - junge Filmemacher sollten unterstützt werden. Mal sehen ob es das demnächst auf Amazon gibt.
Donnerstag, 20. Oktober 2011
So ein Pech
http://www.sueddeutsche.de/politik/libyen-nach-gaddafis-tod-ende-einer-legende-1.1169675
Nun ja, mag sein, daß es besser ist, daß er tot ist. Andererseits hatte ich mich insgeheim schon auf einen Prozess am internationalen Gerichtshof in Den Haag gefreut, wo dann Nicolas Sarkozi, Gerhard Schröder, Bush, Berlusconi usw. hätten antreten müssen um mal so zu erzählen, wie das denn so war im Beduinenzelt. Bei den Staatsempfängen. Den Wirtschaftstreffen. Bei dem unterzeichnen der Staatsabkommen, Ölverträgen und sonstigen Aufträgen für die Wirtschaft. Da hätte man doch mal so ein bißchen aus dem Nähkästchen plaudern können, oder?? Bunga bunga. Aber jetzt, so ein Pech, hat sich der Typ doch echt abknallen lassen. Blöd, nicht wahr??
Nun ja, mag sein, daß es besser ist, daß er tot ist. Andererseits hatte ich mich insgeheim schon auf einen Prozess am internationalen Gerichtshof in Den Haag gefreut, wo dann Nicolas Sarkozi, Gerhard Schröder, Bush, Berlusconi usw. hätten antreten müssen um mal so zu erzählen, wie das denn so war im Beduinenzelt. Bei den Staatsempfängen. Den Wirtschaftstreffen. Bei dem unterzeichnen der Staatsabkommen, Ölverträgen und sonstigen Aufträgen für die Wirtschaft. Da hätte man doch mal so ein bißchen aus dem Nähkästchen plaudern können, oder?? Bunga bunga. Aber jetzt, so ein Pech, hat sich der Typ doch echt abknallen lassen. Blöd, nicht wahr??
und schon sans wieder weg
Kathrin und Sven meine ich. Ich erlaube mir einfach mal so einige Bilder aus dem Fundus (copyright S&K) hier hochzuladen.
Das erste WE war ja gleich mal Chalet, bei fast hochsommerlichen Temperaturen.
Im Fluß war eine riesige und extrem flache Sandbank. Deshalb konnte man einfach so die Stühle reinstellen. Micha hat sich schon darüber gewundert .....
Ein paar kleinere Motorradtrips waren auch dabei.
Groß wie das Land auch die zugehörigen Geräte. Waschmaschine und Trockner. Ich habe mich wohl insgesamt schon zu stark angepaßt als das mir das noch auffallen würde. Alles ist überdimensioniert. Andererseits finde ich so einen großen Kühlschrank, im Gegensatz zu der üblichen deutschen "kindergröße", mittlerweile eigentlich ganz praktisch. Der Herd ist auch etwas breiter ......
Die Woche ging dann rum wie im Flug. Unter anderem mit der Wanderung hoch zum Mont St. Hilaire. Die Wildgänse machen eine kurze Pause auf dem Weg nach Süden.
Und der Canyion. Danach gehts 20 Meter runter und der Felsen ist recht rund ...... nun ja,
Guter Blick auch von oben vom Olympiastadion - wo ich im Übrigen noch nie gewesen bin ...
Tja, und dann noch ein kleiner nächtlicher Trip hoch zum Mont Royal
Geile Zeit. Lili und Emile haben sich super amüsiert, ein wenig ihr deutsch verbessert, während Kaddl und Sven sicherlich ihr französisch aufpoliert haben. Schön wars mit Euch!!!! Hat echt Spaß gemacht.
Jetzt gilt es erstmal wieder drei Wochen Routine zu überbrücken, zu Arbeiten (bin vorhin um 21 Uhr heimgekommen)und dann kommt die Baja!!! Mal ganz was anderes.
Das erste WE war ja gleich mal Chalet, bei fast hochsommerlichen Temperaturen.
Im Fluß war eine riesige und extrem flache Sandbank. Deshalb konnte man einfach so die Stühle reinstellen. Micha hat sich schon darüber gewundert .....
Ein paar kleinere Motorradtrips waren auch dabei.
Groß wie das Land auch die zugehörigen Geräte. Waschmaschine und Trockner. Ich habe mich wohl insgesamt schon zu stark angepaßt als das mir das noch auffallen würde. Alles ist überdimensioniert. Andererseits finde ich so einen großen Kühlschrank, im Gegensatz zu der üblichen deutschen "kindergröße", mittlerweile eigentlich ganz praktisch. Der Herd ist auch etwas breiter ......
Die Woche ging dann rum wie im Flug. Unter anderem mit der Wanderung hoch zum Mont St. Hilaire. Die Wildgänse machen eine kurze Pause auf dem Weg nach Süden.
Und der Canyion. Danach gehts 20 Meter runter und der Felsen ist recht rund ...... nun ja,
Guter Blick auch von oben vom Olympiastadion - wo ich im Übrigen noch nie gewesen bin ...
Tja, und dann noch ein kleiner nächtlicher Trip hoch zum Mont Royal
Geile Zeit. Lili und Emile haben sich super amüsiert, ein wenig ihr deutsch verbessert, während Kaddl und Sven sicherlich ihr französisch aufpoliert haben. Schön wars mit Euch!!!! Hat echt Spaß gemacht.
Jetzt gilt es erstmal wieder drei Wochen Routine zu überbrücken, zu Arbeiten (bin vorhin um 21 Uhr heimgekommen)und dann kommt die Baja!!! Mal ganz was anderes.
Montag, 17. Oktober 2011
Der Indian Summer ist vorbei
Kaddl und Sven waren mal kurz in Quebec City. Tagestour. Ansonsten eher durchwachsenes Wetter und durchwachsene Arbeit im Büro.
Am Samstag war allerdings Oktoberfest bei uns. Inklusive Bier vom Faß (danke Tobi) und allem was dazugehört. Es war jedenfalls ein langer und amüsanter Abend.
Die Zeit vergeht wie immer wie im Flug und noch drei Tage und die Zwei "Touris" sind schon wieder unterwegs und auf dem Weg nach Düsseldorf. Apropos Düsseldorf und Pott, guter Spruch, "woanders is auch Scheiße"!!!!!
Am Sonntag früh mußte ich dann auch schon um 8 Uhr aufstehen (welche ein Graus), da Emile sein Wintersaisonauftaktspiel hatte. Er hat sogar ein Tor geschossen - der Stolz eines jeden fußballbegeisterten Vaters. Er umspielte den Verteidiger und dann ab ins lange Eck - yeahhhhh! Ansonsten steht er meistens immer noch rum, als würde er nicht dazugehören. Aber er wird auf jeden Fall besser - technisch wie auch vom Spielverständnis und, er spielt immer den Paß. Das macht von den anderen Kids kaum einer - die dribbeln lieber bis sie den Ball verlieren.
Themawechsel: Lili ist immer noch im Tek Wan Do Kurs. Bis dato. Abwarten. Das kann in dem Alter ja schnell wechseln .....
Schule taugt alles.
Die Planungen für die Baja California im November sind weiter vorangeschritten und es gab erhebliche Veränderungen.
