Dienstag, 4. Juli 2017

Chalet 2017




Emile läßt sich "erleuchten" - mal sehen ob es hilft. 

Dauerregen. Unglaubliche Niederschläge. Wasser, Wasser und nochmals Wasser. Irgendwie subtropische Bedingungen - man kommt sich vor wie im Regenwald Amazoniens. 

Ansonsten Deutschland gegen Chile im Depanneur oder halt Waldspaziergänge. Baden ging dann doch noch. Insgesamt gilt allerdings: es kann nur besser werden.

Samstag, 17. Juni 2017

Live free or die - da sterbe ich lieber .....



Der normale Wahnsinnan auf Weirs Beach. 

  
Laconia Bike Week.  In New Hampshire. Live free or die. Tausende von meist übergewichtigen Bartträgern mit oft sehr schütteren Haaren fahren auf gnadenlos überdimensionierten und obszön lauten Kisten herum. Die Dinger kosten dann noch ein Vermögen und man kann eigentlich gar nicht richtig damit Motorrad fahren. So sieht das Verständnis von "Freiheit" für viele US Biker aus. Wo da die Freiheit sein soll und was das jetzt genau damit zu tun hat, erschließt sich mir nicht so richtig. Der Trip war eher eine soziologische Fallstudie über eine irre Subkultur und über den Zustand Amerikas im allgemeinen. Und der ist gerade nicht so gut, wie wir alle wissen .....


Wahrscheinlich bin ich mittlerweile zu alt und zu konservativ für sowas. Hunderte (über die Woche sicher eher tausende) von jämmerlich langsam "vor-sich-hin-eirnden"  Harleys schieben sich, in quälender Agonie, die Serpentinen zum Mount Washington hoch. 17 $ übrigens - um hochfahren zu dürfen. Der Vorteil war, daß der Berg diese Woche für Autos gesperrt ist. Bikes only, Bergbahn - oder hochlaufen, ca. 4 1/2 Stunden. Ich hatte totales Schwein da ich bis fast ganz oben durchballern konnte ohne so einen Deppen vor mir zu haben. Zudem hatte ich nicht gelesen, daß ein absolutes Überholverbot herrscht, ähem ......


Ich wollte da schon lange mal hoch und diesmal hat es geklappt. Mein Kumpel Micha war mit dabei - mit der 1200er und ich bin die "Dicke Bertha" gefahren. Ein klasse Bike, auch mit 130000 km läuft die Kiste wie neu.



Der Berg ist die höchste Erhebung der Ostküste und hat extreme Wetterverhältnisse. 1934 wurde die höchste Windgeschwindigkeit aller Zeiten auf der Erde hier gemessen - Rekord bis 1996 wie ich gerade auf Wikipedia nachgelesen habe - ich hatte gedacht der Rekord würde noch bestehen. Jedes Jahr sterben hier noch Wanderer weil sie nicht auf die extremen Wetterschwankungen des Berges vorbereitet sind - schwer zu glauben, aber wahr. 



Supercooles und sehr entspanntes Hotel als Basisstation. Jede menge spanische Kids als Personal. Die wandern scheinbar alle gerade aus ......., kein Wunder bei 40 % Jugendarbeitslosigkeit. New Hampshire ist, wenn man die politischen Aspekte weglässt, ein tolles Ferienland. Wandern, Mountainbiken, Kayak, Kanu - endlose Möglichkeiten. 


Logischerweise ist natürlich auch wieder jemand liegen geblieben - das hat sich auch diesmal nicht vermeiden lassen. Der Ölfilter leckte und beim Versuch in rauszuschrauben wurde ebendieser zerstört. Also erstmal Öl ablassen, Filter raus, schaun das man irgendwoher im sehr dünn besiedelten Vermont einen passenden Filter bekommt usw. - nette Werkstatt. Superfreundlich und hilfsbereit - hammse alles in ca. einer Stunde hinbekommen. Alain, unser Kumpel und Initiator des Trips, ist gottseidank nicht nur ein hervorragender Handwerker sondern auch mechanisch "bewandert".  Aber auch hier, in dem kleinen Kaff, rollen mittags die spritfressenden Monsterpickups durch den McDonalds drivethrough. Als gäbe es kein Morgen. 


Vermont hat mich ansonsten - wie auch früher schon - total positiv beeindruckt. Klasse Landschaft (oft meint man man sei in Franken), schöne Motorradstraßen und alles sehr entspannt. Wunderbar. Bißl links, Cooperativen, gutes Bier, slow food, mein Hoffnungsschimmer für die USA. Bernieland.

