Kanada brennt. Es gibt im Moment ca. 1000 Feuer, davon viele vollkommen außer Kontrolle. Frankreich und Teile Spaniens stehen in Flammen.
Und dann habe ich mir gestern die "lokale" Apokalypse angesehen:
am Chalet, bzw. unweit davon, ca. 2 km weit weg, gab es einen Tornado. So etwas hat es in Quebec, soweit ich weiß, noch nie gegeben. Am Chalet gab es, vor ein paar Jahren, mal eine Windhose. Aber einen ausgewachsenen Tornado? Einen Wirbelsturm? Wahnsinn.
Die Bilder sind zwar aus "La Presse", aber ich bin vorgestern direkt daneben daran vorbeigefahren. Das Ausmaß der Verwüstung ist schier unglaublich. Telefon und Strommasten wurden umgeknickt wie Streichhölzer. Überall liegen Bäume rum. Da wo der Tornado durchfegte steht überhaupt nichts mehr. Die restlichen Wälder, auf den letzten zwei km bis rauf zum Chalet sehen schlimm aus. Gott sei Dank ist aber am See und direkt an der Hütte alles in Ordnung.
Irgendwie scheint uns die Lage des Bergsees geschützt zu haben. Der Strom war logischerweise zwei Tage komplett weg weil viele Bäume auf die Leitungen gestürzt sind und da wo der Tornado durchging stand eh nichts mehr aber der See ist eingebettet und von Hügeln umgeben.
Die Kraft der Natur ist unerbittlich.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.