Mittwoch, 29. Februar 2012

Sexten 2012

Ein Bild von Liese (Micha hat sich geopfert ....).

Dienstag, 28. Februar 2012

Vom Skiurlaub sofort zurück in die Politik

Hier der zugehörige Link zu InFranken.de

Michael Heisinger (Rangen) sah sich in seiner bisherigen Haltung bestätigt. Sowohl in Berlin als auch in München habe man "jeglichen Bezug zu Oberfranken verloren". Und er wurde noch deutlicher: "Die Überheblichkeit und die Arroganz, mit der der Bundesverkehrsminister in Bayreuth aufgetreten ist, drückt eigentlich alles aus. Hier hilft nur eine Power-Demo. An die Vernunft der Politiker zu appellieren ist hoffnungslos."

http://www.infranken.de/nachrichten/lokales/kulmbach/Da-hilft-nur-eine-Power-Demo;art312,256499

Und hier noch ein erstes Bild aus Sexten.

War das ein hammerharter Einsatz. Sagenhaft. Wahnsinnstruppe.

Ich hoffe, alle sind wieder heil nach Hause gekommen. Nach dem Skifahren ist vor dem Skifahren.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Rechtsaußen Kanada

Neues aus Kanada.

Das Waffenregister wird also, nach Parlamentsbeschluß, nicht nur einfach abgeschafft sondern sogar "vernichtet". Außerdem werden Kampfflugzeuge angeschafft (für ca. 9 Milliarden). Es wird, urplötzlich, wieder über Themen wie "Abtreibung", "Todesstrafe" und "Beschränkung von Immigration" diskutiert. Und dies nicht im aufgeklärten liberalen Sinn.

Umweltorganisationen werden in Geheimreporten als "möglicherweise terroristische und staatsfeindliche Gruppierungen" bezeichnet. Zumindest aber wirtschaftsfeindlich - auch da haben die Konservativen wohl die letzten Jahre etwas verschlafen. Das Kyoto Protokoll wird einseitig und gegen bestehende Rechtsgrundlage aufgekündigt. Eine nordamerikanische "Sicherheitszone" soll eingeführt werden - in Kollaboration mit den neurotisch zwanghaften Amis.

Usw., usw.,

das ging zuletzt soweit, daß sogar gemäßigte Politiker vorschlagen, daß sich Quebec vielleich doch von Restkanada abspalten sollte um diesem Wahnsinn, wenn schon nicht Einhalt zu gebieten, so doch wenigstens "entfliehen" zu können. Die "konservative" Regierung ist gerade dabei, auch und vor allem international, das Image Kanadas als die "Schweiz" Nordamerikas, auf Jahrzehnte hinaus zu zertrümmern.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Elfriedes Beitrag zum Thema "Winter, Angst und Schulweg"

Zum Thema Angst: Die Freundinnen Edda und Helga haben mich ein Stück des Heimweges begleitet, bis uns ein Fußgänger entgegenkam. Plötzlich mußten sie vor der Begegnung umkehren. Mir blieb nichts weiter übrig, als ihm entgegenzulaufen. Von Weitem habe ich gerufen "wer bist denn Du". Es war ein Arbeiter aus "Kengst". Weiter oben beim Wäldchen habe ich mein Handarbeitsköfferchen als Blickschutz vor dem finsteren Wald verwendet. Beim "Hiestuck" kam dann ja schon das Licht vom Häuschen. Dies war alles zu Zeiten des Nachmittagsunterrichts.
Zur Kälte: die Spielenachmittage fand ich sehr schön, Schlittenfahren, Skier -, (auch wenn Reinhard mich nur im Schuß auf der präparierten Piste fahren lies) oder Schneeburg bauen. Besonders in der Faschingszeit waren danach die Brezen und Stölla vom Korl ein unvergessenes Geschmackserlebnis und die Gemeinschaft der Großfamilie beim Kaffeetrinken wohltuend.
Oma hat mich um die Mittagszeit öfters in die Schlafzimmer geschickt, um die Haupt- und Vorfenster zu schließen. Damals schon Schocklüften!! Durch die Wärmflaschen waren die Betten schnell warm. Nur am Morgen war die Küche ungemütlich kalt, bis wir etwas gefrühstückt hatten, leider mußten wir dann den Schulweg antreten.
Von diesen Erfahrungen her kann ich nur sagen, es hat uns alles nichts geschadet. Ich habe kaum Angst, z..B. wenn ich alleine mit dem Diakonieauto im Schneetreiben alleine auf der Straße um 21.00 unterwegs bin. Mein Frischluftbedürfniss ist enorm und hält fitt.
Liebe Grüße
Elfriede