Ach ja, ich war übrigens tatsächlich auch ganz kurz wirklich in Franken - wir haben einen Espresso in Franconia getrunken. Am Eingang der White Mountains. In Peru war damals auch eine Ecke welche mich kurz total an die Fränkische erinnert hat - Frankenjura halt.

The town was first granted in 1764 by Colonial Governor Benning Wentworth as Franconia,[2] a name widely applied to the region by 1760[3] due to the terrain's resemblance to the Franconian Switzerland in the region of Franconia in Germany.[4]

 

Dienstag, 13. Juni 2017

Alles Gute zum Geburtstag



Liese und Reini haben, mal wieder, gmeinsam Geburtstag. Alles Liebe und Gute. 

Montag, 12. Juni 2017

Summer in the City


25 Grad am Morgen,mit Luftfeuchtigkeit wird das heute so gegen die 40 Grad gehen, die Außendusche ist aktiviert, kühles Bier und der Grill stehen bereit für heute Abend. Summer in the City.

Der Grand Prix ist auch erstmal überstanden. Die Jungs werden aber auch von Jahr zu Jahr "ruhiger". 

So sieht übrigens mein Sommerrefugium aus - der angrenzende Schuppen ist meine diesjährige "Projektarbeit". D.h. da kommen Sauna, Fitnessstudio und vielleicht auch ein kleines zusätzliches Gästebett rein. Das wird dann mal der "Wellnessbereich". 

Montag, 5. Juni 2017

Baumhaus





Cooles Baumhaus unten um die Ecke, im Park. Kunstprojekt auf der Avenue Mont Royal. Es heißt "interdit aux adultes - für Erwachsene verboten".



Jetzt beginnt übrigens die "Partytime" in Montreal. Es geht los: dieses WE war Straßenmarkt auf Mont Royal, nächstes WE dann Grand Prix und dann immer so weiter - Rock`n Roll. 

Noch drei Wochen arbeiten und dann beginnt hier die "Sommerpartyzeit". Es beginnt mit zwei langen WE, d.h. am 24. Juni (Quèbec) und um 1. Juli dann Kanada. Danach sind alle im Urlaub, im Chalet oder eben auf Festivals. 

Die Kids und ich wollen einen erneuten "Roadtrip" machen, ähnlich wie letztes Jahr, aber andere Richtung. Cape Breton. Danach Chalet, dann fahren sie nach Florida (Disneyland usw.). Ich werde mich ins Chalet zurückziehen, soweit und solange es geht. Carpe Diem.

Dienstag, 23. Mai 2017

Von wegen Paradies - vor und nach den Mücken


Sieht zwar klasse aus aber die Myriaden von Blackflies machen den Tag zur Hölle. Ich bin am Sonntag wieder in die Stadt "geflüchtet". Noch vier Wochen, dann kann man wieder hingehen. Ab Juli ist es dann das reale Paradies.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Update


A) es wird gebaut und gemacht und saniert "wie blöd", siehe oben, das halbe Olympiastadion wird auseinandergenommen. Ich habe im Leben noch keinen so hohen Kran gesehen. Gigantisch. Überall sind gigantische Baustellen - also wirklich "mega".

B) mal wieder auf`m "Berch" gewesen, mit vier, sehr sympatischen und vor allem "ausdauernden" Pottlern (Bekannte von Kaddl und Sven). Cooler Abend mit viel Hopfenkaltgetränken.

C) es hat, im Moment (17. Mai 2017 - ein Tag nach Geburtstag von Elfie und Max - Glückwunsch noch nachträglich!!!) sage und schreibe 35 Grad. Wäre ich jetzt am See, würde ich schwimmen gehen. Letzte Woche gab es da noch Nachtfrost, - 2 Grad. 

Mittwoch, 10. Mai 2017

"Land unter" in Québec

http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/wetter-weitererregen-nach-ueberschwemmungen-in-kanada-vorhergesagt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170511-99-401700

Moin, 

also, geregnet hat es schon echt viel  die letzten Wochen. Dann die Schneeschmelze, d.h. im "Schnitt" noch ein Meter so gegen Ende des Winters, da kommt was zusammen. 

Pervers kalt übrigens. Montag hat es leicht geschneit, Nachtfrost möglich. Am Chalet -2 Grad. Im Mai????

