Auf dem Bildschirm sieht das immer so unglaublich "übertechnisch" und "überirdisch" aus. Genre Bayern gegen Arsenal in der Superzeitlupe, Champions League mit 5 Kameraeinstellungen. Wenn man sich die Jungs dann mal aus nächster Nähe ansieht, d.h. aus 10 Metern so wie früher mit Reini beim ATS in Kulmbach oder der SPVGG in Bayreuth, dann ist und bleibt es halt Fußball. Fehlpaß hier, langer Paß da, bißchen Tackling hier und da, Klammern, Schubsen, Ball verstolpern, etc.
Drogba stand die erste Halbzeit, mehr oder minder, alleine und einsam in der Gegend rum und alle langen Bälle welche hoffnungsvoll und permanent auf ihn gespielt wurden, wurden locker abgefangen.
In der zweiten Halbzeit hat es dann zweimal kurz geknallt und es stand urplötzlich 2:1. Drogba hat zwei Stück "gemacht". Aus dem absoluten "Nichts" wie man so zu sagen pflegt.
Der Typ ist ein Athlet, ein Riese, sein "Kreuz" ist gigantisch. Er hat - de facto - jeden Eckball und jede Standardsituation mit dem Kopf geklärt. Hammer. Auch noch mit 37 oder wie alt er auch immer sein mag - für die MLS reicht es noch - bigtime. Montreal hat noch einen sehr guten argentinischen Mittelfeldspieler (Piatti), den womöglich besten MLS Keep (Bush) und einen sauguten belgischen Innenverteidiger namens Laurent Ciman (belgischer Nationalspieler) welchen ich mir immer wieder gerne ansehe weil er, de facto, fehlerfrei spielt und sein Aufbauspiel ist so "Hummelsartig".
p.s. der, meiner subjekitven Meinung nach, beste Spieler auf dem Platz war aber der kleine und wieselflinke Mittelstürmer von Toronto - saugeil.
p.p.s. noch `ne Beobachtung: im Gegensatz zu deutschen Stadien, wo sowas ja wohl eher unter "Lebenslang" steht, werden hier vollkommen ungehindert bengalische Feuer und sonstige Feuerwerkskörper abgebrannt und abgefeuert.
p.p.s. Lili war mit im Stadion da Emile ein Hockeyspiel hatte und fand den einen Impactspieler am beindruckendsten - wegen seines Haarschnitts - Irokese. Oduro - ghanischer Nationalspieler - auch nicht schlecht.
Ansonsten ist halt Herbst - nicht überraschend aber schön anzusehen.
Dienstag, 27. Oktober 2015
Mittwoch, 21. Oktober 2015
Na also, geht doch!!!!
Die "bleierne" Zeit ist - endlich - vorbei.
Justin "the Kid" wird neuer kanadischer Ministerpräsident und wie schon gesagt, damit kann ich leben. Wobei ich mich frage, wieso jemand mit immerhin 43 Jahren als "unerfahren" und "zu jung" befunden werden kann? 43? Kurz vor dem Ruhestand?
Wir sind ja nicht in der ehemaligen UDSSR wo man mindestens 120 Jahre alt sein mußte um ins Politbüro zu kommen .
Der Typ ist relativ jung, wird eine Menge Breitseiten bekommen, in etliche Fettnäpfchen steigen, aber er wird es überleben.
" Beobachter unterstreichen, dass der junge Trudeau zwar nicht die intellektuelle Tiefe seines Vaters habe, dies aber durch seine Aufgeschlossenheit gegenüber seinen Kollegen und dem Bürger wettmache." - sehe ich genau so.
Kanada könnte somit eine neue Ära angehen mit Wertvorgaben wie z.B.:
Umweltschutz
(sollte möglicherweise wieder etwas gelten obwohl ich da erhebliche Bedenken bezüglich des liberalen Wahlprogrammes habe) - zumindest aber sollte die globale Erwärmung nicht mehr als Verschwörung von linken Umweltfanatikern abgetan werden
Forschung und Bildung (könnten wieder gefördert werden)
Transparenz und Demokratie
Zudem könnte das kanadische Wahlsystem reformiert werden, Marijuana entkriminalisert,das Strafrecht neu gestaltet werden usw. usw.
Es gibt viel zu tun, packen wirs an.
Justin "the Kid" wird neuer kanadischer Ministerpräsident und wie schon gesagt, damit kann ich leben. Wobei ich mich frage, wieso jemand mit immerhin 43 Jahren als "unerfahren" und "zu jung" befunden werden kann? 43? Kurz vor dem Ruhestand?
Wir sind ja nicht in der ehemaligen UDSSR wo man mindestens 120 Jahre alt sein mußte um ins Politbüro zu kommen .
Der Typ ist relativ jung, wird eine Menge Breitseiten bekommen, in etliche Fettnäpfchen steigen, aber er wird es überleben.
" Beobachter unterstreichen, dass der junge Trudeau zwar nicht die intellektuelle Tiefe seines Vaters habe, dies aber durch seine Aufgeschlossenheit gegenüber seinen Kollegen und dem Bürger wettmache." - sehe ich genau so.
Kanada könnte somit eine neue Ära angehen mit Wertvorgaben wie z.B.:
Umweltschutz
(sollte möglicherweise wieder etwas gelten obwohl ich da erhebliche Bedenken bezüglich des liberalen Wahlprogrammes habe) - zumindest aber sollte die globale Erwärmung nicht mehr als Verschwörung von linken Umweltfanatikern abgetan werden
Forschung und Bildung (könnten wieder gefördert werden)
Transparenz und Demokratie
Zudem könnte das kanadische Wahlsystem reformiert werden, Marijuana entkriminalisert,das Strafrecht neu gestaltet werden usw. usw.
Es gibt viel zu tun, packen wirs an.
Montag, 19. Oktober 2015
Als dann, hinfort mit dem Arsch
http://www.sueddeutsche.de/politik/kanada-der-kohl-effekt-1.2697210
Auf der Wahlkarte stand: geöffnet ab 9 Uhr 30 bis 21 Uhr 30.
Ich komme um 9 Uhr 45 im Wahlbüro an, was sehe ich? Eine Riesenschlange. Das Wahllokal hatte noch nicht geöffnet. Das gibts wohl auch nur in Québec. Der zweite Versuch dann gegen 10 Uhr 30 war erfolgreicher, aber auch da waren ein oder zwei "Abschnitte" noch nicht vor Ort - d.h. die Verantwortlichen Wahlleiter waren noch nicht anwesen und somit konnten die Leute mit den betroffenen Postleitzahlen noch nicht wählen. Wie gesagt, Québec - manchmal frage ich mich schon wie das alles so funktioniert hier.
Québec wird, meiner Einschätzung nach NDP wählen, also "mitte mitte links", gefolgt von Trudeau, "mitte mitte rechts" und Harper dürfte abkotzen (hoffe ich mal).
