Dienstag, 26. November 2019

Reisebericht Guatemala - Teil 1

Bin soeben nach 6 stündiger Bus Überlandfahrt, in Guatemala City eingetroffen. Habe zum ersten mal im Leben ein Uber genommen welches mich für einen Appel und ein Ei durch die halbe Stadt gefahren hat. Danke William. 

Und schon sind die paar Tage wieder rum. 

Aber der Reihe nach. 

Wir sind tatsächlich alle - fast wie geplant - letzten Freitag Abend in Guatemala angekommen. Die Kulmbacher hatten eine "fette" Anreise (und noch "fettere" Rückreise), dagegen ist mein Trip ein Katzensprung. Vier Personen, aus unterschiedlichen Kontinenten anreisend, mit drei unterschiedlichen Fluglinien und alle treffen wie geplant ein - geile Logistik.

Ich bin dann im Endeffekt doch eine Stunde später angekommen als ursprünglich geplant und Micha (Diehl) hat mir kurz vorher getextet, er "sei jetzt zu müde", ich sollte doch ein Uber nehmen. Kein Problem. Letztlich stand er aber dann doch noch am Ausgang (Kaffee in der Hand) und wir haben uns dann, kurzentschlossen, dazu entschieden, entgegen aller einschlägigen Sicherheitsbestimmungen, einfach die paar Meter zu laufen. 

Ein Uhr morgens, dunkel, mit Rollgepäck und Rucksack auf dem Buckel. Mit anderen Worten: Opfer. 

Es waren aber tatsächlich nur maximal 500 Meter bis zum Hotel und es wirkt schon etwas "zwielichtig" aber da macht man sich mehr den "Kopf" als das es der Realität entspräche. 


Beim gemeinsamen Frühstück haben sich die Teilnehmer erstmals ein wenig "beschnuppern" können denn wir waren ja eine gemischte "Truppe". U.a. konnte ich noch kurz einige "Peru Veteranen" begrüßen aber die waren - sozusagen - auf dem Abflug zurück in die Heimat. Wir waren ja die zweite Gruppe da Micha (D) zwei - nahezu identische Touren organisiert hatte. Joe in alter Frische, Pongi aus Kulmbach und der Zimmerer. 
Geiles Wetter - ich kam ja aus der relativen Kälte und hatte zwei Tage vorher noch Langlauf gemacht.  


Die Mexikaner haben übrigens fast Masskrüge. Hammer. 
Nach dem Frühstück wurden die Bikes ausgecheckt, da schreibe ich später mal was - so für die Biker unter uns. Die Kisten (5 250er Mexiko Bikes und die Suzuki 650 DR von Micha (D) standen in einer Werkstatt und sind gewaschen und gewartet worden und standen nach ein wenig Wartezeit zur Verfügung. Dann ging die wilde Hatz los. Wer von Euch schon mal in Süd- oder Zentralamerika war, der weiß was das bedeuted: 

Chaos, Anarchie, unglaublicher Dreck - brutalstes Motorradfahren. Nach ca. 20 Minuten war die Fahrt erstmal beendet da  bei Joe`s Bike das hintere Radlager bereits den Geist aufgegeben hatte und er kaum mehr geradeaus fahren konnte. Pitstop an der mega befahrenen Seitenspur. Dreck.


Lagebesprechung. Whats next? Woas mach mer etzert?


Ganz einfach, erstmal hundert Meter weiterfahren, bis zur ersten "Bude" und dann für 10 Euro Lager wechseln lassen, Kette gleich mal mit schmieren und während dessen "Kaffee und Kuchen". 


 Gesamtwartezeit ca. 30 Minuten. Kann man verkraften.


Internetcafe, Werkstatt, Copyshop und Gamecenter - alles in Einem und direkt am Highway. Geil. Problem gelöst - also nix wie ab zum ersten Etappenziel: Antigua. Mit ganz anderen Perspektiven.







In Antigua war gerade Blumenfest, es war Wochenende und es sind schon an normalen Tagen scheiße viel Touris aus der ganzen Welt da. Aber bitte, wir machen das ja auch ..... keine Beschwerden. 

Es gibt allerdings auch eine Privatbrauerei mit hervorragendsten Bier und einer Weltklasse Dachterrasse. Ich sag nur: IPA trinken mit Vulkanblick (aktiver Vulkan), unten spielt eine Band oder oben auf dem Dach ist ein DJ. Geil. Joe und ich hatten uns abgeseilt und mal richtig gut gequatscht. Nice.




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