Donnerstag, 28. September 2017

Jamaica

(courtesy of Michael Diehl)

Montag, 25. September 2017

Alles "anektodisch" und in keinster Weise "wissenschaftlich"

Im Büro sehen wir, im Durchschnitt, pro Jahr,  Menschen aus ca. 80 Ländern. Etwa 600 pro Jahr, macht also ca. 10000 Klienten welche ich bisher - nicht direkt und oder persönlich gesehen habe - aber halt schon mitbekommen habe wie das so läuft. 

Die Iraner z.B. sind extrem höflich, respektvoll, bedanken sich für alles und jedes, eher anglophon. Meist extrem gut ausgebildet - viele Ingenieure, Architekten, Mediziner. Unglaublich diszipliniert. Alles Akademiker. Viele mit einem Doktortitel. Wissenschaftler.

Die Chinesen sind ebenfalls sehr höflich, vermeiden häufig Augenkontakt, wollen andererseits unabhängig sein - keinesfalls dem Staat auf der Tasche liegen. Von wegen Sozialhilfe usw. Sprachlich haben sie relativ viele Probleme da es wohl nicht so einfach ist ein halbwegs verständliches Englisch oder Französisch zu sprechen. 

Die Südamerikaner sind durchwegs motiviert, relativ gut ausgebildet und Spanisch ist dem Französischen ja ähnlich. 

Die Rumänen und, ganz generell, die Osteuropäer, sind manchmal ein bißchen "schwierig", irgendwie "fordernd".

Der Staat muß Service und Leistung bringen, etc. - mein gefühlter Eindruck. Postkommunismus vielleicht. Ich überlasse die Einschätzung den Soziologen.

Haiti ist einigermaßen speziell, könnte jetzt schnell "leicht rassistisch" rüberkommen, aber das hat was mit dem Profil der Einwanderer zu tun. Im Vergleich mit den Vorgenannten sind das oft Flüchtlinge bzw. Einwanderer welche nach Naturkatastrophen Visas bekommen haben. Bildungsfern - im Vergleich mit den anderen, extrem gut ausgebildeten Einwanderern.

Die Maghrebaner sind meist hervorragend ausgebildet, muttersprachlich Französich, haben aber oft ein Problem mit der englischen Sprache. 

Die Afrikanischen Nationen sind etwas weniger vertreten aber ich habe nur positive Erfahrungen gesammelt. Über die Europäer verliere ich erstmal gar kein Wort, da ihre Kultur nahezu identisch ist mit der Quebecs. Die Franzosen "leiden" ein bißchen unter der hiesigen Zweisprachigkeit auf dem Montrealer Arbeitsmarkt und sprechen meist kein gutes Englisch. Damit sind sie klar im Nachteil. Aber dafür beherrschen sie halt wenigstens schon mal Französich. 

Was aber allen gemein ist, ist ihr Ziel, ihre Motivation. Sie wünschen sich ein ruhiges, sicheres Leben. Eine gute Ausbildung für ihre Kinder. Eine saubere Wohnung, vielleicht ein Haus. Eine Zukunftsperspektive in einem sicheren und relativ wohlhabenden Land - meist eher für ihre Kinder.

Frieden, Rechtssicherheit, Prosperität, Zukunftsaussichten, Ausbildungsmöglichkeiten, Integration - ein Leben, wie wir es nahezu alle anstreben.  

Vor diesen Menschen braucht niemand Angst zu haben. Die wollen ja einfach nur so leben wie wir - das ist alles was sie wollen!!!! Sie haben UNS als Vorbild. 

Unsere Gesellschaft mit unseren "westlichen" Werten. 

Denkt mal drüber nach.







Samstag, 23. September 2017

Vancouver Island

Die paar Tage Motorradfahren auf VI haben mich oft an Kalifornien erinnert. Pazifikküste, teilweise hochalpine Landschaften, große Seen, Meereseinschlüsse, (Ur)Wälder ohne Ende, Berggipfel mit etwas Schnee drauf! 


Am Strand des Juan de Fuca Park. 

