Mittwoch, 13. November 2019

The Montreal Jackass Ski Club







Das ist unser selbstgegebener "Club" Name! 

Ein wunderbarer Abend. Wir sind so eine Gang von Freunden und Bekannten und treffen uns im Winter jeden Mittwoch (und manchmal jeden Montag) zum abendlichen Langlaufen. Meist gefolgt von mehreren Hopfenkaltschalengetränken und vor allem mit vielen Gesprächen. 

Heute war Auftakt und ich mußte zunächst mein ganzes Equipment wieder raussuchen. Die Bedingungen waren OPTIMAL. Gut, es war noch nicht gespurt aber es lagen 30 cm feinster Neuschnee und es war auch relativ kalt - aber nicht zu kalt. Kaum Wind. Sehr gute Rahmenbedingunen somit und wir waren sehr schnell unterwegs. Dazu ein schöner Vollmond und häufig sieht man durch den Wald die Lichter der Stadt.

Über das richtige Wachs für den jeweiligen Schnee oder die unterschiedlichen Temperaturen kann man bekanntlich abendfüllende Diskussionen führen. Soweit ich mich erinnere ist Liese da auch ganz gut dabei, oder?

Ich haue eigentlich immer irgendwas drauf was ich halt so denke, heute war es genial. Der Beschriftung nach "für trockenen Schnee". Das ist ein wenig "Grob", hat aber perfekt hingehauen ..... den Berg hoch muß es ein wenig "halten", den Berg runter muß es "gleiten". Thats it. 

Fazit ist: wir können jetzt Langlauf machen, zwei bis dreimal pro Woche, bzw. wann immer es möglich ist. Was soll man auch sonst machen? Zuhause hocken bleiben? No way.



Dienstag, 12. November 2019

Eigentlich wie jedes Jahr





Tiefster Winter. Das ist alles was ich dazu sagen kann - Schnee und Kälte. Good news is, daß wir morgen Abend den ersten Langlauf am Berg machen können. Die Saison beginnt. 

Dazu soll es auch recht kalt werden für die Zeit, d.h. bis zu - 16 oder so. Alter Schwede - der Winter beginnt früh dieses Jahr (war aber letztes Jahr ganz genau so, eigentlich wie jedes Jahr). 

Von daher gesehen ist es gar nicht schlecht, daß ich Freitag nochmal kurz in wärmere Gefilde abdüsen kann. Wenn ich dann wieder zurück bin gibts halt Wintersport bis zum Abwinken. Zudem macht die Sauna mit Schnee mehr Spaß! 

Heute morgen (nach dem nächtlichen Schneefall - es war kein Sturm sondern ganz gemütlicher softer Schneefall) war ziemliches Chaos. Etliche Straßen und vor allem die Gehsteige waren nicht geräumt. Ich mußte mich mit dem Fahrrad ganz schön durchkämpfen. Die Metro (U Bahn) war gerappelt voll. Allerdings war der Fahrradweg ins Büro in hervorragenden Zustand. Top. Da kann man nicht meckern .... guter Service der Statd. 

Witzig ist auch, daß angeblich gut 25 % aller Autos noch keine Winterreifen drauf haben. Letzte Woche habe ich noch mit meinem Laden gesprochen (ich hatte die Reifen schon lange gewechselt) und die meinten vor zwei Wochen hätten sie jetzt absolut keinen Termin mehr frei. Good Luck. 

Der Gesetzgeber gibt übrigens den 1. Dezember als Stichtag für die Winterreifenpflicht vor. Ha, ha. 

Und natürlich auch das noch: 

Montreal announces earliest snow-removal operation in its history

https://www.theweathernetwork.com/ca/news/article/montreal-announces-earliest-snow-removal-operation-in-its-history-starting-wednesday

Das dauert so eine Woche und dann ist die Stadt de facto wieder schneefrei - bis halt die nächste "Lage" kommt.

Sonntag, 10. November 2019

zwengs Guatemala und der Sicherheitslage dort

Das auswärtige Amt muß ja auf totale Sicherheit gehen und somit wirklich vor Allem warnen. 

Wir, d.h. die Teilnehmer an dem Trip (u.a. der Zimmerer, Joe, ein Kumpel aus Kulmbach und ein paar andere Deutsche) werden nur als Gruppe unterwegs sein, haben zwei erfahrene "Führer" und Organisatoren dabei und alles ist durch organisiert und bereits mehrmals getestet worden. 

Das war in Peru genauso. Der BAJA Trip war da etwas grenzwertiger weil der Zimmerer und ich auf komplett eigene Faust durch die menschenleere Pampa gefahren sind und die Narcos da unten ganz kraß drauf sind. 

