Freitag, 17. Mai 2019

Ein grottenschlechtes Wetter hier


Ein sehr kühler, verregneter Mai. Definitiv kein "Wonnemonat". Ich kann mich nicht erinnern, daß es jemals so spät grün geworden ist - die Natur ist "zaghaft" und traut dem Frieden noch nicht so ganz. 



Vereinzelt gibt es immer noch sehr "interessante" Objekte in der Stadt. Man beachte den Zombie links oben. Mitten in der Innenstadt - Downtown.

Montag, 13. Mai 2019

Rivière Rouge








Eine Urgewalt. 





Dadaismus und Verwahrlosung

Moin, 

das "Eine" hat mit dem "Anderen" absolut nichts zu tun, aber unser "laufen" whatsapp thread war echt großartig. Weiter so (lol) ...

Vor zwei Wochen hatte ich doch ein Bild von einem vermüllten Chalet oben am See auf dei Seite gestellt?

Am Samstag war Vorstandschaftssitzung und ich habe erfahren, daß die Family "das Weite" gesucht hat (Eltern und vier schulpflichtige Kinder) und auch noch unter merkwürdigen Umständen. Sie haben wohl die Hütte "gekauft", letztlich aber nicht bezahlt. Daraufhin wurden sie vom alten Besitzer rausgeklagt und das muß wohl ewig gedauert haben. Aber die Gang hat den Forest Lake verlassen. 

Daraufhin habe ich mir am Samstag die Hütte mal näher angesehen. Wahnsinn! Echt unglaublich! Unfaßbar.


Müll, Verwahrlosung, totales Chaos. 





Die Hütte ist total zerstört. Alles ist voller Müll, es riecht teilweise "sehr streng". Wahnsinn. 






Ich schätze mal der Besitzer muß das Ding abreißen. Alles ist fix und fertig. Ich hätte jetzt dann eh mal bald den Jugendschutz angerufen - nur so zur Sicherheit. Man weiß ja nie .......

Donnerstag, 9. Mai 2019

Nix spezielles




Für ein großes Projekt sind wir, d.h. meine Mitarbeiter und ich, auf der Suche nach einer geeigneten Location. Das heißt, wir sehen uns mal ein bißchen coole Läden an. Die umgebaute ehemalige Brauerei heute war der Hammer - der Blick von einer der Dachterrassen ist echt nicht schlecht.


Danach bin ich noch ein paar Meter nach Hause gelaufen. Ich war noch bei einer Buchvorstellung. Unglaublich was in der Stadt abgeht. In dem einen "Minipark" war ein Open Air fitness Studio. Cool. Alle haben trainiert wie die Wahnsinnigen. Es gibt hier echt nichts was es nicht gibt. Hammer.

Montag, 6. Mai 2019

400 Höhenmeter - immerhin


Kaskadenwasserfälle,  Ruhe, Wald. Eine der wenigen Sachen welche ich in der Stadt wirklich vermisse: Wald. Einfach mal rausgehen, spazierengehen und eine Stunde durch fränkische oder deutsche Wälder streifen.


Kaddl, Sven und Bernhard waren da auch schon oben. 


Ich bin - kurzentschlossen - am Montag Morgen zum Wandern gegangen. Ein unglaublich schönes Wetter. Strahlendblauer Himmel, sommerliche Temperaturen. Also, nauf auf den Berch ..., am Horizont sollte man Montreal Downtown bzw. das Olympiastadion erkennen können. 


Am südlichen Horizont die Appalachen.


Nördöstlich das flache Saint Lorenz Tal mit Richelieu - so Donau mäßig.


Die Häuschen in Mont Saint Hilaire haben sogar etwas "leicht alpines" Flair.

Frühjahrsputz in Montreal




So ziemlich die ganze Straße hat sich am Samstag zusammengetan um die Ruelle, d.h. das Sträßchen hinter unserem Haus komplett sauber zu machen.  Emile und ich haben bestimmt 30 Säcke mit Laub und Dreck zum Kompostieren gefahren. Blitzblank. Das "artet" dann natürlich sofort in eine kollektive Party aus, mit Essen, Calvados, Prosecco, Bier und so ziemlich allem was man irgendwie trinken kann. 

Man quatscht miteinander, tauscht Neuigkeiten aus, lernt neu hinzugezogene Menschen kennen, etc. - total super. Es gibt - laut vorsichtiger Zählung, im Moment genau 30 Kinder in dieser Ruelle. Phantastisch.  

Alles ist begrünt, neu bepflanzt und ich bin mal gespannt wie das dann im Sommer aussehen wird.  

So stelle ich mir ein "urbanes" Miteinander vor. 

