Freitag Abend Ankunft in Lima. Mitternacht. Warten auf Micha - hängt am Zoll fest wegen Ritzel (er hat ein paar Ersatzteile mitgebracht). Soles am Geldautomaten ziehen. Klappt.
Taxi, Taxi - gleich quatschen dich wieder jede Menge "Privatleute" an welche dir einen Trip in die Innenstadt aufquatschen wollen. Aber, es gibt auch offizielle Taxis.
Ab die Post. Halbe Stunde und einchecken im Hotel. Klasse Hütte. Kolonialstil. Sehr fein.
Leider konnte ich nur ein paar Stunden schlafen denn um 7 war bereits Frühstück angesagt da wir um 9 theoretisch nach Huanuco hätten fliegen sollen. Alle Mann ab ins Taxi und zum Flughafen. Mit zwei Stunden Verspätung Ankunft in Huanuco. Toby, unser "Führer" war tatsächlich vor Ort und ab ins Grand Hotel. Klasse Nummer, Pool, gutes Essen - gepflegt. Dann ab zu Toby, Bikes auschecken. Toby`s Werkstatt liegt direkt gegenüber der Leichenhalle - beim Anblick des Sarges im Auto davor habe ich mich noch gefragt, ob das nicht ein böses Omen sein könnte. Alter Schwede, das fängt ja vielversprechend an ....
Mal nicht abergläubisch sein, nicht wahr? Es hätt noch immer jutjejange.
Toby hat uns dann am Nachmittag auf eine Testtour geschickt - d.h. er hat uns den Berg zur Hazienda hochgejagt. Eine grottenschlechte Piste, Schlaglöcher, Felsblöcke, Meterbreite Löcher in der Straße, entgegenkommende Laster gesteuert (soweit man diesen Begriff verwenden kann) von wahnsinnigen Fahrern, beißenden Hunde, freilaufenden Kühen, Schafen, Eseln und Pferden (und Schweinen - hätte ich fast vergessen). Und Hühner. Jede Menge Hühner.
Das ist seine "Teststrecke". So kriegt er raus wie das fahrerische Vermögen seiner Gruppe - in Etwa - tatsächlich ist. Wir waren mit 1 1/2 Stunden einfach im okay Bereich, keine Ausfälle. Ein Hundebiß in den linken Schuh. Konnte ich aber abschütteln - die Jungs hatten sich vorsorglich gegen Tollwut und Tetanus impfen lassen. Hab ich gar nicht drüber nachgedacht .... Scheiße.
Sonntag ging die Tour richtig los. Rauf auf 4500 Meter.
Da wird die Luft sprichwörtlich dünn. Mir war ein bißchen "schwummrig" aber die Boys haben sich gut gehalten. Am nächsten Tag hatte ich leichte Kopfschmerzen aber das war schnell wieder vorbei und das wars dann auch an Nebenwirkungen für mich. Aber jede Bewegung strengt an - der Puls steigt. Joggen ist nicht.
Die "Dinger" am Horizont sind 6000er Berge. Nach diesem Pitstop gings ca. 1000 Meter runter - in Serpentinen und ziemlich "straight" - inklusive erster Flußdurchquerung.
Ein "Bächlein" zwar - aber trotzdem. Macht man ja in der Heimat doch nicht so oft ...
4500 und 30 cm! Persönlicher Höhenrekord. Bilder sind alle von Micha (gracias). Am späten Nachmittag einchecken in einem Hotel in einem kleinen Kaff. Der Abend sollte recht peinlich sein für mich ..... erkläre ich morgen .....
Dienstag, 20. September 2016
Lostgringos in Peru
http://www.lostgringos.de/
Jakob haben wir in Pozuzu kennengelernt. Freiwilligenjahr. Mal sehen was er noch so aus der peruanischen 'Pampa' berichtet.
Jakob haben wir in Pozuzu kennengelernt. Freiwilligenjahr. Mal sehen was er noch so aus der peruanischen 'Pampa' berichtet.
Montag, 19. September 2016
Alle sind heil zurück - fangen wir mal an mit dem Versuch eines Berichtes ....
Was für ein Trip.
Ich war zunächst skeptisch und hatte dieses Jahr `eh schon zuviel unternommen - für meine Verhältnisse. Aber wann kriege ich nochmal so eine Gelegenheit? Südamerika. Peru. Micha (Diehl) kennt den "Weg", sozusagen. Eine organisierte Tour mit einem erfahrenen "Leader" und "Organisator". In diesem Fall Toby Shannon. Missionar. Lebt seit 20 Jahren in Peru ist aber eigentlich US Amerikaner. Sehr sympathischer, umgänglicher und vor allem unterhaltsamer Typ.
