Montag, 25. Dezember 2023

Frohe Weihnachten und 'a gsunds Neues'

Auf das die Kriege bald enden. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ich denke an die ukrainischen Soldaten welche bei Schnee und Eis in den Schützengräben vegetieren (und auch an die armen, verlorenen, russischen Seelen) und and die Menschen in Gaza mit ihrem furchtbaren Leid. 

Der pure Horror. Wir hingegen sitzen hier schön im Warmen, trinken Glühwein, essen Stollen und öffnen Geschenke (oder kommen, wie ich gerade, aus der Sauna nach einem sehr langen Spaziergang). Life is not fair.

Was für ein Jahr. 

Rückblickend war es für mich und auch für meine Kinder ein super Jahr. Lili`s Autoimmunkrankheit ist unter Kontrolle, es läuft super in der Schule und and der Uni. Im Büro ist alles, mehr oder minder, okay. Privat läuft es so gut wie noch nie. Der Road trip mit Emile diesen Sommer war auch nur genial. 

In drei Tagen düse ich für ein paar Tage nach Mexiko. Der Auftakt eines verrückten Jahres - wie es scheint. 

Mexiko, gefolgt von Skifahren in den Dolomiten (ich konnte einfach nicht widerstehen - was soll man machen😉). Dann (hoffentlich) etwas Wintersport in Québec. Im Frühjahr ist dann der Motorradtrip in Marokko geplant.  Mit Brüderchen, Freunden und Sohnemann und dann geht das immer so weiter. Was für ein Leben. 

Aber wenn nicht jetzt, wann dann? Es kann alles sehr schnell vorbei sein. Deshalb lieber das Leben in vollen Zügen genießen, solange es geht. Party auf dem Boot mit Blick auf die Stadt. Wandern ins Büro über den Berg anstatt U-Bahn.




In diesem Sinne wünsche ich Allen welche das hier lesen, fröhliche Weihnachten und ein gesundes neues (und friedliches) Jahr 2024. 
 
Carpe Diem. 

 

 

 


Montag, 11. Dezember 2023

Der erste Schnee

Der erste Schneefall war zwar nicht ganz so krass wie z.B. in Bayern aber doch "ordentlich". Jedenfalls hat die Stadt Montreal die erste Schneeräumaktion anlaufen lassen. 

Das führt immer zu einigem Durcheinander denn wenn deine Strasse frei gefräst wird und das weiße Zeugs auf Lastwagen abtransportiert wird, dann ist immer eine Zeitlang Parkverbot und deshalb etwas Chaos. 

Ansonsten ist anderweitig die Hölle los in Quebec denn alle Welt streikt. Die Angestellten im öffentlichen Dienst, die Lehrer und die Krankenschwestern. D.h. die Schulen sind geschlossen und ich muss gucken wie ich meine Mitarbeiter, welche jüngere, schulpflichtige Kinder haben ,auf die Arbeit "locken" kann. 

Das Ganze geht jetzt schon ein paar Wochen und falls nicht bald eine Einigung erzielt wird kann sich der Streik noch bis Weihnachten fortsetzen. 

Ich persönlich, außer was die Logistik im Büro anbelangt, werde davon allerdings nicht beeinträchtigt. 

Aufgrund des starken Schneefalls letzte Woche ging natürlich Langlauf optimal und ich war gleich dreimal auf der Piste. Die Loipen waren sogar weitestgehend gespurt und die zwei abendliche Touren auf dem Berg waren super.

Da für das Wochenende Regen und milde Temperaturen vorhergesagt waren, hat unser "Skiklub" die Situation ausgenutzt. 

Am Chalet war leider nur Schneeschuh laufen möglich da die Seen noch nicht begehbar sind. Es hatte zwar schon mal minus 18 Grad über Nacht aber die Seen werden wohl erst so im Januar wirklich begehbar sein. 

Aber "Snowshoing" in der Wildnis macht auch Laune. Außer, man verliert sich im Wald, was uns tatsächlich passiert ist. Aber nach ein paar Minuten "tracken" von Spuren habe ich Joanne wieder aufgegabelt. Da es nur unsere Spuren gab weil bei mir in der Wildnis keine anderen Menschen unterwegs sind, kann man eigentlich nicht wirklich verloren gehen. Außer man liefe im totalen Schneesturm. Trotzdem doof. Neulich bin ich von der Dunkelheit überrascht worden und diesmal habe ich meine Schneeschuh Partnerin im Wald verloren. Sachen gibt`s, unglaublich .......


Insgesamt liegt, bzw. lag auf jeden Fall noch genug "Zeugs" um sich nach der Sauna mit Schnee ab zu kühlen. 

 

Von mir aus kann das jetzt so weiter gehen. Der "Laden" ist noch zwei Wochen auf und dann sind zwei Wochen Pause und da düse ich ja eh erst mal ein paar Tage nach Mexiko. 

Da es am Chalet die Woche wieder leicht schneien sollte, müssten eigentlich am kommenden WE wieder gute Konditionen herrschen. 

In diesem Sinne: alle nach draußen - die Natur ruft!!

 

 

 

 

 



Montag, 20. November 2023

November

Erstmal Gratulation an Luisa und die ganze Family. Micha (Tennach) ist jetzt 'Opa'. Geil. Leo bereichert die Welt. 

