Montag, 29. Januar 2018

Die Zeit vergeht wie im Flug





Vom winterlichen Reisighof über die Skiexpeditionen in Montreal hin zum Meeting mit der "Frau Minister" und dann ab zum Boarden sind keine 7 Tage vergangen. In kaum zwei Wochen sehen wir uns (die Meisten jedenfalls, die "jungen Eltern" sind noch anderweitig beschäftigt - so auch die Neuseeländer und diverse Andere ...). 

Lili hat sich übrigens - kurz nach der Stelle auf dem Bild - auf einem Buckel total überschlagen, ist mit dem Helm auf der Piste kurz "aufgetatzt" und dann im Totalcrash aufgeschlagen (danke Markus, dass du sie letztes Jahr ins Boarden initiert hast, ha, ha - jetzt habe ich noch ein Problem). Salto - mit Board.

Nix gebrochen, alles gut. Sie hat sich kurz berappelt, etwas geweint, geguckt ob der Arm gebrochen ist (nein), hat sich dann aufgerafft und gesagt "sie fährt jetzt da runter".

Heisinger!!

Mittwoch, 24. Januar 2018

Unterschlagung bzw. Veruntreuung

Spektakuläre Veranstaltungen, neuer Besucherrekord: dennoch hat das „Zentrum“ in Bayreuth große Sorgen. Und zwar seit bekannt wurde, dass die mittlerweile entlassene Geschäftsführerin die Kultureinrichtung um rund 190- tausend Euro betrogen hat. Jetzt versucht der Trägerverein, erstens sein Geld wiederzubekommen und zweitens die Stadtverwaltung zu beruhigen. Klaus Klötzer, der Vorstand des Zentrums, im Interview bei Horst Mayer.


https://www.mainwelle.de/mediathek/audio/zentrum-interview-mit-klaus-kloetzer-teil-1/


 http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/zentrum-eine-reihe-von-fragen_624688

 http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/griff-die-kasse-des-zentrums_621186

Well, well, well,

vorhin hat mich fast der "Blitz" getroffen. Bekannte haben mir die obigen "news" übermittelt und ich konnte und kann es nach wie vor - eigentlich - kaum glauben.

Meine Nachfolgerin hat zugegeben ca. 190tausend Euro unterschlagen zu haben. 

Ich habe sie damals, 2008, nach meinem 'Intermezzo' in Bayreuth, eingearbeitet und sie auch danach nochmal kurz "gerettet". 

Ich hatte ja auch zu "meiner" Zeit schon mit ein paar "Ungereimtheiten" im Zentrum zu tun - welche dann, etwas später - zu einer "Doppelentlassung" geführt haben. Aber das war damals deutlich im unteren 4stelligen Bereich und auch nicht wirklich nachzuweisen. Da waren mehrere andere Gründe ursächlich verantwortlich. 

Als ich 1991 in Würzburg für den fristlos entlassenen Geschäftsführer und Leiter der Einrichtung angeheuert wurde, da habe ich am Anfang auch nicht gemerkt was los war. Als ich dann nach ca. 6 Monaten ein bißchen den Überblick hatte, habe ich mich schon irgendwann gefragt, ob das alles normal sein könne - die Zahlen und Abrechnungen der letzten Jahre. Da geht und ging ja um Gastronomie. Konzerte, Theaterabende, Festivals. Und da fließt Geld - viel Geld. 

Vor allem bei den großen Dingern - Open Air usw.. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, was in Bayreuth an einem ausverkauften Abend mit ca. 800 Besuchern so über den Tresen ging, aber da war schon gut Umsatz.

Aber fast Zweihunderttausend €? Alter. Das nenne ich "kriminelle Energie". Und das hat niemand gecheckt von der Rasselbande? Unfassbar.

Würzburg waren vielleicht 10000 € - max. was mein Vorgänger da unterschlagen hat, und das mußte er übrigens zurückzahlen - er wurde verurteilt. Obwohl mich die Stadtverwaltung damals absolut davon überzeugen wollte "die Sache ruhen zu lassen". Man wollte keine weiteren negativen Schlagzeilen haben. Aber ich habe es dann trotzdem der Polizei übergeben - ich kann mich noch erinnern wie sauer der damalige Sozialrefernt war. Aber danach hat mich auch total in Ruhe gelassen.  

Montreal dann, vor ca. zwei Jahren, war noch mal eine andere Kategorie, aber auch da hat uns die Buchhalterin der Einrichtung für Wirtschaftsförderung um ca. 50000 Dollar betrogen. Und das war nur die Spitze des Eisbergs - da habe ich nur drei Jahre rückwirkend untersuchen lassen und der Depp von Geschäftsführer ist seitdem arbeitslos und wird es auch auf absehbare Zeit bleiben. 

Allerdings war das klar mein Fehler: ich habe zwar alle Ausgaben per Beleg überprüft und gegengezeichnet aber die gute Frau hatte ein - mir nicht bekanntes - System mit direkten online Einzahlungen auf ihr Konto eingerichtet welches meinem Controlling System entgangen ist bzw. von mir nicht eingesehen werden konnte. Man lernt halt immer noch dazu .....

Die hiesiege Polizei ist übrigens witzig: nachdem ich einem Bericht mit ca. 200 Seiten übergeben habe, mit allem Drum und Dran, meinte die zuständige Beamtin in etwa: "sie glaube nicht, dass sie für so einen Fall viel Zeit aufbringen könne, es gäbe wichtigeres auf ihrem Schreibtisch". Unerheblich.

