sind tatsächlich angekommen.
Hier die Belege. Ein erstes WE am Chalet bei wahrlich sommerlichen Bedingungen.
Dienstag, 11. Oktober 2011
Québec im Spiegel
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,790617,00.html
kann ich leider nur bestätigen - andererseits kann man darüber diskutieren ob noch mehr Autobahnen und Brücken und sonstiges gebaut werden muß oder ob man lieber ins Erziehungssystem oder das Gesundheitswesen investiert. Was mich wirklich irritiert ist die Tatsache, daß in Québec leider weder das Eine NOCH das Andere wirklich Top ist. Es ist wohl auch nicht wirklich schlecht aber zwei Jahre Wartezeit für eine Knie OP und ähnliches sind nicht tragbar.
Was die Korruption anbelangt verlangen übrigens ALLE hier eine parlamentarische Kommission und ein Eingreifen der Regierung, allein, ebendiese ziert sich da sie viel Spendengeld von Firmen erhalten hat welche - mehr oder weniger direkt - mit im Korruptionssumpf stecken.
kann ich leider nur bestätigen - andererseits kann man darüber diskutieren ob noch mehr Autobahnen und Brücken und sonstiges gebaut werden muß oder ob man lieber ins Erziehungssystem oder das Gesundheitswesen investiert. Was mich wirklich irritiert ist die Tatsache, daß in Québec leider weder das Eine NOCH das Andere wirklich Top ist. Es ist wohl auch nicht wirklich schlecht aber zwei Jahre Wartezeit für eine Knie OP und ähnliches sind nicht tragbar.
Was die Korruption anbelangt verlangen übrigens ALLE hier eine parlamentarische Kommission und ein Eingreifen der Regierung, allein, ebendiese ziert sich da sie viel Spendengeld von Firmen erhalten hat welche - mehr oder weniger direkt - mit im Korruptionssumpf stecken.
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Thanksgiving - Action de grâce - Erntedankfest
Es steht das traditionelle Thanksgiving for der Tür. D.h. langes Wochenende, denn Montag ist Feiertag. Außerdem kommen morgen abend Kaddl und Sven an.
Lili ist schon ganz gespannt und hat bereitwillig ihr Zimmer für die Beiden geräumt. Sie hat sich übrigens die Haare schneiden lassen. Schulterlang. Sieht total süß aus.
Am Samstag muß ich dann früh los da ich um 10 eine Sitzung oben am Chalet habe. Die Rasselbande inlusive Kaddl und Sveniburli kommen dann gemütlich mit dem Auto nach und wir treffen uns zum späten Mittagessen in der italienischen Kneipe vor Ort.
Das Wetter soll begnadet werden - Sonne pur und mild, ca 25 Grad. Dazu die Laubfärbung - das wird mit Sicherheit geil. Bis Montag werden wir somit gemeinsam im Chalet verbringen. Das wird lustig, wir haben uns ja seit Mai nicht mehr gesehen und es gibt - glaube ich - ne ganze Menge zu besprechen. Am Samstag drauf machen wir noch Oktoberfest in der Rue Cartier. Bier vom Faß, Obatztn, Kartoffelsalat, Bretzn, Sauerkraut und Würstchen. Ozapft wirds ........
Lili ist schon ganz gespannt und hat bereitwillig ihr Zimmer für die Beiden geräumt. Sie hat sich übrigens die Haare schneiden lassen. Schulterlang. Sieht total süß aus.
Am Samstag muß ich dann früh los da ich um 10 eine Sitzung oben am Chalet habe. Die Rasselbande inlusive Kaddl und Sveniburli kommen dann gemütlich mit dem Auto nach und wir treffen uns zum späten Mittagessen in der italienischen Kneipe vor Ort.
Das Wetter soll begnadet werden - Sonne pur und mild, ca 25 Grad. Dazu die Laubfärbung - das wird mit Sicherheit geil. Bis Montag werden wir somit gemeinsam im Chalet verbringen. Das wird lustig, wir haben uns ja seit Mai nicht mehr gesehen und es gibt - glaube ich - ne ganze Menge zu besprechen. Am Samstag drauf machen wir noch Oktoberfest in der Rue Cartier. Bier vom Faß, Obatztn, Kartoffelsalat, Bretzn, Sauerkraut und Würstchen. Ozapft wirds ........
Mittwoch, 5. Oktober 2011
mit Stil verabschiedet - auch bei der letzten Präsentation
http://www.apple.com/
und eine Woche später ist das Bild von Steve Jobs auf der APPLE internet Seite auch schon wieder weg. Aus vorbei. Alles zeitlich. Back to business.
und eine Woche später ist das Bild von Steve Jobs auf der APPLE internet Seite auch schon wieder weg. Aus vorbei. Alles zeitlich. Back to business.
Montag, 3. Oktober 2011
Wie sich die Zeiten ändern
arbeite von Zuhause und habe mal meine Backups aufgeräumt. Dabei bin ich auf ein paar Zufallsfunde gestoßen.
Die Bilder sind abfotografiert von den alten Bildern im Treppenhaus. Im Moment kann uns wohl nur noch die Tante sagen, wer eigentlich die abgebildeten Personen sind. Der Kastanienbaum wurde wohl gerade gepflanzt.
Die Bilder sind abfotografiert von den alten Bildern im Treppenhaus. Im Moment kann uns wohl nur noch die Tante sagen, wer eigentlich die abgebildeten Personen sind. Der Kastanienbaum wurde wohl gerade gepflanzt.
Samstag, 1. Oktober 2011
Die Vorbereitung läuft
das wird sicherlich Neuland.
Mit Cross- bzw. Offroadbikes mal so ca. 1200 km auf Schotter und Sand in der Wüste fahren und dann nochmal 1000 km durch Zentralmexiko. Von meinem Kumpel Micha (der Andere, nicht der Zimmerer) inspiriert und logistisch ausgestattet (u.a. Motorräder in Bakersfield/Kalifornien) gehts am 9. November los. Ankunft und Übernachtung in LA bei einem guten Freund. Anschließend müssen wir uns wohl einen Transporter leihen um hoch nach Bakersfield zu fahren und uns die Bikes zu holen. Wegen der Probleme mit der US Versicherung fahren wir dann, mit den Kisten hintendrin, zur mexikanischen Grenze, geben den Leihwagen ab und fahren dann mit den Bikes über die Grenze und runter auf die BAJA California. John Steinbeck läßt grüssen. Was danach kommt und wie das alles dann funktioniert, darüber bin ich mir noch einigermaßen unschlüssig. Aber das kriegen wir raus im Übrigen bin ich ja der Meister der Improvisation. GPS, Wasser, Gepäck, Sprit, Übernachtung, etc. - jede Menge logistische Herausforderungen. Aber es haben ja schon jede Menge Leute vor uns gemacht - also sooo dramatisch wird es dann auch nicht werden. Ab La Paz müssen wir dann mit einer Fähre rüber auf das mexikanische Festland und von dort aus (Mazatlan) geht es bis runter nach Puebla - südöstlich von Mexiko City - bis zu unserem Kumpel Bernd. Soweit der grobe Plan. Ich bin ja mal gespannt ........ Als Ansporn erwartet uns da eine PALLETTE Kulmbacher Bier. Na dann .....
Mit Cross- bzw. Offroadbikes mal so ca. 1200 km auf Schotter und Sand in der Wüste fahren und dann nochmal 1000 km durch Zentralmexiko. Von meinem Kumpel Micha (der Andere, nicht der Zimmerer) inspiriert und logistisch ausgestattet (u.a. Motorräder in Bakersfield/Kalifornien) gehts am 9. November los. Ankunft und Übernachtung in LA bei einem guten Freund. Anschließend müssen wir uns wohl einen Transporter leihen um hoch nach Bakersfield zu fahren und uns die Bikes zu holen. Wegen der Probleme mit der US Versicherung fahren wir dann, mit den Kisten hintendrin, zur mexikanischen Grenze, geben den Leihwagen ab und fahren dann mit den Bikes über die Grenze und runter auf die BAJA California. John Steinbeck läßt grüssen. Was danach kommt und wie das alles dann funktioniert, darüber bin ich mir noch einigermaßen unschlüssig. Aber das kriegen wir raus im Übrigen bin ich ja der Meister der Improvisation. GPS, Wasser, Gepäck, Sprit, Übernachtung, etc. - jede Menge logistische Herausforderungen. Aber es haben ja schon jede Menge Leute vor uns gemacht - also sooo dramatisch wird es dann auch nicht werden. Ab La Paz müssen wir dann mit einer Fähre rüber auf das mexikanische Festland und von dort aus (Mazatlan) geht es bis runter nach Puebla - südöstlich von Mexiko City - bis zu unserem Kumpel Bernd. Soweit der grobe Plan. Ich bin ja mal gespannt ........ Als Ansporn erwartet uns da eine PALLETTE Kulmbacher Bier. Na dann .....
Donnerstag, 29. September 2011
no news - good news
So isses, solange nichts passiert ist alles okay. Routine. Im Moment regnets mal zur Abwechslung. Aber nächste Woche siehts dann schon wieder freundlicher aus. Dieses Jahr hatte ich eh Glück. Ich fahre ja wirklich ab Anfang April JEDEN Tag mit dem Motorrad auf die Arbeit und dieses Jahr kann ich mich praktisch nicht daran erinnern, die Regenklamotten gebraucht zu haben.
In der aktuellen Ausgabe der Zeit habe ich mal wieder einen wirklich lesenswerten Artikel über Deutschland, sein Selbstverständnis und die Betrachtung Deutschlands aus dem Ausland gelesen.
Eine Frau ist Kanzlerin, der Vizekanzler ist in Vietnam geboren, der Finanzminister sitzt im Rollstuhl und der Außenminister ist schwul. Ich finde, unabhängig vom politischen Blickwinkel, ist das schon aussagekräftig. Vor 20 Jahren wohl noch schier unvorstellbar - heute angenehme Realität und kein Mensch regt sich auf.
Was gibt es Neues aus Quebec?? Nun, zunächst mal eine Diskussion um die größenordnung der Korruption und "Vetterleswirtschaft". Das Land hat nur 7 Millionen Einwohner, jeder kennt jeden ganz grob gesagt, und da wird ab einer gewissen Größe die Luft halt dünn. Will sagen, eine Autobahn oder ein Immobilienprojekt oder eine Brücke können hier halt nur zwei oder drei Konsortien bauen und die sprechen sich dann halt ab. Liegt in der Natur der Sache. Eins laß ich dir, eins läßt du mir. Schlagen wir überall 30 % drauf, hat jeder seinen Spaß. Kenne ich selbst aus meiner Lehrlingszeit als Heizungsbauer aus Kulmbach. Da gab es 4 Firmen, soweit ich mich erinnern kann, und es wurde sich halt abgesprochen. Nicht das ich das gut heise, aber damals kannte ich mich halt auch noch nicht so aus.
