Mittwoch, 5. Oktober 2016

Die Zeit - lesenswert (und die SZ natürlich auch)

http://www.zeit.de/2016/37/landflucht-europa-provinz-vernachlaessigung

http://www.sueddeutsche.de/politik/hass-und-beleidigung-die-dresdner-republik-1.3191278 

Politischer oder gesellschaftlicher Protest ist erlaubt und, selbstverständlich legitim und erwünscht. Konstruktive Kritik ist jederzeit ein sinnvolles Mittel um soziale Diskussionen anzuregen. 

Haßtiraden, Beleidigungen, Bedrohungen, antidemokratische Aktionen, Rassismus und derlei mehr, ist nicht erlaubt. 

Der Rechtstaat, die Demokratie MUSS sich verteidigen. Der deutsche Rechtsstaat hat sich schon gegen Linksradikal, gegen Rechtsradikal, gegen Kriminell (siehe Hells Angels in der 80er Jahren), gegen Korruption, Steuerhinterziehung und alles was sonst noch unsere FREIHEITLICH DEMOKRATISCHE und vor allem RECHTSTAATLICHE GRUNDORDNUNG bedrohen oder unterminieren könnte, entsprechend verteidigt. Denn ebendiese Grundordnung und Rechtssicherheit wird von immerhin 98 % der Bevölkerung befürwortet. Alternativen gibt es schlichtweg nicht. Wer möchte schon unter Oligarchen wie z.B. (Putin) in Armut und Unfreiheit leben oder unter Halbdiktatoren (Orban) ind Angst, oder mit vollkommen sinnfreien Opportunisten (Trump) und Strohmännern des Neokapitalismus wie z.B. Bush? 

In Québec gibt es auch Korruption. Nicht zu knapp. Aber es gibt auch einen gesellschaftlichen Konsens, eine Schnittmenge welche ständig neu hinterfragt und neu ausgelegt wird. Für mich ein bißchen zu oft. Ständig wird über alles neu diskutiert und alles wird permanent hinterfragt. Aber immer mit einem respektvollen und konstruktiven Grundton. 

Wer ein Flüchtlingsheim anzündet muß bestraft werden. Wer andere beleidigt, muß belangt werden.  Wer andere bedroht, sexuell belästigt, etc., muß angegangen werden. Die Nazis haben das Recht gebeugt, die DDR auch, der aktuelle deutsche Rechtstaat nicht. 

Stellen wir uns dem Haß, den Pöbeleien, den Anfeindungen entgegen - jeder wie er kann, ohne überheblich die Argumente und Forderungen (und Ängste) derer zu ignorieren oder lächerlich zu machen. Aber mit Rückgrat und "klarer Kante". Wir sind übrigens auch das Volk. 

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