Klar könnte man einfach mal so auf eigene Faust in den Anden rumdüsen. Dschungel, Regenwald, Andentäler, das ganze Progamm. Aber wenn man dann in der "Pampa", so benennen sich tatsächlich viele Orte in den peruanischen Anden (flaches Land), liegenbleibt, dann gibt es ein Problem. Außerdem braucht man ja auch noch etwas "Geeignetes" zum fahren.
Wenn ich in den Alpen liegen bleibe kommt der ADAC. Wenn ich in Kanada liegen bleibe kommt der CAA (Canadian Automotive Association). Wenn ich in den Anden liegen bleibe kommt kein Schwein.
Micha hat die Sache arrangiert: 6 "Gringos", eine Woche Programm, Samstag bis Samstag, zwei Bikes vor Ort (Suzuki DR 650) und vier dazu gemietet. Tourenplan ausgearbeitet, Bikes vorbereitet, Pickuptruck welcher uns folgt und unser Gepäck mitnimmt, mit Mechaniker und Equipement für alle Fälle. Alle Übernachtungen gebucht und vorgeplant. Und WAS für Locations!!!! Top notch.
Ich sage nur: "Grand Hotel" Huanuco. Ich glaube in Prag war ich mal im Grand Hotel weil mir ein Australier soviel tschechisches Geld in die Hand gedrückt hatte, daß ich nur das teuerste Haus am Platz nehmen konnte um die Kronen "los" zu werden. Als Roadie bin ich auch in diversen Grand Hotels gewesen, z.B. Kurhotel Baden-Baden.
Die Locations die für die Tour gebucht waren, waren ausnahmslos "stilsicher". D.h. "Gringos" mit etwas Geld können sich die Topsachen leisten in Peru. 95 % der Restbevölkerung leben in totaler Armut. Es ist wirklich erschütternd. Absolute Armut.
Ich war zunächst skeptisch und hatte dieses Jahr `eh schon zuviel unternommen - für meine Verhältnisse. Aber wann kriege ich nochmal so eine Gelegenheit? Südamerika. Peru. Micha (Diehl) kennt den "Weg", sozusagen. Eine organisierte Tour mit einem erfahrenen "Leader" und "Organisator". In diesem Fall Toby Shannon. Missionar. Lebt seit 20 Jahren in Peru ist aber eigentlich US Amerikaner. Sehr sympathischer, umgänglicher und vor allem unterhaltsamer Typ.
Klar könnte man einfach mal so auf eigene Faust in den Anden rumdüsen. Dschungel, Regenwald, Andentäler, das ganze Progamm. Aber wenn man dann in der "Pampa", so benennen sich tatsächlich viele Orte in den peruanischen Anden (flaches Land), liegenbleibt, dann gibt es ein Problem. Außerdem braucht man ja auch noch etwas "Geeignetes" zum fahren.
Wenn ich in den Alpen liegen bleibe kommt der ADAC. Wenn ich in Kanada liegen bleibe kommt der CAA (Canadian Automotive Association). Wenn ich in den Anden liegen bleibe kommt kein Schwein.
Micha hat die Sache arrangiert: 6 "Gringos", eine Woche Programm, Samstag bis Samstag, zwei Bikes vor Ort (Suzuki DR 650) und vier dazu gemietet. Tourenplan ausgearbeitet, Bikes vorbereitet, Pickuptruck welcher uns folgt und unser Gepäck mitnimmt, mit Mechaniker und Equipement für alle Fälle. Alle Übernachtungen gebucht und vorgeplant. Und WAS für Locations!!!! Top notch.
Ich sage nur: "Grand Hotel" Huanuco. Ich glaube in Prag war ich mal im Grand Hotel weil mir ein Australier soviel tschechisches Geld in die Hand gedrückt hatte, daß ich nur das teuerste Haus am Platz nehmen konnte um die Kronen "los" zu werden. Als Roadie bin ich auch in diversen Grand Hotels gewesen, z.B. Kurhotel Baden-Baden.
Die Locations die für die Tour gebucht waren, waren ausnahmslos "stilsicher". D.h. "Gringos" mit etwas Geld können sich die Topsachen leisten in Peru. 95 % der Restbevölkerung leben in totaler Armut. Es ist wirklich erschütternd. Absolute Armut.