Ansonsten ist es einfach ein Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Ich habe heute mal meine Termine durchgecheckt und ich musste feststellen, dass ich bereits bis ca. mitte Januar "gebucht" bin. 

Erschreckend. Und ich muss schon 2025 planen. Mal schauen, ob ich das überhaupt erlebe - aber ich hoffe es schon. LOL. 

Das Wochenende war - Gott sei Dank - stark "entschleunigend" denn ich war in der Wildnis. Kein Internet, kein Handy, kein TV, nichts. 

Manchmal ist es einfach nur geil so alleine in der totalen Pampa zu sein. Nichts regt sich, Wandern im Wald, Feuerholz vorbereiten, Wasser beschaffen. Ultimative Stille. Leichter Schneefall am Samstag Abend.

Nachdem ich am Freitag meine Basis Sachen erledigt hatte, d.h. mein Vordach am Chalet fertig machen, Wasser von der Quelle beschaffen, die Hütte auf Temperatur bringen, usw. - bin ich am Samstag nochmal meine "Wanderung" von neulich (bei Dunkelheit) im Wald nachgegangen. Ich wollte absolut wissen was ich da falsch gemacht habe. Aber diesmal bei Tageslicht. 

Ich wollte einfach mal checken wie ich eigentlich von der richtigen Linie abkommen konnte und mich fast im Wald verirrt hätte.

Letztlich war es die Dunkelheit. Ich kann mich am Tag immer an der Himmelsrichtung oder an der Geographie orientieren. Bei totaler Dunkelheit gehen aber viele Sinne verloren. Das ist total anders wenn man in der totalen Pampa unterwegs ist. Jedes verdammte Tal oder jeder kleine Berg in der Wildnis sieht komplett anders aus - oder genau gleich. 

Ansonsten war es ein geiles Wochenende. Wie immer da oben.




Ich liebe die Novemberstimmung am Chalet und am See. 

Canyon, Rivière Rouge. Wildnis. Ruhe. Stille. Alleine sein auf der Welt.  

Fast jedenfalls.


 

 

 

 

 




 

Montag, 6. November 2023

Diesmal eine zivilisierte Wanderung

Wir hatten großartiges Herbstwetter. Sonne, angenehme Temperaturen und somit ein wunderbares Wochenende um eine Wanderung unweit von Montreal zu unternehmen. 

 

Man kommt mal raus, kann abschalten und vergisst (hoffentlich) für kurze Zeit die Konflikte dieser Welt. Ganz am Horizont, links, kann man Downtown Montreal erkennen. Wir sind immerhin 10 km gewandert mit einigermaßen kernigen Anstiegen auch wenn das ganze keine 400 Höhenmeter übersteigt. Der Vorteil ist, man kann sich de facto nicht im Wald verirren. Ha, ha! 

Themawechsel.

Der Hamas - Israel Konflikt spaltet logischerweise auch die Menschen hier in Quebec. 

Meine jüdische Kollegin im Büro hat geweint. Mein muslimischer Kumpel steht unter Schock. 

Dieser Konflikt geht über jedes normale Verständnis hinaus und ist extrem komplex. 

Da es eine große arabisch-muslimische und eine noch größere jüdische "Community" gibt ist auch die Quebecer Gesellschaft und spezifisch die Montrealer, sehr gespalten. Die Lage ist schwierig. Ich empfand viel Mitleid mit den Israelis welche von den Hamas Terroristen abgeschlachtet wurden aber ich empfinde ebenso viel Mitleid mit den armen Menschen im Gazastreifen (von der Hamas mal abgesehen). Es ist eine traurige Zeit.


 









Dienstag, 24. Oktober 2023

Lost in the wilderness

Am Wochenende waren wir im Chalet und sind zu den sogenannten 'Cliffs' gewandert. Hatte ich schon mal beschrieben - da bin ich schon zichmal hingewandert. Allerdings gibt es keinen "Trail" sondern man muss sich irgendwie an der Himmelsrichtung oder sonstwie orientieren. Im Grunde genommen geht es immer nach Westen und zurück muss man halt nach Osten laufen. Irgendwann kommt man dann wieder zurück in die Zivilisation, d.h. man trifft auf einen Weg. 

Wir wollten eigentlich den Sonnenuntergang im heiligen Tal der Algonquin betrachten. Ich dachte wir könnten dann noch so mit etwas Tageslicht wieder zurück laufen. Ich hatte dafür etwa eine Stunde eingeplant.

Wir sind dann doch etwas früher aufgebrochen - Gott sei Dank. Ich hatte nämlich die Dauer der Wanderung etwas unterschätzt und plötzlich war es stockdunkel. Aber auch so richtig! Es gab keinerlei Restlicht mehr, kein Mond oder sonstwas zu sehen - es war einfach nur noch Dunkel. Eine rabenschwarze Nacht. 

Und wir befanden uns mitten in der Wildnis im Wald. Da geht es über Stock und Stein, es gibt sumpfartige Passagen und jede Menge Felsspalten und kleinere einfache Klettersteig Abschnitte. Das ganze ohne Licht. Alter, mir ist irgendwann die Düse gegangen weil ich nicht mehr wirklich wußte wo wir uns eigentlich befinden oder ob wir nicht z.B. im Kreis gelaufen sind und somit noch tiefer im Wald sind. 

