Montag, 16. April 2018

Ein begnadetes Klima


Eis und Schnee. Und es geht immer so weiter ....

 

Seitdem ich mit dem Hund spazieren gehe exploriere ich neue Gegenden hier in der Ecke. Das "Tier" ist mir noch nie aufgefallen - exotisch.

Sonntag, 15. April 2018

Boah ey -



Ich habe Elvis zufällig auf youtube gefunden - krasser Lärm. Mei, waren wir hektisch, überdreht und nicht tight - die Ansätze waren teilweise gut. Am Schluß habe ich wohl den Verstand verloren ............ ala "my hair was long, my thoughts were short"

Mittwoch, 11. April 2018

Vermischtes


Der tägliche Wahnsinn im ÖPNV - die Metro war rappelvoll heute morgen. Entweder ein technisches Problem oder Suizid.  




Endlich geht die Saison wieder los und zwar DRAUSSEN. Wurde auch Zeit. Aber ich habe gefroren wie Schwein gestern Abend - 0 Grad.
 

Micha (Diehl) erkundet immer noch Südamerika. Nächste Woche kann er mal Reisebericht erstatten. 


Lili ist derweil "auf den Hund" gekommen. Wir haben einen Gast - eventuell für ein paar Wochen. D.h. ich kann jetzt jeden Tag mit dem Hund spazieren gehen - soweit ist es gekommen. 

Montreal huldigt "seinem" Leonard Cohen. Der hat übrigens gar nicht weit von unserer Gegend gewohnt, auf Saint Laurent.

Freitag, 6. April 2018

Schnee- und Eiswüste in Quebec




Am Chalet ist auf jeden Fall noch hammerharter Winter. Nachts bis zu - 15, tagsüber so gegen Null. Die meisten Seen sind noch gut und sicher begehbar.





Tja, der Winter scheint nicht aufgeben zu wollen - jedenfalls gibts heute Abend nochmal Schnee. Eventuell gehe ich morgen nochmal mit den Kindern skifahren. 
Die Mopeds müssen also nochmal in den Stall.

Montag, 19. März 2018

Salz- oder Schneewüste?








Die Einen brettern durch die chilenische Atacama Wüste, die Anderen durch die québecer Schneewüste.

As long as the sky is blue life is great.

Donnerstag, 15. März 2018

Ski und Rodel gut


Das wird sich noch ein bisschen halten denke ich - 35 cm Neuschnee. In der Ruelle hinterm Haus sieht es schon noch sehr winterlich aus - das gebe ich zu.

Aber keine Bange: die Sonne wird täglich kräftiger, es taut mächtig, die Strassen sind frei. 

Gut, am Chalet kann es schon noch mal nächtliche - 15 oder ganz vereinzelt auch mal - 20 geben. Aber die Kraft des Winters ist dennoch gebrochen. 

D.h. nochmal kräftig Langlauf machen am Wochenende und über Ostern geht vielleicht eine Schneeschuhtour am Chalet - aber das war es dann auch. Wird ja auch Zeit. Es lebe der Frühling.

Freitag, 9. März 2018

mon pays ce n'est pas un pays c'est l'hiver


Wir hatten die, sogenannte, Semaine de rélache, d.h. die Kids sind "eine Woche freigestellt", eine Woche Ferien halt.



Und da unsere Freunde und Nachbarn diese Woche in Baie Saint Paul, in der Nähe es Skigebiets "Le Massif" verbrachten und wir da übernachten konnten, waren wir nochmal skifahren. 

Der erste Tag war gar nicht Schlecht - leider bedeckt, aber wenig Leute, guter Schnee. Optimal.



Gestern war es dann die Hölle. Blizzard. Unglaublicher Wind. Weltuntergang. Man beachte den Namen der Abfahrt: Émile Gagné. Fehlt Heisinger, ok, aber trotzdem witzig.


Am "Morgen danach" habe ich mich durch die Schneemassen gekämpft. Alle Nachbarn hatten "Snowblowers", also Schneefräßen. Ich kapiere auch warum .....

mon pays ce n'est pas un pays c'est l'hiver - meine Land ist kein Land, es ist der Winter (frei übersetzt) - der Text von Gilles Vigneault, einem der bekanntesten Dichter Québecs.

