Donnerstag, 17. August 2017

Strand am Rivière Rouge


Fußballgott in Montreal - die 31 ist zurück!




Schweini kam zum ersten mal nach Montreal. 

Es waren einige Deutschlandfahnen und vor allem Bayern- und Deutschlandtrikots zu sehen. 

Ansonsten hat Chicago ziemlich abgekackt, ganz schlecht gespielt und hatte das Spiel nach ca. 38 Minuten bereits verloren. Schweini war zwar Dreh- und Angelpunkt auf der 6er Position aber er konnte dem Spiel keine entscheidenden Impulse geben. Sehr paßsicher zwar und noch enorm laufstark aber es kam absolut nichts nach vorne - immer nur quer und zurück. 

Das Stadion war fast ausverkauft, ca. 20000 - Schweini zieht noch. 

In zwei Wochen kommt er nochmal - das nordamerikanische System ist, aufgrund der riesigen Distanzen, ein wenig anderst als die Bundesliga. Dann gehe ich mit Emile hin.

Montag, 14. August 2017

Surf and Sangria


Mechiko is in town - Fahrradfahren ohne Ende - soviel habe ich mich schon lange nicht mehr bewegt. Unter anderem sind wir in Verdun am Sankt Lorenz Strom vorbeigekommen und da gibt es etliche stehende Wellen für die Surfer. 

Den Liter Sangria gabs als Belohnung. 

Montag, 7. August 2017

Cooles Biergartenambiente




Klasse Biergarten. Der beste in der Stadt. McAuslan. Direkt am Lachine Kanal mit spektakulären Blick auf eine verfallene Industrieanlage. Super Filmkulisse wie ich meine - vor allem bei Dämmerung.

Donnerstag, 3. August 2017

Flucht nach Norden

http://www.ledevoir.com/societe/actualites-en-societe/504862/les-demandeurs-d-asile-affluent-a-la-frontiere?utm_source=infolettre-2017-08-03&utm_medium=email&utm_campaign=infolettre-quotidienne

http://www.cbc.ca/news/canada/montreal/olympic-stadium-houses-asylum-seekers-1.4231808


Heute morgen wurde berichtet, daß das Olympiastadion in Montreal, kurzfristig zur Flüchtlingsunterkunft wird. Seit ein paar Tagen kommen hunderte von Flüchtlingen (Asylanten) zu Fuß, per Bus oder sonstwie, nach Kanada. Sie fürchten, in den USA abgeschoben zu werden und 'fliehen' nach Kanada. Mehrheitlich handelt es sich angeblich um Menschen aus Haiti. Da Montreal eine relativ große "haitische Community" hat, ziehen es wohl viele Asylbewerber vor hierher zu kommen. Sie versprechen sich da mehr Sicherheit.

Montag, 31. Juli 2017

Westerntown




Habe ich fast vergessen, ein sogenanntes "Phantomdorf" gibt es auch da oben. Ehemalige Filmkulisse. Es wurden mehrere Filme an dem Ort gedreht da es, bis and den Horizont, keinerlei "störendes" gibt, wie z.B. Telefonmasten oder ähnliches.  Absolute Wildnis. Ein geiles "wild-west" Tal.

Ich hatte schon ewig davon gehört und wir sind also mal hingefahren. Allerdings Privatstraße. Der Empfang war "kühl". Zwei Pickuptrucks mit Hillbillys wie aus dem Film, "Privat", "get out of here". 

Wahrscheinlich züchten sie jede Menge Gras da oben, aber wo das doch eh bald legal ist? Warum der Streß. Sie haben sogar gecheckt ob wir auch tatsächlich wieder raus fahren - meine Güte. Sind da Leichen vergraben??? Wir wollen ja bloß mal gucken .... - rustikale Gegend.

Dienstag, 25. Juli 2017

Kloster










Ich schätze mal ca. 40 Hektar groß. Das buddhistische Kloster am Riviere Rouge. Es ist ca. 15 Minuten vom Chalet entfernt. Mitten im Wald. Ein Riesenteil, offen zugänglich und man kann für 5 $ vegetarisch essen. Im Herbst nehmen wir mal die geführte Tour und machen einen kompletten Tag - mit Tempel und Mönchen und allem Drum und Dran. 

Wir werden dann auch lange "Beinkleider" anziehen. Kurze Hosen sind eigentlich verpönt. Ich hatte, aus Respekt, sogar extra ein Hemd angezogen aber nicht an die sonstige "Kleiderordnung" (keine Shorts) gedacht. Bevor man in ein Gebäude geht, zieht man die Schuhe aus.  

Es ist schon erstaunlich was man da oben am Chalet, im Wald, am Arsch der Welt, alles erforschen kann, z.B. Buddhismus. 

Die Armada



So langsam haben wir, glaube ich, fast alles was irgendwie schwimmt. Ich mag das Kanu. Emile bevorzugt ein Kayak. Lili mit Freundin dümpelt lieber im Tretboot. Sie hat aber auch das Kayak ausprobiert und fand es gut. Ein Ruderboot liegt auch noch rum - hat uns ein Nachbar geschenkt. Das Surfboard hat Emile versenkt.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Netter Büroblick



Manche Leute haben in der Tat einen ganz netten Blick aus ihrem Bürofenster.

Fußballtraining


Nietenagelneues Trainingsgelände unterhalb des Berges. Optimal. Die Jungs spielen nur auf Top Kunstrasenplätzen oder im High End Stadion. Was für Bedingungen. Sobald sie allerdings mal auf Rasen antreten müssen, wissen sie nicht mehr wie das funktioniert. 

