Donnerstag, 9. Februar 2012

Elfriedes Beitrag zum Thema "Winter, Angst und Schulweg"

Zum Thema Angst: Die Freundinnen Edda und Helga haben mich ein Stück des Heimweges begleitet, bis uns ein Fußgänger entgegenkam. Plötzlich mußten sie vor der Begegnung umkehren. Mir blieb nichts weiter übrig, als ihm entgegenzulaufen. Von Weitem habe ich gerufen "wer bist denn Du". Es war ein Arbeiter aus "Kengst". Weiter oben beim Wäldchen habe ich mein Handarbeitsköfferchen als Blickschutz vor dem finsteren Wald verwendet. Beim "Hiestuck" kam dann ja schon das Licht vom Häuschen. Dies war alles zu Zeiten des Nachmittagsunterrichts.
Zur Kälte: die Spielenachmittage fand ich sehr schön, Schlittenfahren, Skier -, (auch wenn Reinhard mich nur im Schuß auf der präparierten Piste fahren lies) oder Schneeburg bauen. Besonders in der Faschingszeit waren danach die Brezen und Stölla vom Korl ein unvergessenes Geschmackserlebnis und die Gemeinschaft der Großfamilie beim Kaffeetrinken wohltuend.
Oma hat mich um die Mittagszeit öfters in die Schlafzimmer geschickt, um die Haupt- und Vorfenster zu schließen. Damals schon Schocklüften!! Durch die Wärmflaschen waren die Betten schnell warm. Nur am Morgen war die Küche ungemütlich kalt, bis wir etwas gefrühstückt hatten, leider mußten wir dann den Schulweg antreten.
Von diesen Erfahrungen her kann ich nur sagen, es hat uns alles nichts geschadet. Ich habe kaum Angst, z..B. wenn ich alleine mit dem Diakonieauto im Schneetreiben alleine auf der Straße um 21.00 unterwegs bin. Mein Frischluftbedürfniss ist enorm und hält fitt.
Liebe Grüße
Elfriede

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