Mon pays ce n'est pas un pays, c'est l'hiver
Mon jardin ce n'est pas un jardin, c'est la plaine
Mon chemin ce n'est pas un chemin, c'est la neige
Mon pays ce n'est pas un pays, c'est l'hiver

Dans la blanche cérémonie
Où la neige au vent se marie
Dans ce pays de poudrerie
Mon père a fait bâtir maison
Et je m'en vais être fidèle
À sa manière, à son modèle
La chambre d'amis sera telle
Qu'on viendra des autres saisons
Pour se bâtir à côté d'elle

Mon pays ce n'est pas un pays, c'est l'hiver
Mon refrain ce n'est pas un refrain, c'est rafale
Ma maison ce n'est pas ma maison, c'est froidure
Mon pays ce n'est pas un pays, c'est l'hiver

De mon grand pays solitaire
Je crie avant que de me taire
À tous les hommes de la terre
Ma maison c'est votre maison
Entre mes quatre murs de glace
Je mets mon temps et mon espace
À préparer le feu, la place
Pour les humains de l'horizon
Et les humains sont de ma race

Mon pays ce n'est pas un pays, c'est l'hiver
Mon jardin ce n'est pas un jardin, c'est la plaine
Mon chemin ce n'est pas un chemin, c'est la neige
Mon pays ce n'est pas un pays, c'est l'hiver

Mon pays ce n'est pas un pays, c'est l'envers
D'un pays qui n'était ni pays ni patrie
Ma chanson ce n'est pas une chanson, c'est ma vie
C'est pour toi que je veux posséder mes hivers

Montag, 5. März 2018

Ausser Langlauf bei Sonnenuntergang habe ich nichts zu bieten ..



Das war geil heute, wir haben ja seit ca. 10 Tagen nur frühlingshafte Plustemperaturen. Gestern hat es aber ganz leicht geschneit und die Loipe war noch gut gespurt und leicht überfroren - und somit unglaublich schnell. Den Berg runter war das mehr wie eine alpine Abfahrt. Fast kein Stockeinsatz notwendig - es ging runter wie auf Schienen. Geiler abendlicher Langlaufeinsatz.

Sonntag, 4. März 2018

Angie, die Vierte - Aussenbetrachtung

Immerhin halbwegs demokratisch gewählt. Schon mal was.

Im Gegensatz zu Putin z.B. - wobei ich das nicht wirklich beurteilen kann - ich bin ja kein russischer Staatsbürger. Gott sei Dank.

Die SZ stellt gerade die Frage nach der weiteren Existenberechtigung der SPD. 

Der "sozialdemokratischen" Partei. 

Sozial und demokratisch - hört sich doch an sich ganz gut an. 

Wenn man sich mal die Historie der Republik vor Augen hält, darf man wohl feststellen, dass SPDler wie Brandt (vor den Nazis ins Exil geflüchtet) oder Wehner (Kommunist), wirklich "Links" waren (was immer das auch im Detail zu bedeuten hat) während Schmidt  scheinbar ein total konservativer Politiker war. 

Definitiv mehr "wertkonservativ" als z.B. Merkel. 

D.h. die - angeblich -  mitte/rechts orientierte CDU/CSU wird von einer "linken" Kanzlerin geführt. 

Die - angeblich - mitte links orientierte SPD hingegen ist auch schon von einem "rechten" Kanzler geführt worden. 

Wenn mich nicht alles täuscht, geht und ging es Deutschland im internationalen Vergleich, so schlecht nicht. 

Von daher gesehen: auf ein Neues. Und liebe Sozialdemokraten: ja, ich glaube ihr habt eine Zukunft.

Mittwoch, 28. Februar 2018

Frühlings Update




Oiso, woas is passiert in den letzten drei Wochen? Nix.

Südtirol war schön, wie immer. Wir hatten ja auch Glück mit dem Wetter - die Woche danach war es ziemlich kalt. Schnee gut, Wetter gut, Knochen heil, wat willste mehr??

Der Rückflug war entspannt - Charles de Gaulle muss man wohl abreissen, sanieren kann diesen Flughafen kein Mensch mehr. Ich bin bestimmt seit 20 Jahren nicht mehr über Paris CDG geflogen, aber das Ding ist fertig. Ich sage nur 80er Jahre Waschbeton. Nun ja, immerhin ein Flughafen. Berlin ist wahrscheinlich Glas und Marmor aber man kann nicht fliegen. 