Wir (der Zimmerer und ich) fliegen immer noch nach LA, treffen uns dort und übernachten bei einem Kumpel (Wolferl). Dann gehts nach Bakersfield, nördlich von LA, und wir übernehmen die Bikes. Aus versicherungstechnischen und logistischen Gründen fahren wir mit `nem Van zur Grenze und ab dort wird Motorrad gefahren. Wir haben 6 Tage auf der Baja, das sollte genügen. Dann liefern wir die Bikes wieder ab und FLIEGEN nach Puebla. Alles andere wäre viel zu kompliziert und eventuell auch viel zu gefährlich gewesen. Siehe Sicherheitslage in Zentralmexiko. Jedenfalls kann Eliesabeth jetzt einigermaßen beruhigt sein. Auf der Baja scheint die Lage sehr entspannt zu sein und auf dem Festland Mexikos sind wir kaum unterwegs und wenn, dann in einem Feriendomizil bei unserem Kumpel und bei Sauerbraten und Kulmbacher BIER.
Die Bikes sind top shape und wir haben auch ein wenig Ausrüstung mit. Ich bin echt gespannt ...... mal was anderes.
Noch drei Wochen - dann gehts ab. To be continued ......
Am Samstag war allerdings Oktoberfest bei uns. Inklusive Bier vom Faß (danke Tobi) und allem was dazugehört. Es war jedenfalls ein langer und amüsanter Abend.
Die Zeit vergeht wie immer wie im Flug und noch drei Tage und die Zwei "Touris" sind schon wieder unterwegs und auf dem Weg nach Düsseldorf. Apropos Düsseldorf und Pott, guter Spruch, "woanders is auch Scheiße"!!!!!
Am Sonntag früh mußte ich dann auch schon um 8 Uhr aufstehen (welche ein Graus), da Emile sein Wintersaisonauftaktspiel hatte. Er hat sogar ein Tor geschossen - der Stolz eines jeden fußballbegeisterten Vaters. Er umspielte den Verteidiger und dann ab ins lange Eck - yeahhhhh! Ansonsten steht er meistens immer noch rum, als würde er nicht dazugehören. Aber er wird auf jeden Fall besser - technisch wie auch vom Spielverständnis und, er spielt immer den Paß. Das macht von den anderen Kids kaum einer - die dribbeln lieber bis sie den Ball verlieren.
Themawechsel: Lili ist immer noch im Tek Wan Do Kurs. Bis dato. Abwarten. Das kann in dem Alter ja schnell wechseln .....
Schule taugt alles.
Die Planungen für die Baja California im November sind weiter vorangeschritten und es gab erhebliche Veränderungen.
Wir (der Zimmerer und ich) fliegen immer noch nach LA, treffen uns dort und übernachten bei einem Kumpel (Wolferl). Dann gehts nach Bakersfield, nördlich von LA, und wir übernehmen die Bikes. Aus versicherungstechnischen und logistischen Gründen fahren wir mit `nem Van zur Grenze und ab dort wird Motorrad gefahren. Wir haben 6 Tage auf der Baja, das sollte genügen. Dann liefern wir die Bikes wieder ab und FLIEGEN nach Puebla. Alles andere wäre viel zu kompliziert und eventuell auch viel zu gefährlich gewesen. Siehe Sicherheitslage in Zentralmexiko. Jedenfalls kann Eliesabeth jetzt einigermaßen beruhigt sein. Auf der Baja scheint die Lage sehr entspannt zu sein und auf dem Festland Mexikos sind wir kaum unterwegs und wenn, dann in einem Feriendomizil bei unserem Kumpel und bei Sauerbraten und Kulmbacher BIER.
Die Bikes sind top shape und wir haben auch ein wenig Ausrüstung mit. Ich bin echt gespannt ...... mal was anderes.
Noch drei Wochen - dann gehts ab. To be continued ......
Dienstag, 11. Oktober 2011
Kaddl und Sven in Montreal
sind tatsächlich angekommen.
Hier die Belege. Ein erstes WE am Chalet bei wahrlich sommerlichen Bedingungen.
Hier die Belege. Ein erstes WE am Chalet bei wahrlich sommerlichen Bedingungen.
Québec im Spiegel
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,790617,00.html
kann ich leider nur bestätigen - andererseits kann man darüber diskutieren ob noch mehr Autobahnen und Brücken und sonstiges gebaut werden muß oder ob man lieber ins Erziehungssystem oder das Gesundheitswesen investiert. Was mich wirklich irritiert ist die Tatsache, daß in Québec leider weder das Eine NOCH das Andere wirklich Top ist. Es ist wohl auch nicht wirklich schlecht aber zwei Jahre Wartezeit für eine Knie OP und ähnliches sind nicht tragbar.
Was die Korruption anbelangt verlangen übrigens ALLE hier eine parlamentarische Kommission und ein Eingreifen der Regierung, allein, ebendiese ziert sich da sie viel Spendengeld von Firmen erhalten hat welche - mehr oder weniger direkt - mit im Korruptionssumpf stecken.
kann ich leider nur bestätigen - andererseits kann man darüber diskutieren ob noch mehr Autobahnen und Brücken und sonstiges gebaut werden muß oder ob man lieber ins Erziehungssystem oder das Gesundheitswesen investiert. Was mich wirklich irritiert ist die Tatsache, daß in Québec leider weder das Eine NOCH das Andere wirklich Top ist. Es ist wohl auch nicht wirklich schlecht aber zwei Jahre Wartezeit für eine Knie OP und ähnliches sind nicht tragbar.
Was die Korruption anbelangt verlangen übrigens ALLE hier eine parlamentarische Kommission und ein Eingreifen der Regierung, allein, ebendiese ziert sich da sie viel Spendengeld von Firmen erhalten hat welche - mehr oder weniger direkt - mit im Korruptionssumpf stecken.
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Thanksgiving - Action de grâce - Erntedankfest
Es steht das traditionelle Thanksgiving for der Tür. D.h. langes Wochenende, denn Montag ist Feiertag. Außerdem kommen morgen abend Kaddl und Sven an.
Lili ist schon ganz gespannt und hat bereitwillig ihr Zimmer für die Beiden geräumt. Sie hat sich übrigens die Haare schneiden lassen. Schulterlang. Sieht total süß aus.
Am Samstag muß ich dann früh los da ich um 10 eine Sitzung oben am Chalet habe. Die Rasselbande inlusive Kaddl und Sveniburli kommen dann gemütlich mit dem Auto nach und wir treffen uns zum späten Mittagessen in der italienischen Kneipe vor Ort.
Das Wetter soll begnadet werden - Sonne pur und mild, ca 25 Grad. Dazu die Laubfärbung - das wird mit Sicherheit geil. Bis Montag werden wir somit gemeinsam im Chalet verbringen. Das wird lustig, wir haben uns ja seit Mai nicht mehr gesehen und es gibt - glaube ich - ne ganze Menge zu besprechen. Am Samstag drauf machen wir noch Oktoberfest in der Rue Cartier. Bier vom Faß, Obatztn, Kartoffelsalat, Bretzn, Sauerkraut und Würstchen. Ozapft wirds ........
Lili ist schon ganz gespannt und hat bereitwillig ihr Zimmer für die Beiden geräumt. Sie hat sich übrigens die Haare schneiden lassen. Schulterlang. Sieht total süß aus.
Am Samstag muß ich dann früh los da ich um 10 eine Sitzung oben am Chalet habe. Die Rasselbande inlusive Kaddl und Sveniburli kommen dann gemütlich mit dem Auto nach und wir treffen uns zum späten Mittagessen in der italienischen Kneipe vor Ort.