Kanadaweit schließe ich mich der SZ an und denke Trudeau Junior (welchen ich mal kurz kennengelernt habe und der mir sehr sympathisch erschien damals) wird eine Minderheitenregierung stellen. Von der NDP toleriert - sozusagen eine Pseudokoalition. Aber letztlich ist alles besser als der Volldepp.
Warten wir mal ab. 21 Uhr 30 schließen die Wahllokale, gegen 23 Uhr sollten die Kanadier mehr wissen.
Auf der Wahlkarte stand: geöffnet ab 9 Uhr 30 bis 21 Uhr 30.
Ich komme um 9 Uhr 45 im Wahlbüro an, was sehe ich? Eine Riesenschlange. Das Wahllokal hatte noch nicht geöffnet. Das gibts wohl auch nur in Québec. Der zweite Versuch dann gegen 10 Uhr 30 war erfolgreicher, aber auch da waren ein oder zwei "Abschnitte" noch nicht vor Ort - d.h. die Verantwortlichen Wahlleiter waren noch nicht anwesen und somit konnten die Leute mit den betroffenen Postleitzahlen noch nicht wählen. Wie gesagt, Québec - manchmal frage ich mich schon wie das alles so funktioniert hier.
Québec wird, meiner Einschätzung nach NDP wählen, also "mitte mitte links", gefolgt von Trudeau, "mitte mitte rechts" und Harper dürfte abkotzen (hoffe ich mal).
Kanadaweit schließe ich mich der SZ an und denke Trudeau Junior (welchen ich mal kurz kennengelernt habe und der mir sehr sympathisch erschien damals) wird eine Minderheitenregierung stellen. Von der NDP toleriert - sozusagen eine Pseudokoalition. Aber letztlich ist alles besser als der Volldepp.
Warten wir mal ab. 21 Uhr 30 schließen die Wahllokale, gegen 23 Uhr sollten die Kanadier mehr wissen.
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Bushwhacking am Forest Lake
Am langen WE war ich - alleine - oben an der Hütte. Sophie und die Kinder waren in Québec wegen Kindergeburtstag - Cousine.
Samstag Früh hochgedüst, mit der guten alten GS, bei sage und schreibe - 2 Grad. Brhh, frisch. Wir hatten da um 11 Uhr morgens unsere Vorstandschaftssitzung und ich habe während der 1 1/2 Stunden alle meine Motorradklamotten anbehalten damit ich mich wieder aufwärme. Aber am Nachmittag dann Wandern und Sauna, danach hat wieder alles gepaßt.
Da ich ja de facto drei Tage Zeit hatte, habe ich eine Tageswanderung ausgetestet. Ich habs in zwei Etappen gemacht. Mit topografischer Karte und, falls alle Stricke reißen, GPS.
Im Oktober ist die Ecke da oben am schönsten.
Es geht zunächst mal von "unserem" See hoch zu einem Minibergsee. Der liegt nur ca. 10 Minuten weit oberhalb von unserem kleinen See. Davon gibts ein den Laurentides wahrscheinlich Millionen. Wild und unberührt. Sieht immer irgendwie aus wie oben am Fichtelsee.
Von da aus dann durch den "Busch" - sprichwörtlich.
Québec, der Wald und die Bäume und die Sümpfe.
Ja, ja.
Natürlich gibts überall die schwachsinnigen Schilder. Aber da ich des englischen nicht mächtig bin tangiert mich das ja nicht. Zur Not könnte man auch, hier und da, übernachten - z.B. in dem Jagdcamp. Sah innen allerdings eher ungepflegt aus.
Anschließend so `ne Stunde über Stock und Stein, Richtung Rivière Rouge. Es geht permanent an kleinen Seen oder Sümpfen vorbei. Der Wald und die Bäume und die Seen.
Es gab, kurzzeitig, sogar mal sowas wie einen Forstweg. Ansonsten nur Pfade oder Wald.
Irgendwann kommt man am Fluß raus. Die Wildgänse machen Pause auf dem Weg nach Süden. Schlau.
Dann ab zum sagenumwobenen Canyon.
Geiler Blick Richtung Rouge Valley.
Tja, und dann zurück nach Hause - Bierchen trinken - isotonische Getränke halt. Oder bißchen Kanufahren. Es kommen etliche Höhenmeter zusammen und oft geht es sprichwörtlich "über Stock und Stein". Ich war am Sonntag Abend tatsächlich müde und habe meine Beine gespürt, man wird halt älter, gell?
Samstag Früh hochgedüst, mit der guten alten GS, bei sage und schreibe - 2 Grad. Brhh, frisch. Wir hatten da um 11 Uhr morgens unsere Vorstandschaftssitzung und ich habe während der 1 1/2 Stunden alle meine Motorradklamotten anbehalten damit ich mich wieder aufwärme. Aber am Nachmittag dann Wandern und Sauna, danach hat wieder alles gepaßt.
Da ich ja de facto drei Tage Zeit hatte, habe ich eine Tageswanderung ausgetestet. Ich habs in zwei Etappen gemacht. Mit topografischer Karte und, falls alle Stricke reißen, GPS.
Im Oktober ist die Ecke da oben am schönsten.
Es geht zunächst mal von "unserem" See hoch zu einem Minibergsee. Der liegt nur ca. 10 Minuten weit oberhalb von unserem kleinen See. Davon gibts ein den Laurentides wahrscheinlich Millionen. Wild und unberührt. Sieht immer irgendwie aus wie oben am Fichtelsee.
Von da aus dann durch den "Busch" - sprichwörtlich.
Québec, der Wald und die Bäume und die Sümpfe.
Ja, ja.
Natürlich gibts überall die schwachsinnigen Schilder. Aber da ich des englischen nicht mächtig bin tangiert mich das ja nicht. Zur Not könnte man auch, hier und da, übernachten - z.B. in dem Jagdcamp. Sah innen allerdings eher ungepflegt aus.
Anschließend so `ne Stunde über Stock und Stein, Richtung Rivière Rouge. Es geht permanent an kleinen Seen oder Sümpfen vorbei. Der Wald und die Bäume und die Seen.
Es gab, kurzzeitig, sogar mal sowas wie einen Forstweg. Ansonsten nur Pfade oder Wald.
Irgendwann kommt man am Fluß raus. Die Wildgänse machen Pause auf dem Weg nach Süden. Schlau.
Dann ab zum sagenumwobenen Canyon.
Bis hin zum Canyon war kein Mensch weit und breit und ich dachte mir noch, "das ist Kanada, keine Sau unterwegs". Dann bin ich plötzlich auf eine lokale "Reisegruppe" von ca. 8 Personen gestoßen. Sonntagsausflug. Bis dahin hatte ich geglaubt ich könnte einen ganzen Tag laufen ohne einem menschlichen Wesen zu begegnen. Schade.