Ansonsten gibt es eine Diskussion um Einwanderung und eine Begrenzung eben dieser. Kommt mir bekannt vor.
Nächstes Jahr stehen große Einschnitte bei diversen Staatsausgaben an sowie Steuererhöhungen. Da kommt Freude auf. Griechenland läßt grüssen .....
In der aktuellen Ausgabe der Zeit habe ich mal wieder einen wirklich lesenswerten Artikel über Deutschland, sein Selbstverständnis und die Betrachtung Deutschlands aus dem Ausland gelesen.
Eine Frau ist Kanzlerin, der Vizekanzler ist in Vietnam geboren, der Finanzminister sitzt im Rollstuhl und der Außenminister ist schwul. Ich finde, unabhängig vom politischen Blickwinkel, ist das schon aussagekräftig. Vor 20 Jahren wohl noch schier unvorstellbar - heute angenehme Realität und kein Mensch regt sich auf.
Was gibt es Neues aus Quebec?? Nun, zunächst mal eine Diskussion um die größenordnung der Korruption und "Vetterleswirtschaft". Das Land hat nur 7 Millionen Einwohner, jeder kennt jeden ganz grob gesagt, und da wird ab einer gewissen Größe die Luft halt dünn. Will sagen, eine Autobahn oder ein Immobilienprojekt oder eine Brücke können hier halt nur zwei oder drei Konsortien bauen und die sprechen sich dann halt ab. Liegt in der Natur der Sache. Eins laß ich dir, eins läßt du mir. Schlagen wir überall 30 % drauf, hat jeder seinen Spaß. Kenne ich selbst aus meiner Lehrlingszeit als Heizungsbauer aus Kulmbach. Da gab es 4 Firmen, soweit ich mich erinnern kann, und es wurde sich halt abgesprochen. Nicht das ich das gut heise, aber damals kannte ich mich halt auch noch nicht so aus.
Ansonsten gibt es eine Diskussion um Einwanderung und eine Begrenzung eben dieser. Kommt mir bekannt vor.
Nächstes Jahr stehen große Einschnitte bei diversen Staatsausgaben an sowie Steuererhöhungen. Da kommt Freude auf. Griechenland läßt grüssen .....
Montag, 26. September 2011
September
Die Wildgänse fliegen in Scharen nach Süden und bringen sich in "Sicherheit". Die sind schlau ......
Heute morgen, als es ganz ruhig war, konnte man sie hören. Am Wochenende im Chalet das gleiche Bild. Schwärme von Vögeln untermalt mit ziemlich viel Gekreische, fliegen gen Süden und entfliehen dem sich nahenden Winter.
Noch aber ist es sommerlich warm - heute ca. 25 Grad. Besser geht es nicht. Der September war wirklich klasse. Am Wochenende hätte man locker im See baden können. Ich hoffe der Oktober wird ähnlich sonnig und warm. Den halben November kann ich in Mexiko verbringen und dann ist ja schon fast Weihnachten und ich verziehe mich für den Rest der Zeit in die Sauna.
In zwei Wochen werde ich Kaddl und Sven mal auf den Mont St. Hilaire mitschleppen. Ich bin da letzte Woche mal wieder hochgetrampelt. Ganz nett. Einer dieser Monolithen ca. 30 km südlich von Montreal.
Kann man zwar, liebe Liese, nicht mit den Alpen vergleichen aber ist dennoch ein guter, fast einstündiger Aufstieg.
Heute morgen, als es ganz ruhig war, konnte man sie hören. Am Wochenende im Chalet das gleiche Bild. Schwärme von Vögeln untermalt mit ziemlich viel Gekreische, fliegen gen Süden und entfliehen dem sich nahenden Winter.
Noch aber ist es sommerlich warm - heute ca. 25 Grad. Besser geht es nicht. Der September war wirklich klasse. Am Wochenende hätte man locker im See baden können. Ich hoffe der Oktober wird ähnlich sonnig und warm. Den halben November kann ich in Mexiko verbringen und dann ist ja schon fast Weihnachten und ich verziehe mich für den Rest der Zeit in die Sauna.
In zwei Wochen werde ich Kaddl und Sven mal auf den Mont St. Hilaire mitschleppen. Ich bin da letzte Woche mal wieder hochgetrampelt. Ganz nett. Einer dieser Monolithen ca. 30 km südlich von Montreal.
Kann man zwar, liebe Liese, nicht mit den Alpen vergleichen aber ist dennoch ein guter, fast einstündiger Aufstieg.
Donnerstag, 22. September 2011
Arcade Fire
ca. 100000 Leute, vielleicht mehr, sind jetzt im "Quartier des spectacles" um die free Show von Arcade Fire zu sehen. Der Wind treibt die Soundfetzen bis zu mir ins Wohnzimmer. 21 Uhr. Schade, daß Sophie nicht früher nach Hause gekommen ist sonst wäre ich auch dort.
Immerhin habe ich es im Radio als Live Stream. Wunderschöne Musik. Ergreifend. Hymnisch. Arcade Fire.
Immerhin habe ich es im Radio als Live Stream. Wunderschöne Musik. Ergreifend. Hymnisch. Arcade Fire.
Wochenende in Sicht
Da das Wetter scheinbar mitspielt, werde ich mit den Kindern morgen Abend ins Chalet fahren. Bis Sonntag.
Danach zwei Wochen viel Arbeit, dann kommen Kaddl und Sven. Da machen wir ein bißchen Chalet, ein bißchen Montreal und ein bißchen Vermont (mal sehen). Aber Anfang Oktober muß man halt raus um die Farben zu sehen. Dann ist wieder Arbeiten angesagt - wobei ich natürlich auch während des Aufenthalts von Kaddl und Sven ins Büro muß. Ich hab ja nicht nur Urlaub. Außerdem ist die endgültige Entscheidung bezüglich BAJA gestern gefallen. Dazu später mehr - es gibt ja doch einiges zu beachten und etliche Personen haben harsche Kritik angebracht, bzw. durchaus berechtigte Fragen aufgeworfen. Aber wir werden uns auf diesen Trip genauestens und verantwortungsvoll vorbereiten.
Hier habe ich einen informativen anderen Blog gefunden. Gute und aktuelle Information.
http://krad-vagabunden.de/reise-tagebuch-bilder/mexiko/baja-california/
außerdem Micha (Diehls) Fotoseite www.michaeldiehl.com
Baja. Aber auch alle anderen Trips und Fotos sind sehenswert. Da kriegste Fernweh ......
Danach zwei Wochen viel Arbeit, dann kommen Kaddl und Sven. Da machen wir ein bißchen Chalet, ein bißchen Montreal und ein bißchen Vermont (mal sehen). Aber Anfang Oktober muß man halt raus um die Farben zu sehen. Dann ist wieder Arbeiten angesagt - wobei ich natürlich auch während des Aufenthalts von Kaddl und Sven ins Büro muß. Ich hab ja nicht nur Urlaub. Außerdem ist die endgültige Entscheidung bezüglich BAJA gestern gefallen. Dazu später mehr - es gibt ja doch einiges zu beachten und etliche Personen haben harsche Kritik angebracht, bzw. durchaus berechtigte Fragen aufgeworfen. Aber wir werden uns auf diesen Trip genauestens und verantwortungsvoll vorbereiten.
Hier habe ich einen informativen anderen Blog gefunden. Gute und aktuelle Information.
http://krad-vagabunden.de/reise-tagebuch-bilder/mexiko/baja-california/
außerdem Micha (Diehls) Fotoseite www.michaeldiehl.com
Baja. Aber auch alle anderen Trips und Fotos sind sehenswert. Da kriegste Fernweh ......
Dienstag, 20. September 2011
zum Äußersten bereit - so kenne ich ihn
http://www.infranken.de/nachrichten/lokales/kulmbach/Umgehung-Die-Gemeinde-macht-mobil;art312,203958
Umgehung: Die Gemeinde macht mobil
20.09.2011 Ort: Ködnitz Von: Werner Reißaus Bayerische Rundschau
Protestaktion In Sachen Ortsumgehung Kauerndorf und Untersteinach will die Gemeinde Ködnitz wieder mobil machen. Wie bereits im Jahr 2009 soll eine Bürgeraktion gestartet werden.
Diese Szene könnte sich demnächst wiederholen: Die Gemeinde Ködnitz will in Sachen Umgehung Kauerndorf/Untersteinach erneut mobil machen. Unser Archivbild entstand bei der Protestaktionen zum autofreien Sonntag 2009 im Weißmaintal. Foto: BR/Archiv
Damit soll beim Verkehrsministerium in Berlin das Missfallen darüber zum Ausdruck gebracht werden, dass sich in dieser Angelegenheit nach wie vor nichts tut. Die Enttäuschung darüber war in der Gemeinderatssitzung am Montagabend auch deshalb so groß, weil mit dem Feststellungsbeschluss der Regierung von Oberfranken endlich die Baureife für das rund 40 Millionen teure Projekt gegeben ist. Willi Kolb (SPD) sah das Problem auch darin: "Wir haben keine Lobby, und ich habe Bedenken, dass wir hinten runterfallen."
Als Hauptübel machte Bürgermeister Stephan Heckel (CSU) den Rücktritt von Minister Karl-Theodor zu Guttenberg aus, durch den die Unterstützung gefehlt habe: "Wir hingen eine Zeit lang in der Luft." Auf Intervention von Landrat Klaus Peter Söllner (FW) habe sich aber Staatssekretär Hartmut Koschyk (CSU) bereit erkärt, sich der Ortsumgehung von Kauerndorf und Untersteinach als Pate anzunehmen. Doch inzwischen habe Minister Ramsauer verlauten lassen, dass keine neuen Projekte anfinanziert werden. Heckel: "Wir haben einen nicht beklagten Feststellungsbeschluss und die Baureife. Wir sollten uns deshalb in Berlin wieder in Erinnerung bringen und auf die Wichtigkeit des Projekts hinweisen. Wir müssen etwas tun, aber in Abstimmung mit Untersteinach."
Heckel schlug einen Bürgerbrief vor, in dem deutlich zum Ausdruck kommt, dass die Lebensbedingungen der Bewohner entlang dieser Ortsdurchfahrten dringend verbessert werden müssen. "Ich habe kein Verständnis, wenn man für Lurche und Frösche Geld hat, aber nicht für die Menschen."
"Zum Äußersten bereit"
Michael Heisinger (WG Rangen) berichtete, dass er kürzlich als Handwerksmeister eineinhalb Wochen an der Ortsdurchfahrt in Untersteinach gearbeitet habe und "zum Äußersten" bereit wäre: "Die Briefaktion verläuft im Sand. Da gehört die Ortsdurchfahrt kurzerhand zugemacht."
Dass jetzt, obwohl die Baureife gegeben ist, auf fehlende Finanzmittel verwiesen werde, bezeichnete Willi Kolb als die einfachste Ausrede. Reinhold Dippold (FW) hielt die Briefaktion für gut. Damit müsse das zuständige Ministerium regelrecht "überflutet" werden.