Das Wetter soll begnadet werden - Sonne pur und mild, ca 25 Grad. Dazu die Laubfärbung - das wird mit Sicherheit geil. Bis Montag werden wir somit gemeinsam im Chalet verbringen. Das wird lustig, wir haben uns ja seit Mai nicht mehr gesehen und es gibt - glaube ich - ne ganze Menge zu besprechen. Am Samstag drauf machen wir noch Oktoberfest in der Rue Cartier. Bier vom Faß, Obatztn, Kartoffelsalat, Bretzn, Sauerkraut und Würstchen. Ozapft wirds ........
Mittwoch, 5. Oktober 2011
mit Stil verabschiedet - auch bei der letzten Präsentation
http://www.apple.com/
und eine Woche später ist das Bild von Steve Jobs auf der APPLE internet Seite auch schon wieder weg. Aus vorbei. Alles zeitlich. Back to business.
und eine Woche später ist das Bild von Steve Jobs auf der APPLE internet Seite auch schon wieder weg. Aus vorbei. Alles zeitlich. Back to business.
Montag, 3. Oktober 2011
Wie sich die Zeiten ändern
arbeite von Zuhause und habe mal meine Backups aufgeräumt. Dabei bin ich auf ein paar Zufallsfunde gestoßen.
Die Bilder sind abfotografiert von den alten Bildern im Treppenhaus. Im Moment kann uns wohl nur noch die Tante sagen, wer eigentlich die abgebildeten Personen sind. Der Kastanienbaum wurde wohl gerade gepflanzt.
Die Bilder sind abfotografiert von den alten Bildern im Treppenhaus. Im Moment kann uns wohl nur noch die Tante sagen, wer eigentlich die abgebildeten Personen sind. Der Kastanienbaum wurde wohl gerade gepflanzt.
Samstag, 1. Oktober 2011
Die Vorbereitung läuft
das wird sicherlich Neuland.
Mit Cross- bzw. Offroadbikes mal so ca. 1200 km auf Schotter und Sand in der Wüste fahren und dann nochmal 1000 km durch Zentralmexiko. Von meinem Kumpel Micha (der Andere, nicht der Zimmerer) inspiriert und logistisch ausgestattet (u.a. Motorräder in Bakersfield/Kalifornien) gehts am 9. November los. Ankunft und Übernachtung in LA bei einem guten Freund. Anschließend müssen wir uns wohl einen Transporter leihen um hoch nach Bakersfield zu fahren und uns die Bikes zu holen. Wegen der Probleme mit der US Versicherung fahren wir dann, mit den Kisten hintendrin, zur mexikanischen Grenze, geben den Leihwagen ab und fahren dann mit den Bikes über die Grenze und runter auf die BAJA California. John Steinbeck läßt grüssen. Was danach kommt und wie das alles dann funktioniert, darüber bin ich mir noch einigermaßen unschlüssig. Aber das kriegen wir raus im Übrigen bin ich ja der Meister der Improvisation. GPS, Wasser, Gepäck, Sprit, Übernachtung, etc. - jede Menge logistische Herausforderungen. Aber es haben ja schon jede Menge Leute vor uns gemacht - also sooo dramatisch wird es dann auch nicht werden. Ab La Paz müssen wir dann mit einer Fähre rüber auf das mexikanische Festland und von dort aus (Mazatlan) geht es bis runter nach Puebla - südöstlich von Mexiko City - bis zu unserem Kumpel Bernd. Soweit der grobe Plan. Ich bin ja mal gespannt ........ Als Ansporn erwartet uns da eine PALLETTE Kulmbacher Bier. Na dann .....
Mit Cross- bzw. Offroadbikes mal so ca. 1200 km auf Schotter und Sand in der Wüste fahren und dann nochmal 1000 km durch Zentralmexiko. Von meinem Kumpel Micha (der Andere, nicht der Zimmerer) inspiriert und logistisch ausgestattet (u.a. Motorräder in Bakersfield/Kalifornien) gehts am 9. November los. Ankunft und Übernachtung in LA bei einem guten Freund. Anschließend müssen wir uns wohl einen Transporter leihen um hoch nach Bakersfield zu fahren und uns die Bikes zu holen. Wegen der Probleme mit der US Versicherung fahren wir dann, mit den Kisten hintendrin, zur mexikanischen Grenze, geben den Leihwagen ab und fahren dann mit den Bikes über die Grenze und runter auf die BAJA California. John Steinbeck läßt grüssen. Was danach kommt und wie das alles dann funktioniert, darüber bin ich mir noch einigermaßen unschlüssig. Aber das kriegen wir raus im Übrigen bin ich ja der Meister der Improvisation. GPS, Wasser, Gepäck, Sprit, Übernachtung, etc. - jede Menge logistische Herausforderungen. Aber es haben ja schon jede Menge Leute vor uns gemacht - also sooo dramatisch wird es dann auch nicht werden. Ab La Paz müssen wir dann mit einer Fähre rüber auf das mexikanische Festland und von dort aus (Mazatlan) geht es bis runter nach Puebla - südöstlich von Mexiko City - bis zu unserem Kumpel Bernd. Soweit der grobe Plan. Ich bin ja mal gespannt ........ Als Ansporn erwartet uns da eine PALLETTE Kulmbacher Bier. Na dann .....
Donnerstag, 29. September 2011
no news - good news
So isses, solange nichts passiert ist alles okay. Routine. Im Moment regnets mal zur Abwechslung. Aber nächste Woche siehts dann schon wieder freundlicher aus. Dieses Jahr hatte ich eh Glück. Ich fahre ja wirklich ab Anfang April JEDEN Tag mit dem Motorrad auf die Arbeit und dieses Jahr kann ich mich praktisch nicht daran erinnern, die Regenklamotten gebraucht zu haben.
In der aktuellen Ausgabe der Zeit habe ich mal wieder einen wirklich lesenswerten Artikel über Deutschland, sein Selbstverständnis und die Betrachtung Deutschlands aus dem Ausland gelesen.
Eine Frau ist Kanzlerin, der Vizekanzler ist in Vietnam geboren, der Finanzminister sitzt im Rollstuhl und der Außenminister ist schwul. Ich finde, unabhängig vom politischen Blickwinkel, ist das schon aussagekräftig. Vor 20 Jahren wohl noch schier unvorstellbar - heute angenehme Realität und kein Mensch regt sich auf.
Was gibt es Neues aus Quebec?? Nun, zunächst mal eine Diskussion um die größenordnung der Korruption und "Vetterleswirtschaft". Das Land hat nur 7 Millionen Einwohner, jeder kennt jeden ganz grob gesagt, und da wird ab einer gewissen Größe die Luft halt dünn. Will sagen, eine Autobahn oder ein Immobilienprojekt oder eine Brücke können hier halt nur zwei oder drei Konsortien bauen und die sprechen sich dann halt ab. Liegt in der Natur der Sache. Eins laß ich dir, eins läßt du mir. Schlagen wir überall 30 % drauf, hat jeder seinen Spaß. Kenne ich selbst aus meiner Lehrlingszeit als Heizungsbauer aus Kulmbach. Da gab es 4 Firmen, soweit ich mich erinnern kann, und es wurde sich halt abgesprochen. Nicht das ich das gut heise, aber damals kannte ich mich halt auch noch nicht so aus.
Ansonsten gibt es eine Diskussion um Einwanderung und eine Begrenzung eben dieser. Kommt mir bekannt vor.