Vom Canyon aus "Durchschlageübung" hoch zu den sogenannten Klippen (Cliffs), ca. 45 Minuten ab Chalet. Auf den Hügel hoch und dann "ab durch die Mitte".
Geiler Blick Richtung Rouge Valley.
Tja, und dann zurück nach Hause - Bierchen trinken - isotonische Getränke halt. Oder bißchen Kanufahren. Es kommen etliche Höhenmeter zusammen und oft geht es sprichwörtlich "über Stock und Stein". Ich war am Sonntag Abend tatsächlich müde und habe meine Beine gespürt, man wird halt älter, gell?
Dienstag, 6. Oktober 2015
Der Wald und die Bäume
Mir fehlt momentan ein bißchen der deutsche Wald. Wandern. Einfach mal loslaufen und die Gegend betrachten.
Ich habe mich Montag aufgerafft und bin am Morgen auf einen der Berge östlich von Montreal gestiegen (Mt. Saint Hilaire).
Immerhin knapp 400 Höhenmeter - 35 Minuten Aufstieg. Gute Sicht auf die Appalachen im Süden, das St. Lorenz Tal und man sieht Downtown Montreal am Horizont.
So tolle Berge wie bei Elfie letzte Woche gibts zwar nicht, aber man kann die Appalachen im Süden ganz gut erkennen.
Schwesterchen in den Alpen!
Blick via Mont Saint Bruno - im Hintergrund kann man, verschwommen, Downtown Montreal erkennen.
Ich habe mich Montag aufgerafft und bin am Morgen auf einen der Berge östlich von Montreal gestiegen (Mt. Saint Hilaire).
Immerhin knapp 400 Höhenmeter - 35 Minuten Aufstieg. Gute Sicht auf die Appalachen im Süden, das St. Lorenz Tal und man sieht Downtown Montreal am Horizont.
So tolle Berge wie bei Elfie letzte Woche gibts zwar nicht, aber man kann die Appalachen im Süden ganz gut erkennen.
Schwesterchen in den Alpen!
Blick via Mont Saint Bruno - im Hintergrund kann man, verschwommen, Downtown Montreal erkennen.
Montag, 5. Oktober 2015
Scotch Road
https://www.youtube.com/watch?v=z8skn68pYIE&feature=youtu.be
bißchen lang für Nichtmotorradfahrer unter uns, aber witzig weil es um Scotch Road geht und das ist eine "Dirt Road" Richtung Chalet und das sind wir alle hier schon zichmal gefahren ..... man kommt da. ca. 10 km vor dem Chalet raus - die letzten drei km sind allerdings ein bißchen so wie im Video - eher Trial.
Der erste Abschnitt ist, mit allem was Räder hat, fahrbar - langsam aber fahrbar. Der letzte Teil ist hardcore - muß man aber auch nicht fahren da es ne andere Möglichkeit gibt.
Ich bin den letzten Abschnitt mal mit der 1100er gefahren und das ist dann nicht mehr so lustig - eine kleine 400er "whatsoever" ist da immer im Vorteil.
Mein "Chaletnachbar" Brad hat sich mit seinem Kia Soul an der Piste versucht. Ergebnis: Ölwanne abgerissen und Getriebeschaden.
Bei einer Tour habe ich mal einen (stehenden) 3er BMW überholt und der Typ hat mich verzweifelt angehalten, mir ein Blatt Papier mit einem Ausdruck "Google Maps" hingehalten und mich gefragt ob er da "richtig sei".
Antwort: im Prinzip schon, also so himmelsrichtungsmäßig, aber ansonsten "falsches Fahrzeug am falschen Ort". Keine Ahnung ob er damals jemals wieder auf eine normale Straße kam.
http://www.hansheisinger.com/2011/08/pech.html
HH auf Scotch.
Micha (Diehl) hat das Video irgendwo ausfindig gemacht um begründen zu können, warum er lieber mit einer DR 650 um die Welt fährt. Wenn ich mir ansehe wie sich die HP2 anstellt, kann ich das nachvollziehen .....
bißchen lang für Nichtmotorradfahrer unter uns, aber witzig weil es um Scotch Road geht und das ist eine "Dirt Road" Richtung Chalet und das sind wir alle hier schon zichmal gefahren ..... man kommt da. ca. 10 km vor dem Chalet raus - die letzten drei km sind allerdings ein bißchen so wie im Video - eher Trial.
Der erste Abschnitt ist, mit allem was Räder hat, fahrbar - langsam aber fahrbar. Der letzte Teil ist hardcore - muß man aber auch nicht fahren da es ne andere Möglichkeit gibt.
Ich bin den letzten Abschnitt mal mit der 1100er gefahren und das ist dann nicht mehr so lustig - eine kleine 400er "whatsoever" ist da immer im Vorteil.
Mein "Chaletnachbar" Brad hat sich mit seinem Kia Soul an der Piste versucht. Ergebnis: Ölwanne abgerissen und Getriebeschaden.
Bei einer Tour habe ich mal einen (stehenden) 3er BMW überholt und der Typ hat mich verzweifelt angehalten, mir ein Blatt Papier mit einem Ausdruck "Google Maps" hingehalten und mich gefragt ob er da "richtig sei".
Antwort: im Prinzip schon, also so himmelsrichtungsmäßig, aber ansonsten "falsches Fahrzeug am falschen Ort". Keine Ahnung ob er damals jemals wieder auf eine normale Straße kam.
http://www.hansheisinger.com/2011/08/pech.html
HH auf Scotch.
Micha (Diehl) hat das Video irgendwo ausfindig gemacht um begründen zu können, warum er lieber mit einer DR 650 um die Welt fährt. Wenn ich mir ansehe wie sich die HP2 anstellt, kann ich das nachvollziehen .....
Mittwoch, 30. September 2015
Architektur - da möchte ich nicht tot über den Zaun hängen ....
Ich bin gezwungen da ab und an mal mit dem Fahrrad vorbeizufahren und jedesmal muß ich kurz innehalten weil diese Ecke in NDG so grauenvoll ist. Wie kann man sowas verbrechen?
Freitag, 25. September 2015
Dienstag, 22. September 2015
Das Auto
um so eine Software überhaupt entwickeln zu können gehört ja auch eine gewisse (im vorliegenen Fall leider leicht kriminelle) Energie und viel Kompetenz dazu.
Von daher gesehen stellt sich die Frage ob VW nicht vielleicht auf einen anderen Kompetenzbereich umstellen müßte?
Das Thema "Diesel" ist im "20-Liter-pro-100-km -Pickupland" für die nächste Zeit erledigt und das ist sehr schade. Ist das Ganze eine US Verschwörung als Reaktion auf das Abhördesaster?
Andererseits kann man gerade günstig VW Aktien kaufen. Laßt uns zusammenlegen ....
Jedenfalls fanden das alle heute sehr witzig und ich wurde ziemlich hopps genommen da ich ja generell auf "Made in Germany" schwöre und das kann auch nerven. Aber ich habe dann, zu meiner Verteidigung angeführt, daß so eine Software ja auch nicht von "Wem-auch-immer" gebaut werden kann.
Von daher gesehen stellt sich die Frage ob VW nicht vielleicht auf einen anderen Kompetenzbereich umstellen müßte?
Das Thema "Diesel" ist im "20-Liter-pro-100-km -Pickupland" für die nächste Zeit erledigt und das ist sehr schade. Ist das Ganze eine US Verschwörung als Reaktion auf das Abhördesaster?
Andererseits kann man gerade günstig VW Aktien kaufen. Laßt uns zusammenlegen ....
Jedenfalls fanden das alle heute sehr witzig und ich wurde ziemlich hopps genommen da ich ja generell auf "Made in Germany" schwöre und das kann auch nerven. Aber ich habe dann, zu meiner Verteidigung angeführt, daß so eine Software ja auch nicht von "Wem-auch-immer" gebaut werden kann.
Sonntag, 20. September 2015
Könnte ich ein erzieherisches Problem haben??
Emile hat mir heute seine Liste von Songs mitgeteilt, welche er gerne auf seinem neuen ipod installiert haben möchte.
Auf Platz Eins:
"Smook Weet Every day - Snoop Dog"
hmmmm, über Rechtschreibung und Grammatik werden wir auch reden müssen....
Auf Platz Eins:
"Smook Weet Every day - Snoop Dog"
hmmmm, über Rechtschreibung und Grammatik werden wir auch reden müssen....
Freitag, 18. September 2015
watch out, zee Germans are coming - na also, geht doch
http://www.mtlblog.com/2014/10/montreal-is-opening-an-all-german-influenced-bar-on-papineau-street-in-2015/
Montreal hat schon seit ein, zwei Jahren den Oktoberfestwahnsinn entdeckt. Ist halt noch eine Gelegenheit Kohle zu machen - mir soll es Recht sein.
http://www.thebiermarkt.com/
Absolut überteuert, wenn auch nette Küchenaufmachung.
Montreal hat schon seit ein, zwei Jahren den Oktoberfestwahnsinn entdeckt. Ist halt noch eine Gelegenheit Kohle zu machen - mir soll es Recht sein.
http://www.thebiermarkt.com/
Absolut überteuert, wenn auch nette Küchenaufmachung.
Donnerstag, 17. September 2015
Mal ein anderer Blog
http://tanadia.com/
Neulich beim grillen im Park mit dem deutschen Stammtisch habe ich Tania kennengelernt und hier ist ihr Reiseblog. Angenehm zu lesen und kommt interessant rüber.
Neulich beim grillen im Park mit dem deutschen Stammtisch habe ich Tania kennengelernt und hier ist ihr Reiseblog. Angenehm zu lesen und kommt interessant rüber.
Mittwoch, 16. September 2015
kurze aktuelle außenbetrachtung Deutschlands
In Kanada stehen im Herbst Wahlen an. Federal - also Bundestagswahlen sozusagen - denn trotz aller Unterschiede sind Kanada wie auch Deutschland föderale Staaten. D.h. es gibt gesamtkanadische Kompetenzen (Bund) sowie Provinzkompetenzen (Land) (und danach dekliniert sich das, wie auch in Deutschland, immer weiter nach unten).
Jedenfalls haben meine Jungs und Mädels im Büro alle Kandidaten eingeladen und wir hatten letzte Woche den Kandidaten der "Sozialdemokratischen Partei" (NDP - komischer Name, ich weiß, aber sind mitte links und eher sozialdemokratisch angehaucht) zu Gast.
Heute war dann der amtierende Abgeordnete zu Gast - Liberale Partei - nicht zu verwechseln mit den deutschen Liberalen - FDP. Die kanadische Liberale Partei ist eher so eine Variante der CDU - ohne CSU und deren manchmal leicht rechtspopulistischen Einschlag.
Die federale Regierung wird aber momentan (noch) von der rechtskonservativen "Konservativen Partei" gebildet. Das wäre dann so wie die CSU, aber ohne deren pragmatischen Ansatz und mit Gauweiler als Boss. Oder FJS ohne dessen korrupte Intelligenz.
Jedenfalls kam da bei beiden Veranstaltungen das Gespräch auch immer auf Themen wie Umweltschutz, Flüchtlingskrise oder sogar bestehendes Wahlsystem. Und immer wurde Deutschland als Ideal angeführt. Bezüglich Umweltschutz sowieso, da geht nichts drüber - Germany over alles. Aber jetzt ist Deutschland sogar, über Nacht sozusagen, zum absoluten Musterland aufgestiegen. In der Flüchtlingsfrage: "Wenn die Deutschen das können, warum eiern wir Kanadier dann so armselig herum", "das deutsche Wahlsystem ist das Beste und Ausgewogenste", usw. etc. pp!
Der quebecer Bildungsminister hat letzte Woche angekündigt, daß Quebec auf das deutsche duale Ausbildungssystem umsteigen wird, da es nach übereinstimmender Expertenmeinung, das wohl beste und effizienteste in der Welt ist.
Da fällt mir, kurze Abschweifung, diese Anektode ein:
als ich 1996 meinen quebecer Führerschein machen mußte, (damals mußte man das noch machen, Auto wie auch Motorrad, heute wird das einfach umgeschrieben und anerkannt) hat mir der Prüfer am Anfang ewig den Text gegeben. "Alles transparent hier, Prüfung, klare Sache, etc. etc., wir haben Regeln" usw. - dann guckte er und fragte: "ach, sie sind aus Deutschland?" - "Genau".- "ja, dann kennen sie ja die Autobahn?" "stimmt" - "BMW, Mercedes, Porsche?" - "Genau" - "ja dann, gehen sie mal rein und holen sich ihren Führerschein an". Stereotypen halt - aber ich habe mich damals nicht beschwert!
In irgendeinem frankophonen Blatt (glaube ich jedenfalls) habe ich letzte Woche gelesen, daß die Deutschen nur so nett zu den Flüchtlingen seien weil sie endlich ihr verdammtes Naziimage loswerden wollten. Ich glaube aber eher, daß die deutsche Gesellschaft, die Bürger und der Staat, einfach pragmatisch denken - wie meistens. Junge Leute, Familien, gebildete Menschen kommen zu uns - größtenteils. Menschen welche Frieden, Sicherheit, ein Dach über dem Kopf und einen Job suchen. Und vor allem: eine bessere Zukunft für ihre Kinder. Diese Menschen haben nur Eines vor Augen, nämlich sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Sich in DEUTSCHE zu verwandeln.