Dippold berichtete auch von Informationen, denenzufolge versucht werde, die Maßnahme zu teilen: "Wenn es zum ersten Spatenstich kommt, dann müssen wir die Garantie haben, dass die Ortsumgehung von Untersteinach und Kauerndorf in einem Zug durchgeführt wird. Sonst warten wir ewig drauf. Wenn das getrennt wird, sind wir abgekoppelt."
Dippold schlug außerdem vor, die zuständigen Landtagsabgeordneten einzuschalten.
"Es wird im Sande verlaufen, wie alles andere auch", wiederholte Michael Heisinger zum Schluss nochmals seine Befürchtungen.
Umgehung: Die Gemeinde macht mobil
20.09.2011 Ort: Ködnitz Von: Werner Reißaus Bayerische Rundschau
Protestaktion In Sachen Ortsumgehung Kauerndorf und Untersteinach will die Gemeinde Ködnitz wieder mobil machen. Wie bereits im Jahr 2009 soll eine Bürgeraktion gestartet werden.
Diese Szene könnte sich demnächst wiederholen: Die Gemeinde Ködnitz will in Sachen Umgehung Kauerndorf/Untersteinach erneut mobil machen. Unser Archivbild entstand bei der Protestaktionen zum autofreien Sonntag 2009 im Weißmaintal. Foto: BR/Archiv
Damit soll beim Verkehrsministerium in Berlin das Missfallen darüber zum Ausdruck gebracht werden, dass sich in dieser Angelegenheit nach wie vor nichts tut. Die Enttäuschung darüber war in der Gemeinderatssitzung am Montagabend auch deshalb so groß, weil mit dem Feststellungsbeschluss der Regierung von Oberfranken endlich die Baureife für das rund 40 Millionen teure Projekt gegeben ist. Willi Kolb (SPD) sah das Problem auch darin: "Wir haben keine Lobby, und ich habe Bedenken, dass wir hinten runterfallen."
Als Hauptübel machte Bürgermeister Stephan Heckel (CSU) den Rücktritt von Minister Karl-Theodor zu Guttenberg aus, durch den die Unterstützung gefehlt habe: "Wir hingen eine Zeit lang in der Luft." Auf Intervention von Landrat Klaus Peter Söllner (FW) habe sich aber Staatssekretär Hartmut Koschyk (CSU) bereit erkärt, sich der Ortsumgehung von Kauerndorf und Untersteinach als Pate anzunehmen. Doch inzwischen habe Minister Ramsauer verlauten lassen, dass keine neuen Projekte anfinanziert werden. Heckel: "Wir haben einen nicht beklagten Feststellungsbeschluss und die Baureife. Wir sollten uns deshalb in Berlin wieder in Erinnerung bringen und auf die Wichtigkeit des Projekts hinweisen. Wir müssen etwas tun, aber in Abstimmung mit Untersteinach."
Heckel schlug einen Bürgerbrief vor, in dem deutlich zum Ausdruck kommt, dass die Lebensbedingungen der Bewohner entlang dieser Ortsdurchfahrten dringend verbessert werden müssen. "Ich habe kein Verständnis, wenn man für Lurche und Frösche Geld hat, aber nicht für die Menschen."
"Zum Äußersten bereit"
Michael Heisinger (WG Rangen) berichtete, dass er kürzlich als Handwerksmeister eineinhalb Wochen an der Ortsdurchfahrt in Untersteinach gearbeitet habe und "zum Äußersten" bereit wäre: "Die Briefaktion verläuft im Sand. Da gehört die Ortsdurchfahrt kurzerhand zugemacht."
Dass jetzt, obwohl die Baureife gegeben ist, auf fehlende Finanzmittel verwiesen werde, bezeichnete Willi Kolb als die einfachste Ausrede. Reinhold Dippold (FW) hielt die Briefaktion für gut. Damit müsse das zuständige Ministerium regelrecht "überflutet" werden.
Dippold berichtete auch von Informationen, denenzufolge versucht werde, die Maßnahme zu teilen: "Wenn es zum ersten Spatenstich kommt, dann müssen wir die Garantie haben, dass die Ortsumgehung von Untersteinach und Kauerndorf in einem Zug durchgeführt wird. Sonst warten wir ewig drauf. Wenn das getrennt wird, sind wir abgekoppelt."
Dippold schlug außerdem vor, die zuständigen Landtagsabgeordneten einzuschalten.
"Es wird im Sande verlaufen, wie alles andere auch", wiederholte Michael Heisinger zum Schluss nochmals seine Befürchtungen.
Risiko
Servus Liese,
ich stufe die Lage im Moment mal folgenderweise ein:
1. in Teilen Nordmexikos scheint in der Tat die Anarchie zu herrschen und die Drogenkartelle haben teilweise die Kontrolle übernommen. Es ist ein gefährliches Pflaster. Kein Zweifel.
2. Wenn wir von Drogenkrieg sprechen, heißt das konkret, das unterschiedliche Kartelle sich gegenseitig bekriegen. Die Bösen bringen - gottseidank - meistens nur böse um.
3. Die Hauptgefahr für uns besteht darin, durch Zufall, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Diese Gefahr besteht fast immer und überall ........
4. Nichts deutet darauf hin, daß Motocross- oder Offroadfahrer entführt oder vom Bike geschossen werden aus Spaß an der Freud. So wie z.b. in Algerien vor Jahren westliche Motorradfahrer ein extrem hohes Risiko eingingen entführt zu werden. Es stimmt aber, das Entführungen vorkommen und Lösegeld verlangt wird. Auch Überfälle geschehen, aber kaum am Tag und meistens in wenigen größeren Städten und diese Kriminalität richtet sich wohl gegen ein anderes Klientel. Wir halten uns ca. 4 Tage auf der BAJA auf und übernachten in Motels. Der nördliche Teil der BAJA ist noch relativ gut besiedelt und im Süden gibt es nix zu holen. Nachts fahren wir auf KEINEN Fall - ich jedenfalls nicht und ich übernachte auch nur im Hotel.
5. Freunde von uns haben den Trip im Januar gemacht und ich hole mir nochmal ihre Lageeinschätzung ein.
6. Wir werden auch unseren Kumpel in Puebla befragen und ihn um seine Einschätzung bitten
7. Auf der Baja findet zur fast gleichen Zeit das legendäre Motocross Rennen statt, mit entsprechender Infrastruktur und Medien usw. - ich halte es für unwahrscheinlich, daß dieser Event in irgendeiner Form von der Drogenmafia gestört wird.
8. Sollte ich in Mexiko ein "ungutes Gefühl" haben, drehe ich wieder um und fahre zurück nach LA und fliege nach Puebla an den Strand. Scheiß auf die Wüste.
9. Erfahrungsgemäß wird erheblich übertrieben - vor allem von medialer Seite. Aber wir werden uns vorher intensiv über mögliche Gefahren in Foren informieren und auch vor Ort davon überzeugen, daß unser Trip kein Suizidkommando ist. Information ist Wichtig. Sehr wichtig. Und gute Vorbereitung.
Also, wir sind keine Harakiri Jungs, wir müssen nichts mehr beweisen, niemanden gegenüber - und wollen das auch nicht. Wir haben keine Suizidabsichten und suchen ganz spezifisch nicht das Risiko. Ganz im Gegenteil. Es get um eine fantastische Reise durch eine einzigartige Wüstenlandschaft mit einem Minimum an Risiko. Alleine die fast 1200 km Wüste sind ja schon Herausforderung genug.
Also,
ich gedenke mir meine Lebensversicherung ausbezahlen zu lassen damit ich dann noch Resteuropa erwandern kann - u.a. mit dir .......
ich stufe die Lage im Moment mal folgenderweise ein:
1. in Teilen Nordmexikos scheint in der Tat die Anarchie zu herrschen und die Drogenkartelle haben teilweise die Kontrolle übernommen. Es ist ein gefährliches Pflaster. Kein Zweifel.
2. Wenn wir von Drogenkrieg sprechen, heißt das konkret, das unterschiedliche Kartelle sich gegenseitig bekriegen. Die Bösen bringen - gottseidank - meistens nur böse um.
3. Die Hauptgefahr für uns besteht darin, durch Zufall, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Diese Gefahr besteht fast immer und überall ........
4. Nichts deutet darauf hin, daß Motocross- oder Offroadfahrer entführt oder vom Bike geschossen werden aus Spaß an der Freud. So wie z.b. in Algerien vor Jahren westliche Motorradfahrer ein extrem hohes Risiko eingingen entführt zu werden. Es stimmt aber, das Entführungen vorkommen und Lösegeld verlangt wird. Auch Überfälle geschehen, aber kaum am Tag und meistens in wenigen größeren Städten und diese Kriminalität richtet sich wohl gegen ein anderes Klientel. Wir halten uns ca. 4 Tage auf der BAJA auf und übernachten in Motels. Der nördliche Teil der BAJA ist noch relativ gut besiedelt und im Süden gibt es nix zu holen. Nachts fahren wir auf KEINEN Fall - ich jedenfalls nicht und ich übernachte auch nur im Hotel.
5. Freunde von uns haben den Trip im Januar gemacht und ich hole mir nochmal ihre Lageeinschätzung ein.
6. Wir werden auch unseren Kumpel in Puebla befragen und ihn um seine Einschätzung bitten
7. Auf der Baja findet zur fast gleichen Zeit das legendäre Motocross Rennen statt, mit entsprechender Infrastruktur und Medien usw. - ich halte es für unwahrscheinlich, daß dieser Event in irgendeiner Form von der Drogenmafia gestört wird.
8. Sollte ich in Mexiko ein "ungutes Gefühl" haben, drehe ich wieder um und fahre zurück nach LA und fliege nach Puebla an den Strand. Scheiß auf die Wüste.
9. Erfahrungsgemäß wird erheblich übertrieben - vor allem von medialer Seite. Aber wir werden uns vorher intensiv über mögliche Gefahren in Foren informieren und auch vor Ort davon überzeugen, daß unser Trip kein Suizidkommando ist. Information ist Wichtig. Sehr wichtig. Und gute Vorbereitung.
Also, wir sind keine Harakiri Jungs, wir müssen nichts mehr beweisen, niemanden gegenüber - und wollen das auch nicht. Wir haben keine Suizidabsichten und suchen ganz spezifisch nicht das Risiko. Ganz im Gegenteil. Es get um eine fantastische Reise durch eine einzigartige Wüstenlandschaft mit einem Minimum an Risiko. Alleine die fast 1200 km Wüste sind ja schon Herausforderung genug.
Also,
ich gedenke mir meine Lebensversicherung ausbezahlen zu lassen damit ich dann noch Resteuropa erwandern kann - u.a. mit dir .......
Sonntag, 18. September 2011
Herbst
Am Montag hat Virginie Geburtstag und deswegen sind wir mal alle - kurzentschlossen - am Samstag nach Québec gefahren.
Samstag war auch noch Schwimmkurs für Lili und ich mußte Emile für die Winterfußballsaison anmelden. Jede Menge Action.