Nächstes Jahr stehen große Einschnitte bei diversen Staatsausgaben an sowie Steuererhöhungen. Da kommt Freude auf. Griechenland läßt grüssen .....
In der aktuellen Ausgabe der Zeit habe ich mal wieder einen wirklich lesenswerten Artikel über Deutschland, sein Selbstverständnis und die Betrachtung Deutschlands aus dem Ausland gelesen.
Eine Frau ist Kanzlerin, der Vizekanzler ist in Vietnam geboren, der Finanzminister sitzt im Rollstuhl und der Außenminister ist schwul. Ich finde, unabhängig vom politischen Blickwinkel, ist das schon aussagekräftig. Vor 20 Jahren wohl noch schier unvorstellbar - heute angenehme Realität und kein Mensch regt sich auf.
Was gibt es Neues aus Quebec?? Nun, zunächst mal eine Diskussion um die größenordnung der Korruption und "Vetterleswirtschaft". Das Land hat nur 7 Millionen Einwohner, jeder kennt jeden ganz grob gesagt, und da wird ab einer gewissen Größe die Luft halt dünn. Will sagen, eine Autobahn oder ein Immobilienprojekt oder eine Brücke können hier halt nur zwei oder drei Konsortien bauen und die sprechen sich dann halt ab. Liegt in der Natur der Sache. Eins laß ich dir, eins läßt du mir. Schlagen wir überall 30 % drauf, hat jeder seinen Spaß. Kenne ich selbst aus meiner Lehrlingszeit als Heizungsbauer aus Kulmbach. Da gab es 4 Firmen, soweit ich mich erinnern kann, und es wurde sich halt abgesprochen. Nicht das ich das gut heise, aber damals kannte ich mich halt auch noch nicht so aus.
Ansonsten gibt es eine Diskussion um Einwanderung und eine Begrenzung eben dieser. Kommt mir bekannt vor.
Nächstes Jahr stehen große Einschnitte bei diversen Staatsausgaben an sowie Steuererhöhungen. Da kommt Freude auf. Griechenland läßt grüssen .....
Montag, 26. September 2011
September
Die Wildgänse fliegen in Scharen nach Süden und bringen sich in "Sicherheit". Die sind schlau ......
Heute morgen, als es ganz ruhig war, konnte man sie hören. Am Wochenende im Chalet das gleiche Bild. Schwärme von Vögeln untermalt mit ziemlich viel Gekreische, fliegen gen Süden und entfliehen dem sich nahenden Winter.
Noch aber ist es sommerlich warm - heute ca. 25 Grad. Besser geht es nicht. Der September war wirklich klasse. Am Wochenende hätte man locker im See baden können. Ich hoffe der Oktober wird ähnlich sonnig und warm. Den halben November kann ich in Mexiko verbringen und dann ist ja schon fast Weihnachten und ich verziehe mich für den Rest der Zeit in die Sauna.
In zwei Wochen werde ich Kaddl und Sven mal auf den Mont St. Hilaire mitschleppen. Ich bin da letzte Woche mal wieder hochgetrampelt. Ganz nett. Einer dieser Monolithen ca. 30 km südlich von Montreal.
Kann man zwar, liebe Liese, nicht mit den Alpen vergleichen aber ist dennoch ein guter, fast einstündiger Aufstieg.
Heute morgen, als es ganz ruhig war, konnte man sie hören. Am Wochenende im Chalet das gleiche Bild. Schwärme von Vögeln untermalt mit ziemlich viel Gekreische, fliegen gen Süden und entfliehen dem sich nahenden Winter.
Noch aber ist es sommerlich warm - heute ca. 25 Grad. Besser geht es nicht. Der September war wirklich klasse. Am Wochenende hätte man locker im See baden können. Ich hoffe der Oktober wird ähnlich sonnig und warm. Den halben November kann ich in Mexiko verbringen und dann ist ja schon fast Weihnachten und ich verziehe mich für den Rest der Zeit in die Sauna.
In zwei Wochen werde ich Kaddl und Sven mal auf den Mont St. Hilaire mitschleppen. Ich bin da letzte Woche mal wieder hochgetrampelt. Ganz nett. Einer dieser Monolithen ca. 30 km südlich von Montreal.
Kann man zwar, liebe Liese, nicht mit den Alpen vergleichen aber ist dennoch ein guter, fast einstündiger Aufstieg.
Donnerstag, 22. September 2011
Arcade Fire
ca. 100000 Leute, vielleicht mehr, sind jetzt im "Quartier des spectacles" um die free Show von Arcade Fire zu sehen. Der Wind treibt die Soundfetzen bis zu mir ins Wohnzimmer. 21 Uhr. Schade, daß Sophie nicht früher nach Hause gekommen ist sonst wäre ich auch dort.
Immerhin habe ich es im Radio als Live Stream. Wunderschöne Musik. Ergreifend. Hymnisch. Arcade Fire.
Immerhin habe ich es im Radio als Live Stream. Wunderschöne Musik. Ergreifend. Hymnisch. Arcade Fire.
Wochenende in Sicht
Da das Wetter scheinbar mitspielt, werde ich mit den Kindern morgen Abend ins Chalet fahren. Bis Sonntag.
Danach zwei Wochen viel Arbeit, dann kommen Kaddl und Sven. Da machen wir ein bißchen Chalet, ein bißchen Montreal und ein bißchen Vermont (mal sehen). Aber Anfang Oktober muß man halt raus um die Farben zu sehen. Dann ist wieder Arbeiten angesagt - wobei ich natürlich auch während des Aufenthalts von Kaddl und Sven ins Büro muß. Ich hab ja nicht nur Urlaub. Außerdem ist die endgültige Entscheidung bezüglich BAJA gestern gefallen. Dazu später mehr - es gibt ja doch einiges zu beachten und etliche Personen haben harsche Kritik angebracht, bzw. durchaus berechtigte Fragen aufgeworfen. Aber wir werden uns auf diesen Trip genauestens und verantwortungsvoll vorbereiten.
Hier habe ich einen informativen anderen Blog gefunden. Gute und aktuelle Information.
http://krad-vagabunden.de/reise-tagebuch-bilder/mexiko/baja-california/
außerdem Micha (Diehls) Fotoseite www.michaeldiehl.com
Baja. Aber auch alle anderen Trips und Fotos sind sehenswert. Da kriegste Fernweh ......
Danach zwei Wochen viel Arbeit, dann kommen Kaddl und Sven. Da machen wir ein bißchen Chalet, ein bißchen Montreal und ein bißchen Vermont (mal sehen). Aber Anfang Oktober muß man halt raus um die Farben zu sehen. Dann ist wieder Arbeiten angesagt - wobei ich natürlich auch während des Aufenthalts von Kaddl und Sven ins Büro muß. Ich hab ja nicht nur Urlaub. Außerdem ist die endgültige Entscheidung bezüglich BAJA gestern gefallen. Dazu später mehr - es gibt ja doch einiges zu beachten und etliche Personen haben harsche Kritik angebracht, bzw. durchaus berechtigte Fragen aufgeworfen. Aber wir werden uns auf diesen Trip genauestens und verantwortungsvoll vorbereiten.
Hier habe ich einen informativen anderen Blog gefunden. Gute und aktuelle Information.
http://krad-vagabunden.de/reise-tagebuch-bilder/mexiko/baja-california/
außerdem Micha (Diehls) Fotoseite www.michaeldiehl.com
Baja. Aber auch alle anderen Trips und Fotos sind sehenswert. Da kriegste Fernweh ......