Ein Land, eine Gesellschaft, welche zum Inbegriff eines gesamtgesellschaftlichen Ideals geworden ist, und das weltweit, kann durchaus ein bißchen Stolz darauf sein. Bravo.
Aber: jetzt kommt dann auch der Realitycheck - wir müssen den Flüchtlingen Sprachkurse anbieten (draufdrücken), sie begleiten, unterstützen, einbinden und fördern. Eingliederungsklassen in der Schule z.B. - also nicht isolieren sondern integrieren. Keine Ghettos bilden! Es hätt noch immer jutjejange!! Frei mit Angie: wir schaffen das. Davon bin ich überzeugt.
Jedenfalls haben meine Jungs und Mädels im Büro alle Kandidaten eingeladen und wir hatten letzte Woche den Kandidaten der "Sozialdemokratischen Partei" (NDP - komischer Name, ich weiß, aber sind mitte links und eher sozialdemokratisch angehaucht) zu Gast.
Heute war dann der amtierende Abgeordnete zu Gast - Liberale Partei - nicht zu verwechseln mit den deutschen Liberalen - FDP. Die kanadische Liberale Partei ist eher so eine Variante der CDU - ohne CSU und deren manchmal leicht rechtspopulistischen Einschlag.
Die federale Regierung wird aber momentan (noch) von der rechtskonservativen "Konservativen Partei" gebildet. Das wäre dann so wie die CSU, aber ohne deren pragmatischen Ansatz und mit Gauweiler als Boss. Oder FJS ohne dessen korrupte Intelligenz.
Jedenfalls kam da bei beiden Veranstaltungen das Gespräch auch immer auf Themen wie Umweltschutz, Flüchtlingskrise oder sogar bestehendes Wahlsystem. Und immer wurde Deutschland als Ideal angeführt. Bezüglich Umweltschutz sowieso, da geht nichts drüber - Germany over alles. Aber jetzt ist Deutschland sogar, über Nacht sozusagen, zum absoluten Musterland aufgestiegen. In der Flüchtlingsfrage: "Wenn die Deutschen das können, warum eiern wir Kanadier dann so armselig herum", "das deutsche Wahlsystem ist das Beste und Ausgewogenste", usw. etc. pp!
Der quebecer Bildungsminister hat letzte Woche angekündigt, daß Quebec auf das deutsche duale Ausbildungssystem umsteigen wird, da es nach übereinstimmender Expertenmeinung, das wohl beste und effizienteste in der Welt ist.
Da fällt mir, kurze Abschweifung, diese Anektode ein:
als ich 1996 meinen quebecer Führerschein machen mußte, (damals mußte man das noch machen, Auto wie auch Motorrad, heute wird das einfach umgeschrieben und anerkannt) hat mir der Prüfer am Anfang ewig den Text gegeben. "Alles transparent hier, Prüfung, klare Sache, etc. etc., wir haben Regeln" usw. - dann guckte er und fragte: "ach, sie sind aus Deutschland?" - "Genau".- "ja, dann kennen sie ja die Autobahn?" "stimmt" - "BMW, Mercedes, Porsche?" - "Genau" - "ja dann, gehen sie mal rein und holen sich ihren Führerschein an". Stereotypen halt - aber ich habe mich damals nicht beschwert!
In irgendeinem frankophonen Blatt (glaube ich jedenfalls) habe ich letzte Woche gelesen, daß die Deutschen nur so nett zu den Flüchtlingen seien weil sie endlich ihr verdammtes Naziimage loswerden wollten. Ich glaube aber eher, daß die deutsche Gesellschaft, die Bürger und der Staat, einfach pragmatisch denken - wie meistens. Junge Leute, Familien, gebildete Menschen kommen zu uns - größtenteils. Menschen welche Frieden, Sicherheit, ein Dach über dem Kopf und einen Job suchen. Und vor allem: eine bessere Zukunft für ihre Kinder. Diese Menschen haben nur Eines vor Augen, nämlich sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Sich in DEUTSCHE zu verwandeln.
Ein Land, eine Gesellschaft, welche zum Inbegriff eines gesamtgesellschaftlichen Ideals geworden ist, und das weltweit, kann durchaus ein bißchen Stolz darauf sein. Bravo.
Aber: jetzt kommt dann auch der Realitycheck - wir müssen den Flüchtlingen Sprachkurse anbieten (draufdrücken), sie begleiten, unterstützen, einbinden und fördern. Eingliederungsklassen in der Schule z.B. - also nicht isolieren sondern integrieren. Keine Ghettos bilden! Es hätt noch immer jutjejange!! Frei mit Angie: wir schaffen das. Davon bin ich überzeugt.
Sonntag, 13. September 2015
Besuch aus Oberfranken
Bamberg is (was) in Town - leider vergehen die Tage wie im Flug und selbiger geht bereits heute Abend - mit Abstecher nach Downtown London morgen.
Dienstag, 8. September 2015
Aktuelles Portrait Montréals
So sieht das dann gerade aus ...............
Montréal ist totale Desasterzone. Baustellen ohne Ende und tatsächlich ÜBERALL. Die ganze Stadt wird auf- oder abgerissen - das totale Verkehrschaos allerorten. Momentan geht eigentlich nur noch Laufen, Fahrrad oder U-Bahn - alles andere ist Wahnsinn auf Rädern.
Donnerstag, 3. September 2015
Mit dem Zimmerer in den Atlantikprovinzen
Nach dem ersten Auftaktwochenende oben am Chalet hat Micha erstmal kurzentschlossen eine Treppe zur Dachterrasse gebastelt. Ein Tag Arbeit bei 30 Grad und wir haben jetzt tatsächlich sicheren Zugang nach Oben. Sehr cool und mit Blick auf den Mont Royale.
Am Mittwoch nachmittag sind wir dann über Québec nach Rivière du Loup gefahren und dann nach Süden abgebogen, Richtung New Brunswick/Neubraunschweig.
Der Plan war in zwei Tagen in das "Wochenendhaus" meiner Nachbarin zu fahren und dann von da aus Cape Breton weiter zu erkunden. Dafür muß man aber erstmal durch ganz New Brunswick und halb Nova Scotia durch.
Leider fast nur Autobahn. New Brunswick ist einfach nur Wald - "der Wald und die Bäume, die Bäume und der Wald". Wobei, von richtigen Bäumen kann man fast nicht sprechen. Eher Niederholz. Als Franke ist man da einfach andere Wälder gewöhnt. Andererseits sind unsere Wälder halt "Kulturwälder" und kein Urwald.
Wir mußten auch weiterhin mit Regen vorlieb nehmen, erst schwach, dann stärker, dann volle Pulle und dann mit Starkwind von der Seite. Das Motto war somit "ab durch die Mitte und so schnell wie es nur irgendwie geht" - mit 160 in der vollen Siffe.