Ich bin dann meine üblichen Touren gegangen, am Cap Rouge in QC. Ein fantastisches Wetter mit spätsommerlichen 25 Grad. Klasse. Somit war das Wochenende auch mal wieder in Rekordzeit vorbei. Die quebecer Cousins und Cousinen harmonieren jedenfalls prächtig.
In Deutschland hat indessen die Kanzlerdämmerung begonnen und ein neues Kapitel wird wohl aufgeschlagen werden. Piraten im Parlament. Ich fand die Statements der Jungs und Mädels eher sympatisch - muß ich sagen. Die reden noch so wie du und ich und nicht wie die ganzen Politprofis. Das alleine finde ich schon mal erfrischend ...... - seis drum. Alles andere läßt sich lernen. Als die Grünen/APO ins Parlament einzogen wurde ja auch der Untergang des Abendlandes prognostiziert. Eingetreten ist dieser ja bekanntlich trotzdem - allerdings eher wegen des Finanzsektors und weniger wegen der Grünen.
Zurück zum Thema.
Dann beginnt die Planung für den Herbst und der wird dieses Jahr hammermäßig. Erstmal gehts nächstes Wochenende kurz ins Chalet. Holzmachen, Tipi abbauen, Dachrinnen fertigmachen, etc.! Da gefriert es übrigens im Moment schon. Nachtfrost. Also gilt es auch die Wasserleitungen zu entleeren und Frostschutz in die Toilette zu kippen.
Dann kommen ja Kaddl und Svenibourli schon bald. Anfang Oktober. Die kommen ja aus Big Apple hcoh und da möchte ich auch nochmal Chalet machen und danach Montreal/Quebec, eventuell mal runter nach Vermont, bißchen wandern. Die ersten Wildgänse fliegen bereits nach Süden und es ist jedes Jahr dasselbe: wenn die Wildgänse abhauen, dauert es nicht mehr lange (bis der erste Schnee kommt). Die ersten Farben deuten sich bereits an - noch zwei Wochen und der Laubwald hier steht "in Flammen". Vor zwei Wochen konnte man noch locker baden, in zwei Wochen kann es gefrieren. Die Temperaturen werden jedenfalls nachts bald drastisch fallen. Andererseits ist es tagsüber oft noch extrem warm - Indian Summer/Goldener Oktober.
Nach Kaddl und Sven dann der Overkill: der Zimmerer hat mich "gezwungen" einen knapp zweiwöchigen ultimativen Wüstenmotorradtrip zu organisieren. Möglicherweise die definitive Herausforderung für uns. 3000 km, größtenteils off road Piste. Stichwort: Baja California, Mexiko. Darüber später sicher ausführliches hier, denn, ich habe schon viel unternommen und viel gemacht, aber das, wird außergewöhnlich - das spüre ich. Oder wie unser Vater zu sagen pflegte: "wenns dem Esel zu gut geht+, geht er aufs Eis". Mal sehen, ob es hält. Es hätt noch immer jutjejange. Bis dato. Geplant ist, ab LA nach Bakersfield zu fahren, dort von meinem Kumpel Micha zwei offroad taugliche Bikes zu übernehmen, dann durch Südkalifornien und durch die BAJA California zu fahren, bis zu unserem Kumpel Bernd in Puebla/Mexiko. 1200 km durch die Baja California und durch die Wüste und durch den Drogenkrieg, welcher leider wohl in weiten Teilen Mexikos tobt. Dann nochmal 1000 km durch Zentralmexiko. Alter Schwede, ich bin gespannt.
Samstag war auch noch Schwimmkurs für Lili und ich mußte Emile für die Winterfußballsaison anmelden. Jede Menge Action.
Ich bin dann meine üblichen Touren gegangen, am Cap Rouge in QC. Ein fantastisches Wetter mit spätsommerlichen 25 Grad. Klasse. Somit war das Wochenende auch mal wieder in Rekordzeit vorbei. Die quebecer Cousins und Cousinen harmonieren jedenfalls prächtig.
In Deutschland hat indessen die Kanzlerdämmerung begonnen und ein neues Kapitel wird wohl aufgeschlagen werden. Piraten im Parlament. Ich fand die Statements der Jungs und Mädels eher sympatisch - muß ich sagen. Die reden noch so wie du und ich und nicht wie die ganzen Politprofis. Das alleine finde ich schon mal erfrischend ...... - seis drum. Alles andere läßt sich lernen. Als die Grünen/APO ins Parlament einzogen wurde ja auch der Untergang des Abendlandes prognostiziert. Eingetreten ist dieser ja bekanntlich trotzdem - allerdings eher wegen des Finanzsektors und weniger wegen der Grünen.
Zurück zum Thema.
Dann beginnt die Planung für den Herbst und der wird dieses Jahr hammermäßig. Erstmal gehts nächstes Wochenende kurz ins Chalet. Holzmachen, Tipi abbauen, Dachrinnen fertigmachen, etc.! Da gefriert es übrigens im Moment schon. Nachtfrost. Also gilt es auch die Wasserleitungen zu entleeren und Frostschutz in die Toilette zu kippen.
Dann kommen ja Kaddl und Svenibourli schon bald. Anfang Oktober. Die kommen ja aus Big Apple hcoh und da möchte ich auch nochmal Chalet machen und danach Montreal/Quebec, eventuell mal runter nach Vermont, bißchen wandern. Die ersten Wildgänse fliegen bereits nach Süden und es ist jedes Jahr dasselbe: wenn die Wildgänse abhauen, dauert es nicht mehr lange (bis der erste Schnee kommt). Die ersten Farben deuten sich bereits an - noch zwei Wochen und der Laubwald hier steht "in Flammen". Vor zwei Wochen konnte man noch locker baden, in zwei Wochen kann es gefrieren. Die Temperaturen werden jedenfalls nachts bald drastisch fallen. Andererseits ist es tagsüber oft noch extrem warm - Indian Summer/Goldener Oktober.
Nach Kaddl und Sven dann der Overkill: der Zimmerer hat mich "gezwungen" einen knapp zweiwöchigen ultimativen Wüstenmotorradtrip zu organisieren. Möglicherweise die definitive Herausforderung für uns. 3000 km, größtenteils off road Piste. Stichwort: Baja California, Mexiko. Darüber später sicher ausführliches hier, denn, ich habe schon viel unternommen und viel gemacht, aber das, wird außergewöhnlich - das spüre ich. Oder wie unser Vater zu sagen pflegte: "wenns dem Esel zu gut geht+, geht er aufs Eis". Mal sehen, ob es hält. Es hätt noch immer jutjejange. Bis dato. Geplant ist, ab LA nach Bakersfield zu fahren, dort von meinem Kumpel Micha zwei offroad taugliche Bikes zu übernehmen, dann durch Südkalifornien und durch die BAJA California zu fahren, bis zu unserem Kumpel Bernd in Puebla/Mexiko. 1200 km durch die Baja California und durch die Wüste und durch den Drogenkrieg, welcher leider wohl in weiten Teilen Mexikos tobt. Dann nochmal 1000 km durch Zentralmexiko. Alter Schwede, ich bin gespannt.
Dienstag, 13. September 2011
apropos, Schulanfang
hier ist noch ein kleiner Nachtrag. Bei uns fängt die Schule ja schon Ende August wieder an.
Es gibt übrigens keine Herbstferien. Weihnachten zwei Wochen, eine Woche im März. Fasching ist gänzlich unbekannt, dazu keine Oster- oder Pfingstferien.
Das Leben ist hart in den Bergen.
p.s. ach ja, Emile wünscht sich ein Manuel Neuer Trikot. Da werde ich mal mit Kaddl und Sven reden müssen, die kommen ja jetzt bald .....
Es gibt übrigens keine Herbstferien. Weihnachten zwei Wochen, eine Woche im März. Fasching ist gänzlich unbekannt, dazu keine Oster- oder Pfingstferien.
Das Leben ist hart in den Bergen.
p.s. ach ja, Emile wünscht sich ein Manuel Neuer Trikot. Da werde ich mal mit Kaddl und Sven reden müssen, die kommen ja jetzt bald .....
Montag, 12. September 2011
Freitag, 9. September 2011
September
Beim kurzen Rückblick auf einige meine Blogs erscheint es mir als müßte immer was passieren. Urlaub, Reise, immer irgendwas. Die Routine läßt sich nicht so leicht darstellen. Schule, ins Büro, emails lesen, Nachrichten auf dem AB abhören, mit Kollegen sprechen. Meetings. Korrespendenz, usw..
Ansonsten:
Geiles Wetter, ca. 23 Grad um 22 Uhr - "auf dem Balkon sitzend"!!! Ansonsten bereite ich mich - mental - auf die Baja vor. Das wird mal eine neue Dimension werden - glaube ich. Lets do it!!
Ansonsten:
Geiles Wetter, ca. 23 Grad um 22 Uhr - "auf dem Balkon sitzend"!!! Ansonsten bereite ich mich - mental - auf die Baja vor. Das wird mal eine neue Dimension werden - glaube ich. Lets do it!!
Mittwoch, 7. September 2011
kleiner 'Arbeitsvergleich'
Urlaub usw. habe ich ja schon mal behandelt. Québec leistet sich im öffentlichen Dienst und allen angeschlossenen Bereichen auch heute noch eine 35 Stunden Woche. Das ist an sich schon paradiesisch. Selbst Frankreich hat erheblich angeglichen und in Deutschland ist die 40 Stunden Woche wohl eher wieder die Norm. Manchmal sogar mehr. Dann die Einschnitte der Agenda 10. Wie ich am eigenen Leib feststellen mußte kann man mittlerweile in Deutschland die Bezahlung im öffentlichen Dienst, zumindest als Neueinsteiger, ohne die sogenannte "Besitzstandswahrungsklausel", komplett vergessen. Wielange das hier noch aufrecht erhalten werden kann ist fraglich. Das Haushaltsdefizit scheint "griechisch angehaucht" zu sein und nur die Tatsache, daß Kanada insgesamt relativ gering verschuldet ist und u.a. auch viele Rohstoffe exportiert, bewahrt die "verarmte" Provinz vor dem wirtschaftlichen Knock Out. Es gehen auch noch unglaublich viele Menschen hier mit 55 oder so in Rente. War da nicht was??? Rente 67??? Lebenslanges Arbeiten. Wie ich mein Timing kenne, wird das dann wohl eher erst bei mir eintreten und Realität werden.
Andererseits stehen auch hier Einsparungen an, soweit möglich und durchsetzbar. Da auch meine Einrichtung aus öffentlichen Mitteln unterhalten wird verheißt das nichts gutes für das nächste Haushaltsjahr. Andererseits, "es hätt noch immer jutjejange". Irgendwie gehts immer weiter.....
