Samstag, 20. Juni 2026

Oberbayern wie es leibt und lebt

 





Unser Austausch- und Besuchsprojekt zwischen Quebec und Bayern ging gestern erfolgreich zu Ende und München war der Abschluss. Ich konnte, unter anderem, Rosenheim und die umliegende Gegend hervorragend erkunden und muss sagen: tolle Landschaft. Schöne Stadt. Viel idyllischer und irgendwie "Bayrischer" geht es gar nicht mehr. Fahrrad- oder Motorradtouren in der Gegend kann ich nur wärmstens empfehlen. Und ich muss sagen: mit dem Deutschlandticket einfach so in der Gegend "herum zu gondeln" ist total genial. Man steigt einfach irgendwo in den Zug, den Bus oder die Strassenbahn und fährt dann von A nach B. Zugausfälle oder Steckensperrungen "umfährt" man halt irgendwie und das Ticket macht das Reisen wirklich sehr entspannt (außer in Minga am Hauptbahnhof oder in Pegnitz in der Sauna). 



Aus der SZ - Chaos am Hauptbahnhof in Minga

 

Erneut massives Gedränge am Hauptbahnhof – Reisende sprechen von gefährlicher Situation


Menschen, die mit Zügen ankommen, treffen auf Reisende, die zu ihrem Zug wollen: Am Freitag drängen sich am Münchner Hauptbahnhof die Menschen.
Menschen, die mit Zügen ankommen, treffen auf Reisende, die zu ihrem Zug wollen: Am Freitag drängen sich am Münchner Hauptbahnhof die Menschen. Menschen kommen nicht zu den Zügen, andere können den Bahnsteig nicht verlassen: Wieder kommt es am Münchner Hauptbahnhof zu einer Situation, die die Bahn eigentlich verhindern wollte.

Soweit die SZ von gestern - ich war da leider mittendrin. Der Wahnsinn. Klaustrophobisch sollte man nicht sein. Kilometerlange Warteschlangen am DB Schalter, gesperrte Bahnsteige, Menschenmassen die sich von der einen auf die andere Seite durchzuschieben versuchen. Totales Chaos. Das Ganze bei ca. 35 Grad Außentemperatur. Zugausfälle ohne Ende. Das ist wirklich ein Erlebnis (welches man nicht unbedingt braucht). Ich dachte irgendwann, dass jetzt vielleicht mal die Bahn Security oder die Bundespolizeit eingreifen sollte denn die Situation war vor allem für kleinere Menschen und Kinder wirklich nicht ganz ungefährlich. Wenn da plötzlich eine Massenpanik entstünde dann ginge die Post ab.

Apropos Außentemperatur: 


53,4 Grad Celsius im Bus in Pegnitz. Das hat man auch nicht alle Tage. Eine fahrende Sauna. Wahnsinn. Wie pflegte meine Mutter zu sagen: "beim Reisen da erlebst du was". 


Dienstag, 9. Juni 2026

Franken ist ein gesegnetes Land (habe ich ja schon öfters gesagt)




Das hat KI über das angebliche Zitat von J.W. v. Goethe gefunden (Tafel am Spitzeichener Turm):

Das Zitat „Franken ist ein gesegnetes Land“ stammt aus Johann Wolfgang von Goethes erstem Drama „Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand“. Der Dichterfürst ließ die Figur Marie diese Worte im ersten Akt ausrufen, um ihre tiefe Zuneigung und Begeisterung für die Region auszudrücken. 
Goethe war bekennender Liebhaber Frankens, bereiste das Gebiet mehrfach und schätzte besonders den regionalen Frankenwein, den er oft direkt von Weingütern bezog.