Übernachtet haben wir im Motel. Am nächsten Morgen dachte ich zunächst mir wir hätten, laut Wettervorhersage, das Gröbste hinter uns und bräuchten keine Regenklamotten mehr. Falsch!!!
Atlantikschwimmer. Ein ätzender feiner Regen, unterstützt von viel Wind. Als wir gegen 20 Uhr am Haus ankamen sahen wir eher aus wie Wasserratten.
Ausgekühlt, naß, trotz relativ guter Klamotten und total müde.
Aber dann: Bullerofen, kühles Bier und Abendessen. Ich habe geschlafen wie ein Stein.
Der nächste Morgen:
Sonnenaufgang am Atlantik. Ich habe mir das Ganze so gegen 6 Uhr morgens vom Kayak aus angesehen.
Das "Haus" von unseren Nachbarn ist eine eigenartike Konstruktion. Die Grundstruktur besteht aus mehreren, z.t. verschachtelt aufgebauten Containern und der Rest wurde dann außenrum angebaut. Der Innenausbau ist noch in vollem Gange und auch der Außenbereich bedarf ausführlicher Arbeiten.
Architektur ist natürlich immer auch Geschmackssache aber "Das Ding", wie ich es nenne, hat aber schon seinen Charme. Unter anderem ist es energetisch - mehr oder minder - autark. Die Photovoltaik produziert 7,5 kw welche mittels 16 Batterien gespeichert werden. Polyethuranisolierung im Innenraum, eigener Brunnen und der Rest ist Holz und Gas.
Das Ganze an einer abgeschotteten Bucht am Atlantik.
Grossflächige Fensterfronten.
Micha hat es sich nicht nehmen lassen und hat einen Nachmittag Holz gesägt. Wenn die Husqy schon rumsteht ...... leider war die Kette stumpf. "Aber a bisserl was geht immer"
Innen ist noch Rohbau. Nach dem Regen war es trotzdem wie im Paradies: trocken, der Kühlschrank voller Bier und der Holzofen bullert.
Also, ich wiederhole nochmal: die Atlantikprovinzen und speziell Cape Breton, sind eine Reise wert (und Die Zeit sowieso).
Abgespült wird außen - mit dem Wasserschlauch.
Der Atlantikschwimmer.
Auf dem Rückweg haben wir noch Maine komplett und New Hampshire und Vermont in Teilen durchfahren. Sehr, sehr interessant und landschaftlich relativ abwechslungsreich. Maine eher wie New Brunswick - Wald und nichts als Wald, New Hampshire bergig und Vermont eher hügelig. Ach ja, Micha hat noch einen Heiratsantrag (oder zumindest Anmache) von einem Homosexuellen bekommen - aber großzügig abgelehnt - andere Geschichte.
Am Mittwoch nachmittag sind wir dann über Québec nach Rivière du Loup gefahren und dann nach Süden abgebogen, Richtung New Brunswick/Neubraunschweig.
Der Plan war in zwei Tagen in das "Wochenendhaus" meiner Nachbarin zu fahren und dann von da aus Cape Breton weiter zu erkunden. Dafür muß man aber erstmal durch ganz New Brunswick und halb Nova Scotia durch.
Leider fast nur Autobahn. New Brunswick ist einfach nur Wald - "der Wald und die Bäume, die Bäume und der Wald". Wobei, von richtigen Bäumen kann man fast nicht sprechen. Eher Niederholz. Als Franke ist man da einfach andere Wälder gewöhnt. Andererseits sind unsere Wälder halt "Kulturwälder" und kein Urwald.
Wir mußten auch weiterhin mit Regen vorlieb nehmen, erst schwach, dann stärker, dann volle Pulle und dann mit Starkwind von der Seite. Das Motto war somit "ab durch die Mitte und so schnell wie es nur irgendwie geht" - mit 160 in der vollen Siffe.
Übernachtet haben wir im Motel. Am nächsten Morgen dachte ich zunächst mir wir hätten, laut Wettervorhersage, das Gröbste hinter uns und bräuchten keine Regenklamotten mehr. Falsch!!!
Atlantikschwimmer. Ein ätzender feiner Regen, unterstützt von viel Wind. Als wir gegen 20 Uhr am Haus ankamen sahen wir eher aus wie Wasserratten.
Ausgekühlt, naß, trotz relativ guter Klamotten und total müde.
Aber dann: Bullerofen, kühles Bier und Abendessen. Ich habe geschlafen wie ein Stein.
Der nächste Morgen:
Sonnenaufgang am Atlantik. Ich habe mir das Ganze so gegen 6 Uhr morgens vom Kayak aus angesehen.
Das "Haus" von unseren Nachbarn ist eine eigenartike Konstruktion. Die Grundstruktur besteht aus mehreren, z.t. verschachtelt aufgebauten Containern und der Rest wurde dann außenrum angebaut. Der Innenausbau ist noch in vollem Gange und auch der Außenbereich bedarf ausführlicher Arbeiten.
Architektur ist natürlich immer auch Geschmackssache aber "Das Ding", wie ich es nenne, hat aber schon seinen Charme. Unter anderem ist es energetisch - mehr oder minder - autark. Die Photovoltaik produziert 7,5 kw welche mittels 16 Batterien gespeichert werden. Polyethuranisolierung im Innenraum, eigener Brunnen und der Rest ist Holz und Gas.
Das Ganze an einer abgeschotteten Bucht am Atlantik.
Grossflächige Fensterfronten.
Micha hat es sich nicht nehmen lassen und hat einen Nachmittag Holz gesägt. Wenn die Husqy schon rumsteht ...... leider war die Kette stumpf. "Aber a bisserl was geht immer"
Innen ist noch Rohbau. Nach dem Regen war es trotzdem wie im Paradies: trocken, der Kühlschrank voller Bier und der Holzofen bullert.
Die Ausgabe "der Zeit" hat erheblich gelitten (under anderem durch Regen), hat uns aber auch über mehrere Tage hin wirklich gute Dienste geleistet. Welch sauguter Journalismus.
Also, ich wiederhole nochmal: die Atlantikprovinzen und speziell Cape Breton, sind eine Reise wert (und Die Zeit sowieso).
Abgespült wird außen - mit dem Wasserschlauch.
Der Atlantikschwimmer.
Auf dem Rückweg haben wir noch Maine komplett und New Hampshire und Vermont in Teilen durchfahren. Sehr, sehr interessant und landschaftlich relativ abwechslungsreich. Maine eher wie New Brunswick - Wald und nichts als Wald, New Hampshire bergig und Vermont eher hügelig. Ach ja, Micha hat noch einen Heiratsantrag (oder zumindest Anmache) von einem Homosexuellen bekommen - aber großzügig abgelehnt - andere Geschichte.