Im Übrigen arbeite ich momentan sicher mehr als 40 Stunden pro Woche. Meine Blogeinträge mögen zwar manchmal das Bild der "Permanent Vacation" erzeugen aber dem ist, in der Realität, oft leider nicht so. Die nächsten Wochen sind geprägt von einiger Hektik und von manchen 12 Stunden Tagen. Es ist aber sicher interessanter von der Gaspesie oder dem Chalet zu erzählen als vom Büro. In diesem Sinne, noch zwei Tage, dann ist Wochenende.
Andererseits stehen auch hier Einsparungen an, soweit möglich und durchsetzbar. Da auch meine Einrichtung aus öffentlichen Mitteln unterhalten wird verheißt das nichts gutes für das nächste Haushaltsjahr. Andererseits, "es hätt noch immer jutjejange". Irgendwie gehts immer weiter.....
Im Übrigen arbeite ich momentan sicher mehr als 40 Stunden pro Woche. Meine Blogeinträge mögen zwar manchmal das Bild der "Permanent Vacation" erzeugen aber dem ist, in der Realität, oft leider nicht so. Die nächsten Wochen sind geprägt von einiger Hektik und von manchen 12 Stunden Tagen. Es ist aber sicher interessanter von der Gaspesie oder dem Chalet zu erzählen als vom Büro. In diesem Sinne, noch zwei Tage, dann ist Wochenende.
Montag, 5. September 2011
Labour Day
Freitag bin ich nach der Arbeit zum See gefahren. Sauwarm. Gefühlte 35 Grad. Bombenwetter. Erstmal mit dem Kanu über den See und den Sonnenuntergang erleben.
Am Samstag früh war Jahreshauptversammlung aller Anreiner des Sees. Wie alle Jahre, viel Streit. Wie das halt so ist, die einen lassen den Hund frei laufen, die anderen fahren zu schnell, jemand hat seinen Zaun einen Meter zu weit vorne, usw., usw.
Auf`m Dorf halt.
Samstag Nachmittag noch kurz 250 km Motorradtour durch die Laurentides. Erst am Rouge entlang, dann an mehreren Seen oben am Mont Tremblant, dann durch ein "Reserve Faunique", Papineau-Labelle, - also mehr oder weniger unerschlossenes und naturparkähnliches Gebiet, dazu noch eine Mischung aus diversen Schotterpisten. Alles dabei. An so einem herrlichen sonnigen Spätsommertag kommt mir Québec schon manchmal wie das Paradies vor. Was für eine fantastische Seen- und Waldlandschaft.
Heute, Montag, war Feiertag - Labour Day. Die meisten Chalets werden in der Regel noch bis Anfang Oktober genutzt und ab dem Thanksgiving Wochenende, ebenfalls ein langes Wochenende, werden die Wochenendhäuser in der Regel für den Winter eingemottet. Ich muß mich jetzt langsam ums Holz für den Winter kümmern und ansonsten meine Bauprojekte abschließen.
Am Samstag früh war Jahreshauptversammlung aller Anreiner des Sees. Wie alle Jahre, viel Streit. Wie das halt so ist, die einen lassen den Hund frei laufen, die anderen fahren zu schnell, jemand hat seinen Zaun einen Meter zu weit vorne, usw., usw.
Auf`m Dorf halt.
Samstag Nachmittag noch kurz 250 km Motorradtour durch die Laurentides. Erst am Rouge entlang, dann an mehreren Seen oben am Mont Tremblant, dann durch ein "Reserve Faunique", Papineau-Labelle, - also mehr oder weniger unerschlossenes und naturparkähnliches Gebiet, dazu noch eine Mischung aus diversen Schotterpisten. Alles dabei. An so einem herrlichen sonnigen Spätsommertag kommt mir Québec schon manchmal wie das Paradies vor. Was für eine fantastische Seen- und Waldlandschaft.
Heute, Montag, war Feiertag - Labour Day. Die meisten Chalets werden in der Regel noch bis Anfang Oktober genutzt und ab dem Thanksgiving Wochenende, ebenfalls ein langes Wochenende, werden die Wochenendhäuser in der Regel für den Winter eingemottet. Ich muß mich jetzt langsam ums Holz für den Winter kümmern und ansonsten meine Bauprojekte abschließen.
Montag, 29. August 2011
Der Tag danach
wie gesagt, in Montreal war das nur ein "Stürmchen". Es hat halt ein wenig geregnet - aber das wars auch.
Im Süden Montreals gings wohl schon härter zu. Jedenfalls sind alle Flüsse und Bäche "randvoll" und Teile der Felder stehen unter Wasser. Da kam also schon was runter. Ich habe meinen (vorerst) letzten freien Tag dazu genutzt mal ein bißchen zu gucken wie es denn da jetzt so aussieht. Dabei habe ich auch Bekanntschaft mit meinem Erzfeind, dem quebecer Cop, gemacht. 150 Dollar und drei Punkte. Stopschild überfahren. Angesichts der Tatsache, daß ich grundsätzlich jedes dieser idiotischen und vollkommen unlogischen Stopschilder überfahre, und dies seit etlichen Jahren, ein guter Schnitt. Wat solls. Morgen ist schluß mit lustig - die Arbeit ruft.
Im Süden Montreals gings wohl schon härter zu. Jedenfalls sind alle Flüsse und Bäche "randvoll" und Teile der Felder stehen unter Wasser. Da kam also schon was runter. Ich habe meinen (vorerst) letzten freien Tag dazu genutzt mal ein bißchen zu gucken wie es denn da jetzt so aussieht. Dabei habe ich auch Bekanntschaft mit meinem Erzfeind, dem quebecer Cop, gemacht. 150 Dollar und drei Punkte. Stopschild überfahren. Angesichts der Tatsache, daß ich grundsätzlich jedes dieser idiotischen und vollkommen unlogischen Stopschilder überfahre, und dies seit etlichen Jahren, ein guter Schnitt. Wat solls. Morgen ist schluß mit lustig - die Arbeit ruft.
Sonntag, 28. August 2011
Irene war nur ein Irenchen
na ja, geregnet hats schon ein wenig - aber sonst?? Definitiv nicht der Sturm den alle erwartet haben. Zumindest was die Ausläufer hier in Montreal anbelangt hat. Auch gut. Da hat es hier schon ganz anders geblasen .....
Alles halb so wild also. Wahrscheinlich auch mal wieder alles medial total überzeichnet. Aber man weiß es halt nie, jedenfalls werden wir die Gaspesie Tour bei geeigneter Gelegenheit nochmal machen.
Wat mut, dat mut.
Hoffentlich sieht es dann auch wieder so aus.
Alles halb so wild also. Wahrscheinlich auch mal wieder alles medial total überzeichnet. Aber man weiß es halt nie, jedenfalls werden wir die Gaspesie Tour bei geeigneter Gelegenheit nochmal machen.
Wat mut, dat mut.
Hoffentlich sieht es dann auch wieder so aus.
Teil 2 - Irene kommt
Welch schöner Name für einen Hurricane, nicht wahr, Irene???
Well. Samstag Mittag in der Gaspesie. Bestes Wetter. Blauer Himmel, klasse Landschaft. Die Chic Choc Berge sind übrigens beeindruckend. Schon teilweise alpiner Charakter.
Die Frage war jetzt, weiter wie geplant nach Gaspé und Percé, oder wat? Die Vorhersagen waren klar: Irene schlägt am Samstag an der US Küste auf und bewegt sich dann mit 20 km/h Richtung Gaspesie. Ich hatte noch die Hurricane Fahrt vom letzten Jahr im Gedächtnis und das wollte ich mir kein zweites Mal antun. Sturmböen, peitschender Regen, null Sicht, Aquaplaning und alles was sonst noch so geht. Also haben wir uns, leider, dazu durchgerungen abzubrechen und nach Montreal zurückzufahren.
Pit Stop am Park BIC - immerhin.
Also nochmal 600 km zu fahren - aber was solls. Die Bikes liefen wie Uhrwerke und es gab noch einen grandiosen Sonnenuntergang bis Montreal.
Ich sitze gerade im Wohnzimmer und es ist Sonntag, 13h35. Langsam wird es dunkel, die Temperatur sinkt beständig (16 Grad im Moment). Die Winde nehmen zu und die nächsten 5 bis 10 Stunden wird es hammermäßig regnen, begleitet von starken Windböen. Die Sturmfront - also der Ausläufer des Hurricanes - geht von den großen Seen bis zum Atlantik. Letztlich war es also eine gute Entscheidung. Im Hurricane Motorrad fahren macht einfach keinen Spaß.
Well. Samstag Mittag in der Gaspesie. Bestes Wetter. Blauer Himmel, klasse Landschaft. Die Chic Choc Berge sind übrigens beeindruckend. Schon teilweise alpiner Charakter.
Die Frage war jetzt, weiter wie geplant nach Gaspé und Percé, oder wat? Die Vorhersagen waren klar: Irene schlägt am Samstag an der US Küste auf und bewegt sich dann mit 20 km/h Richtung Gaspesie. Ich hatte noch die Hurricane Fahrt vom letzten Jahr im Gedächtnis und das wollte ich mir kein zweites Mal antun. Sturmböen, peitschender Regen, null Sicht, Aquaplaning und alles was sonst noch so geht. Also haben wir uns, leider, dazu durchgerungen abzubrechen und nach Montreal zurückzufahren.
Pit Stop am Park BIC - immerhin.
Also nochmal 600 km zu fahren - aber was solls. Die Bikes liefen wie Uhrwerke und es gab noch einen grandiosen Sonnenuntergang bis Montreal.
Ich sitze gerade im Wohnzimmer und es ist Sonntag, 13h35. Langsam wird es dunkel, die Temperatur sinkt beständig (16 Grad im Moment). Die Winde nehmen zu und die nächsten 5 bis 10 Stunden wird es hammermäßig regnen, begleitet von starken Windböen. Die Sturmfront - also der Ausläufer des Hurricanes - geht von den großen Seen bis zum Atlantik. Letztlich war es also eine gute Entscheidung. Im Hurricane Motorrad fahren macht einfach keinen Spaß.
Irene kommt - in 20 Minuten
leider nicht Irene aus Bamberg sondern der Hurricane.
Freitag früh bin ich mit Kai Richtung Gaspesie gefahren. Erstmal hin bis zur Baie de Chaleur, an der Grenze zu Neu Braunschweig. Samstag und Sonntag dann biken durch die Gaspesie und Montag wieder zurück nach Montreal. Soweit der Plan.
Erstmal Autobahn (extrem langweilig, bin ich jetzt auch schon 100tausend mal gefahren - wird halt nicht besser ...). Ab Québec wirds dann ein wenig abwechslungsreicher. Alles Landwirtschaft. Felder ohne Ende. Ab Riviére du Loup fährt man dann direkt am St. Lorenz entlang.
Der Blick und die Landschaft am Strom ist gewaltig. Die gegenüberliegende Küste ist noch zu sehen und man blickt auf die Berge von Charlevoix und später der Cote Nord.
