Montag, 19. September 2016

Alle sind heil zurück - fangen wir mal an mit dem Versuch eines Berichtes ....

Was für ein Trip. 

Ich war zunächst skeptisch und hatte dieses Jahr `eh schon zuviel unternommen - für meine Verhältnisse. Aber wann kriege ich nochmal so eine Gelegenheit? Südamerika. Peru. Micha (Diehl) kennt den "Weg", sozusagen. Eine organisierte Tour mit einem erfahrenen "Leader" und "Organisator". In diesem Fall Toby Shannon. Missionar. Lebt seit 20 Jahren in Peru ist aber eigentlich US Amerikaner. Sehr sympathischer, umgänglicher und vor allem unterhaltsamer Typ.

Klar könnte man einfach mal so auf eigene Faust in den Anden rumdüsen. Dschungel, Regenwald, Andentäler, das ganze Progamm. Aber wenn man dann in der "Pampa", so benennen sich tatsächlich viele Orte in den peruanischen Anden (flaches Land), liegenbleibt, dann gibt es ein Problem. Außerdem braucht man ja auch noch etwas "Geeignetes" zum fahren. 

Wenn ich in den Alpen liegen bleibe kommt der ADAC. Wenn ich in Kanada liegen bleibe kommt der CAA (Canadian Automotive Association). Wenn ich in den Anden liegen bleibe kommt kein Schwein. 

Micha hat die Sache arrangiert: 6 "Gringos", eine Woche Programm, Samstag bis Samstag, zwei Bikes vor Ort (Suzuki DR 650) und vier dazu gemietet. Tourenplan ausgearbeitet, Bikes vorbereitet, Pickuptruck welcher uns folgt und unser Gepäck mitnimmt, mit Mechaniker und Equipement für alle Fälle. Alle Übernachtungen gebucht und vorgeplant. Und WAS für Locations!!!! Top notch.

Ich sage nur: "Grand Hotel" Huanuco. Ich glaube in Prag war ich mal im Grand Hotel weil mir ein Australier soviel tschechisches Geld in die Hand gedrückt hatte, daß ich nur das teuerste Haus am Platz nehmen konnte um die Kronen "los" zu werden. Als Roadie bin ich auch in diversen Grand Hotels gewesen, z.B. Kurhotel Baden-Baden.

Die Locations die für die Tour gebucht waren, waren ausnahmslos "stilsicher". D.h. "Gringos" mit etwas Geld können sich die Topsachen leisten in Peru. 95 % der Restbevölkerung leben in totaler Armut. Es ist wirklich erschütternd. Absolute Armut.







   


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen