Montag, 17. Oktober 2016

Rauf und Runter

Für mein eigenes Tagebuch noch die letzten drei Tage. Nach Loma Verde ging es immer hoch. Bis auf ca. 4000 Meter. Die Mühlen kacken total ab da nicht auf die Höhe eingestellt. Es wird auch wieder verdammt frisch - so ein Kaffee hier und da ist angenehm. 



Blick von Loma Verde. 



Die peruanische Crew - 2016! Coole Jungs. 


 4000 Meter. Armut pur.


Graçias hombre!


Es geht nach Hause. Schade, aber dann auch wiederum gut so.  


Lima. 






Gepflegtes Abschlußessen. Strikt Vegan. 


Nach dem - sympathischen Mittagessen und Ritt über ein gigantisches Hochplateau mit herrlichen Blick - gibt es den Abschluß: die Talabfahrt. Ich habs mal ein bißchen laufen lassen - wunderbar.

Drei, oder auch vier Stunden immer nur runter. Serpentinen. 3000 Höhenmeter, glaube ich. Die Ankunft in Huanuco am späten Nachmittag war chaotisch. Verstopfte Straßen, Chaos allerortens. Also ab und runter von der Straße (soweit davon die Rede sein kann) und über den Bürgersteig gepflügt. Rette sich wer kann. In Peru geht alles. 

Nach duschen dann ein gepflegtes Abschlußabendessen mit Tobi. 

Nochmal Übernachtung im Grand Hotel Huanuco und am morgen dann Shuttle zum Flughafen und ab nach Lima. 


Miraflores. 


Am Nachmittag explorieren von Limas historischer (kolonialer) Innenstadt. Die Jungs sind am Abend zum Flughafen gefahren und über Amsterdam zurück nach Deutschland geflogen. Micha und ich haben noch eine Nacht in Lima verbracht - Miraflores und ich bin am Morgen, in aller Frühe, nach Mexiko City aufgebrochen. 

Ich dachte es müßte die Hölle sein. Ein Moloch von Stadt, Hektik ohne Ende. Menschenmassen, Chaos. Nichts dergleichen. Vollkommen entspannte Sonntagsstimmung. Weniger los als hier auf dem Plateau in Montreal. Eher so wie Kulmbach an einem relaxten Sonntag Nachmittag. Genau so. Drei Leute im Bus. Alles entspannt, keine Hektik, kein Streß. 


Ich bin dann noch 5 Stunden in Mexiko City rumgelaufen - einfach mal gucken. Mal hier, mal da, was essen, ein Bierchen. Wie gesagt, total entspannt. Tja, und das war es dann auch - Abflug um ein Uhr morgens, Ankunft in Montreal um 7 Uhr Ortszeit, mit dem Bus nach Hause, geduscht und dann rüber ins Appartment, Wände rausreissen. Habe ich tatsächliche gemacht. 

Ich kann, abschließend nur sagen: war für ein GEILER Trip. Hammer. Muß nochmal wiederholt werden - soviel ist sicher.

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