Am späten Nachmittag dann (endlich) großartiges "Panoramamotorradfahren". Ein wundervoll wildes Tal, immer am Fluß entlang mit gewaltiger Landschaft und einer tollen, nahezu unbefahrenen Strasse. Perfektes Licht. Um 18h30 Ankunft in der Baie de Chaleur. Wieder grandiose Landschaft. Ach ja, die Cops hatten die Lichter auch mal wieder kurz angemacht. Ich habe mit ca. 120 in der 90er Zone überholt und sie kamen genau entgegen. Haben auch sofort die Lichtlein angeschaltet und ich wollte schon anhalten um die Papiere rauszusuchen. Aber zu miner großen Überraschung kamen sie nicht. Es war wohl kurz vor 17 Uhr und die Jungs wollten Feierabend machen. Gut so.
Übernachtung in einem schönen gemütlichen Bed and Breakfast mit Blick aufs Meer.
Am Samstag morgen dann, nach kurzem Ausflug vor aufs Quai (Carleton sur mere), wieder hoch nach Norden, zu den Chic Chocs.
120 km an einem wildromatischen Fluß entlang. Keinerlei Verkehr, top Strasse. Kanada aus dem Bilderbuch.
Kurzer pitstop am St. Lorenz. Dann haben wir mal Wetterinfo geguckt. Dazu Teil 2. Jetzt kommt Irene ins Spiel.
Freitag früh bin ich mit Kai Richtung Gaspesie gefahren. Erstmal hin bis zur Baie de Chaleur, an der Grenze zu Neu Braunschweig. Samstag und Sonntag dann biken durch die Gaspesie und Montag wieder zurück nach Montreal. Soweit der Plan.
Erstmal Autobahn (extrem langweilig, bin ich jetzt auch schon 100tausend mal gefahren - wird halt nicht besser ...). Ab Québec wirds dann ein wenig abwechslungsreicher. Alles Landwirtschaft. Felder ohne Ende. Ab Riviére du Loup fährt man dann direkt am St. Lorenz entlang.
Der Blick und die Landschaft am Strom ist gewaltig. Die gegenüberliegende Küste ist noch zu sehen und man blickt auf die Berge von Charlevoix und später der Cote Nord.
Am späten Nachmittag dann (endlich) großartiges "Panoramamotorradfahren". Ein wundervoll wildes Tal, immer am Fluß entlang mit gewaltiger Landschaft und einer tollen, nahezu unbefahrenen Strasse. Perfektes Licht. Um 18h30 Ankunft in der Baie de Chaleur. Wieder grandiose Landschaft. Ach ja, die Cops hatten die Lichter auch mal wieder kurz angemacht. Ich habe mit ca. 120 in der 90er Zone überholt und sie kamen genau entgegen. Haben auch sofort die Lichtlein angeschaltet und ich wollte schon anhalten um die Papiere rauszusuchen. Aber zu miner großen Überraschung kamen sie nicht. Es war wohl kurz vor 17 Uhr und die Jungs wollten Feierabend machen. Gut so.
Übernachtung in einem schönen gemütlichen Bed and Breakfast mit Blick aufs Meer.
Am Samstag morgen dann, nach kurzem Ausflug vor aufs Quai (Carleton sur mere), wieder hoch nach Norden, zu den Chic Chocs.
120 km an einem wildromatischen Fluß entlang. Keinerlei Verkehr, top Strasse. Kanada aus dem Bilderbuch.
Kurzer pitstop am St. Lorenz. Dann haben wir mal Wetterinfo geguckt. Dazu Teil 2. Jetzt kommt Irene ins Spiel.
Mittwoch, 24. August 2011
Hurricane Zeit
In der Karibik und im Süden der USA beginnt das bange Warten auf die Hurricanes. Das geht mir zwar normalerweise ziemliche am Arsch vorbei aber letztes Jahr hat es Micha und mich doch heftigst erwischt. Diesen Tag im Ausläufer des Sturmes werden wir beide nie mehr vergessen. Wenn die Teile in Florida oder irgendwo an der Ostküste "aufschlagen", dann kommt der Schwanz, also der "kleine Rest", bei uns an. Und was da noch an Wind, Wasser und sonstiger Energie drinsteckt ist Wahnsinn.
Ich will von Freitag bis einschließlich Montag, mit dem Motorrad um die Gaspesie fahren und Montag könnte leider eklig werden.
Vielleicht kürzen wir dann einfach einen Tag ab, denn die Erfahrung vom letzten Jahr möchte ich nicht noch einmal machen. Zehn Stunden sintflutartige Niederschläge mit Extremwinden. Nahezu unfahrbar. Irgendwann ist Limit. Vor allem wenn man dann vielleicht noch in den Chic Chocs ist oder so ....
Ich will von Freitag bis einschließlich Montag, mit dem Motorrad um die Gaspesie fahren und Montag könnte leider eklig werden.
Vielleicht kürzen wir dann einfach einen Tag ab, denn die Erfahrung vom letzten Jahr möchte ich nicht noch einmal machen. Zehn Stunden sintflutartige Niederschläge mit Extremwinden. Nahezu unfahrbar. Irgendwann ist Limit. Vor allem wenn man dann vielleicht noch in den Chic Chocs ist oder so ....
Montag, 22. August 2011
Ist der Sommer vorbei???
Bis einschließlich letzten Mittwoch waren wir noch im Chalet. Dann wieder ein wenig Stadt.
Da gibts ja auch viel zu entdecken. Da die Kids noch schulfrei haben (am 29. August fängt "der Ernst des Lebens" wieder an), haben wir ein bißchen "urbane Entdeckung" gemacht.
Am Donnerstag eine ausgedehnte Fahrradtour zum Alten Hafen und von da aus rüber zur Insel Notre Dame. Anschließend mit der Fähre wieder zurück. Immer wieder schön ...
Da kommt man dann auch am Vergnügungspark "La Ronde" vorbei. Todesmutig, wie ich meine ....
Der St. Laurent ist auch schon ein verdammt großer Fluß - ab Quebec und dann noch weiter Richtung Gaspesie, da verstehe ich warum man von "einem Strom" redet. Ist da ncoh ein Fluß, oder schon das Meer??
Am Freitag dann rauf auf den Mont Royal mit Picknick und Spielplatz.
Irgendwie fühle ich mich manchmal immer noch wie ein Tourist, wie ein Besucher, ein Gast. Die große Stadt, der ganze kulturelle Unterschied.
So, jetzt noch eine entspannte Woche, mit Gaspesieumrundung hoffentlich, und dann geht der wirkliche Wahnsinn wieder los.
Samstag hatten wir 32 Grad und die nächsten Wochen werden so bleiben. Ansonsten haben wir noch exakt 90 Tage, bevor der erste Schnee fällt.
Da gibts ja auch viel zu entdecken. Da die Kids noch schulfrei haben (am 29. August fängt "der Ernst des Lebens" wieder an), haben wir ein bißchen "urbane Entdeckung" gemacht.
Am Donnerstag eine ausgedehnte Fahrradtour zum Alten Hafen und von da aus rüber zur Insel Notre Dame. Anschließend mit der Fähre wieder zurück. Immer wieder schön ...
Da kommt man dann auch am Vergnügungspark "La Ronde" vorbei. Todesmutig, wie ich meine ....
Der St. Laurent ist auch schon ein verdammt großer Fluß - ab Quebec und dann noch weiter Richtung Gaspesie, da verstehe ich warum man von "einem Strom" redet. Ist da ncoh ein Fluß, oder schon das Meer??
Am Freitag dann rauf auf den Mont Royal mit Picknick und Spielplatz.
Irgendwie fühle ich mich manchmal immer noch wie ein Tourist, wie ein Besucher, ein Gast. Die große Stadt, der ganze kulturelle Unterschied.
So, jetzt noch eine entspannte Woche, mit Gaspesieumrundung hoffentlich, und dann geht der wirkliche Wahnsinn wieder los.
Samstag hatten wir 32 Grad und die nächsten Wochen werden so bleiben. Ansonsten haben wir noch exakt 90 Tage, bevor der erste Schnee fällt.
Mittwoch, 17. August 2011
Pech, oder Blöd, je nachdem .....
Das kommt dabei heraus wenn die drei folgenden Faktoren zusammenkommen:
1. zu schnelles fahren auf Schotterpiste mit (tiefen) Kratern und jede Menge Steinen (Scotch Road,http://maps.google.com/maps?hl=de&tab=wl scotch road québec eingeben ....
2. zuviele Bierdosen im Topcase (ca. 12, 0,5 Liter, kann man allerdings trinken falls die Kiste nicht mehr weiter fährt)
3. man wird von einem Quad und einer kleinen Cross Maschine gejagt und will mal zeigen was mit der Dicken Bertha so geht (krasse selbstüberschätzung, leider)........
Somit ist erstmal Schrauben angesagt.
Resultat: kompletter Gepäckträgerbruch - Totalausfall. Weinigstens habe ich bei dem darauf folgenden Checken des Bikes noch entdeckt, daß ich seit ca. 1000 km ohne rechte Rahmenaufhängung fahre - einfach fantastisch. Vielelicht sollte ich den Motor auch mal wieder ranschrauben ..... an den Rahmen.
1. zu schnelles fahren auf Schotterpiste mit (tiefen) Kratern und jede Menge Steinen (Scotch Road,http://maps.google.com/maps?hl=de&tab=wl scotch road québec eingeben ....
2. zuviele Bierdosen im Topcase (ca. 12, 0,5 Liter, kann man allerdings trinken falls die Kiste nicht mehr weiter fährt)
3. man wird von einem Quad und einer kleinen Cross Maschine gejagt und will mal zeigen was mit der Dicken Bertha so geht (krasse selbstüberschätzung, leider)........
Somit ist erstmal Schrauben angesagt.
Resultat: kompletter Gepäckträgerbruch - Totalausfall. Weinigstens habe ich bei dem darauf folgenden Checken des Bikes noch entdeckt, daß ich seit ca. 1000 km ohne rechte Rahmenaufhängung fahre - einfach fantastisch. Vielelicht sollte ich den Motor auch mal wieder ranschrauben ..... an den Rahmen.
Sonntag, 14. August 2011
War da was??
Riots in England, Börsenkrach - oder "Krächlein", wie auch immer, ich habe davon nichts mitgekriegt.
Eine Woche Wald, Strand und Wasser.
Wie gesagt, da gibt es kein TV, keine Zeitung, kein Internet und kein Telefon. Nix.
Am ersten Tag eher Nebel und düstere Stimmung aber ansonsten top Wetter und in der Regel so 28 Grad. Emile hat mal, bei unserer abendlichen Bieberinspektion, ein paar Bilder gemacht.
Am Dienstag haben Emile und ich dann mal eine Tour auf dem Rouge unternommen. Ich war übervorsichtig, da der Fluß in oberen als auch im unteren Teil heikel sein kann. Mann hätte aber fast die ganze Strecke laufen können. Extrem niedriger Wasserstand.
Anschließend Picknick am Fluß und Strandfußball.
Nach einer Woche habe ich mich so ein bißchen eingegrooved.