In Deutschland gibts grade billige Diesel zu kaufen. 

Zurück in Montreal war ich total überrascht vom Wetter, denn wir haben seit Tagen frühlingshafte Temperaturen. Gestern hätte man locker draußen im Strassencafe seinen Cappuccino trinken können.

Gleichzeitig liegt immer noch genug Schnee (ca. ein Meter) um jedweder Form von Wintersport nachgehen zu können bzw. um nach der Sauna in den Schnee zu springen.

Am Montag war ich mit Sohnemann im heiligen Gral - ein grottenschlechtes Match. Kommerz und Spielunterbrechungen ohne Ende - schlimmer als beim Superbowl. Mein definitiv letztes NHL Spiel - sowas tue ich mir nicht mehr an.

Im Büro ist alles klar, nächste Woche mache ich mit den Kids nochmal zwei Tage Ski am Massif.






Man fährt runter "ins" Meer, sozusagen. 

Carpe diem. 


Freitag, 23. Februar 2018

Deutschland : Canada zweites Drittel, Live

Am Donnerstag habe ich meine (wenigen) kanadischen Kollegen noch gebeten, sie "mögen es doch bitte nicht so schlimm machen, bitte kein Massaker". 

Beim Frühstück TV an: wow, 1:0 Deutschland 

In der Metro: oha, 2:0 Deutschland

Ankunft im Büro: Hammer ..... 4:1 Deutschland.

Die kanadischen (frankophonene) Kommentatoren sind gerade sprachlos, es herrscht blankes Entsetzen, aktueller Spielstand 1:4 gegen Deutschland ........

Hoffentlich packen die Jungs das!!! Das wird ein sehr, sehr langes Drittel. 

Hinter mir stehen die Kollegen und rufen "go Canada go", au weia, 4:2, oh nein, 4:3 und noch 10 - unendlich lange - Minuten ......
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Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ist nach einem 4:3 im Halbfinale gegen Kanada sensationell ins Endspiel der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang eingezogen. Im Büro "hassen" mich gerade ALLE - ausser meine drei russophonen Kolleginnen, die sind überzeugt das uns morgen die Sbornaja vom Eis fegen wird wie damals in Stalingrad und das meinen die echt so .... (die haben letzte Woche ernsthaft den Sieg von Stalingrad gefeiert, unfassbar)


Auswärtiges Amt: "Empfehlung für Reisende in Kanada: Thema Eishockey vermeiden."

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Émile wollte heute morgen nicht in die Schule gehen weil er das Match sehen wollte. 

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Kleine Anmerkung: die Kanadier haben mit einer "Amateurmannschaft" gespielt, d.h. ohne ihre NHL Profis. In etwa so als dürfe die deutsche Fussball Nationalmannschaft nur mit Drittligaspielern bei der WM antreten. 

Trotzdem geil - vor allem für Emile als "deutsch-kanadischer" Hockeyspieler

 

Montag, 19. Februar 2018

Ois wie immer in Sexten - sehr cool!!



Es gibt wirklich schöne Schneeschuhtouren - kann man auch mit Touren- oder Backcountry Skis machen. 3 Stunden aufsteigen und dann 45 Minuten abfahren.


Wie jedes Jahr: gute Truppe, viel Spass, jede Menge Sonne. Taucht. Bis auf meinen "voll Speed" crash mit Paula - das war der Hammer.



Morgen gehts zurück in den quebecer Winter. Bis 2019 dann - dann können die zwei Pappnasen (Emile und Lili) auch mit. 

Freitag, 2. Februar 2018

Langlauf ab Haustür



Geht einwandfrei ab Haustür - in der Ruelle liegt locker ein Meter. Die Eisfläche im Park Lafontaine ist auch recht gepflegt.  Ansonsten steht Sexten an - am Donnerstag gehts auf die Reise. Ach ja, es gab mal wieder einen Temperatursturz von ca. 20 Grad. Gestern Nachmittag hatte wir noch +5, heute morgen - 15!

Montag, 29. Januar 2018

Die Zeit vergeht wie im Flug





Vom winterlichen Reisighof über die Skiexpeditionen in Montreal hin zum Meeting mit der "Frau Minister" und dann ab zum Boarden sind keine 7 Tage vergangen. In kaum zwei Wochen sehen wir uns (die Meisten jedenfalls, die "jungen Eltern" sind noch anderweitig beschäftigt - so auch die Neuseeländer und diverse Andere ...). 