Dienstag, 20. September 2011
zum Äußersten bereit - so kenne ich ihn
http://www.infranken.de/nachrichten/lokales/kulmbach/Umgehung-Die-Gemeinde-macht-mobil;art312,203958
Umgehung: Die Gemeinde macht mobil
20.09.2011 Ort: Ködnitz Von: Werner Reißaus Bayerische Rundschau
Protestaktion In Sachen Ortsumgehung Kauerndorf und Untersteinach will die Gemeinde Ködnitz wieder mobil machen. Wie bereits im Jahr 2009 soll eine Bürgeraktion gestartet werden.
Diese Szene könnte sich demnächst wiederholen: Die Gemeinde Ködnitz will in Sachen Umgehung Kauerndorf/Untersteinach erneut mobil machen. Unser Archivbild entstand bei der Protestaktionen zum autofreien Sonntag 2009 im Weißmaintal. Foto: BR/Archiv
Damit soll beim Verkehrsministerium in Berlin das Missfallen darüber zum Ausdruck gebracht werden, dass sich in dieser Angelegenheit nach wie vor nichts tut. Die Enttäuschung darüber war in der Gemeinderatssitzung am Montagabend auch deshalb so groß, weil mit dem Feststellungsbeschluss der Regierung von Oberfranken endlich die Baureife für das rund 40 Millionen teure Projekt gegeben ist. Willi Kolb (SPD) sah das Problem auch darin: "Wir haben keine Lobby, und ich habe Bedenken, dass wir hinten runterfallen."
Als Hauptübel machte Bürgermeister Stephan Heckel (CSU) den Rücktritt von Minister Karl-Theodor zu Guttenberg aus, durch den die Unterstützung gefehlt habe: "Wir hingen eine Zeit lang in der Luft." Auf Intervention von Landrat Klaus Peter Söllner (FW) habe sich aber Staatssekretär Hartmut Koschyk (CSU) bereit erkärt, sich der Ortsumgehung von Kauerndorf und Untersteinach als Pate anzunehmen. Doch inzwischen habe Minister Ramsauer verlauten lassen, dass keine neuen Projekte anfinanziert werden. Heckel: "Wir haben einen nicht beklagten Feststellungsbeschluss und die Baureife. Wir sollten uns deshalb in Berlin wieder in Erinnerung bringen und auf die Wichtigkeit des Projekts hinweisen. Wir müssen etwas tun, aber in Abstimmung mit Untersteinach."
Heckel schlug einen Bürgerbrief vor, in dem deutlich zum Ausdruck kommt, dass die Lebensbedingungen der Bewohner entlang dieser Ortsdurchfahrten dringend verbessert werden müssen. "Ich habe kein Verständnis, wenn man für Lurche und Frösche Geld hat, aber nicht für die Menschen."
"Zum Äußersten bereit"
Michael Heisinger (WG Rangen) berichtete, dass er kürzlich als Handwerksmeister eineinhalb Wochen an der Ortsdurchfahrt in Untersteinach gearbeitet habe und "zum Äußersten" bereit wäre: "Die Briefaktion verläuft im Sand. Da gehört die Ortsdurchfahrt kurzerhand zugemacht."
Dass jetzt, obwohl die Baureife gegeben ist, auf fehlende Finanzmittel verwiesen werde, bezeichnete Willi Kolb als die einfachste Ausrede. Reinhold Dippold (FW) hielt die Briefaktion für gut. Damit müsse das zuständige Ministerium regelrecht "überflutet" werden.
Dippold berichtete auch von Informationen, denenzufolge versucht werde, die Maßnahme zu teilen: "Wenn es zum ersten Spatenstich kommt, dann müssen wir die Garantie haben, dass die Ortsumgehung von Untersteinach und Kauerndorf in einem Zug durchgeführt wird. Sonst warten wir ewig drauf. Wenn das getrennt wird, sind wir abgekoppelt."
Dippold schlug außerdem vor, die zuständigen Landtagsabgeordneten einzuschalten.
"Es wird im Sande verlaufen, wie alles andere auch", wiederholte Michael Heisinger zum Schluss nochmals seine Befürchtungen.
Umgehung: Die Gemeinde macht mobil
20.09.2011 Ort: Ködnitz Von: Werner Reißaus Bayerische Rundschau
Protestaktion In Sachen Ortsumgehung Kauerndorf und Untersteinach will die Gemeinde Ködnitz wieder mobil machen. Wie bereits im Jahr 2009 soll eine Bürgeraktion gestartet werden.
Diese Szene könnte sich demnächst wiederholen: Die Gemeinde Ködnitz will in Sachen Umgehung Kauerndorf/Untersteinach erneut mobil machen. Unser Archivbild entstand bei der Protestaktionen zum autofreien Sonntag 2009 im Weißmaintal. Foto: BR/Archiv
Damit soll beim Verkehrsministerium in Berlin das Missfallen darüber zum Ausdruck gebracht werden, dass sich in dieser Angelegenheit nach wie vor nichts tut. Die Enttäuschung darüber war in der Gemeinderatssitzung am Montagabend auch deshalb so groß, weil mit dem Feststellungsbeschluss der Regierung von Oberfranken endlich die Baureife für das rund 40 Millionen teure Projekt gegeben ist. Willi Kolb (SPD) sah das Problem auch darin: "Wir haben keine Lobby, und ich habe Bedenken, dass wir hinten runterfallen."
Als Hauptübel machte Bürgermeister Stephan Heckel (CSU) den Rücktritt von Minister Karl-Theodor zu Guttenberg aus, durch den die Unterstützung gefehlt habe: "Wir hingen eine Zeit lang in der Luft." Auf Intervention von Landrat Klaus Peter Söllner (FW) habe sich aber Staatssekretär Hartmut Koschyk (CSU) bereit erkärt, sich der Ortsumgehung von Kauerndorf und Untersteinach als Pate anzunehmen. Doch inzwischen habe Minister Ramsauer verlauten lassen, dass keine neuen Projekte anfinanziert werden. Heckel: "Wir haben einen nicht beklagten Feststellungsbeschluss und die Baureife. Wir sollten uns deshalb in Berlin wieder in Erinnerung bringen und auf die Wichtigkeit des Projekts hinweisen. Wir müssen etwas tun, aber in Abstimmung mit Untersteinach."
Heckel schlug einen Bürgerbrief vor, in dem deutlich zum Ausdruck kommt, dass die Lebensbedingungen der Bewohner entlang dieser Ortsdurchfahrten dringend verbessert werden müssen. "Ich habe kein Verständnis, wenn man für Lurche und Frösche Geld hat, aber nicht für die Menschen."
"Zum Äußersten bereit"
Michael Heisinger (WG Rangen) berichtete, dass er kürzlich als Handwerksmeister eineinhalb Wochen an der Ortsdurchfahrt in Untersteinach gearbeitet habe und "zum Äußersten" bereit wäre: "Die Briefaktion verläuft im Sand. Da gehört die Ortsdurchfahrt kurzerhand zugemacht."
Dass jetzt, obwohl die Baureife gegeben ist, auf fehlende Finanzmittel verwiesen werde, bezeichnete Willi Kolb als die einfachste Ausrede. Reinhold Dippold (FW) hielt die Briefaktion für gut. Damit müsse das zuständige Ministerium regelrecht "überflutet" werden.