Dienstag, 1. September 2015
Miniupdate
Die Strecke: 3600 km
Das Wetter: von hervorragend über grausam hin zu fantastisch - also insgesamt ok
Die Landschaft: sensationnell
Die Bikes: super gelaufen
Die Fahrer: der Arsch tut weh
Das Wetter: von hervorragend über grausam hin zu fantastisch - also insgesamt ok
Die Landschaft: sensationnell
Die Bikes: super gelaufen
Die Fahrer: der Arsch tut weh
Montag, 24. August 2015
Die Bikes laufen, das Wetter ist gut
Kai und die zwei Michas waren mit am Start am Wochenende. Der Zimmerer ist nach langer Irrfahrt schließlich und endlich doch noch eingetroffen. Er kennt den Flughafen in Philly jetzt wie seine Westentasche - schließlich hat er ja fast zwei volle Tage dort verbracht.
Freitag, 14. August 2015
Der Sommer geht zu Ende (langsam)
Zumindest hatten wir letzte Woche oben am Chalet schon irgendwie ein leicht herbstliches Gefühl. Die Temperatur ging nachts auf bis zu 9 Grad runter - allerdings konnten wir trotzdem drei schöne Tage am Rouge und am See verbringen.
Inklusive kleiner abendlicher Patrouillen Fahrt mit Quads.
Nach Abkühlung und Regen soll es am WE wieder an und über die 30 Grad gehen und deshalb, wie immer, nichts wie ab an den See. Nächste Woche kommt dann bereits der Zimmerer und dann wird sicherlich ein bißchen Motorrad gefahren. Ich werde berichten ....
Inklusive kleiner abendlicher Patrouillen Fahrt mit Quads.
Nach Abkühlung und Regen soll es am WE wieder an und über die 30 Grad gehen und deshalb, wie immer, nichts wie ab an den See. Nächste Woche kommt dann bereits der Zimmerer und dann wird sicherlich ein bißchen Motorrad gefahren. Ich werde berichten ....
Sonntag, 2. August 2015
Bundesliga in Montreal
http://www.sueddeutsche.de/medien/deutscher-fussball-im-us-fernsehen-so-gucken-sie-in-amerika-bundesliga-1.2590144
Soweit zur USA.
Was Montréal angeht, so konnte ich die letzten Jahre jedes WE bis zu 5 BL Spiele live sehen. Dazu manchmal noch Pokal und Supercup.
Auf GolTV und für schlappe 6 Bucks im Monat. Das ist jetzt leider vorbei da GolTV die Rechte verloren hat.
Das Supercup Spiel gestern mußte ich mir im Netz auf ZDF ansehen (schoener-fernsehen.de) - in einer einigermaßen guten Qualität. Falls ich ARD oder ZDF live sehen will muß ich manchmal noch mit proxy arbeiten da viele Sendungen, obwohl öffentlich rechtlich, nur in Deutschland verfügbar sind. D.h. ich muß per ip Adresse vorgauckeln das ich mich in Deutschland befinde.
Ansonsten gibts livetv und Roja directa per Internet - letzteres aber meistens mit spanischen Kommentatoren. Aber man kann bis zur dritten Lige tatsächlich fast alle Spiele in der Zusammenfassung sehen. Geht so.
In Montreal gibts jetzt den kanadischen Rechteinhaber Sportsnet World und die bringen ab dieser Saison BL Total, Premier League und CL - dafür muß ich jetzt aber 16 Bucks im Monat hinlegen - ich werde es mal testen eine Zeitlang. Man muß ja auch erstmal die Zeit haben die ganzen Spiele zu sehen. Es kommt ja noch live Fußball im Stadion dazu, der Fußball vom Sohnemann und die Trainingseinheiten (zwei) pro Woche.
Fußball total sozusagen.
Das mit der Zeitverschiebung finde ich im übrigen sogar geil, da ich am Samstag und am Sonntag morgen BL zum Frühstück sehen kann.
Gestern fand hier übrigens das französische Supercupfinale statt: PSG gegen Lyon.
Soweit zur USA.
Was Montréal angeht, so konnte ich die letzten Jahre jedes WE bis zu 5 BL Spiele live sehen. Dazu manchmal noch Pokal und Supercup.
Auf GolTV und für schlappe 6 Bucks im Monat. Das ist jetzt leider vorbei da GolTV die Rechte verloren hat.
Das Supercup Spiel gestern mußte ich mir im Netz auf ZDF ansehen (schoener-fernsehen.de) - in einer einigermaßen guten Qualität. Falls ich ARD oder ZDF live sehen will muß ich manchmal noch mit proxy arbeiten da viele Sendungen, obwohl öffentlich rechtlich, nur in Deutschland verfügbar sind. D.h. ich muß per ip Adresse vorgauckeln das ich mich in Deutschland befinde.
Ansonsten gibts livetv und Roja directa per Internet - letzteres aber meistens mit spanischen Kommentatoren. Aber man kann bis zur dritten Lige tatsächlich fast alle Spiele in der Zusammenfassung sehen. Geht so.
In Montreal gibts jetzt den kanadischen Rechteinhaber Sportsnet World und die bringen ab dieser Saison BL Total, Premier League und CL - dafür muß ich jetzt aber 16 Bucks im Monat hinlegen - ich werde es mal testen eine Zeitlang. Man muß ja auch erstmal die Zeit haben die ganzen Spiele zu sehen. Es kommt ja noch live Fußball im Stadion dazu, der Fußball vom Sohnemann und die Trainingseinheiten (zwei) pro Woche.
Fußball total sozusagen.
Das mit der Zeitverschiebung finde ich im übrigen sogar geil, da ich am Samstag und am Sonntag morgen BL zum Frühstück sehen kann.
Gestern fand hier übrigens das französische Supercupfinale statt: PSG gegen Lyon.
Donnerstag, 30. Juli 2015
Montag, 27. Juli 2015
die verwöhnten Kids
Fußballkids wollte ich sagen.
Unsere Jungs wollen nur noch auf Kunstrasen spielen weil normaler Rasen "uneben" sei und gelegentlich der Ball verspringt. Oder da gibts so eklige Sachen wie "Sand" oder "Gras".
Zweitens haben die jetzt Schuhe an welche komplett aus Plastik sind und noch genau 99g wiegen. 99 Gramm!
Die Bälle sind ja schon lange aus Plastik.
Emile und die Jungs dürfen seit mittlerweile zwei Wochen fast alle Spiele in diesem brandneuen Stadion machen:
Komplett verglast, wie ein Wintergarten. Eine beeindruckende Holzdeckenstruktur. Duschen mit brandneuen Systemen (Wellness), alles nur vom Feinsten. Ein Wahnsinn. Was für ein Luxus. 57 Millionen Dollar. Ich erinnere mich noch mit Grauen an den Aschetrainingsplatz in Bayreuth oder an einige Fußballplätze im oberen Frankenwald. The times they are changin .......
