Sonntag, 30. August 2026

Der Sommer geht - langsam - dem Ende entgegen



 

Die Avenue Mont-Royal bleibt noch eine Woche Fuzo. Dann geht hier der Sommer so langsam seinem Ende entgegen. Aber der September und vor allem der Oktober müssen noch ausgiebig genutzt werden. D.h. Zeit am Chalet, am See oder auf dem Motorrad. 

Das Chalet ist mittlerweile derartig populär, dass wir einen Kalender eingerichtet haben um Zeiten zu "reservieren". Letzte Woche waren "Emile & die Detektive" dort, dieses WE Lili mit ihrer Gang und nächstes WE gehe ich nochmal kurz hoch bevor ich dann für zwei Wochen mit Joanne nach Deutschland komme. 

Mir steht noch eine Woche intensive Arbeit bevor und dann mache ich einen kurzen Roadtrip mit Joanne. Idealerweise Polen - aber das hängt dann vom Wetter ab und auch ob der Hobel in Tennach läuft. Mal schaun. 

Mein "Gartenabiente" hat sich auch wieder "verbessert" weil ich die DRZ erstmal irgendwo unterstellen mußte. In der Garage ist leider kein Platz mehr - zuviele Motorräder. LOL. 




Montag, 17. August 2026

Summer in the City - und Subkultur

 



In der Stadt geht nach wie vor die Post ab. Ein Festival nach, oder parallel, neben dem Anderen. Weil Sohnemann neuerdings für die zuständige Eventfirma arbeitet kam ich an Tickets für das Lasso Festival ran -- eigentlich ein Country Musik Festival. Ich hatte nicht die geringste Ahnung was da auf uns zukommen würde. 

Totale Subkultur. Wobei. Wenn aber 43000 Leute Linedance machen, Cowboystiefel tragen und riesige Westernhüte aufhaben, dann kann das keine  reine Subkultur mehr sein sondern eher Mainstream. Jedenfalls haben wir (Joanne und ich) uns ausgezeichnet amüsiert und das Festival war von der Musikauswahl und was die Qualität betrifft (Mumford & Sons, Jon Pardi, Old Dominion, etc.) absolut Top of the Tops. Die Organisation und der insgesamt Setup waren ebenfalls hervorragend. 

Sehr unterhaltsam.  

 

p.s. zudem konnten wir mit dem Fahrrad, bzw. mit dem Boot hin- und zurückfahren. Auch cool.  

 

 

Dienstag, 11. August 2026

Nochmal Klimawandel

 

Während Europa von einer Hitzewelle in die andere gerät und unter extremer Niederschlagsarmut leidet, haben wir hier einen eher feuchten Sommer. Das Wochenende am Chalet sollte eigentlich eine "Strandparty" werden denn vor zwei Wochen waren ja - siehe Blogeintrag - noch endlose Sandstrände vorhanden. Aber ein extremer Starkregen im Norden Quebecs hat dem ein Ende bereitet. Der Rouge führte plötzlich hammerharte Wassermassen. Der Fluss hatte eine unglaubliche "Kraft" - die Wassermassen waren echt beeindruckend. Ich saß da am Donnerstag Abend und dachte mir: "alter Schwede - das geht ab". 

Trotzdem waren am Samstag und am Sonntag wieder Rauchschwaden von den Bränden im Norden und in Ontario in der Luft und die Sonne war - wieder einmal - nur noch Schemenhaft zu sehen. In BC mußten, wie ich den Medien entnehmen durfte, Teile des Okanagan Valleys komplett geräumt werden. Oregon brennt scheinbar komplett. Da bin ich mal gespannt, wie das dann so weiter geht.