Samstag, 17. September 2016
Lima
Alle Beteiligten sind gesund und munter und zurück in Lima. Vorhin war ich mal kurz "vorne" am Pazifik. Morgen um 5 gehts ab zum Flughafen und, mit Zwischenstop Mexico City, zurück nach Montreal.
Ein Hammertrip. Saugeil. Was für ein Erlebnis.
Ein Hammertrip. Saugeil. Was für ein Erlebnis.
Mittwoch, 14. September 2016
Pozuzo
Hammerfahrt. Staub und Dreck ohne Ende. 80 km in einem Andenseitental Richtung Pozuzo.
Dreck und Schotter, Erdrutsch, kleine Bachdurchfahrten, teilweise weggebrochene Straße. Einzelne Trucks welche dir entgegenkommen und genau so breit sind wie die gesamte Straße. Rechts gehts 1000 Meter hoch, links gehts zwischen 50 und 500 Meter runter. Keinerlei Leitplanke oder sonstige Absicherung. "Obacht gehm" ist angesagt. Im Tal der reißende Wildwasserfluß und um dich rum die gewaltigen Andenberge. Überall tiefeingeschlossene Täler.
Pozuno. Bei der Einfahrt ins Dorf habe ich als allererstes einen kleinen Jungen in bayrischen Lederhosen und ein kleines Mädchen im Dirndl gesehen. Das erste Kinnd welches mir über den Weg lief fragte auf deutsch: hallo, mein Name ist .... (habe ich vergessen), wie heißt du? Kaum zu glauben, danach gabs Dorfbesichtigung und dann Schnitzel mit Kartoffelsalat, Bier und Erzählungen von Andrés zur Geschichte der Auswanderer. Mit perfekten Tiroler Akzent. 1859 sind die da angekommen - zu Fuß. Das Dorf wurde 1975 an das Wegenetz angeschlossen - vorher gabs nur Eselspfade.
So sehen "Kämpfer" aus - am Abend. Ich verstehe mittlerweile auch warum die Motocrosser die geschlossenen Brillen haben.
Frühstück, dann gehts weiter durch die nächste Dschungeletappe.
Dreck und Schotter, Erdrutsch, kleine Bachdurchfahrten, teilweise weggebrochene Straße. Einzelne Trucks welche dir entgegenkommen und genau so breit sind wie die gesamte Straße. Rechts gehts 1000 Meter hoch, links gehts zwischen 50 und 500 Meter runter. Keinerlei Leitplanke oder sonstige Absicherung. "Obacht gehm" ist angesagt. Im Tal der reißende Wildwasserfluß und um dich rum die gewaltigen Andenberge. Überall tiefeingeschlossene Täler.
Pozuno. Bei der Einfahrt ins Dorf habe ich als allererstes einen kleinen Jungen in bayrischen Lederhosen und ein kleines Mädchen im Dirndl gesehen. Das erste Kinnd welches mir über den Weg lief fragte auf deutsch: hallo, mein Name ist .... (habe ich vergessen), wie heißt du? Kaum zu glauben, danach gabs Dorfbesichtigung und dann Schnitzel mit Kartoffelsalat, Bier und Erzählungen von Andrés zur Geschichte der Auswanderer. Mit perfekten Tiroler Akzent. 1859 sind die da angekommen - zu Fuß. Das Dorf wurde 1975 an das Wegenetz angeschlossen - vorher gabs nur Eselspfade.
So sehen "Kämpfer" aus - am Abend. Ich verstehe mittlerweile auch warum die Motocrosser die geschlossenen Brillen haben.
Frühstück, dann gehts weiter durch die nächste Dschungeletappe.
Dienstag, 13. September 2016
Aktueller Standort: Oxapampa
Gestern gab es eine abenteurliche Tour Richtung Oxapampa. Immer am Abgrund entlang. Links oder rechts gehts meistens so ca. 500 bis 800 Meter runter - mehr oder minder senkrecht. Verbremsen, mal nicht aufpassen, kleiner Rutscher auf dem Schotter, etc. ist nicht erlaubt.
Alles Schotter mit Steinen, Sand und allem Möglichen. Die Streckenführung auf dem Bild ist total entspannt im Vergleich zu den Hochstrecken. Wir sind mittlerweile wieder auf 1800 Meter runter, klettern heute wieder auf 3000 und kommen am Nachmittag wieder nach Oxapampa zurück. Das liegt auf einem schönen Hochplateau und von oben, als wir ankamen, sah es aus wie wenn man vom Brenner aus auf Innsbruck blicken würde.