Ich hatte ja ein Bild vom Rouge geposted. Das war aber völlig normal und der Wasserstand ist um diese Zeit des Jahres immer so. 

Vor zwei Wochen bin ich allerdings von Trois Rivière nach Montreal gefahren, auf der nörldlichen Seite des St. Lorenz Stroms und da war schon viel Wasser. Sah aus, als würde man die ganze Zeit am See vorbeifahren. Wasser links und rechts der Autobahn. Na ja, eine Kollegin kommt momentan nicht mehr ins Büro da, angeblich, "alle Straßen überschwemmt sind". Seis drum. 

Wenn du an der Küste wohnst, solltest du halt mit Wind und Wasser rechnen. 

Also, ich kriege das nur aus dem Radio und den Medien mit und es betrifft einzelne Regionen an Seen oder großen Flüssen. So wie damals Niederbayern, das war ja wohl auch eine Jahrhundertflut.  Wir wohnen ja auf dem, sogenannten, Plateau. Also einer "Erhebung". Gut so.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Viel Wasser


Am Rouge gehts ab. Wie die Sau.

Montag, 1. Mai 2017

Laßt eure Kinder mal den Test machen

http://gfx.sueddeutsche.de/pages/automatisierung/


Sozialarbeiter übrigens 0,4 % - schlau gemacht, gell?

"A Sünd und a Schand" hätte unsere Oma gesagt ......

 http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/gemeinden/neumarkt/bergung-aus-brennendem-pfarrhaus-22797-art1513907.html

Der Herr Wittmann wird es mir verzeihen, urherberrechtlich meine ich ....

Danke für die mail Alex ....

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Lebensretter

Rettung aus brennendem Pfarrhaus

Das THW probte am Wochenende in Neumarkt den Ernstfall. Die Rettung von sechs Personen wurde bei einer Übung simuliert.
Von Josef Wittmann
Über die Leiter wird die Bergung der zu rettenden Personen bewerkstelligt. Fotos: Josef Wittmann
Neumarkt.Vier Erwachsene und zwei Kinder rettete das THW Neumarkt am letzten Aprilwochenende aus dem Wohnhaus von Pfarrer Peter Loos hinter dem Dietrich-Bonhoeffer-Haus in der Schopperstrasse. Pfarrer Loos hatte sein dienstliches Zuhause selbst schon im März verlassen. Der neue Eigentümer, die Firma Siebentritt und Donauer, hatte das Haus für eine große Rettungsübung zur Verfügung gestellt. Die THW-Kameraden sind dafür sehr dankbar, denn Häuser wie das ehemalige evangelische Pfarrhaus, die abgerissen werden sollen, sind ein ideales Übungsgelände. Es galt im einsturzgefährdeten von einer Gasexplosion bedrohten Gebäude Leben zu retten.
Die THWler machen sich bereit für die Übung.
Das ist eine Hauptaufgabe der THWler neben der Unterstützung von Feuerwehr und Rettungskräften mit schwerem technischem Gerät.
Aber auch bei Katastrophen wie Hochwasser oder Terroreinsätzen steht das THW Neumarkt mit Mannschaft und Gerät bereit. Bei Bedarf kann aus dem deutschlandweiten THW-Netzwerk noch größeres Gerät aufgefordert werden. Eine Spezialität der Neumarkter ist die Ausleuchtung riesiger Rettungsschauplätze in der Größenordnung von Fußballfeldern mit 40000 Watt Licht vom Lichtmastanhänger, denn wo viel Licht ist, kann nicht mehr so viel passieren. Radlager und Kipper stehen zum Transport von Brandgut bereit und mit Tauchpumpen und Stromerzeugern ist man gut ausgerüstet. Das Parsberger THW ist dagegen beispielsweise in der Lage 400 Personen gleichzeitig zu verpflegen.