Ich dachte schon an das "worst case scenario", d.h. wir machen ein Feuer und bleiben die Nacht in der Wildnis (ohne jedes Equipment). Wir hatten noch etwas Wasser und gegessen hatten wir vorher und bei Tageslicht würde ich definitiv wieder zurück finden. So weit konnten wir eigentlich nicht von der normalen Passage "abgedriftet" sein. Aber es war einfach sau gefährlich und bei totaler Dunkelheit dauern 100 Meter unter den Gegebenheiten ca. 30 Minuten. Fuck. 

Im Westen glaubte ich noch ein wenig minimale Helligkeit erkennen zu können und ich hatte immerhin einen Kompass dabei. Also: einfach grob weiter Richtung Osten vortasten. Insofern möglich. 

Wow!!! Nach einer weiteren halben Stunde bin ich dann tatsächlich auf einen Platz gestossen welchen ich erkannte und ich wußte: dahinter kommt tatsächlich der Weg. Uff. Gerettet!

Gott sei Dank. Wir hätten schon überlebt, so dramatisch wäre das auch nicht gewesen aber eine Nacht im nassen Wald, bei 5 Grad Celsius ohne jedes Equipment oder Nahrung wäre sicherlich relativ unangenehm gewesen. Von dem ganzen "Viechzeuchs" was da so rumläuft mal ganz zu schweigen. Da sitze ich schon lieber am warmen Ofen mit einem Glas Rotwein zum Abendessen.

Man lernt halt immer noch dazu. 






 

 

 

 


Donnerstag, 19. Oktober 2023

Kurzer Update

Am Dienstag habe ich, bei einer Veranstaltung (Besuch einer Bayrischen Delegation hier in QC) tatsächlich jemanden aus "Fölschlich" kennengelernt. Witzigerweise war Steffen sogar mit Kaddl in der Grundschule. Wir haben uns tot gelacht .... und jede Menge Frankenwein getrunken. 

Morgen fahre ich erst mal für ein paar Tage in die Hütte. Die letzten Tage waren relativ stressig, Fortbildung (in meinem fortgeschrittenen Alter), dann noch Dachsanierung unseres Flachdaches. 



Eine absolut geniale und umweltfreundliche Lösung für ein Flachdach. Davon gibt es hier Millionen, deshalb wird mein Kumpel Moulay auch jede Menge Kohle verdienen denn er hat das Monopol an diesem Produkt. 

Es wird einfach ein wasserlösliches Polymer auf den bestehenden Membran aufgesprüht und das ganze trocknet dann innerhalb von ca. 48 Stunden zu einer absolut wasserdichten Schicht. 

Eine geile und umweltfreundliche Lösung für die ganzen Flachdächer in Montreal und Quebec. 

Anstelle den kompletten Membran zu erneuern (ca. 15000 $ schätze ich mal, minimum) kann ich die Lebensdauer meines Daches um ca. 10 bis 15 Jahre verlängern. Genial. 

Somit kann der Winter kommen. Im der kanadischen Arktis  hat es bereits -30 Grad. Calgary hat -4 Grad Celsius und wir werden die ersten -10 Grad in ein bis zwei Wochen erleben - allerdings nur im Chalet. Es kann aber auch noch warm bleiben und eine Wärmeperiode geben. 

Das Klima hier ist nicht zu durchschauen. Alles ist möglich. Könnte sein, dass ich in ca. 2 Wochen Langlauf machen kann oder aber ich gehe noch mal baden am See. In extremis.


 

 

Donnerstag, 12. Oktober 2023

Die NYT war in Montreal

“Bonjour hi,” the ubiquitous greeting servers and shopkeepers use to figure out whether you prefer French or English, encapsulates so much about Montreal, which like its province, Quebec, retains a strong French Canadian identity. In this 381-year-old city of 1.78 million, which Mark Twain once described as a place “where you couldn’t throw a brick without breaking a church window,” one of Canada’s most vibrant L.G.B.T.Q. scenes thrives, and communities formed by Jewish, African, Asian, Italian, Portuguese and Haitian immigrants all offer something special to see (and taste). The city is on an upswing: Modern apartment buildings, cafes and bike paths are popping up in formerly industrial Griffintown, while the Plateau and Mile End areas offer art and music worthy of the place that nurtured Arcade Fire and Leonard Cohen. There is too much for just 36 hours, but if you bring some good walking shoes, you’ll find terrific meals, stunning views atop Mont-Royal and a creative spirit that comes across in any language.

