Montag, 30. November 2020

Ein paar Impressionen vom Reisighof und aus Tennach - aus früheren Zeiten!

Ich habe neulich mal ein bisschen herum gekramt und bin dabei auf ein paar alte Funde gestoßen. 


 

Der Vater ist 24 geboren, war wohl so ca. 6 Jahre alt auf dem Bild, also stammt die Aufnahme so ca. von 1930. Das Haupthaus sieht nahezu unverändert aus, lediglich die Scheune oder Schmiede links ist komplett verändert mittlerweile. 

Wer die Frauen im Hintergrund sind können uns nur meine älteren Geschwister erklären.

 

Die Tante oben auf der Wiese. Die Scheune war augenscheinlich noch die Alte. 

 

 

Hier wird gerade die neue Scheune "gezimmert". Die Zimmerleute durften damals noch ungesichert auf den Balkenlagen "tanzen". 

 

Die junge Gerda beim Gänsehüten. 


Die neue Scheune steht bereits und das Gefährt könnte oder müsste der alte Hanomag sein. Um die Kupplung durch zu treten musste man einen starken "linken" Fuß haben - daran kann ich mich noch erinnern.

Ich meine mich noch an den alten Taubenschlag mitten im Hof erinnern zu können und ich glaube der Vater hat ihn irgendwann mal draußen auf einem Feld oder einer Wiese verbrannt. Jedenfalls wird scheinbar gerade die Maschinenhalle mit den Pferdeställen hochgezogen. Das müsste dann aber Mitte der 60er Jahre gewesen sein? Ich kann mich aber auch täuschen.



Auf diesem Bild steht die Maschinenhalle bereits und der "Kasten" wird ausgebaut oder vergrößert. Der Kastanienbaum ist auch bereits relativ groß. 

Sven hat mich gebeten alle alten Bilder mal mit hoher Auflösung zu scannen und zu digitalisieren und das werde ich auch die nächsten Tage mal machen.  Für unser Archiv!

Sonntag, 29. November 2020

Update vom See

 

 

Es gibt Schwärme von wilden Truthähnen. 

 

 



 

Lili probiert alles mögliche aus, Urbanexing, den Kater knuddeln oder einfach mal auf dem Eis Tanzen. 

 

 


 

Es gab kaum Schnee und es herrschten milde Temperaturen. Aber wenn ihr das in Deutschland lest, dann denkt ihr vielleicht "na ja, genau wie bei uns" aber ganz so genau ist es nicht. Der Winter kommt. Der Wirkliche.

Nur für Franken - echt: Fichtelgebirge Tourismus Anzeige aus der neuesten Ausgabe "Die Zeit"

Aus der Zeit kopiert:

 

Zum Winterspaß ins Fichtelgebirge Schneebedeckte Gipfel mit steilen Skipisten und verschneite Wälder für gemütliche Schlittentouren – solch winterliche Ausflugs- und Urlaubsziele gibt es in Deutschland nicht nur in den Alpen. Das fränkische Fichtelgebirge bei Bayreuth ist ideal für Urlauber, die Ruhe suchen, aber trotzdem aktiv sein wollen.

 

 

Gipfel mit rund 1000 Höhenmetern bieten Abfahrten verschiedener Schwierigkeitsgrade und drumherum ein gut ausgebautes Loipennetz. Hotspot für Ski-Fans ist der Ochsenkopf, mit 1024 Meter die zweit höchste Erhebung in Nordbayern und bestens erschlossen durch eine Seilbahn, die über den Gipfel führt. Ein absolutes Highlight im Fichtelgebirge sind die Rodelbahnen: Die vielleicht schönste Strecke führt vom Kösseine-Massiv herunter. 

Rauf geht’s zwar nur zu Fuß,dafür winkt oben vorm Start eine zünftige Hütteneinkehr. Rasanten Rodelspaß verspricht auch der Alpine Coaster: wetterunabhängig und auf Schienen fährt er erst 700 Meter hoch und dann über 1000 Meter mit 40Stundenkilometern abwärts.
Schlittschuhlaufen im Eisstadion, entspannen im Thermalbad oder »Entenhausen« im Comic Museum entdecken –im Fichtelgebirge wird’s nicht langweilig!


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Soweit die Anzeige aus "Die Zeit". Als Franke und geborenen "Reisighofer" stehe ich dem Fichtelgebirge naturgemäß immer sehr positiv gegenüber und ich mag das Fichtelgegirge wirklich sehr.

Wir Reisighofer durften und dürfen ja auch nahezu jeden Tag, zumindest sofern kein Atlantiktiefdruckgebiet aus Westen ankam, den Blick gen Fichtelgebirge genießen. Und es ist kein Schlechter sondern ein genialer Blick auf die Berge. Faszinierend schön.

Ich "durfte" auch ca. 10 Sommer jeweils drei Wochen meines Lebens im Fichtelgebirge verbringen. Ich sage nur "Sommerfreizeit Kreisjugendring Kulmbach" in Neubau am Fichtelsee. 

Ich saß also gestern Abend im Chalet gemütlich am Feuer und lese "Die Zeit" und dann sah ich diese Anzeige. 

Und dann musste ich schon ein wenig schmunzeln:

 

"steile Skipisten und verschneite Wälder"? 

Nun ja, steil ist relativ und verschneite Wälder?  Ähem, geht da noch was mit Langlauf? Und falls ja, zwei Wochen im Jahr? Die Liese war früher jedes Wochenende oben im "Gebirge" und lief lang - da gab es aber auch noch Schnee. Wir erinnern uns: die Minieiszeit Ende der 60er Jahre.


"Gipfel mit rund 1000 Höhenmetern"

Paßt scho, aber: der Berg ist insgesamt ja nur 1024 Meter hoch, die "Talstation" ist so auf 700 Meter - geschätzt - kann das mal jemand googeln? 

1000 Höhenmeter?? Wohin? In die norddeutsche Tiefebene? Ernsthaft? 

"Das Kösseine-Massiv"! 

Das ist vielleicht das Geilste. Die Kösseine ist jetzt ein "Massiv"?? Die Kösseine ist ein Hügel Richtung Wunsiedel, falls ich mich nicht irre. Mit wunderschönen Felsenstrukturen und klasse Wanderwegen. Bei den Sommer Freizeiten haben wir (die Betreuer) die Kinder immer über die Kösseine hoch zur Luisenburg und den dortigen "Felsengarten" "getrieben" - die haben das gehasst wie die Pest denn das war schon ein Stückchen Wandern. 

Aber "das Kösseine-Massiv"? Alter Schwede, vielleicht für so einen "Flachlandtiroler". 

Zwengs Entenhausen muss ich noch recherchieren - what the "f..." is that?

Spaß beiseite, ich bin 10 Jahre lang jeden Sommer durch das Fichtelgebirge getrampelt, ich glaube wir sind alle in Mehlmeisel zum Skifahren gegangen oder waren mal in Fleckl zum Langlaufen. 

Aber die "poetische" Anzeige aus "Die Zeit" hat mich schon zum etwas schmunzeln gebracht. Nice try.



Das war der wunderschöne Blick auf das Fichtelgebirge von vor zwei Wochen.  

Vom Reisighof aus - hinten, Richtung Veitsgraben.