Lili hat sich übrigens - kurz nach der Stelle auf dem Bild - auf einem Buckel total überschlagen, ist mit dem Helm auf der Piste kurz "aufgetatzt" und dann im Totalcrash aufgeschlagen (danke Markus, dass du sie letztes Jahr ins Boarden initiert hast, ha, ha - jetzt habe ich noch ein Problem). Salto - mit Board.

Nix gebrochen, alles gut. Sie hat sich kurz berappelt, etwas geweint, geguckt ob der Arm gebrochen ist (nein), hat sich dann aufgerafft und gesagt "sie fährt jetzt da runter".

Heisinger!!

Mittwoch, 24. Januar 2018

Unterschlagung bzw. Veruntreuung

Spektakuläre Veranstaltungen, neuer Besucherrekord: dennoch hat das „Zentrum“ in Bayreuth große Sorgen. Und zwar seit bekannt wurde, dass die mittlerweile entlassene Geschäftsführerin die Kultureinrichtung um rund 190- tausend Euro betrogen hat. Jetzt versucht der Trägerverein, erstens sein Geld wiederzubekommen und zweitens die Stadtverwaltung zu beruhigen. Klaus Klötzer, der Vorstand des Zentrums, im Interview bei Horst Mayer.


https://www.mainwelle.de/mediathek/audio/zentrum-interview-mit-klaus-kloetzer-teil-1/


 http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/zentrum-eine-reihe-von-fragen_624688

 http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/griff-die-kasse-des-zentrums_621186

Well, well, well,

vorhin hat mich fast der "Blitz" getroffen. Bekannte haben mir die obigen "news" übermittelt und ich konnte und kann es nach wie vor - eigentlich - kaum glauben.

Meine Nachfolgerin hat zugegeben ca. 190tausend Euro unterschlagen zu haben. 

Ich habe sie damals, 2008, nach meinem 'Intermezzo' in Bayreuth, eingearbeitet und sie auch danach nochmal kurz "gerettet". 

Ich hatte ja auch zu "meiner" Zeit schon mit ein paar "Ungereimtheiten" im Zentrum zu tun - welche dann, etwas später - zu einer "Doppelentlassung" geführt haben. Aber das war damals deutlich im unteren 4stelligen Bereich und auch nicht wirklich nachzuweisen. Da waren mehrere andere Gründe ursächlich verantwortlich. 

Als ich 1991 in Würzburg für den fristlos entlassenen Geschäftsführer und Leiter der Einrichtung angeheuert wurde, da habe ich am Anfang auch nicht gemerkt was los war. Als ich dann nach ca. 6 Monaten ein bißchen den Überblick hatte, habe ich mich schon irgendwann gefragt, ob das alles normal sein könne - die Zahlen und Abrechnungen der letzten Jahre. Da geht und ging ja um Gastronomie. Konzerte, Theaterabende, Festivals. Und da fließt Geld - viel Geld. 

Vor allem bei den großen Dingern - Open Air usw.. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, was in Bayreuth an einem ausverkauften Abend mit ca. 800 Besuchern so über den Tresen ging, aber da war schon gut Umsatz.

Aber fast Zweihunderttausend €? Alter. Das nenne ich "kriminelle Energie". Und das hat niemand gecheckt von der Rasselbande? Unfassbar.

Würzburg waren vielleicht 10000 € - max. was mein Vorgänger da unterschlagen hat, und das mußte er übrigens zurückzahlen - er wurde verurteilt. Obwohl mich die Stadtverwaltung damals absolut davon überzeugen wollte "die Sache ruhen zu lassen". Man wollte keine weiteren negativen Schlagzeilen haben. Aber ich habe es dann trotzdem der Polizei übergeben - ich kann mich noch erinnern wie sauer der damalige Sozialrefernt war. Aber danach hat mich auch total in Ruhe gelassen.  

Montreal dann, vor ca. zwei Jahren, war noch mal eine andere Kategorie, aber auch da hat uns die Buchhalterin der Einrichtung für Wirtschaftsförderung um ca. 50000 Dollar betrogen. Und das war nur die Spitze des Eisbergs - da habe ich nur drei Jahre rückwirkend untersuchen lassen und der Depp von Geschäftsführer ist seitdem arbeitslos und wird es auch auf absehbare Zeit bleiben. 

