Mittwoch, 21. Januar 2026

Und jeder Tag ist noch verrückter als der Vorherige - zumindest politisch

 https://www.lapresse.ca/actualites/chroniques/2026-01-21/la-russification-des-etats-unis-encore.php

Wo soll man anfangen? Den obigen Artikel in "La Presse" kann man ja durch Google translate jagen und übersetzen. Der Artikel gibt aber so ein bißchen die hiesige Stimmung wieder: wir (die westlichen, freiheitlichen Demokraten) haben es jetzt mit zwei Problemen zu tun: einem Gegner und einem Feind. Oder zwei Feinde? Die "Russifizierung" der USA geht soweit dass, laut La Presse, die Invasion Kanadas durch die USA vom kanadischen Militär durchgespielt wurde und das der Widerstand der kanadischen Armee so ca. 2 Tage dauern würde. Maximal eine Woche und danach würde man in einen Guerilla Krieg übergehen wie das die Finnen im legendären Winterkrieg gegen Stalin schon einmal erfolgreich vorexerziert haben. Die Afghanen machen das ja - de facto - schon immer.

Jedenfalls hat der neue kanadische Ministerpräsident, Mark Carney, eine kluge, intelligente, stringente und inspirierende Rede gehalten (in zwei Sprachen) welche weltweit Beachtung findet bzw. gefunden hat. Laut hiesigen Informationen hat er sie selbst geschrieben bzw. formuliert und frei vorgetragen. Das können nur sehr wenige intelligente Menschen. Zumindest in dieser Form. Es lohnt sich definitiv, die Rede von Carney in Davos auf Youtube in ganzer Länge anzuhören. 

Welch Kontrast zu dem Psychopathen aus den südlicheren Gefilden. Wenn ich bedenke, dass die Kanadier noch vor knapp 25 Jahren - de facto - keine wirkliche Grenze zu den USA hatten, kann man sich die Entwicklung der letzten 20 Jahre fast nicht mehr vorstellen bzw. erklären. Damals konnte man in die USA einreisen indem man an der Grenze sagte man sei Kanadier. Dann haben dich die US Grenzer einfach ohne jegliche weitere Kontrolle einreisen lassen. Es wurde kein Ausweispapier verlangt. Das muss man sich mal vorstellen. Dann kam 9/11 und die Welt, zumindest die US amerikanische, ist "eingestürzt". Davor waren die Kanadier und die US Amerikaner fast wie ein Land. Gut, Quebec aufgrund seiner kulturellen Geschichte mal ausgenommen. 

Jetzt wird das Ganze aber langsam "pathologisch". Ein offensichtlich und für jeden ersichtlich geistig und kognitiv limitierter, seniler alter Mann der mental definitiv nicht "auf der Höhe ist", bringt Chaos über die Welt und führt sich auf wie ein 5 jähriges Kind dem man die Schokolade weggenommen hat. 

Sich vorzustellen, dass es tatsächlich nicht gänzlich surreal und irrealistisch ist, dass die USA Kanada angreifen, wie unfassbar verrückt ist das? Hätte man so einen Gedanken noch vor 15 Jahren geäußert, wäre man möglicherweise in die geschlossene Psychiatrie eingeliefert worden. Es ist schier unglaublich. 

Aber: morgen wird es womöglich noch etwas verrückter. Mal schauen, was als nächstes kommt. 

In diesem Kontext muss ich zugeben, das Carney definitiv der Mann der Stunde ist. Die Kanadier haben, soweit ich das beurteilen kann, vollstes Vertrauen in die management Fähigkeiten dieses besonnenen, ruhigen, nachdenklichen und intelligenten Menschen und ich kann nur sagen: Gott sei Dank ist Justin nicht mehr da. Das wäre eine einzige Katastrophe. Apropos: Carney hat ein Buch geschrieben, so ca. um 2021 mit dem Titel: Values, Building a Better World for All. 