Mittwoch, 8. Februar 2012

Wolfskehle: Auto stürzt in "Schlucht"

http://www.infranken.de/nachrichten/lokales/kulmbach/Handbremse-vergessen-Auto-stuerzt-in-Schlucht;art312,249483

Leicht übertrieben sag ich mal. Schlucht und so. Im Vergleich zum Grand Canyon z.B. - aber immerhin.

Dienstag, 7. Februar 2012

Fortsetzung Kälte und Historie



Ganz soooo schlimm waren unsere Kufen dann auch schon nicht mehr. Man konnte sie mit so einer Art "Zwinge" unten an der relativ festen Sohle der Winterstiefel "anschrauben". Ich glaube, dafür gabs sogar einen richtigen Vierkantschlüssel.
Das hier kommt der Sache am Nächsten (Quelle: Wikipedia, Kufen aus dem Jahr 1925):


Heute gibts sowas

Sieht etwas moderner aus. Nennt sich übrigens "Nordic Skating" - hab ich zumindest gerade gelesen.

Montag, 6. Februar 2012

Kälte und diesbezügliche Kindheitserinnerungen

Hat es übrigens früher auch schon gegeben. Kältewellen meine ich. In Deutschland, bzw. Oberfranken.
Der leider mittlerweile festgerostete Wetterhahn auf dem Haus von .... ja von wem eigentlich? Friedlein? Gerda und Willi? Jedenfalls war es immer schon so, daß wenn ebendieser Wetterhahn im Januar oder Februar Ost- oder Nordostströmung anzeigte, mit relativer Kälte zu rechnen war. Meist sonnig aber sibirisch kalt. Deswegen können wir Kinder vom Reisighof auch einigermaßen Schlittschuhlaufen und Hockey spielen. Ich kann mich noch gut an den Schlittschuhersatz erinnern welcher einfach an die Ski- oder Wanderstiefel angeschraubt wurde. Bei jeder Kurve oder jedem Richtungswechsel riskierte man nahezu Alles da die Dinger dann einfach abfielen und man "uff die Fresse" flog. Die Hockeyschläger bestanden aus einigermaßen brauchbar geformten Ästen und die "Helme" und sonstigen Schutzplster waren von Oma gestrickt. Womit wir den Hartgummipuck ersetzt haben, daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Irgendwas halt. Ein Stück Holz womöglich. Wohl aber kann ich mich an die Überschwemmungen im Frühjahr erinnern welche durch den nachfolgenden Frost die Mainwiesen in Kengst in riesige Eisflächen verwandelte. Da fällt mir gerad noch eine Kindheitserinnerung ein. Einmal, ich war noch ganz klein, vielleicht 6 oder 7, da hat mich Reini mit runter ins Dorf genommen und es wurde Hockey gespielt. Ich weiß sogar noch, daß es auf unserer Wiese unten am Main war. Dann, kam es plötzlich zu Handgreiflichkeiten und Reini hat sich - zu meinem Entsetzen - mit einem anderen Jungen geprügelt. Leo (Degelmann), auch der "dicke Degelmann" genannt. Jedenfalls zog Reini, da er körperlich wohl trotz seiner Größe stark unterlegen war, leider den Kürzeren. Jeder der Leo später mal im richtigen Leben kennengerlent hat kann das sicher nachvollziehen. Als der "große dicke Leo" auf ihm draufsaß habe ich ihm (Leo) aus lauter Verzweiflung, von hinten Schnee in die Jacke gestopft. Das fand er gar nicht lustig und hat mich verwarnt. Soweit ich mich erinnere, ist "der Lange" "selmol" mit einem gebrochenen bzw. angebrochenen Fingerglied und ein paar Schrammen davongekommen. So wars halt auf dem Dorf unter Jungs damals. Insgesamt konnten wir "Reissicher vom Einsiedlerhof" aber - meines Erachtens - vom Einfluß unseres großen Brüderchens ziemlich profitieren. Jedenfalls hat mich, soweit ich mich erinnern kann, niemals jemand belästigt oder angemacht - denn es gab ja noch den "großen Reißicher". Und was den "klan Reißicher" angelangt, der hat sich ja immer noch gut selbst verteidigt - wie wir alle wissen. Auch als er noch klein war ....... (da gibts auch eine gute Story vom Schulauftakt ....)