Unsere Jungs wollen nur noch auf Kunstrasen spielen weil normaler Rasen "uneben" sei und gelegentlich der Ball verspringt. Oder da gibts so eklige Sachen wie "Sand" oder "Gras".
Zweitens haben die jetzt Schuhe an welche komplett aus Plastik sind und noch genau 99g wiegen. 99 Gramm!
Die Bälle sind ja schon lange aus Plastik.
Emile und die Jungs dürfen seit mittlerweile zwei Wochen fast alle Spiele in diesem brandneuen Stadion machen:
Komplett verglast, wie ein Wintergarten. Eine beeindruckende Holzdeckenstruktur. Duschen mit brandneuen Systemen (Wellness), alles nur vom Feinsten. Ein Wahnsinn. Was für ein Luxus. 57 Millionen Dollar. Ich erinnere mich noch mit Grauen an den Aschetrainingsplatz in Bayreuth oder an einige Fußballplätze im oberen Frankenwald. The times they are changin .......
Montag, 20. Juli 2015
Das griechisch-europäische Drama - harsche Reaktionen in der kanadischen Presse
Am WE habe ich seit längerer Zeit mal wieder ein bißchen in der Globe & Mail (und anderen kanadischen Tageszeitungen) rumgestöbert und dabei bin ich u.a. auf den obigen Artikel gestoßen.
Starker Stoff:
Deutschland "erpreßt" (blackmail) Griechenland und fordert dessen "totale Kapitulation"
Tsipras erleidet 17 Stunden "Verhandlungs-waterboarding"
Deuschland ist die neue "Hegemonialmacht Europas" und Griechenland ab jetzt eine deutsche "Schuldenkolonie"
Deutsche Firmen (Siemens) korrumpieren Griechenland seit Jahren (das mag sein .....), profitieren davon und kritisieren jetzt die Griechen
usw.
.............................................................................................
Der Name des Autors scheint griechischen Ursprungs sein, falls ich mich nicht täusche.
Die restlichen Artikel, u.a. auch in den frankophonen Zeitungen (Le Devoir, La Presse) fallen ein bißchen ausgewogener aus, Tendenz aber prinzipiell kritisch bis negativ.
Der Name Schäuble ist jetzt auch in Nordamerika bekannt.
In and out
Die gute alte Kampfmaschine.
Ein paar Tage Chalet, ein paar Tage Stadt - so werde ich das handhaben über die nächsten drei, vier Wochen. Jetzt muss ich aber leider erstmal noch ein paar Tag Büro machen - die Rasselbande vergnügt sich noch oben am See.
Samstag, 18. Juli 2015
Wie auf Mallorca
Kilometerlange Sandstrände am Rouge. Angenehme Wassertemperatur. Paßt. Bißchen viel Leute vielleicht ........
Montag, 13. Juli 2015
und da ist sie, die erste Hitzewelle des Jahres
Brutal. Aber man kennt das ja in Deutschland wenn es so gegen 35 Grad geht. Trocken immerhin - also gefühlt nur ca. 38 oder so - falls da dann noch Luftfeuchtigkeit hinzukommt, was hier ja oft der Fall ist, dann Gnade dir Gott. Entweder Klimaanlage oder See - alles andere wäre sinnlos.
Ich werde also versuchen, mich die nächsten Wochen so oft es auch nur geht mich abzuseilen und hoch an den See zu fahren.
Das Samstagstraining der Kids habe ich abgesagt - die Synthetikplätze sind nochmal ca. 8 Grad heißer als die Umgebungstemperatur - unterträglich. Diese Plätze sind mit geschredderten Reifenteilen aufgefüllt und diese Masse wärmt sich gnadenlos auf und wird zum Hitzespeicher. Es ist sowieso ein Wahnsinn wie sich diese Masse von Stadt aufheizt - alles ist asphaltiert und speichert die Hitze.
Vielleicht schlafe ich heute Nacht auf dem Dach - mal sehen. Da oben weht nämlich immer ein Windchen. Mittwoch und Donnerstag gehts ab zum Chalet. Emile und ich nehmen eine kurze Auszeit denn da oben im Wald ist es immer angenehm kühl.
Ich werde also versuchen, mich die nächsten Wochen so oft es auch nur geht mich abzuseilen und hoch an den See zu fahren.
Das Samstagstraining der Kids habe ich abgesagt - die Synthetikplätze sind nochmal ca. 8 Grad heißer als die Umgebungstemperatur - unterträglich. Diese Plätze sind mit geschredderten Reifenteilen aufgefüllt und diese Masse wärmt sich gnadenlos auf und wird zum Hitzespeicher. Es ist sowieso ein Wahnsinn wie sich diese Masse von Stadt aufheizt - alles ist asphaltiert und speichert die Hitze.
Vielleicht schlafe ich heute Nacht auf dem Dach - mal sehen. Da oben weht nämlich immer ein Windchen. Mittwoch und Donnerstag gehts ab zum Chalet. Emile und ich nehmen eine kurze Auszeit denn da oben im Wald ist es immer angenehm kühl.
Dienstag, 7. Juli 2015
Sonntag, 5. Juli 2015
WE
Freitag Abend gecoacht und verloren, Samstag dann Training und danach ist die ganze Mannschaft zum Geburtstag eingeladen gewesen - bei unserem chilenischen Kicker.
In der Halbzeitpause des Endspiels der Copa (Chile : Argentinien/Gauchos) hat mir der Großvater stolz den Geburtstagskuchen gezeigt:
Das hat gut getaugt weil wir natürlich sowieso alle GEGEN Argentinien waren.
Mein Kumpel Micha turnt in Norwegen rum - das Foto von seiner Frau heute hat mich leicht schwindelig gemacht ..... ouf .... das erinnert mich an Sven unten am Canyon auf der Klippe sitzend - vor dem Abgrund
In der Halbzeitpause des Endspiels der Copa (Chile : Argentinien/Gauchos) hat mir der Großvater stolz den Geburtstagskuchen gezeigt:
Das hat gut getaugt weil wir natürlich sowieso alle GEGEN Argentinien waren.
Mein Kumpel Micha turnt in Norwegen rum - das Foto von seiner Frau heute hat mich leicht schwindelig gemacht ..... ouf .... das erinnert mich an Sven unten am Canyon auf der Klippe sitzend - vor dem Abgrund
Freitag, 3. Juli 2015
Müllhauptstadt der Welt
So sieht das dann aus - Flächendeckend. Solche Bilder könnte ich zu hunderten machen - jeder der umzieht haut seinen alten Müll auf die Straße. Dann kommt irgendwann die Stadt vorbei und klaubt das Zeug auf. Ein merkwürdiges System.
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