Recommendations

Key stops
  • Candide is a restaurant focused on Quebecois ingredients and built in the rectory of a former church in the Petite-Bourgogne neighborhood.
  • Kondiaronk Belvedere, a mountaintop lookout at Parc du Mont-Royal, offers panoramic views of Montreal and the St. Lawrence River.
  • Bota Bota is a spa near the Old Port that features saunas, hot tubs, cold plunges and relaxation areas aboard a now-docked former ferry and in an adjacent garden.
Attractions
  • McCord Stewart Museum, near McGill University, focuses on Montreal’s history, with a special emphasis on its Indigenous heritage.
  • Biosphère, a museum devoted to the environment and climate change, is set in a giant Buckminister Fuller-designed dome that was part of the United States pavilion for the 1967 World’s Fair.
Restaurants and bars
  • Aigle Noir is an inclusive and friendly L.G.B.T.Q. bar in the Gay Village neighborhood.
  • Complexe Sky, one of Canada’s largest L.G.B.T.Q. nightclubs, has dancing, drinks and a rooftop with views of the Gay Village.
  • SoLIT Café, a small orange-tree-themed cafe with a garden tucked between two buildings downtown, offers delicious breakfasts and lunches.
  • Snowdon Deli is a local favorite for smoked meat, one of Montreal’s most prized delicacies.
  • Dispatch Coffee serves delicious brews in a spare concrete space with big windows overlooking Boulevard St.-Laurent.
  • Le Butterblume is a cozy Mile End restaurant that focuses on fresh produce and creative approaches.
  • HELM is a microbrewery that pours a variety of excellent beers in a welcoming, slate-and-wood space in Mile End.
  • Ping Pong Club is a comfortable Mile End bar that offers food, music, cocktails and, yes, table tennis.
  • Le Trou is a small cafe in Griffintown that serves Montreal-style bagels fresh out of the oven.
Shopping
  • Eva B. is a vintage store in a rambling old row house packed full of mannequins, furniture, clothing, books and more.
  • Ô Miroir is a home goods store on Boulevard St.-Laurent that sells mirrors of all shapes and sizes.
  • Style Labo Antiquités is a Mile End antique store full of attractive midcentury furniture, lamps, shelves and a few old globes.
  • La Pompadour is a furniture shop, also along the Mile End strip, that focuses on the offbeat and hard to find.
Where to stay
  • Fairmont the Queen Elizabeth is a 950-room downtown stalwart with rooms furnished in a mod-flavored style, including a very pink Barbie Dream Suite (with a disco ball). Visitors taking the restarted Amtrak Adirondack service from New York City may appreciate the hotel’s location next to the train station. Rooms from 420 Canadian dollars, or about $305.
  • Hôtel Le Germain, in a refurbished 1960s office tower, emphasizes that era’s design in large, quiet rooms with bentwood tables, exposed concrete, peekaboo showers and clear acrylic bubble chairs hanging from the ceiling. Rooms from 385 dollars.
  • Le Cartier Bed and Breakfast is a tiny gem with homey rooms and a gorgeous back garden on a quiet side street in the Gay Village. In the shoulder season, rooms from 120 dollars.
  • Short-term rental options are abundant, particularly in the Mile End neighborhood, where hotel options are limited.
Getting around
  • Montreal has an extensive Metro system for a city of its size, and it is quiet, clean and safe. Single rides are 3.75 dollars. (Save money by buying two trips for 7 dollars.) The Bixi bike share system covers much of the central city and beyond, and there are protected bike lanes, often two-way, on many major streets (fees start at 1.75 dollars plus 15 cents per minute). Ride hailing options like Uber (but not Lyft) are also available.

Itinerary

Friday

A close-up of an inviting meal and a glass of wine in a dim, warmly lit restaurant, with geraniums in a vase on a wooden table.
Candide
8 p.m. Dine in a desanctified church
Montreal is teeming with steeples and spires, though Mass attendance in Quebec has dwindled. Many churches have found new life as community spaces and restaurants, including the desanctified St. Joseph’s Church, built in 1861, in the Petite-Bourgogne neighborhood. If the facade impresses you, wait until you walk around to Candide, in the former rectory. Sit at the bar and the industrious, mostly young kitchen staff will happily explain the prix-fixe-only menu, which changes monthly. Fresh, Quebec-produced ingredients shine in dishes like a kohlrabi, bean and yogurt salad, a riot of crisp and creamy textures. The presentation is as fun as it is delicious: For one dessert choice, Le Frère Chasseur cheese, shaved thin on a rotary curler, arrives looking like buttery flower petals (78 Canadian dollars, or about $58, per person).
10 p.m. Feel the love in the Gay Village
The signs along the Rue Ste.-Catherine, the main axis of the Gay Village, declare, “Quartier Inclusif,” a reminder that Montreal takes inclusion seriously. The street, closed to cars through the Village most of the summer and early fall, becomes a runway on Friday and Saturday nights, when all parts — all ages, too — of the L.G.B.T.Q. spectrum gather at bars and clubs to sing karaoke, dance and show off their fiercest looks. Leather is welcome at the cozy Aigle Noir, or Black Eagle, bar, but you won’t need to be wearing any to have a good time. Over a pint of beer (6.75 dollars), you might strike up a conversation with a friendly Montrealer. If the weather is nice, finish your night at the multifloor Complexe Sky nightclub, with a cocktail at the rooftop bar (free entry to the bar, 8 dollars for the club).
In front of a large university building, an expansive hilly lawn with shade trees is occupied by scores of students who sit or lay in the grass.
 
McGill University students relax on the campus lawn. Clara Lacasse for The New York Times

Saturday

A close-up of a bagel with a fried egg, guacamole, feta cheese and parsley on a big platter with striped trim. The platter also holds a bowl of a colorful salad.
 
