Sonntag, 25. Oktober 2020

Die "exotische" Oberpfalz und der "bajuwarische Wald"




Das könnte auch in Saskatchewan sein. 

 


 

Der Bayerische Wald, die Oberpfalz, selbst Niederbayern, die Hallertau, das sind alles exotische Gegenden für mich im Moment, denn - ich war noch nie da bzw. habe mir das noch nie genau und aus der Nähe angesehen. 

Wir sind vorhin durch das Tal der Laaber gefahren - mit der GS natürlich - und das ist einfach unglaublich schön. Wow. Wie der Franken Jura aber fast noch intensiver.

Ich erkunde also gerade Teile Bayerns welche ich noch nie wirklich gesehen habe. 

Ich bin am Samstag knapp 200 km durch die Gegend gebrettert - nur kleine und kleinste Straßen. Ich war in "Einöd", in "Hinterwald" in "Neuenburg vor dem Wald" dann da war ich drei Monate während meiner "Grundausbildung" "kaserniert" und ich wollte eigentlich mal gegen das ehemalige "Wachtor" am Eingang der vormaligen Kaserne pissen - habe dies dann aber aus Respekt gegenüber den mittlerweile dort untergebrachten Asylbewerbern unterlassen.

Trotzdem: was für ein verlorenes Kaff - alter Schwede. Nach wie vor - sorry Neunburger. 

Zum Positiven:

Teilweise erinnerten mich Landschaft gestern, während der kleinen Tour,  an Quebec, teilweise an Saskatchewan, teilweise an Vermont.  

Aber innerhalb von ca. 30 Minuten und nicht innerhalb von drei Tagen. 

Zunächst bin ich am Regen entlang hochgefahren und das könnte auch irgendwo in Quebec sein, wenn man sich dir Burgruinen und katholischen Kirchtürme wegdenken würde, war dann im Nationalpark Bayerischer Wald unterwegs und das war erst ein bißchen wie Vermont, dann kam ein "Blick nach Saskatchewan" und zum Abschluß bin ich dann über das Naabtal wieder zurückgedüst (Rivière Rouge). Die herbstlichen Farben im Naabtal waren sensationell.

Was für ein schönes Land, was für eine geile Landschaft und Gegend. 

Alles in drei Stunden und 200 km. 

Laut Statistik verlassen 50% aller französischen Einwanderer Kanada wieder innerhalb eines Zeitraumes von 10 Jahren. Viele geben an, sie würden die Monotonie der Landschaft und die langen Winter auf Dauer nicht ertragen. Das kann ich verstehen!


 

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