Dippold berichtete auch von Informationen, denenzufolge versucht werde, die Maßnahme zu teilen: "Wenn es zum ersten Spatenstich kommt, dann müssen wir die Garantie haben, dass die Ortsumgehung von Untersteinach und Kauerndorf in einem Zug durchgeführt wird. Sonst warten wir ewig drauf. Wenn das getrennt wird, sind wir abgekoppelt."
Dippold schlug außerdem vor, die zuständigen Landtagsabgeordneten einzuschalten.
"Es wird im Sande verlaufen, wie alles andere auch", wiederholte Michael Heisinger zum Schluss nochmals seine Befürchtungen.
Risiko
Servus Liese,
ich stufe die Lage im Moment mal folgenderweise ein:
1. in Teilen Nordmexikos scheint in der Tat die Anarchie zu herrschen und die Drogenkartelle haben teilweise die Kontrolle übernommen. Es ist ein gefährliches Pflaster. Kein Zweifel.
2. Wenn wir von Drogenkrieg sprechen, heißt das konkret, das unterschiedliche Kartelle sich gegenseitig bekriegen. Die Bösen bringen - gottseidank - meistens nur böse um.
3. Die Hauptgefahr für uns besteht darin, durch Zufall, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Diese Gefahr besteht fast immer und überall ........
4. Nichts deutet darauf hin, daß Motocross- oder Offroadfahrer entführt oder vom Bike geschossen werden aus Spaß an der Freud. So wie z.b. in Algerien vor Jahren westliche Motorradfahrer ein extrem hohes Risiko eingingen entführt zu werden. Es stimmt aber, das Entführungen vorkommen und Lösegeld verlangt wird. Auch Überfälle geschehen, aber kaum am Tag und meistens in wenigen größeren Städten und diese Kriminalität richtet sich wohl gegen ein anderes Klientel. Wir halten uns ca. 4 Tage auf der BAJA auf und übernachten in Motels. Der nördliche Teil der BAJA ist noch relativ gut besiedelt und im Süden gibt es nix zu holen. Nachts fahren wir auf KEINEN Fall - ich jedenfalls nicht und ich übernachte auch nur im Hotel.
5. Freunde von uns haben den Trip im Januar gemacht und ich hole mir nochmal ihre Lageeinschätzung ein.
6. Wir werden auch unseren Kumpel in Puebla befragen und ihn um seine Einschätzung bitten
7. Auf der Baja findet zur fast gleichen Zeit das legendäre Motocross Rennen statt, mit entsprechender Infrastruktur und Medien usw. - ich halte es für unwahrscheinlich, daß dieser Event in irgendeiner Form von der Drogenmafia gestört wird.
8. Sollte ich in Mexiko ein "ungutes Gefühl" haben, drehe ich wieder um und fahre zurück nach LA und fliege nach Puebla an den Strand. Scheiß auf die Wüste.
9. Erfahrungsgemäß wird erheblich übertrieben - vor allem von medialer Seite. Aber wir werden uns vorher intensiv über mögliche Gefahren in Foren informieren und auch vor Ort davon überzeugen, daß unser Trip kein Suizidkommando ist. Information ist Wichtig. Sehr wichtig. Und gute Vorbereitung.
Also, wir sind keine Harakiri Jungs, wir müssen nichts mehr beweisen, niemanden gegenüber - und wollen das auch nicht. Wir haben keine Suizidabsichten und suchen ganz spezifisch nicht das Risiko. Ganz im Gegenteil. Es get um eine fantastische Reise durch eine einzigartige Wüstenlandschaft mit einem Minimum an Risiko. Alleine die fast 1200 km Wüste sind ja schon Herausforderung genug.
Also,
ich gedenke mir meine Lebensversicherung ausbezahlen zu lassen damit ich dann noch Resteuropa erwandern kann - u.a. mit dir .......
ich stufe die Lage im Moment mal folgenderweise ein:
1. in Teilen Nordmexikos scheint in der Tat die Anarchie zu herrschen und die Drogenkartelle haben teilweise die Kontrolle übernommen. Es ist ein gefährliches Pflaster. Kein Zweifel.
2. Wenn wir von Drogenkrieg sprechen, heißt das konkret, das unterschiedliche Kartelle sich gegenseitig bekriegen. Die Bösen bringen - gottseidank - meistens nur böse um.
3. Die Hauptgefahr für uns besteht darin, durch Zufall, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Diese Gefahr besteht fast immer und überall ........
4. Nichts deutet darauf hin, daß Motocross- oder Offroadfahrer entführt oder vom Bike geschossen werden aus Spaß an der Freud. So wie z.b. in Algerien vor Jahren westliche Motorradfahrer ein extrem hohes Risiko eingingen entführt zu werden. Es stimmt aber, das Entführungen vorkommen und Lösegeld verlangt wird. Auch Überfälle geschehen, aber kaum am Tag und meistens in wenigen größeren Städten und diese Kriminalität richtet sich wohl gegen ein anderes Klientel. Wir halten uns ca. 4 Tage auf der BAJA auf und übernachten in Motels. Der nördliche Teil der BAJA ist noch relativ gut besiedelt und im Süden gibt es nix zu holen. Nachts fahren wir auf KEINEN Fall - ich jedenfalls nicht und ich übernachte auch nur im Hotel.
5. Freunde von uns haben den Trip im Januar gemacht und ich hole mir nochmal ihre Lageeinschätzung ein.
6. Wir werden auch unseren Kumpel in Puebla befragen und ihn um seine Einschätzung bitten
7. Auf der Baja findet zur fast gleichen Zeit das legendäre Motocross Rennen statt, mit entsprechender Infrastruktur und Medien usw. - ich halte es für unwahrscheinlich, daß dieser Event in irgendeiner Form von der Drogenmafia gestört wird.
8. Sollte ich in Mexiko ein "ungutes Gefühl" haben, drehe ich wieder um und fahre zurück nach LA und fliege nach Puebla an den Strand. Scheiß auf die Wüste.
9. Erfahrungsgemäß wird erheblich übertrieben - vor allem von medialer Seite. Aber wir werden uns vorher intensiv über mögliche Gefahren in Foren informieren und auch vor Ort davon überzeugen, daß unser Trip kein Suizidkommando ist. Information ist Wichtig. Sehr wichtig. Und gute Vorbereitung.
Also, wir sind keine Harakiri Jungs, wir müssen nichts mehr beweisen, niemanden gegenüber - und wollen das auch nicht. Wir haben keine Suizidabsichten und suchen ganz spezifisch nicht das Risiko. Ganz im Gegenteil. Es get um eine fantastische Reise durch eine einzigartige Wüstenlandschaft mit einem Minimum an Risiko. Alleine die fast 1200 km Wüste sind ja schon Herausforderung genug.
Also,
ich gedenke mir meine Lebensversicherung ausbezahlen zu lassen damit ich dann noch Resteuropa erwandern kann - u.a. mit dir .......
Sonntag, 18. September 2011
Herbst
Am Montag hat Virginie Geburtstag und deswegen sind wir mal alle - kurzentschlossen - am Samstag nach Québec gefahren.
Samstag war auch noch Schwimmkurs für Lili und ich mußte Emile für die Winterfußballsaison anmelden. Jede Menge Action.
Ich bin dann meine üblichen Touren gegangen, am Cap Rouge in QC. Ein fantastisches Wetter mit spätsommerlichen 25 Grad. Klasse. Somit war das Wochenende auch mal wieder in Rekordzeit vorbei. Die quebecer Cousins und Cousinen harmonieren jedenfalls prächtig.