SoLIT Café
9 a.m. Enjoy a classic Montreal bagel downtown
In an urban zone of glass facades, concrete walls and chain restaurants, SoLIT Café offers an orange-tree-decorated oasis with an outdoor garden. It’s a relaxing hideaway for people-watching while sipping big cups of coffee. Try an everything bagel made by St.-Viateur, a classic purveyor of the big-holed Montreal variety, loaded with guacamole, feta and a sunny-side-up egg (23.75 dollars). After breakfast, check out the Hôtel Le Germain next door — its concrete facade painted since 2021 with a kaleidoscopic mural called “Dazzle My Heart.” The hotel, which emerged from a major renovation in early 2020, occupies the Modernist former headquarters of a professional organization for engineers that was built in 1967, when the World’s Fair, also called Expo 67, transformed much of Montreal’s skyline.
 
A close-up exterior of a museum building focuses on the upper half of the pale stone-brick structure. Golden light bounces off the wall, which has rows of rectangular windows. On the building, is a big framed poster of a fall-themed landscape, and on the poster are the words: Montréal en Devenir.
 
10 a.m. Appreciate Indigenous design and craft
Occupying an Arts and Crafts-inspired former McGill University building just north of downtown, the McCord Stewart Museum (20 dollars) specializes in the history of Montreal. The permanent “Indigenous Voices of Today” exhibition spotlights about 100 objects — including snowshoes, knives, beaded bags and an extraordinary parka made of waterproof, breathable animal intestinal membranes — from 11 nations in Quebec, letting individual members of those nations explain the items’ significance through plaques and videos. One section of the exhibition focuses on the devastating impact that Canada’s residential school system had on Indigenous communities, a dark chapter the country is still wrestling to understand. On the museum’s top floor, see the Canadian artist James Duncan’s panoramic, autumnal watercolors of 19th-century Montreal. Many were painted from the top of Mont-Royal, looking down toward the St. Lawrence River, showing fields and bucolic copper and golden groves where gleaming skyscrapers now stand.
 
In a parklike area, dense with trees, the leaves are just starting to turn bright red. A wooden stairway beside a pathway leads down to another leafy level.
 
11:30 a.m. Head to the top
Now, it’s time to see for yourself how those views from the top of Mont-Royal have changed. Climb the steps at the top of Rue Peel to the summit of what locals call the Mountain, taking in the surroundings of a park designed by Frederick Law Olmsted along a trail named for him. At the Kondiaronk Belvedere, a spacious stone plaza at the top, you’re likely to see a wide variety of activities, possibly even juggling and unicycle riding (remember that Montreal is the headquarters of Cirque du Soleil). Compare the graceful, new cable-stayed Samuel de Champlain Bridge, opened in 2019, with the nearby Victoria Bridge, a former railroad crossing (it now carries cars, too) that was hailed as the “eighth wonder of the world” when its first wrought-iron incarnation officially opened in 1860.
1:30 p.m. Ride to an old-school deli
No visit to Montreal is complete without a pile of smoked meat — a savory, peppery cross between pastrami and corned beef that appears in poutines and on pizzas as well as in overflowing sandwiches that are the trademark of Montreal’s Jewish delis. While many visitors line up at the historic Schwartz’s Deli, one of the oldest in Canada, the 77-year-old Snowdon Deli is a little harder to get to, but worth the effort. Take the Metro to the Snowdon stop, or ride a Bixi bike along a dedicated cycling lane on the Chemin de la Côte-St.-Antoine, which passes through Westmount, one of Canada’s wealthiest enclaves. Grab a spacious booth at the deli and enjoy a smoked-meat sandwich (medium fat) with a smear of yellow mustard on pillowy light rye, a Cott black cherry soda and a plateful of sharp, sour pickles (21 dollars total).
 
A sleek modern cafe has rows of white counters, and blond wood walls. Young people sit at the counters, some with laptops in front of them.
 
Dispatch Coffee
3 p.m. Shop and sip coffee in the heart of the city
Boulevard St.-Laurent, which divides the city into east and west, also has many of its best shops and cafes. In a rambling, mural-covered row house, you’ll find Eva B., a kind of Grey Gardens for the vintage set, with its mannequins, creaky wooden floors and shelves groaning with sometimes creepy dolls and well-worn books. Then grab a pick-me-up at Dispatch Coffee, a stylish, stripped-down space (Americano, 2.83 dollars) and then head farther up the boulevard to admire the wares at Ô Miroir, a shop packed with mirrors of all sizes and shapes, as well as Style Labo Antiquités and La Pompadour, which are bursting with charming midcentury modern pieces, old globes, pendant lamps and almost any other home decoration you can imagine. Looking for a zebra-striped armchair? La Pompadour may have just the piece (975 dollars).
6:30 p.m. Feast on creativity
Boulevard St.-Laurent eventually leads all the way to Mile End, the locus of Montreal’s creative class, northeast of downtown and Parc du Mont-Royal. The neighborhood, which was once a blue-collar hub of Montreal’s Jewish community, now abounds in bars, clubs and restaurants like Le Butterblume, a solid choice for dinner with a menu that includes pork schnitzel with a breading of panko and pumpkin and sunflower seeds with jalapeño mayonnaise, cherry tomatoes, corn and marinated mushrooms (26 dollars). Keep the good times going with a cocktail and a slightly ironic game of table tennis at the Ping Pong Club, a comfy and convivial bar, nearby (free entry).
 