Heute gibts ne Tour in die bayrisch/österreichische Siedlung oben im peruanischen Dschungel.
Wir sind in Gästezimmern eines Restaurants ehemaliger Südtiroler Auswanderer untergebracht und alles ist piccobello. Über die peruanische Küchen werde ich mal einen gesonderten Beitrag schreiben. Ich sage nur: Meerschweinchen.
Alles Schotter mit Steinen, Sand und allem Möglichen. Die Streckenführung auf dem Bild ist total entspannt im Vergleich zu den Hochstrecken. Wir sind mittlerweile wieder auf 1800 Meter runter, klettern heute wieder auf 3000 und kommen am Nachmittag wieder nach Oxapampa zurück. Das liegt auf einem schönen Hochplateau und von oben, als wir ankamen, sah es aus wie wenn man vom Brenner aus auf Innsbruck blicken würde.
Heute gibts ne Tour in die bayrisch/österreichische Siedlung oben im peruanischen Dschungel.
Wir sind in Gästezimmern eines Restaurants ehemaliger Südtiroler Auswanderer untergebracht und alles ist piccobello. Über die peruanische Küchen werde ich mal einen gesonderten Beitrag schreiben. Ich sage nur: Meerschweinchen.
Samstag, 10. September 2016
Huanuco
https://de.wikipedia.org/wiki/Hu%C3%A1nuco
Die Turboprop. Ankunft in Huanuco.
Die Abfertigungshalle. Gepäckausgabe ist rechts
Die sanitären Anlagen am Flughafengelände.
Das Bike (Suzuki DR 650 - danke Nath und Micha)
Die Truppe (ein Teil davon) bei der "Erstinspektion" der Bikes. Mehr oder minder untermotorisierte 250er Hondas und irgendwelche chinesischen Fabrikate. Jetzt eine Husquarna, KTM oder wenigstens eine 600er Honda XR, dann wäre ich im Paradies.
Das Grand Hotel
Die Testfahrt ging hoch zur Casa Haziendo Shismay. Von Tiroler und Bayrischen Auswanderern um 1850 gegründet und in einem Andental gebaut. Der Großteil dieser Menschen ist weiter gezogen und es wurde dann ein Dorf gegründet. Einige von ihnen sind auf ihrer endlosen Wanderung dahin auf "halber Strecke" liegengeblieben und haben diese Hazienda in den Bergen gebaut. Das Ding ist heute ein Museum und nicht mehr bewohnt.
Ich kann jetzt schon sagen, daß es sich (für mich) um eine totale "Horizonterweiterung" handelt. Mei sind die Berge hoch. Die Bikes auf dem Bild standen bereits auf 3000 Metern. Morgen gehts hoch auf 4500!
Die Menschen sind bettelarm - die Meisten jedenfalls, der Verkehr ist unglaublich chaotisch, totale Anarchie, die Landschaft ist der Hammer. Auf der kurzen Strecke gab es ein paar Ziegen, Kühe, Schweine, Schafe, freilaufende Hunde, Esel, usw.. ein Hund hat mich kurz in den linken Motorradstiefel gebissen bevor ich ihn abschütteln konnte.
Die heutige "warm-up" Strecke war eine grottenschlechte Piste, von Steinen übersäht, mit teilweise gigantischen Löchern. Dann fahren da noch Lastwagen und ein paar wahnsinnige in Autos rum, und zwar ohne Rücksicht auf "jegliche" Verluste. Hammermäßig.
Die Turboprop. Ankunft in Huanuco.
Die Abfertigungshalle. Gepäckausgabe ist rechts
Die sanitären Anlagen am Flughafengelände.
Das Bike (Suzuki DR 650 - danke Nath und Micha)
Die Truppe (ein Teil davon) bei der "Erstinspektion" der Bikes. Mehr oder minder untermotorisierte 250er Hondas und irgendwelche chinesischen Fabrikate. Jetzt eine Husquarna, KTM oder wenigstens eine 600er Honda XR, dann wäre ich im Paradies.
Das Grand Hotel
Die Testfahrt ging hoch zur Casa Haziendo Shismay. Von Tiroler und Bayrischen Auswanderern um 1850 gegründet und in einem Andental gebaut. Der Großteil dieser Menschen ist weiter gezogen und es wurde dann ein Dorf gegründet. Einige von ihnen sind auf ihrer endlosen Wanderung dahin auf "halber Strecke" liegengeblieben und haben diese Hazienda in den Bergen gebaut. Das Ding ist heute ein Museum und nicht mehr bewohnt.