Allerdings war das klar mein Fehler: ich habe zwar alle Ausgaben per Beleg überprüft und gegengezeichnet aber die gute Frau hatte ein - mir nicht bekanntes - System mit direkten online Einzahlungen auf ihr Konto eingerichtet welches meinem Controlling System entgangen ist bzw. von mir nicht eingesehen werden konnte. Man lernt halt immer noch dazu .....

Die hiesiege Polizei ist übrigens witzig: nachdem ich einem Bericht mit ca. 200 Seiten übergeben habe, mit allem Drum und Dran, meinte die zuständige Beamtin in etwa: "sie glaube nicht, dass sie für so einen Fall viel Zeit aufbringen könne, es gäbe wichtigeres auf ihrem Schreibtisch". Unerheblich.

 Insgesamt gilt also nach wie vor der gute alte Grundsatz: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.


Donnerstag, 18. Januar 2018

Januar 2018




Optimale Bedingungen, einzig eines meiner Winterfahrräder mußte ich mal ne halbe Stunde mit in die Metro schleppen damit alles wieder auftaut. Da ging nix mehr .....-

Vollbeschäftigung

Québec war ja eigentlich meistens mit unter den "Armenhäusern" Kanadas. Es gibt und gab kaum große Maschinenproduktion, keine Autofabriken, kaum Zulieferbetriebe, eher Textilbranche, Holz- und Landwirtschaft, bißchen Luftfahrt d.h. Bombardier. Etwas Banken- und Finanzsektor, bißl IT,. d.h. Videospiele, SAP usw. und der Service Sektor ist stark vertreten.

Unsere Einrichtungen wurden mitte der neunziger Jahre gegründet um etwas gegen die damals extrem hohe Jugendarbeitslosigkeit zu tun. Die Quote lag damals teilweise weit über 20 % - italienische Verhältnisse sozusagen (insgesamt Arbeitslosenquote 1996 12 %!!!). 

Heute habe ich die jüngsten Daten vom Ministerium (Quelle IMT) bekommen und siehe da:

historische Rekorde Allerorten. 

5,7 % Arbeitslosigkeit - ein historischer Tiefstand. Allerdings arbeite ich statistisch gesehen lieber mit der prozentualen arbeitenden Bevölkerung: 75,6 %. D.h. im Moment sind soviele Menschen in Québec im Arbeitsprozess wie noch zuvor.

Eigentlich unglaublich. Vollbeschäftigung und Arbeitskräftemangel wurden zwar schon oft prognostiziert aber es kam dann immer wieder "was dazwischen" - z.B. der Crash um 2000 rum, dann die Bankenkrise 2007/2008 und gelegentliche Konjunktureinbrüche. 

Aber diesmal ist es eingetreten: de facto Vollbeschäftigung und ein ganz klar erkennbarer Mangel an ungelernten Kräften wie auch an Fachkräften. 

Überall wird händeringend nach qualifizierten (oder auch unqualifizierten) Mitarbeitern gesucht - genau wie in Bayern und großen Teilen Deutschlands. 

Trotzdem geht uns hier in unserem Jobcenter nach wie vor die Arbeit (noch) nicht aus, da es nach wie vor ca. 30000 qualifizierte Einwanderer pro Jahr gibt und die Quote wird sicher, angesichts der Lage auf dem Arbeitsmarkt, eher angehoben als abgesenkt und weil es leider auch noch relativ viele "Abgehängte" oder "Bildungsferne" jugendliche Menschen gibt.
 
Und genau um die werden wir uns wohl demnächst ein bißchen "intensiver" kümmern müssen - aber lieber so als "anderstrum".
 



Samstag, 13. Januar 2018

Mehr Winter geht - fast - nicht

Samstag Morgen vor der Haustür.



Sonntäglicher Langlauf im Botanischen Garten. Mit Kumpel Micha und seiner Freundin.

Und das ist erst der Anfang. Ab jetzt mache ich jeden Tag Wintersport, sofern ich Zeit habe - und dann fahre/fliege ich zum Skifahren. 


Heisinger Junior (rechts) liefert sich währenddessen die ersten Boxkämpfe auf dem Eis und provoziert 4 Minuten Strafen - hmmm, könnte sein, dass er doch ein paar von meinen Genen "Innehat". Der Arme. 
 Auf der Strafbank sitzt man einsam ......