Two young people sit at a bar on red and black stools. Behind the bar are lit-up shelves of bar glasses and bottles of alcohol. The shelves are backed with mirrors that have been sprayed here and there with gold paint. Overhead are three old-fashioned mismatched light fixtures, each with white glass shades.
 
Dieu du Ciel
10 p.m. Raise a glass to the upstarts
The giant Molson brewery once dominated Montreal’s riverfront in the same way that its commercial brews dominated menus around the city. But in the last decade, microbreweries have exploded onto the scene, many now sharing Mile End with the pioneer Dieu du Ciel (which turned 25 in September). HELM, one of these upstarts, has a particularly enticing offering of rotating brews in a welcoming space with slate floors, a U-shaped bar and a ceiling draped in dangling vines. The name HELM stands for houblon, eau, levure and malt (hops, water, yeast and malt), the main ingredients of what you’re about to drink, and they take their craft seriously with house-brewed stouts, bitters and I.P.A.s (draft pints, 7 dollars).
 
The cavernous, ornate interior of a mid-19th-century basilica has towering arches and columns and a shadowy interior illuminated here and there by light seeping through stained-glass windows. Rows of wooden pews fill the room.
 
The mid-19th-century St. Patrick’s Basilica in downtown Montreal was built to serve the city’s growing Irish community.

Sunday

A large geodesic dome, its rounded surface a latticework of steel, rises above a leafy parklike area. The dome appears to be basically transparent. Inside the sphere is an industrial-looking structure, which is actually a museum devoted to the environment.
 
The Biosphère
9 a.m. No place like dome
The lasting impression of Expo 67 is most visible on the islands of Parc Jean-Drapeau, the site of many of the exhibitions. The former United States pavilion, with a huge Buckminster Fuller-designed geodesic dome — it inspired the one at Disney’s Epcot Center — is now the Biosphère, a museum occupying a graceful glassy building perched on tall stilts in the center of the dome. (The acrylic panels of the dome burned in a 1976 fire, leaving just the steel structure.) Besides being breathtakingly beautiful, the museum offers interactive exhibitions, most of them kid-friendly, about environmental issues and climate change (adults, 22.75 dollars; 17 and under, 11.50 dollars). While you’re on the island, be sure to check out “Trois Disques,” a 70-foot-tall stainless steel sculpture that the artist Alexander Calder created in 1967 for the World’s Fair.
10 a.m. Ride along the river
Contrast Modern architecture with the industrial past by riding a Bixi bike from Parc Jean-Drapeau across the Concordia Bridge toward downtown. Watch for the Jenga-like lines of Habitat 67, the Brutalist apartment complex designed by the architect Moshe Safdie. The path leads around the Five Roses flour mill, whose flashing sign is as beloved by Montrealers as the Citgo sign is by Bostonians. Montreal’s location near the eastern end of the Great Lakes helped make it the largest grain port in North America in the 1920s, a legacy you can see in the steamship-like form of Silo No. 5, a hulking grain elevator that has stood empty since the mid-1990s. The path follows the Lachine Canal through Griffintown, a mushrooming cluster of glassy new buildings, where you can stop for a hand-rolled bagel with cream cheese (3.50 dollars) at Le Trou, a tiny cafe with its own oven.
 
At the edge of a parklike promontory covered in fall foliage that juts into an urban canal is a spa housed in what was once a river ferry, now painted black. In the background is a long, industrial-looking building. More buildings rise in the background.
 
11 a.m. Get a massage on the water
Listen for the sound of the water flowing over the canal locks. It will be your soundtrack to relaxation at Bota Bota, a luxurious spa that began aboard an old ferry boat docked near the Old Port and has expanded to include a nearby land-based garden with a complex of pools. The boat offers hot tubs, cold plunges, steam rooms, dry saunas and massages in a silent environment (signs reminding you not to talk are everywhere). Across a footbridge, in the garden (you can talk there), you’ll find pools ranging from hot to cold, one with a waterfall to massage your shoulders (three-hour “water circuit” 60 to 90 dollars, depending on the season and time).

 

Donnerstag, 5. Oktober 2023

Spätsommer im Herbst

Ich glaube wir hatten den besten und trockensten September aller Zeiten. Nicht unbedingt gut für die Landwirtschaft aber halt eine Entschädigung für den ansonsten sehr nassen Sommer. Insofern das überhaupt Einer gewesen ist, ein Sommer meine ich. 

Vor zwei Wochen war ich, bei unglaublichen Wetter, in einer der Top Locations in QC - Le Baluchon. Ein geiler Laden, mit Top Küche und ganz außergewöhnlichen Service Angebot. Wir hatten drei Tage Fortbildung und ich hatte meinem Team einfach mal auch einen richtig guten Laden anbieten wollen. Das darf dann auch mal etwas kosten. Wir arbeiten das ganze Jahr wie die Bekloppten und da sollte man schon mal gelegentlich  was richtig tolles erleben dürfen. Das sollte eine gute Investition gewesen sein - unser Team ist super motiviert und seit Jahren stabil. Da sieht es bei vielen Kollegen der anderen Einrichtungen aber anders aus.