Außerdem nerven mich die scheiß Football Markierungen auf dem Platz. Vor lauter Streifen siehst du den Platz nicht mehr. 

Montag, 17. Juli 2017

Sommer am Rivière Rouge



Am Horizont sollten zwei Punkte zu erkennen sein, Emile und Lili. Wir haben uns stundenlang im Fluß treiben lassen welcher 50 cm höher ist als normal. Deswegen fällt der Strand, normalerweise kilometerlang, etwas kürzer aus im Moment. Die extrem hohen Niederschläge der letzten zwei Monate haben zu diesem ungewöhnlich hohen Wasserstand geführt. Trotzdem cool. Keine Menschenseele weit und breit.

Donnerstag, 13. Juli 2017

In Québec hat es auch Wasser ....


Auf dem Weg nach Hause haben wir kurz bei Cousin Leo vorbeigeguckt. Der macht gerade einen Segelkurs auf dem St. Lorenz, im Yachthafen von Québec. Niedlich, die fahren da den ganzen Tag auf ihren mini Booten rum und üben Segelmanöver.

Dienstag, 11. Juli 2017

3000 km in 7 Tagen - komplett Entspannt



Urtal am Cabot Trail. Da gäbe es kernige, explorative Kletteranstiege für Bernhard und Markus. Ohne Ende! 

Heut morgen sind wir ab PEI, durch komplett New Brunswick, zurück nach Québec gefahren.   



Cabot Trail gestern, kurze Wanderung. 

Der Aufstieg der ansonsten nicht sonderlich schwierigen Wandertour war durchaus "ansprechend". Lili hat irgendwann ziemlich "abgekotzt" und hatte keinen Bock mehr. Aber sie hat durchgehalten - es gab ja auch keine andere Möglichkeit. Bergwacht gibt es nicht. Entlang des Cabot Trails gibt es endlose Wandermöglichkeiten. Man müßte mal eine Woche einfach vor Ort bleiben und alles ausprobieren. 


Die maritimen Provinzen sind auch Musik. Überall ist Livemusik. Selbst auf der Fähre. 


Und Wasser. Überall gibt es unendlich große Atlantikeinschlüsse, Seen, endlose Küsten oder Flüsse. Wasser! Ohne Ende. Gigantisch. 




Louisbourg, die ehemals französische Festung am Atlantik ist immer einen Besuch wert. 

In Neubraunschweig sind wir heute Nachmittag ca. zwei Stunden an einem gigantischen Fluß entlanggefahren, manchmal groß und breit wie der Gardasee - ohne jedweden Verkehr. Absolut nichts. Leere.

Der Trip war (fahrerisch) voll entspannt im Vergleich mit der "Durchschlageübung" gen Vancouver Island im letzten Jahr. Der Unterschied ist schlichtweg die Tatsache, daß man, sofern man will oder muß, in den Atlantikprovinzen meistens zweispurige Autobahn fahren kann. Für die langen "Überbrückungsstrecken". Teile der New Brunswicker Waldstrecke habe ich heute, auf absolut menschenleerer Autobahnen, mit ca. 140er Schnitt gemacht. Das ging in Ontario nicht. Da fährst du 1000 km, einspurig, mit 70er Schnitt - wenn du Glück hast.  Und dann braucht man halt doppelt soviel Zeit für die "Strecke". 

 Nächstes Jahr geht`s weiter.

Montag, 10. Juli 2017

PEI






Hervorragendes Essen im "Beergarden" in der "Hauptstadt". Strände ohne Ende, Wasser, Wasser und nochmals Wasser. Die Atlantikprovinzen sind immer eine Reise wert. Wir haben heute, sehr spontan, noch eine Provinz abgehakt: Prince Edward Island. Wir sind als allerletztes Auto auf die Fähre gekommen. Habe ich auch noch nicht erlebt - das absolut allerletzte Fahrzeug welches noch irgendwie "reingequetscht" wurde. 

PEI ist Land. Sowas entspanntes habe ich noch nicht erlebt - Charlottetown ist deutlich ruhiger und überschaubarer als Kulmbach. Wow! Genial. Sowas von entspannt und ländlich - kaum zu glauben. Inklusive Biergarten, hervorragenden "Seafood" und lauter netten Leuten. Klasse. Die perfekte Insel zum "runterkommen" oder um Fahrrad zu fahren. 80 km Länge insgesamt. Die Hauptstadt Charlottetown ist genau so groß wie Kulmbach. 

Jetzt fehlen uns noch Nunavut, Neufundland inklusive Labrador, North-West und Yukon. Nächstes Jahr, vielleicht. 

Morgen fahren wir weiter - immer an der Küste von PEI entlang. Dann wieder rüber auf das Festland, nach Nova Scotia und dann weiter durch New Brunswick. 

Letzteres besteht, von den Küsten und der Bay of Fundy mal abgesehen, aus Wald. Es gibt aber auch eine Route an einem Fluß entlang - Stundenlang. Das probieren wir mal aus - Richtung Norden. Québec. Vielleicht campen wir in Temiscouata. Ein geiler und riesiger See südlich von Rivière du Loup.

Sonntag, 9. Juli 2017

Pugwash



Die Atlantikschwimmer






Da "hinten" wohnen die Coyoten und sonstiges Getier, denn, es gibt keine Menschen.

Cape Breton. Wasser, Wasser und nochmals Wasser. Urtäler, endlose Atlantikküsten und menschenleere Gegenden. Geil. Unfaßbar schön.