Sonntag, 5. Mai 2019

Panik am Chalet


Während Emile und ich ein grottenschlechtes MSL Spiel (Impact gegen New York) ansahen kriegte ich eine SMS mit Bild vom Chalet: ein Kumpel teilte mir mit, daß er bei uns an der Hütte vorbeigefahren sei und unser Edelstahlkamin wäre runtergefallen bzw umgefallen. Mit Bild als Beleg dazu. Panik. Das hieße Öffnung (Loch) im Dach und es hat die letzten Wochen ja fast nur geregnet. Ich habe also schon mit dem Schlimmsten (totaler Wasserschaden, alles im Arsch, ..... etc.) gerechnet. 


Also direkt nach dem Spiel ab und hoch. Viele Straßen da oben sind noch gesperrt wegen dem wahnsinns Hochwasser. Mein Nachbar berichtete mir u.a. von Helikopterrettungen. Unglaublich. Auf dem Bild von vor 5 Wochen schaut der Kamin (links) noch raus. Aber die brutale Schnee und Eislast muß wohl meine Sicherungsverankerungen "gesprengt" haben. Ist ja auch kein Wunder.





Eisreste  - im Mai. 



Beim Nachbarn. 


Yo, ich war ein bißchen nervös während der Fahrt und habe mir schon die schlimmsten überschwemmungs und wasserschäden Szenarien ausgemalt und über versicherungstechnische Sachen nachgedacht. Ich bin dann bei stockdunkler aber unglaublich sternenklarer Nacht angekommen und mußte feststellen: Schwein gehabt. Das Ding kann höchstens vor ein paar Tagen umgefallen sein. Alles in Ordnung. Noch mal Glück gehabt. 

Dafür hatte ich eine Nacht mit totaler Ruhe (wenn man den Höllenlärm der Frösche mal ausklammert - ansonsten wie immer: keine Menschenseele am See) und einem hammer Sternenhimmel. 

Heute früh dann noch kleiner Waldspaziergang.  



Das hier ist sehr merkwürdig: ein total vermülltes und absolut fertiges Grundstück. Laut "Beobachtungen" leben da ein sehr "zurückgezogenes" Paar mit vier Kindern und einem Bernhardiner. Aber ich ich glaube sie "lebten" da, denn heute sah es eher verlassen aus und der Hund war auch nicht da. Die hatten keinerlei Kontakt mir wem auch immer und es war ziemlich "aussteigerisch" bzw. bizarr. Da oben in den Wäldern gibt es die hammerhärtesten Sachen.



Der letzte Rest. Für ein "après Sauna" hat es noch gereicht gestern Abend.

Montag, 29. April 2019

Drei Stunden urbane Wanderung


Nach der morgendlichen Konferenz mußte ich mal raus. Ab dafür. Drei Stunden, von Downtown aus über den Berg wieder rüber auf die andere Seite der Stadt. 


Der Platz ruft. Am Wochenende sollte das erste Spiel sein.


Hammer Sicht auf den kanadischen Schild am nordwestlichen Horizont.

Sonntag, 28. April 2019

Postapokalypse


Es muß wohl mal jede Menge Steinbrüche gegeben haben in Montréal. Auf gigantischen Flächen muß da abgebaut worden sein. Die riesigen Löcher waren dann scheinbar hervorragend geeignet um den kompletten Müll einer gigantischen Stadt und  Wegwerfgesellschaft aufzunehmen. Jedenfalls sieht der Blick auf den gegenüberliegenden Hügel ja nicht so dramatisch aus. Auf den ersten Blick. Darunter liegen aber - wer weiß wieviel - hunderte Meter von Müll.  


Auf diesem riesigen, menschenleeren Gebiet, mitten in der Stadt, hat sich auch die Natur wieder etabliert. Unter anderen, die Koyoten. 





Man könnte bestimmt ganz gut einen postapokalyptischen Film drehen. 



Oder auch einen futuristisch. Das sind keine Heuballen oder ähnliches sondern Biogas Stationen. Oder "sowat" - jedenfalls sind Gasleitungen sichtbar. 

http://ville.montreal.qc.ca/portal/page?_pageid=7377,94551572&_dad=portal&_schema=PORTAL&id=86&sc=4


Alle drei Minuten fliegt ne Riesenkiste drüber - die Einflugschneise nach Trudeau Airport.



Sieht relativ grün aus - ist aber Müll. 


Gepflanzte Bäumchen (in Erdreich) aber in Müllskulpur - symbolisch. 




Hunderte von diesen "Kugeln" welche wohl irgendwie Methan, bzw. Biogas aufnehmen oder absaugen oder was und wie auch immer. 


Das Ganze scheint dann in dieser "Biogas" Anlage verarbeitet zu werden. Sauber soag i.