 

Morgens erst mal mit dem Cappu in der Hand vor die Tür gehen und den Fluß bzw. den Wasserfall genießen. Abends hatten wir die Spa für uns - ein Genuss und das ganze noch mit 4 Sterne Küche. Nur Geil und vom Feinsten. Das Team war begeistert und im Februar buche ich das gleich nochmal - als Winterarbeitstreffen allerdings. 30 km gespurte Langlaufpisten, Sauna, Spa. Was will man mehr?

 

 

Ansonsten Wandern am Chalet, Kanu-, Fahrrad- oder Motorradfahren (falls ich nicht im Büro bin). Die Farben kommen langsam raus und ich konnte diese Woche noch einwandfrei baden denn wir hatten und haben im Moment eine spätsommerliche Hitzewelle - so permanent ca. 30 Grad. Im  Moment noch 24 Grad, gegen 21 Uhr Abends. Aber ab Morgen ist dann der Sommer vorbei - endgültig. Meine Holzvorräte am Chalet sind komplett aufgestockt und somit kann der Winter dann kommen. Das bevorstehende lange Wochenende (Thanksgiving - action de grâce) wird wohl ein reines Regenwochenende werden. 


Oder auch mal zur Abwechslung einen Sonnenaufgang vom Berg aus beobachten. Mal was anderes. Meistens "sappe" ich da Abends oder am späten Nachmittag hoch. Ich mache - so oft ich kann - einen Spaziergang über den Berg. So nach der Arbeit - da kommt man runter und ist im Wald. Aber so ein Sonnenaufgang ist auch nicht schlecht. Die Mayas wären begeistert. 

Jetzt hoffe ich, dass es noch einen tollen "Indian Summer" geben wird (darf man das noch sagen????😉) im Oktober und dann passt das. 

Ansonsten sind die Aussichten genial und 2024 könnte das Jahr werden wo ich wohl, sofern alles klappt, nur noch in der Weltgeschichte rumgondeln werde. Nach Weihnachten treffe ich mich mit Micha (Diehl) in Cozumel (Mexico) zum Tauchen, danach käme Sexten, mal schauen ob das klappt - es gibt ja keinen Schnee mehr in den Alpen. Dann kommt die Motorradtour in Marokko, gefolgt von unserem Jungunternehmer Austauschprogramm mit Bayern, Ende Mai. Danach Sommer in QC und Herbst in Griechenland mit Segeltörn und dann, falls alles klappt, würde ich direkt von Europa aus mit dem Büro nach Japan fliegen. Wir machen ein internationales Projekt mit dem Land der aufgehenden Sonne. Boy o boy, ich muss einen Haufen Bäume pflanzen um meine CO2 Bilanz wieder auszugleichen. 

Carpe Diem.

 

 

 



 

 

Dienstag, 26. September 2023

Abendstimmung in Montreal

Selbst die Billig Kayaks, welche ich vor zwei Jahren mal gekauft habe, werden genutzt. Endlich. 


20 Minuten ab Haustür. 




Sonntag, 17. September 2023

Unglaublich wie geil das Leben ist - was für ein Wochenende

Am Freitag war morgens noch online Teammeeting und dann bin ich, bei strahlenden Sonnenschein und blauesten Himmel, hoch an den See gefahren. 

Auf dem Weg habe ich noch ein wenig Material mitgenommen da ich die Überdachung noch verstärken wollte. 



Es war ein wahnsinns Wochenende. Wie gesagt, strahlender Sonnenschein, sommerliche Temperaturen. Ein Traum. Die Hütte im Wald. 


Am Freitag also Sonnenuntergang und danach Sternenhimmel gucken und am Samstag bin ich, mal wieder, zu den sogenannten "Cliffs" gewandert. Das ist ein relativ anspruchsvoller Hike (wie man hier sagt) denn es geht durch einen kleinen Sumpf und dann gibt es mehrere, teilweise sehr steile Anstiege, kleinere Kletterpassagen. Das ist also kein "Kindergeburtstag" und man muss schon ein bißchen aufpassen. Vor allem, weil man da halt komplett alleine unterwegs ist und es größtenteils keinen Handy Empfang gibt. Passieren darf also nichts denn es käme in einem Monat kein anderer Mensch vorbeil. Es ist die relative Wildnis. 

Der Blick oben geht Richtung Westen, d.h. gen Park Papineau-Labelle und das sind ca. 150 km Wildnis, weitestgehend menschenleer. 

Ansonsten ein "bissl" Holzmachen und dazwischen Baden und logischerweise Kanu fahren. 



Wie gesagt, sommerliche Bedingungen. Wassertemperatur immer noch ca. 21 Grad Celsius. Aber die Nächte können schon sehr schnell sehr kalt werden. Insgesamt jedoch nahezu paradiesische Zustände und die absolute Stille. 

Ich bin schon am Samstag Abend zurück in die Stadt gefahren da ich am Sonntag zu einer speziellen Mottorradtour eingeladen war. 

Mein marokkanischer Kumpel Moulay hatte mich zu einem sonntäglichen Ausflug mit einem marokkanischen Motorrad Club eingeladen. Ich als einziger nicht Marokkaner.  Das Ziel war Vermont, also mussten wir logischerweise durch die US Einreisekontrolle und brauchten unsere Pässe. 