Wo ich schon mal in Anektoden und Kindheitserinnerungen schwelge: ich habe die Woche mal versucht jemanden im Büro zu erklären, daß wir (die "Reissicher") als Kinder, jeden Morgen erstmal eine halbe Stunde zu Fuß durch die Pampa laufen mußten um zur Schulbushaltestelle zu gelangen. Entweder runter nach "Kengst" oder hoch zum Tierheim. Sommer wie Winter, Regen oder Kälte. Schnee oder Sonne. Scheißegal. Ich weiß noch, daß ich im Winter, wenn es morgens noch Dunkel war, im Wald zum Tierheim hoch unheimlich Angst hatte. Überall diese Geräusche!!!! Das "Knacken" im Wald. Ein Tier. Brrhhh..... Einmal gab es derartigs Glatteis, daß mich jemand von der Familie Bayerlein nach Hause begleitet hat weil ich den Berg nicht mehr hochgekommen bin.
Kann man sich heute alles gar nicht mehr vorstllen.
Ohne unsere Daunenbetten und Wärmflaschen wären wir eh alle erfroren. Keine Heizung, null Isolierung der Außenwände, klapprige Einfachfenster. Der Hammer. Wie bitte, haben wir all dies überlebt????

Mittwoch, 1. Februar 2012

Routine und Michael Ballack

was soll man auch ständig machen???

Wir hatten letztes Wochenende Regen. Jawohl. Im Januar. Dadurch ist unsere schöne Eisfläche hinter dem Haus ziemlich ramponiert worden. Kriegen wir aber wieder hin. Ansonsten optimale Temperaturen - jedenfalls nicht so kalt wie in Deutschland, ha, ha!
Grad eben haben wir noch im Park ne abendliche Hockeypartie hingelegt. Unglaublich wie man da ins Schwitzen kommt - selbst wenn es nur gegen die kleinen 8 jährigen Racker geht.
Montag war ich mal auf dem Mont Royal. Da war, wie immer, die Hölle los. Keine Sau also.
Im Chalet auf dem Mont Royal ganze drei französische Touris und meine Wenigkeit. Geht mir oft so, daß ich mehr oder weniger alleine da oben bin.
Ansonsten habe ich relativ viel Arbeit da hier in Quebec das Finanzjahr meistens von April bis März geht. D.h. dieses endet bald und deswegen müssen Arbeits- und Finanzplanung usw. neu eingereicht werden. Jedes Jahr dasselbe Spiel. Micha hat mir noch einen Fernauslöser für die Kamera mitgebracht. Lustig.
Per Knopfdruck Bild. Nice. Ansonsten kursieren hier viele Gerüchte und die Hoffnung geht um, daß Michael Ballack nach Montreal kommt. Nicht zu Besuch, sondern um mit den Montreal Impact in die bald beginnende Major League Soccer Ligue zu starten. Das wäre natürlich für Montrealer Verhältnisse Wahnsinn. Selbst wenn er mittlerweile 35 ist und sowohl in der Nationalmannschaft und bei Leverkusen raus ist, so ist er doch, international, noch eine Ikone. Das Eröffnungsspiel im Montrealer Olympiastadion wird, so glaube ich, ausverkauft sein. Und da gehen ca. 60000 Leute rein. Sollten sie allerdings die ersten zwei, drei Spiele gnadenlos untergehen, wird sich der Hype leider schnell legen. Ich habe mir trotzdem Dauerkarten für die Saison besorgt (für Emile natürlich auch). In das reguläre Stadion gehen eh nur 20000 Zuschauer. Immerhin können wir dann Jungs wie Donovan, Henri, Beckham, Frings, usw. sehen aus Chicago, Los Angeles und New York anstelle irgendwelcher College Jungs aus irgendeinem unbekannten Kaff in Neu England. Ich denke, daß wird ganz anständiger Fußball.