Wir werden also morgen früh nochmal Lebensmittel einkaufen und noch bis Mittwoch dort bleiben. Leider habe ich meine GS fast geschrottet. Off Road in Verbindung mit Dummheit und zuviel Bierdosen im Gepäck haben zu einem Rahmenbruch am Heck geführt.
Eine Woche Wald, Strand und Wasser.
Wie gesagt, da gibt es kein TV, keine Zeitung, kein Internet und kein Telefon. Nix.
Am ersten Tag eher Nebel und düstere Stimmung aber ansonsten top Wetter und in der Regel so 28 Grad. Emile hat mal, bei unserer abendlichen Bieberinspektion, ein paar Bilder gemacht.
Am Dienstag haben Emile und ich dann mal eine Tour auf dem Rouge unternommen. Ich war übervorsichtig, da der Fluß in oberen als auch im unteren Teil heikel sein kann. Mann hätte aber fast die ganze Strecke laufen können. Extrem niedriger Wasserstand.
Anschließend Picknick am Fluß und Strandfußball.
Nach einer Woche habe ich mich so ein bißchen eingegrooved.
Wir werden also morgen früh nochmal Lebensmittel einkaufen und noch bis Mittwoch dort bleiben. Leider habe ich meine GS fast geschrottet. Off Road in Verbindung mit Dummheit und zuviel Bierdosen im Gepäck haben zu einem Rahmenbruch am Heck geführt.
Sonntag, 7. August 2011
Ab an den See
jetzt gehts aber endlich los. 30 Grad um 11 Uhr morgens - ich muß raus hier. Gestern ein lauer Sommerabend, Spiel der Impact. Bin mit Emil runtergeradelt um mir eine weitere Niederlage anzusehen. Amateuroberliga behaupte ich mal. Danach dann raus aus dem Stadion, rauf aufs Fahrrad und ab nach Hause. Sehr praktisch.
Die kommende Woche sind wir dann vom Rest der Welt abgeschnitten - sozusagen. Und dann geht der Sommer wohl auch schon so langsam seinem Ende endgegen. Wahnsinn. Ich werde mal den Fluß auf Kanutauglichkeit testen - falls mal jemand von euch kommt.
oiso, bis in Kürze dann
Die kommende Woche sind wir dann vom Rest der Welt abgeschnitten - sozusagen. Und dann geht der Sommer wohl auch schon so langsam seinem Ende endgegen. Wahnsinn. Ich werde mal den Fluß auf Kanutauglichkeit testen - falls mal jemand von euch kommt.
oiso, bis in Kürze dann
Samstag, 6. August 2011
Construction workers holidays
http://www.cbc.ca/news/canada/montreal/story/2011/07/22/montreal-construction-holiday-722.html
Ein interessantes Phänomen hier ist die Zeit der sogenannten "construction workers holidays". Die letzen zwei Wochen im Juli sind gewerkschaftlich dekretierte "Zwangsurlaubszeit" für alle gewerkschaftlich organisierten Arbeiter auf dem Bau. Unvorstellbar. Ca. 100000 Arbeiter haben also zwei Wochen Urlaub und viele fahren natürlich in ihre Chalets, an die Seen, ans Meer, u.sw.
In Montreal reduziert sich das Verkehrsaufkommen während dieser zwei Wochen um ca. die Hälfte. Merklich weniger Verkehr - es sind natürlich auch noch viele andere Menschen gerade im Urlaub. Ich merke es auch im Büro: während eines normalen Arbeitstages habe ich ca. 10 bis 15 Anrufe pro Tag und etwa 40 bis 80 mails - während der Phase Ende Juli,Anfang August tendieren die Anrufe gegen null und die mails reduzieren sich auf 5 bis 10 pro Tag. Sehr angenehm.
Mein Schreibtisch ist aufgeräumt und morgen gehts für eine Woche ins Chalet. Gestern Bundesligaauftakt und Dortmund wurde live übertragen. Nachher Stuttgart gegen Schalke. Heute Abend sehe ich mir, zusammen mit Emile, mal wieder ein Match der Montreal Impact an - gegen Minnesota glaube ich.
Apropos: letzte Woche war Fußballturnier. D.h. Emile und Papa sind eine Stunde in ein Kaff namens Sorrel gefahren und dort wurde ein zweitägiges Fußballturnier organisiert. Ich muß sagen 25 anwesende Eltern pro Mannschaft, plus Großeltern, Freunden und Bekannten machen selbst bei Spielen der 9 jährigen mehr Lärm als ich es in Deutschland in der Landesliga erlebt habe. Unglaublich. Selbst Pressluftfanfaren waren am Start. Das ganze mit komplettem Schiedsrichterteam inklusive Linienrichter (allerdings erst bei den Älteren, d.h. sobald mit Abseits gespielt wird). Nochmal unglaublich. Andererseits wird hier zuviel Augenmerk auf das unbedingte "gewinnen" gelegt. Ich finde, die Kids sollen erstmal lernen anständig zu spielen und Spaß zu haben. Das neunjährige jetzt unbedingt jedes Spiel gewinnen müssen ist ja wohl übertrieben. Jedenfalls sehe ich das entspannt im Gegensatz zu manch anderen "Soccermoms and Dads" an der Außenlinie.
Jetzt guck ich mir erstmal Stuttgart gegen Schalke an und dann bastel ich noch irgendwas am Haus und pack die Sachen für morgen. Es ist Sommer.
Ein interessantes Phänomen hier ist die Zeit der sogenannten "construction workers holidays". Die letzen zwei Wochen im Juli sind gewerkschaftlich dekretierte "Zwangsurlaubszeit" für alle gewerkschaftlich organisierten Arbeiter auf dem Bau. Unvorstellbar. Ca. 100000 Arbeiter haben also zwei Wochen Urlaub und viele fahren natürlich in ihre Chalets, an die Seen, ans Meer, u.sw.
In Montreal reduziert sich das Verkehrsaufkommen während dieser zwei Wochen um ca. die Hälfte. Merklich weniger Verkehr - es sind natürlich auch noch viele andere Menschen gerade im Urlaub. Ich merke es auch im Büro: während eines normalen Arbeitstages habe ich ca. 10 bis 15 Anrufe pro Tag und etwa 40 bis 80 mails - während der Phase Ende Juli,Anfang August tendieren die Anrufe gegen null und die mails reduzieren sich auf 5 bis 10 pro Tag. Sehr angenehm.
Mein Schreibtisch ist aufgeräumt und morgen gehts für eine Woche ins Chalet. Gestern Bundesligaauftakt und Dortmund wurde live übertragen. Nachher Stuttgart gegen Schalke. Heute Abend sehe ich mir, zusammen mit Emile, mal wieder ein Match der Montreal Impact an - gegen Minnesota glaube ich.
Apropos: letzte Woche war Fußballturnier. D.h. Emile und Papa sind eine Stunde in ein Kaff namens Sorrel gefahren und dort wurde ein zweitägiges Fußballturnier organisiert. Ich muß sagen 25 anwesende Eltern pro Mannschaft, plus Großeltern, Freunden und Bekannten machen selbst bei Spielen der 9 jährigen mehr Lärm als ich es in Deutschland in der Landesliga erlebt habe. Unglaublich. Selbst Pressluftfanfaren waren am Start. Das ganze mit komplettem Schiedsrichterteam inklusive Linienrichter (allerdings erst bei den Älteren, d.h. sobald mit Abseits gespielt wird). Nochmal unglaublich. Andererseits wird hier zuviel Augenmerk auf das unbedingte "gewinnen" gelegt. Ich finde, die Kids sollen erstmal lernen anständig zu spielen und Spaß zu haben. Das neunjährige jetzt unbedingt jedes Spiel gewinnen müssen ist ja wohl übertrieben. Jedenfalls sehe ich das entspannt im Gegensatz zu manch anderen "Soccermoms and Dads" an der Außenlinie.
Jetzt guck ich mir erstmal Stuttgart gegen Schalke an und dann bastel ich noch irgendwas am Haus und pack die Sachen für morgen. Es ist Sommer.
Montag, 1. August 2011
Infrastruktur in Montréal und Québec
Über den katastrophalen Zustand der hiesigen Infrastruktur habe ich mich ja, glaube ich, schon mal ausgelassen. Die Betonstrukturen der 60er und 70er Jahre zerfallen sichtbar, zusehends und öffentlich. Von weitem und auf Bildern sieht das oft noch ganz nett aus - z.B. das Olympiastadion mit angrenzenden Installationen - aber aus der Nähe betrachtet ist es ein Desaster. Ich bin da vor zwei Jahren mal mit Emile auf dem Fahrrad rumgedüst und aus der Nähe betrachtet sieht man, sprichwörtlich, wie alles zerfällt und der "Putz" ab ist. Manchmal auch ein bißchen mehr siehe nachstehendes Bild aus La Presse von heute morgen:
an dieser Stelle fahre ich normalerweise jeden Tag mit dem Motorrad durch um auf die Arbeit zu gehen. In diesem Falle, nach Hause, also fast jeden Nachmittag. Ich habe schon öfters mal nach oben geguckt da die Betonstruktur extrem "angenagt" aussieht und auch schon seit Jahren immer ein bißchen darum herumgedoktert wird. Da fühlte ich mich immer schon ein bißchen unwohl. Ich dachte mir immer, "was, wenn da mal so ein Brocken Beton runterkommt." Bei km 90 auf dem Motorrad höchstwahrscheinlich tödlich. Gestern ist es dann passiert:
Glücklicherweise an einem Sonntag morgen mit ganz wenig Verkehr. Es sind ca 25 Tonnen Beton auf die Strasse gefallen. Vor zwei Jahren ist schon mal eine vielbefahrene Autobahnbrücke eingestürzt, mehrere Brücken sind aktuell gesperrt und Downtown wurden letztes Jahr zwei Menschen beim Abendessen von einem herabstürzenden Balkon erschlagen. Einstürzende Neubauten kann ich da nur sagen. Da werden wohl mal wieder ein paar Milliarden fließen müssen. Mal sehen, woher die klammen Jungs und Mädels, die hier kriegen. Oder wir laufen halt alle - ist eh besser.
Da ich den Tunnel praktisch von April bis November jeden Morgen fahre, fallen mir natürlich auch bestimmte Sachen auf. Z.B. gibt es eine spezielle Stelle an welcher ein bisschen Wasser austritt. Da habe ich mich auch schon oft gefragt ob das normal ist - als Motorradfahrer kriege ich das ja viel besser mit.
Den U-Bahn Tunnel unter dem St. Lorenz Strom benutze ich auch nur ungern. Irgendwie traue ich der Sache nicht ...........