 Insgesamt gilt also nach wie vor der gute alte Grundsatz: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.


Donnerstag, 18. Januar 2018

Januar 2018




Optimale Bedingungen, einzig eines meiner Winterfahrräder mußte ich mal ne halbe Stunde mit in die Metro schleppen damit alles wieder auftaut. Da ging nix mehr .....-

Vollbeschäftigung

Québec war ja eigentlich meistens mit unter den "Armenhäusern" Kanadas. Es gibt und gab kaum große Maschinenproduktion, keine Autofabriken, kaum Zulieferbetriebe, eher Textilbranche, Holz- und Landwirtschaft, bißchen Luftfahrt d.h. Bombardier. Etwas Banken- und Finanzsektor, bißl IT,. d.h. Videospiele, SAP usw. und der Service Sektor ist stark vertreten.

Unsere Einrichtungen wurden mitte der neunziger Jahre gegründet um etwas gegen die damals extrem hohe Jugendarbeitslosigkeit zu tun. Die Quote lag damals teilweise weit über 20 % - italienische Verhältnisse sozusagen (insgesamt Arbeitslosenquote 1996 12 %!!!). 

Heute habe ich die jüngsten Daten vom Ministerium (Quelle IMT) bekommen und siehe da:

historische Rekorde Allerorten. 

5,7 % Arbeitslosigkeit - ein historischer Tiefstand. Allerdings arbeite ich statistisch gesehen lieber mit der prozentualen arbeitenden Bevölkerung: 75,6 %. D.h. im Moment sind soviele Menschen in Québec im Arbeitsprozess wie noch zuvor.

Eigentlich unglaublich. Vollbeschäftigung und Arbeitskräftemangel wurden zwar schon oft prognostiziert aber es kam dann immer wieder "was dazwischen" - z.B. der Crash um 2000 rum, dann die Bankenkrise 2007/2008 und gelegentliche Konjunktureinbrüche. 

Aber diesmal ist es eingetreten: de facto Vollbeschäftigung und ein ganz klar erkennbarer Mangel an ungelernten Kräften wie auch an Fachkräften. 

Überall wird händeringend nach qualifizierten (oder auch unqualifizierten) Mitarbeitern gesucht - genau wie in Bayern und großen Teilen Deutschlands. 

Trotzdem geht uns hier in unserem Jobcenter nach wie vor die Arbeit (noch) nicht aus, da es nach wie vor ca. 30000 qualifizierte Einwanderer pro Jahr gibt und die Quote wird sicher, angesichts der Lage auf dem Arbeitsmarkt, eher angehoben als abgesenkt und weil es leider auch noch relativ viele "Abgehängte" oder "Bildungsferne" jugendliche Menschen gibt.
 
Und genau um die werden wir uns wohl demnächst ein bißchen "intensiver" kümmern müssen - aber lieber so als "anderstrum".
 



Samstag, 13. Januar 2018

Mehr Winter geht - fast - nicht

Samstag Morgen vor der Haustür.



Sonntäglicher Langlauf im Botanischen Garten. Mit Kumpel Micha und seiner Freundin.

Und das ist erst der Anfang. Ab jetzt mache ich jeden Tag Wintersport, sofern ich Zeit habe - und dann fahre/fliege ich zum Skifahren. 


Heisinger Junior (rechts) liefert sich währenddessen die ersten Boxkämpfe auf dem Eis und provoziert 4 Minuten Strafen - hmmm, könnte sein, dass er doch ein paar von meinen Genen "Innehat". Der Arme. 
 Auf der Strafbank sitzt man einsam ......

Mittwoch, 10. Januar 2018

Abendlanglauf


Gemäßigte Temperaturen, gepflegte Loipe, super Schnee.

Montag, 8. Januar 2018

Nach der Eiszeit kommt der Schnee


Die historische Kältewelle scheint erstmal überstanden zu sein und die nächsten 14 Tage sollen wohl ideales Winterwetter bringen, d.h. relativ angenehme Temperaturen im niedrigen Minusbereich und Schnee. Viel Schnee.

Mittlerweile kann man direkt nach der Sauna in den Tiefschnee springen. Am Freitag soll es 30cm+ Neuschnee geben, d.h. wenn das dann so weiter geht, kann ich bald direkt über den Gartenzaun laufen und brauche die Gartentür nicht mehr freischaufeln.

Freitag, 5. Januar 2018

Alter Schwede: das nenne ich Winter


Permanent - 20. Alle Seen "Bombensicher" zugefroren. Selbst der Rouge ist weitestgehend überfroren. 



Lili hat sich eine "Erdhöhle" gebaut, mit Schnee isoliert und versucht bei - 30 Grad draußen zu überleben.  Wer es mag ......



Ich hatte letzte Nacht vergessen das Auto an die "Heizung" zu hängen und die Kiste ist heute morgen auf den letzten Huster noch angesprungen. Gut, ich hätte noch eine "Boosterbatterie " zur Hand gehabt. - 25 Grad und mit hammer Wind heute eher so in der tiefen Dreißiger Region. Absolutes Survivaltraining.

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Extreme Cold Warning

Issued at 11:38 Saturday 06 January 2018
An Arctic airmass combined with brisk winds will produce once again wind chill values of minus 38 to minus 42 over Western and Central Quebec overnight tonight. The bitterly cold conditions will also move into several areas of Eastern Quebec overnight tonight.

Extreme cold warnings are issued when very cold temperatures or wind chill creates an elevated risk to health such as frost bite and hypothermia.