In Deutschland hat indessen die Kanzlerdämmerung begonnen und ein neues Kapitel wird wohl aufgeschlagen werden. Piraten im Parlament. Ich fand die Statements der Jungs und Mädels eher sympatisch - muß ich sagen. Die reden noch so wie du und ich und nicht wie die ganzen Politprofis. Das alleine finde ich schon mal erfrischend ...... - seis drum. Alles andere läßt sich lernen. Als die Grünen/APO ins Parlament einzogen wurde ja auch der Untergang des Abendlandes prognostiziert. Eingetreten ist dieser ja bekanntlich trotzdem - allerdings eher wegen des Finanzsektors und weniger wegen der Grünen.
Zurück zum Thema.
Dann beginnt die Planung für den Herbst und der wird dieses Jahr hammermäßig. Erstmal gehts nächstes Wochenende kurz ins Chalet. Holzmachen, Tipi abbauen, Dachrinnen fertigmachen, etc.! Da gefriert es übrigens im Moment schon. Nachtfrost. Also gilt es auch die Wasserleitungen zu entleeren und Frostschutz in die Toilette zu kippen.
Dann kommen ja Kaddl und Svenibourli schon bald. Anfang Oktober. Die kommen ja aus Big Apple hcoh und da möchte ich auch nochmal Chalet machen und danach Montreal/Quebec, eventuell mal runter nach Vermont, bißchen wandern. Die ersten Wildgänse fliegen bereits nach Süden und es ist jedes Jahr dasselbe: wenn die Wildgänse abhauen, dauert es nicht mehr lange (bis der erste Schnee kommt). Die ersten Farben deuten sich bereits an - noch zwei Wochen und der Laubwald hier steht "in Flammen". Vor zwei Wochen konnte man noch locker baden, in zwei Wochen kann es gefrieren. Die Temperaturen werden jedenfalls nachts bald drastisch fallen. Andererseits ist es tagsüber oft noch extrem warm - Indian Summer/Goldener Oktober.
Nach Kaddl und Sven dann der Overkill: der Zimmerer hat mich "gezwungen" einen knapp zweiwöchigen ultimativen Wüstenmotorradtrip zu organisieren. Möglicherweise die definitive Herausforderung für uns. 3000 km, größtenteils off road Piste. Stichwort: Baja California, Mexiko. Darüber später sicher ausführliches hier, denn, ich habe schon viel unternommen und viel gemacht, aber das, wird außergewöhnlich - das spüre ich. Oder wie unser Vater zu sagen pflegte: "wenns dem Esel zu gut geht+, geht er aufs Eis". Mal sehen, ob es hält. Es hätt noch immer jutjejange. Bis dato. Geplant ist, ab LA nach Bakersfield zu fahren, dort von meinem Kumpel Micha zwei offroad taugliche Bikes zu übernehmen, dann durch Südkalifornien und durch die BAJA California zu fahren, bis zu unserem Kumpel Bernd in Puebla/Mexiko. 1200 km durch die Baja California und durch die Wüste und durch den Drogenkrieg, welcher leider wohl in weiten Teilen Mexikos tobt. Dann nochmal 1000 km durch Zentralmexiko. Alter Schwede, ich bin gespannt.
Samstag war auch noch Schwimmkurs für Lili und ich mußte Emile für die Winterfußballsaison anmelden. Jede Menge Action.
Ich bin dann meine üblichen Touren gegangen, am Cap Rouge in QC. Ein fantastisches Wetter mit spätsommerlichen 25 Grad. Klasse. Somit war das Wochenende auch mal wieder in Rekordzeit vorbei. Die quebecer Cousins und Cousinen harmonieren jedenfalls prächtig.
In Deutschland hat indessen die Kanzlerdämmerung begonnen und ein neues Kapitel wird wohl aufgeschlagen werden. Piraten im Parlament. Ich fand die Statements der Jungs und Mädels eher sympatisch - muß ich sagen. Die reden noch so wie du und ich und nicht wie die ganzen Politprofis. Das alleine finde ich schon mal erfrischend ...... - seis drum. Alles andere läßt sich lernen. Als die Grünen/APO ins Parlament einzogen wurde ja auch der Untergang des Abendlandes prognostiziert. Eingetreten ist dieser ja bekanntlich trotzdem - allerdings eher wegen des Finanzsektors und weniger wegen der Grünen.
Zurück zum Thema.
Dann beginnt die Planung für den Herbst und der wird dieses Jahr hammermäßig. Erstmal gehts nächstes Wochenende kurz ins Chalet. Holzmachen, Tipi abbauen, Dachrinnen fertigmachen, etc.! Da gefriert es übrigens im Moment schon. Nachtfrost. Also gilt es auch die Wasserleitungen zu entleeren und Frostschutz in die Toilette zu kippen.
Dann kommen ja Kaddl und Svenibourli schon bald. Anfang Oktober. Die kommen ja aus Big Apple hcoh und da möchte ich auch nochmal Chalet machen und danach Montreal/Quebec, eventuell mal runter nach Vermont, bißchen wandern. Die ersten Wildgänse fliegen bereits nach Süden und es ist jedes Jahr dasselbe: wenn die Wildgänse abhauen, dauert es nicht mehr lange (bis der erste Schnee kommt). Die ersten Farben deuten sich bereits an - noch zwei Wochen und der Laubwald hier steht "in Flammen". Vor zwei Wochen konnte man noch locker baden, in zwei Wochen kann es gefrieren. Die Temperaturen werden jedenfalls nachts bald drastisch fallen. Andererseits ist es tagsüber oft noch extrem warm - Indian Summer/Goldener Oktober.
Nach Kaddl und Sven dann der Overkill: der Zimmerer hat mich "gezwungen" einen knapp zweiwöchigen ultimativen Wüstenmotorradtrip zu organisieren. Möglicherweise die definitive Herausforderung für uns. 3000 km, größtenteils off road Piste. Stichwort: Baja California, Mexiko. Darüber später sicher ausführliches hier, denn, ich habe schon viel unternommen und viel gemacht, aber das, wird außergewöhnlich - das spüre ich. Oder wie unser Vater zu sagen pflegte: "wenns dem Esel zu gut geht+, geht er aufs Eis". Mal sehen, ob es hält. Es hätt noch immer jutjejange. Bis dato. Geplant ist, ab LA nach Bakersfield zu fahren, dort von meinem Kumpel Micha zwei offroad taugliche Bikes zu übernehmen, dann durch Südkalifornien und durch die BAJA California zu fahren, bis zu unserem Kumpel Bernd in Puebla/Mexiko. 1200 km durch die Baja California und durch die Wüste und durch den Drogenkrieg, welcher leider wohl in weiten Teilen Mexikos tobt. Dann nochmal 1000 km durch Zentralmexiko. Alter Schwede, ich bin gespannt.
Dienstag, 13. September 2011
apropos, Schulanfang
hier ist noch ein kleiner Nachtrag. Bei uns fängt die Schule ja schon Ende August wieder an.
Es gibt übrigens keine Herbstferien. Weihnachten zwei Wochen, eine Woche im März. Fasching ist gänzlich unbekannt, dazu keine Oster- oder Pfingstferien.
Das Leben ist hart in den Bergen.
p.s. ach ja, Emile wünscht sich ein Manuel Neuer Trikot. Da werde ich mal mit Kaddl und Sven reden müssen, die kommen ja jetzt bald .....
