Sonntag, 26. Juni 2022

Po-Ebene im Juli - gefühlt knapp 40 Grad

Genau, so fühlt sich das gerade an. 

Das lange WE mit dem quebecer Nationalfeiertag hat uns das erste richtig heiße, schwüle und lange WE  beschert. 

Nachdem der bisherige Juni Monat - mehr oder minder - gruselig kalt und regnerisch war und teilweise sogar die Sauna aushelfen musste, ist jetzt das typische, nahezu italienische Wetter zurück. 

D.h. bis zu 40 Grad am Tag und Nächte mit 28 Grad Celsius - italienisch halt. 

Bei solchen Bedingungen kann man nur in die Hütte "fliehen" und sich an das kühle Wasser zurückziehen. Was ich auch getan habe, allerdings nur für zwei Tage. Aber ich gedenke im Juli und August mindestens zwei bis drei Wochen oben in der Hütte zu verbringen.

Durch den extrem regnerischen Juni (und aufgrund heftiger Gewitter) ist der Wasserstand im Rouge extrem hoch. Émile gedenkt da oben Rafting zu machen, nächste Woche - aber da wird man wohl hoch zum Canyon gehen müssen weil der untere, der "normale" Wildwasserfluss, deutlich zu gefährlich ist. 

Ich habe, in dieser Zeit des Sommers, noch nie soviel Wasser im Rouge gesehen wie im Moment - das geht ab wie die Sau. 



Keinerlei Sandstrände in Sicht und der Fluss ist echt "Oberkante". Bei hohem Wasserstand wird der untere Teil des Flusses nicht mehr "fahrbar", weil zu gefährlich. Die Rafting Freaks weichen dann in den oberen Teil aus, welcher wiederum bei niedrigen Wasserstand nicht zu machen ist. 

Derweil gibt es in Franken "fesche Buam und Maderln" die Geburtstag feiern.

 

Und dann noch so was: der Christopher aus "Kengst" welcher in "Tennich" mit  Brüderchen ein Bierchen trinkt. Nur für "Insider". 

"Unten bei Uns" wird mittlerweile die komplette Strasse in a) Kneipenmeile und b) in urbanen Garten umgewandelt. Total cool. Es gibt Rickschas - umsonst - und die Strasse wird zum öffentlichen Garten umgewandelt. Sehr cool. +


 

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Kinnersch, genießt das Leben, den Sommer. Whats so funny about peace, love and understanding?

p.s. der bayerische "look" versus dem montrealer - Schulabschluss.



Beides Cool!!!!

Freitag, 17. Juni 2022

Der absolute Wahnsinn - oder wie schnell doch die Zeit vergeht

Es ist der Hammer wie schnell die Zeit vergeht. Reini und Liese hatten Geburtstag und ich war derartig beschäftigt, dass ich noch nicht mal die Zeit hatte anzurufen. 

Gestern war meine Jahreshauptversammlung (Annual general meeting) und die war leider zeitgleich mit einem apokalyptischen Unwetter. 

Ich kann nur eines sagen: wenn wir, d.h. die Menschheit, jetzt nicht schnellstens den Hebel umlegen was den Klimawandel und die Erderwärmung anbelangt, dann Gnade uns Gott. 

Sehenden Auges gehen wir in den Untergang, in die totale Katastrophe. 

Die Urgewalt des gestrigen Unwetters war wie ein Zeichen an der Wand.  Ein Menetekel.

Eine Zeitlang sah es auf dem Radar so aus als gäbe es einen Giga Tornado. So groß wie halb Europa. Ich weiß nicht ob so etwas tatsächlich möglich wäre aber das Radarbild sah apokalyptisch aus. Im Endeffekt ist nur eine gewaltige Gewitterfront durch gerauscht, von West nach Ost. Aber der Blick nach Norden war unheimlich: es gab keine Pausen zwischen dem Donner. Als würden die Russen mit ihrer gesamten Artillerie non stop Dauerbeschuss machen. 

Auch ein Zeichen. Ich dachte, so müssten sich - in etwa - die Ukrainer im Donbas fühlen. Unheimlich. 

Die Meteorologen sagen uns voraus, dass das die neue Norm werden kann. Die Luftmassenunterschiede werden derartig krass, dass die Gewitter und wohl auch die Hurrikans im Süden, unglaublich stark werden - Energie und nichts als pure Energie.

https://www.lapresse.ca/actualites/grand-montreal/2022-06-16/sud-du-quebec/les-orages-frappent-encore.php

Ansonsten ist alles palletti - meine Jahreshauptversammlung ist über die Bühne, der Sommer kann beginnen. 

Es ist Grand Prix in Montreal und das bedeutet: Partytime!!!!! Ökonomisch betrachtet, das wichtigste Ereignis, bzw. der wichtigste Event in Quebec.  Danach kommt Rammstein. 

Die Avenue Mont-Royal ist auf ca. 2km zur Kneipenmeile umgerüstet worden, nächstes WE ist Nationalfeiertag und danach kommt das kanadische lange Wochenende. Danach gehen hier alle in den Sommermodus über, d.h. man geht an die Seen oder Flüsse und es ist erst mal "Schicht im Schacht". 

Ich gedenke einen kurzen Motorradausflug in den "Norden" zu machen, d.h. so 1000 km oder so, grobe Richtung Nord Ontario und danach ziehe ich mich an den See zurück. 

Dann sollte eigentlich der Roadtrip mit Sohnemann stattfinden - d.h. von Kalifornien aus, mit dem Moped, hoch nach Vancouver Island. West Coast!!!

Falls er seinen Pass erneuert bekommt - da gibt es momentan mega Probleme. Ganz Quebec hat scheinbar seit zwei Jahren keinen Pass mehr erneuert. Covid Break. Jetzt gibt es plötzlich hunderttausende von Leuten welche keine gültigen Pässe mehr haben und der Ansturm ist derartig groß, dass die Beamten nicht mehr nachkommen. 

Apropos See:

es sind 4 Hütten zu verkaufen. 

https://www.realtor.ca/real-estate/24542755/52-ch-des-mohawks-harrington

https://www.realtor.ca/real-estate/24523378/32-ch-des-mohawks-harrington 

https://www.realtor.ca/real-estate/24470115/19-ch-des-algonquins-harrington

https://www.realtor.ca/real-estate/24516699/30-ch-des-micmacs-harrington 

Falls jemand noch eine Hütte in Kanada sucht! LOL. 

 

 






 

 

Sonntag, 5. Juni 2022

Stille und Bären Alarm



Die erste Arbeitswoche ist vorbei. Im Büro sind alle "guter Laune". Soweit, so Gut. 

Oben am See, an der Hütte war auch alles okay. Es hat einen Hammer Sturm gegeben letzte Woche und, wie durch ein Wunder, ist bei uns nichts passiert. 

Piece on Earth. 

Allerdings wurde mir gestern berichtet, das drei unterschiedliche "Quellen", d.h. Nachbarn, Bären gesehen haben. Braunbären. Total ängstliche Viecher in der Regel. Nichts desto trotz Bären. Zum ersten mal seit ca. 15 Jahren. 

Das verändert meine "psychologische" Sicht auf meine Wanderungen ab der Hütte. Danach ist Wildnis. Auf Bären habe ich, eigentlich, keinen Bock.