Und jetzt müssen wir ALLE mal aufstehen und wir und unsere gewählten Vertreter (Merz, Carney, etc.) sollten sich nicht mehr vor dem, offensichtlich psychisch kranken alten Mann, fürchten. Ich würde mir wünschen, dass die traditionelle und pazifistische Friedensbewegung in Deutschland und Europa aufsteht und zu Ostern auf die Straßen geht und zwar gegen beide "Feinde" und FÜR Frieden in Freiheit demonstriert. Dass wir Alle dafür gewisse Opfer bringen müssen ist klar aber ich denke, die Mehrheit der Europäer und der Kanadier sind dazu bereit. Viele andere Menschen in vielen Nationen auch. Carney und Kanada haben den Ton vorgegeben - die Kanadier sind, glaube ich, insgesamt einverstanden. Auf gehts. 

Nachtrag: während all dieser mediale Unsinn stattfindet sterben in der Ukraine jeden Tag viele Menschen und die ukrainischen Soldaten und Soldatinnen verteidigen unsere Freiheit, unsere Demokratie und unsere Lebensform. Mehr oder weniger. Lasst uns das nicht vergessen. Slava Ukraini. Fokus!!!!

Und der letzte Gedanke: hätte Davos nicht ultimativ und mit maximaler Priorität der Problematik "Klimawandel" und "Erderwärmung" dienen müssen? Anstelle des ganzen Kinderkrams des orangenen Vollidioten? Meine Fresse. 




Montag, 19. Januar 2026

Die weiße Pracht

 




Ich bringe mir mittlerweile immer eine Schaufel mit damit ich - falls nötig - die Schaufeln am Chalet "ausgraben" kann. Manchmal sind die Dinger komplett eingefroren bzw. so eingeschneit, dass du die Schneschaufel selber erstmal frei bekommen mußt. 

Danach grabe ich mir einen Weg hoch zur Treppe und kämpfe mich anschließend über den Balkon vor zur Eingangstür. 

Es liegen - im Moment - ca 70 bis 80 cm am Chalet und es werden die nächsten Wochen noch ca. 100 cm Neuschnee dazu kommen. Mindestens. 

Ich denke, ich habe noch nie so viel Wintersport gemacht wie dieses Jahr. Am nächsten Wochenende soll es schweinekalt werden, so im minus 30er Bereich. Das wird ein Härtetest falls ich in die Hütte gehe. 

Das ist echt ein "fetter" Winter dieses Jahr. Hammermäßig.  

 

 

 

 

 

 

 

Montag, 12. Januar 2026

Montreal ist 'draussen'

 



 

Mit so einem Bilderbuchwinter kann man natürlich leben. Selbst der St. Lorenz friert so langsam zu. Die Montrealer Bevölkerung ist - sprichwörtlich - draußen und macht Wintersport. Entweder auf dem Eis, oder beim Langlauf oder man geht einfach nur im Schnee spazieren. 

Der Reisighof hat ja auch endlich mal wieder einen richtigen Winter. Für eine gewisse Zeit natürlich. Hier geht das jetzt noch bis April immer so weiter und dann wird es auch irgendwann genug. 

Allerdings mache ich - de facto - mindestens jeden zweiten Tag Langlauf. Dieses Jahr werde ich alle persönlichen Rekorde brechen. 

Ich gedenke mal einen oder zwei Tage am Chalet nach dem Rechten zu sehen und Ende Januar mache ich mit Freunden ein Langlaufwochenende in einem genialen Park.  

Was geht sonst so? Na ja, wie wir alle sehen gehen die USA sehenden Auges in den Faschismus (Trumpismus) und es wird alles darauf ankommen ob im kommenden November ein Umschwung bei den Midterm Wahlen stattfinden wird oder aber, ob die demokratische Ordnung des  Landes endgültig dem Untergang geweiht ist. 

Die Kanadier setzen - logischerweise - vermehrt auf transatlantische Kooperation und - so wie ich das sehe - wollen sich der EU noch mehr annähern. Die EU ist allerdings auch selbst ein Feindbild der Rechten (z.B. der wahnsinnige Tesla Idiot) geworden. 

Da könnte man jetzt stundenlange Abhandlungen schreiben ab aber jeder Tag scheint verrückter als der vorherige zu sein. 

Da kann man sich nur noch entspannt zurücklehnen, einen Cappuccino trinken und ein bißchen Abstand von dem ganzen Wahnsinn dieser Welt suchen. 

Am Besten in der Natur, beim Wintersport.