Eine Kombination von 60er Jahre Werkstoffen und Techniken (u.a. Stahlbeton), verbunden mit Zeitnot (olympische Spiele, Weltausstellung), mangelnder Ausbildung, mafiösen Strukturen auf dem Bau und extremen klimatischen Bedingungen sind ein wahrer "infrastruktureller Stresstest". Mal sehen was als nächstes passiert .....
an dieser Stelle fahre ich normalerweise jeden Tag mit dem Motorrad durch um auf die Arbeit zu gehen. In diesem Falle, nach Hause, also fast jeden Nachmittag. Ich habe schon öfters mal nach oben geguckt da die Betonstruktur extrem "angenagt" aussieht und auch schon seit Jahren immer ein bißchen darum herumgedoktert wird. Da fühlte ich mich immer schon ein bißchen unwohl. Ich dachte mir immer, "was, wenn da mal so ein Brocken Beton runterkommt." Bei km 90 auf dem Motorrad höchstwahrscheinlich tödlich. Gestern ist es dann passiert:
Glücklicherweise an einem Sonntag morgen mit ganz wenig Verkehr. Es sind ca 25 Tonnen Beton auf die Strasse gefallen. Vor zwei Jahren ist schon mal eine vielbefahrene Autobahnbrücke eingestürzt, mehrere Brücken sind aktuell gesperrt und Downtown wurden letztes Jahr zwei Menschen beim Abendessen von einem herabstürzenden Balkon erschlagen. Einstürzende Neubauten kann ich da nur sagen. Da werden wohl mal wieder ein paar Milliarden fließen müssen. Mal sehen, woher die klammen Jungs und Mädels, die hier kriegen. Oder wir laufen halt alle - ist eh besser.
Da ich den Tunnel praktisch von April bis November jeden Morgen fahre, fallen mir natürlich auch bestimmte Sachen auf. Z.B. gibt es eine spezielle Stelle an welcher ein bisschen Wasser austritt. Da habe ich mich auch schon oft gefragt ob das normal ist - als Motorradfahrer kriege ich das ja viel besser mit.
Den U-Bahn Tunnel unter dem St. Lorenz Strom benutze ich auch nur ungern. Irgendwie traue ich der Sache nicht ...........
Eine Kombination von 60er Jahre Werkstoffen und Techniken (u.a. Stahlbeton), verbunden mit Zeitnot (olympische Spiele, Weltausstellung), mangelnder Ausbildung, mafiösen Strukturen auf dem Bau und extremen klimatischen Bedingungen sind ein wahrer "infrastruktureller Stresstest". Mal sehen was als nächstes passiert .....
Freitag, 29. Juli 2011
Noch eine Woche dann Urlaub
Yeah. Am WE bin ich mal wieder im Auftrag des Fußballs unterwegs. Turnier. D.h. ich muß morgen früh um 5 Uhr aufstehen oder so - was macht man nicht alles für den Nachwuchs.
Der Rest der Mannschaft fährt nächste Woche dann für ein paar Tage nach New Hampsire/Maine ans Meer und dann gehen wir für mindestens eine Woche an unseren Privatstrand. Im August ist da absolut nichts gebacken und es ist eigentlich die beste Zeit.
So sieht übrigens die kleine Kirche in der Nähe vom Chalet aus.
Witzig.
Und ansonsten ist Heuernte. Sieht aus wie eine gigantische Kunstinstallation.
Der Rest der Mannschaft fährt nächste Woche dann für ein paar Tage nach New Hampsire/Maine ans Meer und dann gehen wir für mindestens eine Woche an unseren Privatstrand. Im August ist da absolut nichts gebacken und es ist eigentlich die beste Zeit.
So sieht übrigens die kleine Kirche in der Nähe vom Chalet aus.
Witzig.
Und ansonsten ist Heuernte. Sieht aus wie eine gigantische Kunstinstallation.
Freitag, 22. Juli 2011
Hitze
Wahnsinn. Gestern 35 Grad, dann so gegen 22 Uhr Abends Gewitter. Aber keine Abkühlung - es bleibt einfach heiß. Der Boden in der Wohnung ist heiß, die Wände, einfach alles - unglaublich. Im Moment, 9 Uhr morgens, 32 Grad Außentemperatur im Schatten. Ich leg mich die nächsten zwei Tage ins Wasser - die einzige Chance. Da wird dann demnächst wieder die Energie knapp werden da alle die Klimageräte volle Pulle laufen lassen. Letztes Jahr wurden die Menschen in Ontario per Radio dazu aufgefordert Energie zu sparen da ansonsten das Netz zusammenbrechen würde.
Da lohnt es sich schon über grüne Dächer, möglichst viele grüne Flächen und sonstige Maßnahmen (Rücknahme von Versiegelung, weniger Asphalt, Windschneisen, etc.) nachzudenken.
Da lohnt es sich schon über grüne Dächer, möglichst viele grüne Flächen und sonstige Maßnahmen (Rücknahme von Versiegelung, weniger Asphalt, Windschneisen, etc.) nachzudenken.
Dienstag, 19. Juli 2011
kurzer Pitstop in der Stadt
In der Stadt war eine dieser unglaublichen Hitzewellen mit unerträglicher Luftfeuchtigkeit. Kenne ich nur aus der Poebene oder anderen Teilen Italiens. Es kühlt einfach nicht mehr ab.
Oben am See mußte ich dann am Samstag Abend einen Pulli rausholen und fands einfach geil, daß es nicht mehr so heiß war. Ich schätze mal so ca. 15 Grad Temperaturunterschied zwischen der Stadt und dem Balkon im Wald. Aber vom Samstag Abend mal abgesehen konnte man auch nachts um 24 Uhr noch schwimmen gehen - das Wasser ist wie in der Badewanne und man muß tagsüber schon richtig runtertauchen um Kühle zu finden.
Emile hat den Sprungturm ausgiebig getestet.
Wie auch das Kanu.
Die nächsten Tage und Wochen sollen ähnlich werden - also ab dafür. Am Wochenende waren da oben am See verhältnismäßig viele Leute, aber unter der Woche ist da kein Mensch. Ab Anfang August sind wir dann häufig alleine am Strand bzw. auf dem See. Also, wer mal kommen will, ab Ende Juli ist es perfekt. Vor allem Elfriede würden wir wahrscheinlich gar nicht mehr aus dem Wasser bringen.
Allerdings gabs dann am Sonntag Abend auch ein ordentliches Gewitter inklusive 10 stündigem Stromausfall. Aber alles halb so wild. Und die sogenannten Horseflies sind im Moment leider auch ein bißchen störend - aber noch zwei Wochen und dann ist Ende jeglicher Mückensaison.
Oben am See mußte ich dann am Samstag Abend einen Pulli rausholen und fands einfach geil, daß es nicht mehr so heiß war. Ich schätze mal so ca. 15 Grad Temperaturunterschied zwischen der Stadt und dem Balkon im Wald. Aber vom Samstag Abend mal abgesehen konnte man auch nachts um 24 Uhr noch schwimmen gehen - das Wasser ist wie in der Badewanne und man muß tagsüber schon richtig runtertauchen um Kühle zu finden.
Emile hat den Sprungturm ausgiebig getestet.
Wie auch das Kanu.
Die nächsten Tage und Wochen sollen ähnlich werden - also ab dafür. Am Wochenende waren da oben am See verhältnismäßig viele Leute, aber unter der Woche ist da kein Mensch. Ab Anfang August sind wir dann häufig alleine am Strand bzw. auf dem See. Also, wer mal kommen will, ab Ende Juli ist es perfekt. Vor allem Elfriede würden wir wahrscheinlich gar nicht mehr aus dem Wasser bringen.
Allerdings gabs dann am Sonntag Abend auch ein ordentliches Gewitter inklusive 10 stündigem Stromausfall. Aber alles halb so wild. Und die sogenannten Horseflies sind im Moment leider auch ein bißchen störend - aber noch zwei Wochen und dann ist Ende jeglicher Mückensaison.
Samstag, 16. Juli 2011
feels like
Summer
High 31°C 28°C 25°C 29°C 30°C 29°C
Feels Like 37 36 - 34 38 36
Low 20°C 20°C 16°C 18°C 19°C 22°C
Angesichts dieser Temperaturen bleibt nur die Flucht an den See oder ans Meer.
bis die Tage dann
High 31°C 28°C 25°C 29°C 30°C 29°C
Feels Like 37 36 - 34 38 36
Low 20°C 20°C 16°C 18°C 19°C 22°C
Angesichts dieser Temperaturen bleibt nur die Flucht an den See oder ans Meer.
bis die Tage dann
Donnerstag, 14. Juli 2011
Südlich von Montreal wird ein Windpark gebaut und es werden 44 Winkraftanlagen erstellt. Die Technik kommt - laut La Presse, der größten Tageszeitung hier - aus Deutschland. Na also. Soweit zum Mythos, regenerative Energie könne keine (deutschen) Arbeitsplätze schaffen.
Montag, 11. Juli 2011
Strassenfest in der Ruelle Cartier
Am Samstag war es dann soweit: das dritte, mehr oder minder spontan anberaumte und organisierte Grillfest hinter dem Haus. So sieht die Ruelle im Normalfall aus ....
und so sieht es aus wenn ein paar Leute da sind und feiern.
Die Kinder haben am Vortag ein paar Flyer verteilt und wer kommen wollte, der kam halt. Nachbarn welche seit 45 Jahren hier wohnen, "Neuzukömmlinge" wie wir (seit 1998) und Nachbarn welche seit drei Tagen hier leben. Ein wilder Mix von Quebecois, Franzosen, ein paar Anglos, jede Menge Deutsche oder zumindest deutschsprechende (bestimmt ein Drittel der Anwesenden - verblüffend), Inder, usw.
Dann wurde noch die Geige bzw. die Gitarre rausgeholt und das Resultat war ein Abend welcher morgens um 1 Uhr irgendwann ausklang und auf allgemeinen Wunsch bereits im August DIESEN JAHRES wiederholt werden soll.
Unser Endziel ist, in ein paar Jahren die komplette Strasse involviert zu haben und somit ein wirkliches Nachbarschaftsfest initiert zu haben.
und so sieht es aus wenn ein paar Leute da sind und feiern.
Die Kinder haben am Vortag ein paar Flyer verteilt und wer kommen wollte, der kam halt. Nachbarn welche seit 45 Jahren hier wohnen, "Neuzukömmlinge" wie wir (seit 1998) und Nachbarn welche seit drei Tagen hier leben. Ein wilder Mix von Quebecois, Franzosen, ein paar Anglos, jede Menge Deutsche oder zumindest deutschsprechende (bestimmt ein Drittel der Anwesenden - verblüffend), Inder, usw.
Dann wurde noch die Geige bzw. die Gitarre rausgeholt und das Resultat war ein Abend welcher morgens um 1 Uhr irgendwann ausklang und auf allgemeinen Wunsch bereits im August DIESEN JAHRES wiederholt werden soll.
Unser Endziel ist, in ein paar Jahren die komplette Strasse involviert zu haben und somit ein wirkliches Nachbarschaftsfest initiert zu haben.
Abonnieren
Posts (Atom)









