Ortsverband wurde 1971 gegründet

Der Neumarkter Ortsverband wurde 1971 gegründet, um den Zivil- und Katastrophenschutz im Landkreis zu ergänzen und andere Rettungseinheiten wie die Feuerwehr zu unterstützen. Das THW wird gerufen, wenn es etwas Großes abzusichern oder abzustützen oder etwas Schweres zu bergen gibt. Vom Sandsack über Pumpen und Gabelstapler bis zu vielfältigen Einsatzgerüstsystemen sind die Ehrenamtlichen gut ausgerüstet.
Die 50 aktiven örtlichen Helfer sorgen dafür, dass das THW rund um die Uhr einsatzbereit ist. Darüber hinaus werden in zwei Jugendgruppen die Jugendlichen an die Aufgaben der Erwachsenen herangeführt. Bundesweit engagieren sich 80000 ehrenamtliche Helfer und 15000 Junghelfer und rund 800 hauptamtliche Mitarbeiter. Man spürt auch bei den Teilnehmern der Neumarkter Übung, dass die anstrengende Rettungsarbeit von allen als „eine der schönsten Freizeitbeschäftigungen der Welt“ empfunden wird, wie es auf der Internetseite thw-neumarkt.de zu lesen ist: „Die Aufgaben des Technischen Hilfswerkes sind so vielseitig wie die Helfer selbst.“
Weitere Bilder zur Übung des THW finden Sie hier:
Weil „die besten Geräte ohne gut ausgebildete und motivierte Retter nichts bringen“, so der THW-Ortsbeauftragte Benedikt Aurbach im Gespräch mit unserem Medienhaus nutzten 30 der 50 Neumarkter THW-Retter die gute Gelegenheit, gemäß ihrem Motto „Team.technik Ehrenamt“ in ihrer Freizeit den Ernstfall durchzuspielen. „Unter den Teilnehmern sind neun Damen in der aktiver Mannschaft. Frauen und Technik ist in keinem Fall ein Widerspruch. Wichtig ist, dass es Spaß macht“, sagt Aurbach.

Interessierte immer willkommen

Während drinnen im Gebäude vier Retter in zwei Atemschutztrupps die Opfer bargen, stand draußen bei den Einsatzfahrzeugen ein dritter Schutztrupp bereit, falls die Retter selbst in Rauch und Feuer in Not geraten sollten.
Interessierte sind den Neumarkter THW-Rettern jederzeit willkommen. In der Gößweinstrasse 2a ist jeden Dienstag von 19 bis 22 Uhr Treffen. Was Interessenten mitbringen sollten ist Freude am Ehrenamt. Denn der Dienst im Technischen Hilfswerk ist ehrenamtlich. Es gibt kein Geld. Aber das gute Gefühl, Menschen in Not effektiv geholfen zu haben, ist wohl unbezahlbar. Alles andere Fertigkeiten wird den Neuen beim THW gerne beigebracht.

Montag, 24. April 2017

Wildgänse


Tausende von Wildgänsen. Bin auf dem Weg nach Trois Rivière und fahre am St. Lorenz entlang.

Na also, geht doch




Mittwoch, 19. April 2017

Ostern



Schneeschmelze und Regen - der Rouge ist Oberkante. Das Flußgeräusch vom Canyon hört man am Chalet ganz deutlich.  


Camouflage - wo ist Emile?





Lili meditiert in der Pampa.


All natural Beer cooling system.


Die zwei Hunde vom Nachbarn (Mike) müssen bewegt werden. Also ab und rauf auf den Berg.

Sonntag, 9. April 2017

Herr Émile wollte noch mal "frühlingsskifahren" - heute war das perfekte "Zeitfenster"





Die Bergstation ist immer noch ein, naturgemachtes, Eiskunstwerk. Der Wald sieht genau so aus - alle Bäume total überfroren. 





Jay Peak. Nachdem sie auf ihrer Webseite angekündigt hatten, daß Jay am Samstag Nacht 30 cm Neuschnee kriegen würde sind wir am Sonntag früh um 6 losgefahren und waren um kurz nach 8 auf der Piste. 

-2 Grad bei der Abfahrt, 0 bei Ankunft in Jay, und ja, die 30 cm sind tatsächlich in der Nacht davor gefallen. Oben dann gefühlt - 10, unten, so gegen Mittag, 15 Grad. BBQ und kühles Bier im der Sonne. Bei Ankunft in Montreal am Abend dann 17 Grad und morgen gibts 21. Timing!!

p.s. snowfallchart, d.h. also die diesjährige Niederschlagsmenge (Schnee) in Jay liegt bei 1245 cm!!!!!!!  Das kann man sich einfach nicht vorstellen!!!

Auf der Webseite meinen sie übrigens: "bis Mai fahren wir auf jeden Fall - bis wir echt keinen Bock mehr haben". 