Siehe das Gemetzel von letzter Woche mit Kollateralschaden - neun Tote. Und das passiert da jede Woche. Aber eher in Zentralmexiko.

Ich kann euch versichern, daß Guatemala ein relativ entspannter Touri Ausflug wird. Entspannter als die letzten Touren jedenfalls. Für Leute wie uns, im etwas fortgeschrittenen Alter.

Mein Kumpel Micha lebt da schon seit ein paar Jahren mehrere Monate im Jahr und kennt jeden Stein und zudem sind wir nur als Gruppe unterwegs und haben einen erfahrenen lokalen Führer dabei. 

Ansonsten:




Donnerstag, 7. November 2019

Montag, 4. November 2019

Der Trip nach Guatemala steht bevor

Guatemala. 

In knapp 10 Tagen geht es los. Ich fliege über Mexico City nach Guatemala City. Und ja: ich habe "Flugscham". Ich gedenke nächstes Jahr in meinen "fränkischen Wäldereien" Bäume zu pflanzen. Ernsthaft. Außerdem fahre ich mit dem Fahrrad und der U-Bahn auf die Arbeit. Jeden Tag. Auch im Winter, welcher übrigens sprichwörtlich "vor der Tür" steht - Sonntag kommt der erste Schnee.

Der Zimmerer, Joe und unser Kumpel Pongi (aus Kulmbach) sollten nahezu zeitgleich ankommen. Was danach kommt weiß ich nur grob .....

Halt bißl Biken, bißl Kultur (Maya Pyramiden), bißl Wellness, bißchen Outdoors, d.h. hiken hoch auf den Vulkan und so ähnlich. Schaug mer mal.

Allerdings habe ich mir vorhin mal das hier angesehen - just for fun:

Auswärtiges Amt: Reise- und Sicherheitshinweise Guatemala!

Kriminalität

Guatemala verzeichnet eine hohe Kriminalitätsrate. Neben der allgemeinen Straßenkriminalität ist Guatemala auch Schauplatz von Auseinandersetzungen im Bereich der Bandenkriminalität. Die Hemmschwelle beim Einsatz von Gewalt niedrig.
In Guatemala-Stadt ist die Benutzung der roten Stadtbusse gefährlich, die grünen Stadtbusse („Transmetro“) und die blauen Busse („Transurbano“) gelten als relativ sicher. Auf öffentliche Busse werden gelegentlich Überfälle verübt. Überfälle auf Fußgänger und Autofahrer finden zu jeder Tageszeit statt, auch im dichten Berufsverkehr und werden in der Regel von mehreren bewaffneten Tätern gemeinsam begangen. Auch das Geschäfts- und Ausgehviertel „Zona Viva“ der Zone 10, in dem sich die meisten Hotels und Restaurants befinden, ist nicht völlig sicher.
Das Risiko von Überfällen besteht grundsätzlich auch in Touristenzentren wie Antigua, Flores, Tikal und am Atitlán-See. Die Vulkane Acatenango, Santa Maria und Agua sind des Öfteren Schauplätze von Übergriffen auf Touristen.
Widerstand kann bei einem Überfall tragische Folgen haben, da Waffen weit verbreitet sind und die Hemmschwelle niedrig ist.
Willkürliche Maßnahmen durch Sicherheitskräfte sind möglich und können sich auch gegen Ausländer richten.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen und auch bei Reisen in das Landesinnere besonders vorsichtig und verzichten Sie das Tragen oder Zeigen von Wertsachen.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
  • Klären Sie Ihre Reiseroute vor Reiseantritt über die guatemaltekische Tourismusbehörde INGUAT ab und erbitten Sie ggf. Sicherheitsbegleitung.
  • Sehen Sie in Guatemala-Stadt von der Benutzung der roten Stadtbusse ab und benutzen Sie die grünen oder blauen.
  • Meiden Sie einsame Straßen und unbelebte Gegenden nachts unbedingt und möglichst auch tagsüber.
  • Unternehmen Sie Ausflüge zu den Vulkanen Acatenango, Santa Maria und Agua nur unter Begleitung der Polizei oder lizensierter Führer und auch sonstige Wanderungen oder Trekking-Touren nicht allein.
  • Leisten Sie bei Überfällen keinen Widerstand und führen Sie möglichst einen kleineren Geldbetrag in einer getrennten Geldbörse und evtl. ein zweites Mobiltelefon mit sich.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Hört sich ja schlimmer an als damals auf der BAJA und dann in Mexiko oder auch in Peru. Peru war tagsüber total entspannt. Baja sowieso. Außer die Kontrollen der vermummten "Militarios" - das war kraß am Anfang. 

Na ja, ich vertraue auf Micha (Diehls) vor Ort Erfahrung. Bisher "hätt es noch imma jut jejange".