Es gibt übrigens keine Herbstferien. Weihnachten zwei Wochen, eine Woche im März. Fasching ist gänzlich unbekannt, dazu keine Oster- oder Pfingstferien.
Das Leben ist hart in den Bergen.
p.s. ach ja, Emile wünscht sich ein Manuel Neuer Trikot. Da werde ich mal mit Kaddl und Sven reden müssen, die kommen ja jetzt bald .....
Montag, 12. September 2011
Freitag, 9. September 2011
September
Beim kurzen Rückblick auf einige meine Blogs erscheint es mir als müßte immer was passieren. Urlaub, Reise, immer irgendwas. Die Routine läßt sich nicht so leicht darstellen. Schule, ins Büro, emails lesen, Nachrichten auf dem AB abhören, mit Kollegen sprechen. Meetings. Korrespendenz, usw..
Ansonsten:
Geiles Wetter, ca. 23 Grad um 22 Uhr - "auf dem Balkon sitzend"!!! Ansonsten bereite ich mich - mental - auf die Baja vor. Das wird mal eine neue Dimension werden - glaube ich. Lets do it!!
Ansonsten:
Geiles Wetter, ca. 23 Grad um 22 Uhr - "auf dem Balkon sitzend"!!! Ansonsten bereite ich mich - mental - auf die Baja vor. Das wird mal eine neue Dimension werden - glaube ich. Lets do it!!
Mittwoch, 7. September 2011
kleiner 'Arbeitsvergleich'
Urlaub usw. habe ich ja schon mal behandelt. Québec leistet sich im öffentlichen Dienst und allen angeschlossenen Bereichen auch heute noch eine 35 Stunden Woche. Das ist an sich schon paradiesisch. Selbst Frankreich hat erheblich angeglichen und in Deutschland ist die 40 Stunden Woche wohl eher wieder die Norm. Manchmal sogar mehr. Dann die Einschnitte der Agenda 10. Wie ich am eigenen Leib feststellen mußte kann man mittlerweile in Deutschland die Bezahlung im öffentlichen Dienst, zumindest als Neueinsteiger, ohne die sogenannte "Besitzstandswahrungsklausel", komplett vergessen. Wielange das hier noch aufrecht erhalten werden kann ist fraglich. Das Haushaltsdefizit scheint "griechisch angehaucht" zu sein und nur die Tatsache, daß Kanada insgesamt relativ gering verschuldet ist und u.a. auch viele Rohstoffe exportiert, bewahrt die "verarmte" Provinz vor dem wirtschaftlichen Knock Out. Es gehen auch noch unglaublich viele Menschen hier mit 55 oder so in Rente. War da nicht was??? Rente 67??? Lebenslanges Arbeiten. Wie ich mein Timing kenne, wird das dann wohl eher erst bei mir eintreten und Realität werden.
Andererseits stehen auch hier Einsparungen an, soweit möglich und durchsetzbar. Da auch meine Einrichtung aus öffentlichen Mitteln unterhalten wird verheißt das nichts gutes für das nächste Haushaltsjahr. Andererseits, "es hätt noch immer jutjejange". Irgendwie gehts immer weiter.....
Im Übrigen arbeite ich momentan sicher mehr als 40 Stunden pro Woche. Meine Blogeinträge mögen zwar manchmal das Bild der "Permanent Vacation" erzeugen aber dem ist, in der Realität, oft leider nicht so. Die nächsten Wochen sind geprägt von einiger Hektik und von manchen 12 Stunden Tagen. Es ist aber sicher interessanter von der Gaspesie oder dem Chalet zu erzählen als vom Büro. In diesem Sinne, noch zwei Tage, dann ist Wochenende.
Andererseits stehen auch hier Einsparungen an, soweit möglich und durchsetzbar. Da auch meine Einrichtung aus öffentlichen Mitteln unterhalten wird verheißt das nichts gutes für das nächste Haushaltsjahr. Andererseits, "es hätt noch immer jutjejange". Irgendwie gehts immer weiter.....
Im Übrigen arbeite ich momentan sicher mehr als 40 Stunden pro Woche. Meine Blogeinträge mögen zwar manchmal das Bild der "Permanent Vacation" erzeugen aber dem ist, in der Realität, oft leider nicht so. Die nächsten Wochen sind geprägt von einiger Hektik und von manchen 12 Stunden Tagen. Es ist aber sicher interessanter von der Gaspesie oder dem Chalet zu erzählen als vom Büro. In diesem Sinne, noch zwei Tage, dann ist Wochenende.
Montag, 5. September 2011
Labour Day
Freitag bin ich nach der Arbeit zum See gefahren. Sauwarm. Gefühlte 35 Grad. Bombenwetter. Erstmal mit dem Kanu über den See und den Sonnenuntergang erleben.
Am Samstag früh war Jahreshauptversammlung aller Anreiner des Sees. Wie alle Jahre, viel Streit. Wie das halt so ist, die einen lassen den Hund frei laufen, die anderen fahren zu schnell, jemand hat seinen Zaun einen Meter zu weit vorne, usw., usw.
Auf`m Dorf halt.
Samstag Nachmittag noch kurz 250 km Motorradtour durch die Laurentides. Erst am Rouge entlang, dann an mehreren Seen oben am Mont Tremblant, dann durch ein "Reserve Faunique", Papineau-Labelle, - also mehr oder weniger unerschlossenes und naturparkähnliches Gebiet, dazu noch eine Mischung aus diversen Schotterpisten. Alles dabei. An so einem herrlichen sonnigen Spätsommertag kommt mir Québec schon manchmal wie das Paradies vor. Was für eine fantastische Seen- und Waldlandschaft.
Heute, Montag, war Feiertag - Labour Day. Die meisten Chalets werden in der Regel noch bis Anfang Oktober genutzt und ab dem Thanksgiving Wochenende, ebenfalls ein langes Wochenende, werden die Wochenendhäuser in der Regel für den Winter eingemottet. Ich muß mich jetzt langsam ums Holz für den Winter kümmern und ansonsten meine Bauprojekte abschließen.
Am Samstag früh war Jahreshauptversammlung aller Anreiner des Sees. Wie alle Jahre, viel Streit. Wie das halt so ist, die einen lassen den Hund frei laufen, die anderen fahren zu schnell, jemand hat seinen Zaun einen Meter zu weit vorne, usw., usw.
Auf`m Dorf halt.
Samstag Nachmittag noch kurz 250 km Motorradtour durch die Laurentides. Erst am Rouge entlang, dann an mehreren Seen oben am Mont Tremblant, dann durch ein "Reserve Faunique", Papineau-Labelle, - also mehr oder weniger unerschlossenes und naturparkähnliches Gebiet, dazu noch eine Mischung aus diversen Schotterpisten. Alles dabei. An so einem herrlichen sonnigen Spätsommertag kommt mir Québec schon manchmal wie das Paradies vor. Was für eine fantastische Seen- und Waldlandschaft.
Heute, Montag, war Feiertag - Labour Day. Die meisten Chalets werden in der Regel noch bis Anfang Oktober genutzt und ab dem Thanksgiving Wochenende, ebenfalls ein langes Wochenende, werden die Wochenendhäuser in der Regel für den Winter eingemottet. Ich muß mich jetzt langsam ums Holz für den Winter kümmern und ansonsten meine Bauprojekte abschließen.
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