Donnerstag, 6. April 2017

Inuit

http://www.tagesschau.de/ausland/arktis-lehrerin-101.html

Ich habe mich in meinem gesamten Leben noch nie so (kulturell) verloren und deplaziert gefühlt als an dem einen Morgen bei mir im Büro gegenüber den 10 jungen Inuit.

Wir - die westliche "Zivilisation", in diesem Fall die  Kanadier, haben ein ganzes Volk kaputt gemacht, zerstört, entwurzelt und denaturiert. Ich befürchte, für IMMER.

Mit der Klimaerwärmung geben wir ihnen dann noch den Rest. 




Samstag, 1. April 2017

Impact gegen Schweini

Le prochain adversaire de l’Impact vient de se renforcer avec une prestigieuse recrue. Le milieu de terrain Bastian Schweinsteiger, champion du monde 2014 avec l’Allemagne et d’Europe avec le Bayern en 2012-2013, a choisi le Chicago Fire comme prochaine étape de sa carrière, après son club formateur et Manchester United.

Soweit die Homepage der Montreal Impact. 


Die Impact Jungs "zittern" ein bißchen denn heute müssen sie gegen Schweini ran. Sein erstes Spiel für Chicago. Ich mußte uns natürlich sofort Tickets für das Heimspiel gegen Schweini ziehen da Emile, seit Jahren, nur mit der Nummer 31 rumläuft.  

In der SZ und auch in allen hiesigen Medien stellt man sich allerdings die Frage ob es "der alte Mann" noch bringt. Ich denke Schweinsteiger hat noch zwei, vielleicht drei Jahre auf relativ hohen Niveau vor sich. Falls er verletzungsfrei bleibt. Bei vielen anderen "älteren" Spielern hier war das nicht unbedingt der Fall. Montreals Drogba konnte z.B. nicht mehr auf Kunstrasen spielen, wie auch Beckham übrigens, war zudem mit 36 Jahren schlicht zu langsam und eben viel zu verletzungsanfällig. Mit 39 Jahren spielt er noch in der zweiten US Liga bei Phoenix. Ein Jammer. Lampard, Gerrard bringen wohl auch nicht mehr viel Leistung. Pirlo hingegen war herausragend letztes Jahr. Ein Meister der Strategie, alle Pässe liefen über ihn. Toronto hat einen klasse Italiener, Giovinco - der ist auf internationalen Topniveau und könnte jederzeit in der Seria A spielen oder für die Squadra Azzura. 

Die meisten Spieler der MLS sind physisch und als "Athleten" auf ganz hohen Niveau - fußballerisch hingegen oft zweite Liga.

Ich bin jedenfalls mal gespannt auf das Spiel heute Nachmittag. Für das Heimspiel gegen Chicago habe ich Emile gefragt, ob er da für die Impact oder für Schweini sei? Er sagte "für Impact, aber ich werde das Bayern Trikot mit der Nummer 31 tragen".



Montag, 27. März 2017

Jeder wie er kann ......


Ich weiß, die Franken oder Bayern arbeiten bereits im oder am Garten. Ich gucke ja Tagesthemen mit Sven Plöger.

Auf Vancouver Island kann man ebenfalls Motorradfahren, wie ich gestern erfahren habe. In La Paz oder auf Hawaii sowieso.

Jeder wie er kann, gell? Wir müssen halt noch die Bretter unterschnallen. Gestern "aufm Berch". O Grad, Sonne, halber Meter Schnee. Gar nicht sooooo schlecht ......

Freitag, 24. März 2017

Social malaise




How a snowstorm exposed Quebec’s real problem: social malaise

The issues that led to the shutdown of a Montreal highway that left drivers stranded go beyond mere political dysfunction




A woman shovels snow from around her car following a winter storm in Montreal, Wednesday, March 15, 2017. (Graham Hughes/CP)
A woman shovels snow from around her car following a winter storm in Montreal, Wednesday, March 15, 2017. (Graham Hughes/CP)

Controversy that erupted in Quebec immediately after this piece was published caused the author to write a Facebook post, which can be found here.
We also wish to correct two errors of fact. Due to an editing error, a reference in an earlier version of this piece noted that “every restaurant” offered two bills. We have clarified this to say “some restaurants will offer you two bills.”
We have also removed a reference in an earlier version noting that “bank machines routinely dispense fifties by default.”

