Samstag, 25. April 2020

Montrealer Impressionen


Abstandsregeln aber sauber eingehalten, oder?


Am "Berch" kann ich sogar ein wenig Klettersteig machen falls ich will.



Die Cops sind sehr präsent aber entspannt. 


Normalerweise wären hier hunderte von Touris.  Place Jacques Cartier mit Blick auf das Rathaus.


Montreal war  bis zum Februar "voll fett im Boom", d.h. es gab und gibt unglaublich viele Baustellen und wahnsinnig viele Infrastruktur Projekte. Ab dieser Woche werden die ganzen "Construction Sites" wieder hochgefahren. 



Alles läuft sehr ruhig, diszipliniert und ganz normal ab, "social distancing" wie man das hier nennt wird eingehalten, die Menschen halten den zwei Meter Abstand ein, man geht sich halt "aus dem Weg". 

Die Polizei ist in den Parks und in der Nähe von populären Radwegen usw. relativ präsent aber die Jungs und Mädels in Uniform gehen im Prinzip auch nur spazieren. 

Lili hatte z.B. letztes Wochenende eine Tanzshow mit organisiert - hier bei uns in der Ruelle hinter dem Haus. Da haben dann 10 Kids - mit Abstand - eine Tanzchoreographie gemacht. Tatsächlich hat jemand die Polizei angerufen, die Beamten kamen vorbei, haben sich das angesehen und dann "Thumbs up" gemacht. Macht`s weiter, alles ok. 

Ich bin gestern mit dem Fahrrad ins Büro gefahren und habe dann eine dreistündige Tour drangehängt. 

Heute war ich oben am Berg, so Klettersteig mäßig, ansonsten Biken oder spazieren gehen oder am Haus rummachen. 

Wir werden das genau so handhaben wie Bayern, d.h. Masken, Abstand, sanitärer Standard. 

Das große Problem liegt nach wie vor bei der Situation in den Krankenhäusern sowie vor allem in den Alten- und Pflegeheimen. Quebec schickt jetzt tausend Soldaten als Hilfskräfte in die Einrichtungen. Anstelle irgendwo auf Pappschilder zu schießen werden sie, die Berufssoldaten, pflegebedürftigen Menschen jetzt "den Arsch abwischen". 

Machts halt mal was gscheits, was sinnvolles, gell!

 

 

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