Ich kann jetzt schon sagen, daß es sich (für mich) um eine totale "Horizonterweiterung" handelt. Mei sind die Berge hoch. Die Bikes auf dem Bild standen bereits auf 3000 Metern. Morgen gehts hoch auf 4500!
Die Menschen sind bettelarm - die Meisten jedenfalls, der Verkehr ist unglaublich chaotisch, totale Anarchie, die Landschaft ist der Hammer. Auf der kurzen Strecke gab es ein paar Ziegen, Kühe, Schweine, Schafe, freilaufende Hunde, Esel, usw.. ein Hund hat mich kurz in den linken Motorradstiefel gebissen bevor ich ihn abschütteln konnte.
Die heutige "warm-up" Strecke war eine grottenschlechte Piste, von Steinen übersäht, mit teilweise gigantischen Löchern. Dann fahren da noch Lastwagen und ein paar wahnsinnige in Autos rum, und zwar ohne Rücksicht auf "jegliche" Verluste. Hammermäßig.
Donnerstag, 8. September 2016
Peru
Es ist 22:47 und ich sitze draußen bei 35 Grad. Ich wiederhole nochmal was ich schon oft auf diesem Blog erwähnt habe: das Klima hier ist pervers, unberechenbar, in jeder Weise extrem und man muß es mögen. Man könnte genau in diesem Moment, oben am See, in 26 Grad warmen Wasser schwimmen, abends um 23 Uhr, bei 35 Grad. Oder den ersten Nachtfrost haben.
Liese hat mir, freundlicherweise, einen Erlebnisbericht des Reisighofer "Familienevents" gegeben. Klasse, daß wir als Familie in der Lage sind sowas oder gar Sexten, zu organisieren. Mal sehen ob wir was für nächsten Sommer, inklusive Hochzeit, etwas ähnliches hinbekommen.
Für mich kommt jetzt erstmal Südamerika. Eine Woche. Ziemlich durchgetaktet - so ähnlich wie der Trip nach Vancouver Island. Morgen früh um 5 gehts los .... schon wieder.
Andererseits sind die Tagestouren ab Sonntag so gestaltet, daß noch jede Menge Freiraum bleibt. Ich habe noch einen Tag Lima drangehängt und dann habe ich noch fast einen Tag Mexiko City wegen Layover. Schade, daß mein Spanisch so jämmerlich ist.
Aber wer weiß, wann ich da jemals wieder hinkomme?
Danach reicht es mir aber erstmal mit dem Reisen für dieses Jahr. Es gilt zwei Wohnungen zu sanieren ohne sich zu ruinieren, die Kontrolle am Arbeitsplatz nicht gänzlich zu verlieren und auch das eigene Leben gewissermaßen neu zu strukturieren.
So far, so good.
Auf nach Lima.
FriSep 9
Mainly sunny
26°C
feels like 32
16°
10%
-
20 km/h W
10
SatSep 10
Chance of a shower
26°C
feels like 32
13°
40%
5-10 mm
20 km/h E
6
Liese hat mir, freundlicherweise, einen Erlebnisbericht des Reisighofer "Familienevents" gegeben. Klasse, daß wir als Familie in der Lage sind sowas oder gar Sexten, zu organisieren. Mal sehen ob wir was für nächsten Sommer, inklusive Hochzeit, etwas ähnliches hinbekommen.
Für mich kommt jetzt erstmal Südamerika. Eine Woche. Ziemlich durchgetaktet - so ähnlich wie der Trip nach Vancouver Island. Morgen früh um 5 gehts los .... schon wieder.
Andererseits sind die Tagestouren ab Sonntag so gestaltet, daß noch jede Menge Freiraum bleibt. Ich habe noch einen Tag Lima drangehängt und dann habe ich noch fast einen Tag Mexiko City wegen Layover. Schade, daß mein Spanisch so jämmerlich ist.
Aber wer weiß, wann ich da jemals wieder hinkomme?
Danach reicht es mir aber erstmal mit dem Reisen für dieses Jahr. Es gilt zwei Wohnungen zu sanieren ohne sich zu ruinieren, die Kontrolle am Arbeitsplatz nicht gänzlich zu verlieren und auch das eigene Leben gewissermaßen neu zu strukturieren.
So far, so good.
