Samstag, 30. Mai 2020

Das Land ist krank ... und kein Doktor in Sicht

https://dynaimage.cdn.cnn.com/cnn/animations/w_460/200530095430-02-floyd-protests-530-desktop.mp4

 https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-proteste-rassismus-1.4923125

Polizeiliche Übergriffe gibt es  zwar abgeschwächt auch in Kanada und statistisch gesehen werden schwarze Mitbürger auch in Montreal oder Toronto mehr kontrolliert und gelegentlich gibt es auch krasse Fälle.

Schwarze Jugendliche erzählen uns oft, dass sie von "den Cops" oft ohne wirkliche Gründe z.B. in öffentlichen Parkanlagen, kontrolliert werden. 

Wir hatten letztes Jahr einen Toten in NDG (das Viertel in welchen sich mein Büro befindet). Der junge Mann war allerdings schizophren und hat die Polizisten mit einem Messer bedroht. Das man ihn dann allerdings mit 7 Kugeln "durchsiebt" halte ich für inakzeptabel. Wozu haben die die Elektroschocker? Da gab es auch einen ziemlichen öffentlichen Aufruhr hier.

Der Sohn einer schwarzen Kollegin aus NDG wurde letzten Sommer in Toronto von der Polizei erschossen - er war angeblich unbewaffnet. 

Insgesamt würde ich aber behaupten, dass hier der Rechtsstaat ordentlich funktioniert und z.B. unabhängige Polizei Instanzen in diesen Fällen Aufklärung betreiben. 

Aber wenn ich die Bilder und Nachrichten von dem kranken Nachbarn im Süden sehe und dann so was in Corona Zeiten und dann noch in Verbindung mit den ganzen Waffen und der eh schon stark aufgeheizten und extrem polarisierten Stimmung, in einer wirtschaftlichen Katastrophensituation, angeführt von einem Vollidioten und offensichtlichen Soziopathen, dann kann man sich schon mal Sorgen machen.  

Und dann noch so etwas hier:




Russland? Ja. China? Ja. Nordkorea? Ja. Ungarn? Möglich. 

Aber in den USA?

Das sieht insgesamt nicht gut aus.


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