Gleichzeitig gibt es sogar wirklichen öffentlichen Nahverkehr. Alles ist sauber, nirgendwo Müll. Die Menschen sind sehr höflich, die langsameren Autos machen meistens Platz für (schnellere) Motorradfahrer. Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen entspannteren Flughafen erlebt als Victoria.


Meerenge Richtung Festland. 


Insgesamt alles sehr ländlich, relativ dünn besiedelt und Natur ohne Ende.  





Überall gibt es Pferde, Pferde, Pferde und jede Menge Farmen. Die Gärten allerorten sind fänomenal.


Die rohe Wildnis an der Pazifikküste wie auch in Teilen des Landesinneren ist einfach der Hammer. 



Und nicht zuletzt auch motorradfahrerisch ansprechend - schöne kurvige Straßen ohne viel Verkehr. Landschaftlich sehr beeindruckend und abwechslungsreich. Deutlich mehr Beemer (hauptsächlich 1200er) als Harleys. Auch offroadmäßig jederzeit als Option zu empfehlen - auf sogenannten Loggingroads. 


Was für ein Land ...... wow ...... da muß ich schon noch mal her ....., gell Kai? 




Freitag, 22. September 2017

Ride the wild Surf






Warum hat mir davon eigentlich keiner schon vor 30 Jahren erzählt? Dann wäre ich jetzt Althippie in der Surferkommune von Tofino. Lets`s go surfin now, everybody surfin now, come on a safari with me .....

Donnerstag, 21. September 2017

Urwald - Teil 1


Auf dem Weg von Port Renfrew Richtung Nanaimo. Riesige Urbäume. 800 bis 1000 Jahre alt. 16 Meter Umfang. Zeigts das mal dem Reini bitte ......


Regenwald. 







Giganten mit bis zu 75 Meter Höhe und 16 Meter Umfang. Bis zu 1000 Jahre alt. Douglasien und Zedern zumeist. 




Blick Richtung Japan. Nu ja, theoretisch 



Montag, 18. September 2017

Saanich - Victoria - Vancouver Island






Farmen, Bauernhöfe, Pferde ohne Ende, eigentlich überall Pferdehaltung. Rad- und Wanderwege auf welchen einen auch mal ein Reiter begegnet, so hier und da. Ansonsten: Natur, Natur, Natur. Alles extrem entspannt.

Sonntag, 17. September 2017

Von der Eastcoast an die Westcoast

Ich hatte irgendwie fast vergessen, daß es ja gar nicht so weit ist, zum Meer. Also fast jedenfalls. 

Der Saint Lorenz Strom wird irgendwann so gigantisch, daß man das andere Ufer, also die Nordseite, an dunstigen Tagen nicht mehr mit dem bloßen Auge erkennen kann. 



Kamouraska bietet eine unwirkliche Landschaft. Man ist auf Meereshöhe, ein riesiger Strom auf der einen Seite und gigantische Granitmonumente auf der Anderen. 





Wir hatten eine Tagung in Rivière du Loup, ca. 450 km einfach. Es hatte 30 Grad und ich konnte eine ordentliche Biketour machen. Seit Tagen haben wir unglaubliche Temperaturen in Montreal. Samstag Nacht hatte es ca. 26 Grad.  

Rivière du Loup war Eastcoast sozusagen - sehr geil. Danach ist man ja schon fast in der Gaspesie.

Samstag war pitstop in Montreal und heute bin ich zu Besuch bei meinem Kumpel Kai auf Vancouver Island. Ein Kurzbesuch - aber besser als gar nix.

Bißl Motorrad und Fahrrad fahren, bißchen Wandern, bißchen Biertrinken und schaun, was es Neues gibt. Westcoast.


Falls wir das alles durchprobieren wollen, müßte ich noch ein paar Monate dranhängen - werden wir wohl nicht ganz schaffen. 


Der Chefmechaniker bei der Arbeit.


Vancouver Island ist derartig "Land", unglaublich. Der Flughafen ist sowas von relaxed und streßfrei, ansonsten Farmland, verstreute Häuser. Kleinere Siedlungen. Genau das werde ich die nächsten Tage "auskundschaften". 

Donnerstag, 14. September 2017

Angenehmer Büroblick momentan






Dafür werde ich sogar bezahlt - wie geil ist das denn? Ungespundenes IPA.