Alter, meine GS 1150 war das mit Abstand älteste Fahrzeug. Nur super teure GS 1250 (Triple Black, etc.), Goldwings, Africa Twins, 1200er RT, etc.! Erstaunlich viele BMW Motorräder. Die Marokkaner ziehen sie den Harleys vor. Einige Sportbikes waren dabei, aber mehrheitlich BMWs. 

23 Bikes am Start. 23!!!!! Alter. Die fahren immer in der Gruppe und dann noch dieses komische nordamerikanische Routine, d.h. die sogenannte "staggered formation". Ich hasse das. Man fährt leicht versetzt nebeneinander und total dicht - absoluter Stress.  

Vor dem Start wurde noch ein muslimisches Gebet und Ritual aufgeführt damit auch alle "wieder heil nach Hause kommen"

An dem Grenzübergang hat es ewig gedauert obwohl wir an einem Klitzekleinen waren. 

Nach einer halben Stunde warten war ich dran und der Grenzer meinte: "you are German"? Das steht in meinem kanadischen Pass. Ich sagte "yes, born in Germany but also Canadian Citizen". "What are you doing with this Maroccan Gang"? Warum ich mit Marokkanern Motorrad fahre? Ähh, weil sie mich eingeladen haben?

Ok, keine weiteren Fragen, Deutsche werden meistens durchgewinkt. Dann kam das Problem: zwei der marokkanischen Jungs wurden nicht durchgelassen sondern wurden "verhört". 

Nach geschlagenen zwei Stunden wurde der wartenden restlichen Truppe mitgeteilt, dass die Handys der zwei Kollegen beschlagnahmt wurden und die Daten ausgewertet werden. Dann "könne lange dauern" und wir sollten ohne die Zwei weiterfahren. 

D.h. zwei der Jungs wurden von der US Boarder Patrol "einkassiert" - keine Ahnung ob die jetzt im Knast sitzen oder ob sie irgendwann wieder nach Hause, also nach Kanada fahren durften. Werde ich sicherlich morgen rausfinden. 

Trotz der unglaublich vielen Motorräder war die Gang insgesamt schnell unterwegs und extrem gut organisiert trotz der großen Anzahl an Bikes. Alle konnten wirklich Mopedfahren. Echt  beeindruckend. Coole Sache. Ausserdem sprechen sie so 50% auch französisch oder englisch, somit konnte ich auch kommunizieren obwohl die Mehrheit eher arabisch spricht. Muttersprachlich sind sie eh zweisprachig, d.h. arabisch und französisch.



Und was mich auch noch beeindruckt hat ist die landschaftliche Schönheit Vermonts. Die "grünen Berge". Ich war leider schon lange nicht mehr dort. 

Alles picco bello, blitz blank, nur gute Strassen und insgesamt alles sehr, sehr gepflegt. Eine wunderschöne Landschaft die, in Teilen, an Franken erinnert und in ca. einer Stunde bin ich an der Grenze. Wären nur die Amis, bzw. die Grenzjungs nicht so saublöd. 

Die Rückeinreise nach Quebec hat ca. 30 Sekunden gedauert - welcome home boys. 


p.s. Nachtrag: die zwei Jungs wurden am späten Nachmittag "entlassen" und konnten zurück nach Quebec (nach 5 Stunden Interrogation). 










Dienstag, 5. September 2023

Kai am Canyon

Unser "kölsche Jung" war in Town und ich habe ihn mal mit runter zum Canyon gebracht. Wir hatten ein super geiles langes Wochenende mit hochsommerlichen Temperaturen. Also war Biken, Baden, Feiern und Biertrinken angesagt. Nur cool.  Und ein bissl "Wildnis".




Mittwoch, 23. August 2023

An einem Donnerstag Abend in Montreal

 


Nach langer Zeit war ich mal wieder Abends am 'Vieux Port', d.h. unten am 'Alten Hafen'. Eine sensationelle Atmosphäre, tausende von Menschen (größtenteils Touris) aber in der Tat eine unglaubliche Großstadtstimmung. 

Ein Festival neben dem Anderen, der Cirque du Soleil mit Abendvorstellung, etc. - da geht echt die Post ab. 

 

Donnerstag, 17. August 2023

Eine coole Perspektive

Die sonntägliche Radtour hat mir - in vielerlei Beziehungen - neue Perspektiven aufgezeigt. Klasse Perspektiven wie ich meine!



Übernächste Woche mache ich dann Bastelstunde am Chalet und baue die Überdachung wieder auf. Am langen Wochenende, Ende des Monats kommt die "Business Delegation" aus Köln - Kai (ein Kumpel von Kaddl) und seine kölner Kumpanen kommen nach Montréal und danach werde ich wohl nach BC fliegen und mit dem Motorrad die 5000 km nach Montreal fahren. Über Yellowstone, Montanta, Chicago, die grossen Seen usw. - allerdings muss ich das mit dem Büro abklären da ich relativ viel um die Ohren habe im September. Schaun mer mal - ansonsten nächsten Sommer. Oder Emile macht das.

Donnerstag, 3. August 2023

Welcome to the Club

 

Émile macht gerade seinen 'Schein'. Noch hat er den "Lappen" nicht aber am Chalet kann er trotzdem schon mal üben. Im Herbst können wir dann gemeinsame Touren machen. Coole Sache.