Major public crises tend to have one of two effects on a society. In the best cases, they serve to reveal the strength of the latent bonds of trust and social solidarity that lie dormant as we hurry about the city in our private bubbles—a reminder of the strength of our institutions and our selves, in the face of infrastructure. Such was the case in New York after 9/11, and across much of the northeast during the great blackout of 2003.
But sometimes the opposite occurs. The slightest bit of stress works its way into the underlying cracks of the body politic, a crisis turns those cracks to fractures, and the very idea of civil society starts to look like a cheapo paint job from a chiseling body shop. Exhibit A: The mass breakdown in the social order that saw 300 cars stranded overnight in the middle of a major Montreal highway during a snowstorm last week.
The fiasco is being portrayed as a political scandal, marked by administrative laziness, weak leadership, and a failure of communication. And while the episode certainly contains plenty of that, what is far more worrisome is the way it reveals the essential malaise eating away at the foundations of Quebec society.
Compared to the rest of the country, Quebec is an almost pathologically alienated and low-trust society, deficient in many of the most basic forms of social capital that other Canadians take for granted. This is at odds with the standard narrative; a big part of Quebec’s self-image—and one of the frequently-cited excuses for why the province ought to separate—is that it is a more communitarian place than the rest of Canada, more committed to the common good and the pursuit of collectivist goals.
But you don’t have to live in a place like Montreal very long to experience the tension between that self-image and the facts on the ground. The absence of solidarity manifests itself in so many different ways that it becomes part of the background hiss of the city.
To start with one glaring example, the police here don’t wear proper uniforms. Since 2014, municipal police across the province have worn pink, yellow, and red clownish camo pants as a protest against provincial pension reforms. They have also plastered their cruisers with stickers demanding “libre nego”—”free negotiations”—and in many cases the stickers actually cover up the police service logo. The EMS workers have now joined in; nothing says you’re in good hands like being driven to the hospital in an ambulance covered in stickers that read “On Strike.” While this might speak to the limited virtues of collective bargaining, the broader impact on social cohesion and trust in institutions remains corrosive.
We’re talking here about a place where some restaurants offer you two bills: one for if you’re paying cash, and another if you’re paying by a more traceable mechanism. And it’s not just restaurants and the various housing contractors or garage owners who insist on cash—it’s also the family doctor, or the ultrasound clinic.
Maybe all this isn’t a huge deal. Sure, Quebec does have the largest underground economy as a proportion of GDP in Canada, but it’s only slightly bigger than that of British Columbia. But if you look at the results from Statistics Canada’s 2013 General Social Survey, which looks at the broad measures of social capital of the sort made famous by Robert Putnam’s Bowling Alone, his book about the collapse of the American community, the numbers for Quebec are disheartening.
For example, the residents of this province also report the smallest family and friend networks in the country. The proportion of people who report having zero close friends is highest in Quebec, and quadruple that of people living in top-rated Prince Edward Island. And while 28 per cent of Quebecers over the age of 75 report having no close friends, the average for the rest of the country is a mere 11 per cent. It goes on: When it comes to civic engagement, rated by levels of volunteering and membership in groups and organizations, Quebec ranks dead last. The volunteering number is particularly shocking: the national volunteer rate is 44 per cent, while Quebec’s is 32 per cent. The only other province below the national average is New Brunswick at 41 per cent.
Then there’s the classic measure of trust, where people are asked, straightforwardly: “generally speaking, would you say that most people can be trusted or that you cannot be too careful in dealing with people?” Only 36 per cent of Quebecers say that most people can be trusted; the national average is 54 per cent, and no other province clocked in at less than 50 per cent.
Some of this will be defended on the grounds that it is part of what makes up the province’s unique character. Sure, some restaurants will offer you two bills. Don’t be so uptight! It’s part of the place’s charm, along with the love of prog rock and the mandatory jaywalking. But the numbers show that it is close to inconceivable that this could happen anywhere else in the country. For most of these figures, Quebec isn’t just at the lower end of a relatively narrow spectrum: rather, most of the country is bunched up, with Quebec as a significant outlier. At some point, charm and uniqueness betrays itself as serious dysfunction—and the famous joie de vivre starts to look like nihilism.
And then a serious winter storm hits, and there is social breakdown at every stage. In the end, a few truckers refuse to let the towers move them off the highway, and there’s no one in charge to force them to move. The road is blocked, hundreds of cars are abandoned, and some people spend the entire night in their cars, out of gas with no one coming to help. Forget bowling alone. In this instance, Quebecers were freezing, alone.

Andrew Potter is the Director of the McGill Institute for the Study of Canada.

