Donnerstag, 18. August 2022

San Francisco

 Wie schon mal gesagt, dies ist sozusagen mein persönliches online "Reisetagebuch". 

Thats it, thats all. 

Emile war leicht enttäuscht, da er gedacht hat am Pazifik könnte man einfach so baden und es wäre am Meer und heiß. Dem ist nicht so. Es war eher kühl. Verdammt kühl.

Nach dem ersten Tag Wüste und Mojave und bis zu 45 Grad war der Gegensatz auch ziemlich krass. 

Sobald man ca. 10 km in das Landesinnere fährt wird es brutal heiß und sobald man an der Küste entlang fährt angenehm kühl. 

 
Apropos, für die Biker unter uns: Emile und ich sind insgesamt ca. 2500 km gefahren - weitestgehend kleine Strassen. Maximal 500 km Highway oder Interstate. Und ich bin immer "offen" gefahren. D.h. ohne Brille oder Visier. Der Scorpion Helm und das Schild der Adventure machen es möglich. D.h. immer direkte Sicht und nichts, aber auch absolut nichts beeinträchtigt deine Vision - absolut genial. I love it. 
 


Der legendäre Highway 1 in Kalifornien. Hunderte, oder wenn man möchte, tausende von km immer direkt an der Pazifik Küste. Rauf und runter und immer soweit das Auge reicht. Fantastisch. Unglaublich. Phänomenal. 

Erstaunlicherweise gibt es kaum Verkehr und man kann - weitestgehend - richtig gut Motorrad fahren. Darunter verstehe ich einfach gutes Kurvenfahren und wenig Verkehr. Zweispurig. Rauf und runter. Geil. 

Andererseits in etwa wie der Cabot Trail auf Cape Breton aber unendlich. 

Am nächsten Tag Big Sur, Monterey. Beindruckend. Wir haben kaum gehalten, es ist ja ein Roadtrip. Da kann und will ich nicht ständig Fotos machen, außerdem werden ebendiese 

a) der Schönheit der Natur nicht gerecht und 

b) müssten wir alle 10 Meter anhalten. Geht nicht. 

Big Sur - Google Suche und dann Fotos. Genau so sieht es aus. Am Wasserfall sind wir leider - aus Unkenntnis - vorbei gefahren.

Yo. Dann wollten wir ja Samstag Nachmittag "gechilled" in San Francisco einlaufen. 

Davor sind wir, per GPS, kleinste und super kleinste Bergstraßen gefahren. Zwischen San Jose und der Pazifikküste. Unglaublich. Ich kann nur sagen: blauester Himmel. Geilste Motorradstraßen. Unglaubliche Landschaften. Berge. Wälder. 35 Grad. Besser geht nicht. Für einen Samstag in Kalifornien? Ein Traum. Genau wie ich es mir in meinen kühnsten Träumen ausgemalt hatte. 

Oder wie Emile meinte: "as advertised". LOL. 

Die Berg Gegend bei San José ist extrem cool, europäisch und ist, im Gegensatz zum Rest der Staaten, extrem Fahrrad freundlich.

Irgendwann kommt man nach SF rein und auch das war extrem gechilled. 

Emile war - Gott sei Dank - hervorragend vorbereitet. Er hatte sich alles vorher angeguckt und sich eingelesen. Wir sind gleich mal auf Twin Peaks hochgefahren denn das lag auf der Strecke. Davon hatte ich noch nie gehört. Ich war insgesamt relativ planlos. Wie immer. Ich war aber auch mehr von der Logistik  beschäftigt, d.h. Bike, Equipement, etc.!


Zwei Hügel, mitten in der SF Bay Area mit Blick über die komplette Stadt.

Der Pazifikwind bläst kräftig. Die Aussicht ist genial. Das Wetter unglaublich. 

Die ungesunde "Tönung" meines Gesichts resultiert übrigens aus der Kombination meines Helmes mit Wüste und intensiver kalifornischer Sonne.

 

Ohne angeben zu wollen, aber Samstag Nachmittag in San Francisco Downtown (oder wo auch immer) ist verkehrsmässig betrachtet auch nicht anders als Montreal, bzw. deutlich entspannter und letzteres bin ich halt gewohnt und somit ist das auch kein Stress. Den Motorrad Parkplatz gab es direkt vor dem Hotel. Genau vor der Tür. Genial. 

Yo. Samstag Nachmittag relaxed in SF. I love it. 

Das Hotel war klein, sauber und sehr nett und halt nicht so teuer - wir wollten ja kein Vermögen ausgeben.




 




 

 







 



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