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nun, er WAR der Direktor, denn heute ist er von seinen Funktionen zurückgetreten. 

Im Grunde hat er, wenn ich den Artikel richtig interpretiere, ja lediglich angemerkt, daß Quebec,  insgesamt, ein:

"korrupter Haufen von inkompetenten, egoistischen, asozialen und letztlich einsam vor sich hinsterbenden Menschen sei, in einer absolut dysfunktionalen und unterentwickelten Gesellschaft voller sozialer Versager." 

Das hat er aber leider in einem Blatt gesagt, welches scheinbar von einigen Menschen gelesen wird. In Quebec. So etwas soll es noch geben - hier und da.  

Bißl heftig. 

Vertrauen?

Ich "traue" den Quebecern eigentlich schon - und in weiten Teilen.  Ich finde die Montrealer sogar meistens extrem höflich. Mir wird immer die Tür an der Metro/U-Bahn aufgehalten. Wo gibt es denn noch sowas? Alle Welt entschuldigt sich ständig für irgendwas - total respektvoll. Niemals würde sich irgendjemand an einer Warteschlange vordrängeln. Niemals. Stoisches warten, eher wie die Briten.

Wenn du mit dem Auto nicht aus dem Schnee rauskommst hilft dir immer jemand. Oben am Chalet, also in der Pampa, sind die Leute sogar noch viel hilfsbereiter. Also, ich denke die Zivilgesellschaft hier scheint, insgesamt, in Ordnung zu sein.

Es besteht Rechtssicherheit und die Türen der Häuser stehen (im Sommer) alle offen. Die nachbarliche Gemeinschaft ist ausgezeichnet und ich habe auch weitestgehend Vertrauen in die Institutionen.

Korruption?

Problematisch. Wird aber angegangen und aufgearbeitet. Betrifft auch traditionell eher die "südeuropäischen Einwanderer mit Nachfahren". Die "kleine Steuerhinterziehung", kennen wir glaube ich alle, die gibt es auch in Deutschland und z.B. in Südtirol. Im täglichen Leben gibt es, meiner Beobachtung der letzten 20 Jahre zufolge, kaum Korruption oder ausgeprägte "Vetternwirtschaft". Ziemlich "straight forward", wie man sich das von unseren Staatsdienern wünscht.

Inkompetenz?


Eigentlich nicht. Oft nicht ganz so effizient und organisiert wie die Deutschen aber ansonsten gut ausgebildet, relativ gut strukturiert und durchaus kompetent.

Dysfunktional?

Anderst halt. Aber das meiste funktioniert schon, irgendwie. Busse, Bahn und Flugzeuge sind extrem pünktlich. Auf die Minute meist. Außer bei Schneesturm. Bißchen viel Bürokratie hie und da, bißchen Kompetenzwirrwarr zwischen den drei staatlichen Ebenen und zwischen den einzelnen Ministerien. Straßenbau und Ausschilderung können sie nicht - oder halten es für nicht Wichtig. Aber alles Andere schon.

Egoistisch?

Kann ich auch nicht bestätigen. Nahezu jeder Bürger hier ist irgendwie oder irgendwo in eine soziale Sache eingebunden oder macht ein bißchen "Volunteer" Arbeit. Es wird eigentlich schon meistens eher der soziale Konsens gesucht - auch zwischen den Parteien und diversen Interessengruppen.

Also keine Panik auf der Titanic.

Der Typ welcher den Text geschrieben hat, war wohl eher einer der "ewig gestrigen, frustrierten Anglos einer vergangen Zeit". Man muß, meiner Meinung nach, keine Angst haben vor den Quebecern oder sich Sorgen machen um die hiesige Gesellschaft.

Auf gut Fränkisch: paßt scho.



Sonntag, 19. März 2017

Langlauf




Besser geht es in der Tat nicht. Ein Meter Schnee, Sonne pur und frühlingshafte Temperaturen. Mittäglicher "Skiespaziergang" im botanischen Garten. Lili und Freundin.

Und so soll es auch für den Rest der Woche bleiben. Danach gedenke ich mit Emile noch ein letztes Mal Ski zu fahren, und zwar "Alpin" wie man hier zu sagen pflegt. In Jay Peak liegen bestimmt noch zwei bis drei Meter. Und dann war es das für diese Saison. Allerdings weiß man das in Quebec nie so ganz genau, denn wir hatten auch schon mal Schneesturm Ende April (40 cm).