Auf nach Lima.
Montag, 5. September 2016
September
Nicht um euch neidisch zu machen, aber hier herrscht seit ca. zwei Wochen ein unglaubliches Sommerwetter. Ich kann noch nicht mal von Spätsommer reden - sondern immer nur so zwischen 25 und 30 Grad. Sonne pur.
Der Familientreff am Reisighof scheint, der Ambiance zufolge, extrem extrem gelungen gewesen zu sein. Viel Bier und Schnaps schätze ich mal .... Facetime war cool obwohl ich absolut keinen Ton von euch hatte.
Wir hatten ein "langes Wochenende", Labour Day. Bisschen renovieren, Küche und Bad rausreißen. Normalerweise wäre ich am See gewesen - bei 35 Grad - aber "wat mut, dat mut". Ist halt so.
Oder wie Vater immer sagte: "von nix kommt nix".
Aber Zeit für eine Radtour bleibt immer.
Im alten Hafen gibt es so eine Art "urbanen Klettersteig". D.h. man seilt sich an und klettert dann in so Hindernissen rum. Lili muß natürlich auch noch zu "Ihren" Pferden.
Und die gute Nachricht (was mich anbelangt), ist ja, daß nach dem Trip vor dem Trip ist.
Am Freitag breche ich auf nach Lima. Samstag morgen dann, in aller Frühe, ein Flug in die Anden. Dann eine Woche Motorradfahren in Südamerika. Mein Kumpel Micha hat mich da "reingequatscht" und da ich, freundlicherweise, das Motorrad seiner Frau benutzen kann, kostet mich der Trip nicht zuviel. Alles organisiert, mit Begleitfahrzeug (traue ich mich ja fast kaum zu sagen - sonst bin ich immer vollkommen unkoordiniert und spontan unterwegs gewesen).
Oisi, vamonos. Der dritte Kontinent dieses Jahr.
Der Familientreff am Reisighof scheint, der Ambiance zufolge, extrem extrem gelungen gewesen zu sein. Viel Bier und Schnaps schätze ich mal .... Facetime war cool obwohl ich absolut keinen Ton von euch hatte.
Wir hatten ein "langes Wochenende", Labour Day. Bisschen renovieren, Küche und Bad rausreißen. Normalerweise wäre ich am See gewesen - bei 35 Grad - aber "wat mut, dat mut". Ist halt so.
Oder wie Vater immer sagte: "von nix kommt nix".
Aber Zeit für eine Radtour bleibt immer.
Im alten Hafen gibt es so eine Art "urbanen Klettersteig". D.h. man seilt sich an und klettert dann in so Hindernissen rum. Lili muß natürlich auch noch zu "Ihren" Pferden.
Und die gute Nachricht (was mich anbelangt), ist ja, daß nach dem Trip vor dem Trip ist.
Am Freitag breche ich auf nach Lima. Samstag morgen dann, in aller Frühe, ein Flug in die Anden. Dann eine Woche Motorradfahren in Südamerika. Mein Kumpel Micha hat mich da "reingequatscht" und da ich, freundlicherweise, das Motorrad seiner Frau benutzen kann, kostet mich der Trip nicht zuviel. Alles organisiert, mit Begleitfahrzeug (traue ich mich ja fast kaum zu sagen - sonst bin ich immer vollkommen unkoordiniert und spontan unterwegs gewesen).
Oisi, vamonos. Der dritte Kontinent dieses Jahr.
Samstag, 27. August 2016
Montag, 22. August 2016
Der Reisighof - Agrotourismus - oder einfach: Urlaub in Franken
http://br.de/s/2ReImzw
Ich zitiere mal Kaddl:
Wobei ich nicht wußte, daß wir im Frankenwald leben. Aber knapp. Marlies und Reini ganz souverän.
Klasse, Franken rules! Reisighof sowieso.
Ich zitiere mal Kaddl:
"Hallo liebe Reisighoffans,
am Montag mittag zwischen 12 und 13 Uhr (wahrscheinlich
gegen 12:20 und 12:40 Uhr) kommt ein kurzer Beitrag am Radio auf Bayern 1
über Urlaub auf dem Bauernhof am Reisighof ;-) heute war der Bayerische
Rundfunk da und hat interviewt.
Wers net hören kann: im internet kann mans auch noch auf deren Seite anhören und wir stellen im Nachgang den Beitrag auf unsre Homepage bzw können ihn vielleicht auch verschicken."
Wers net hören kann: im internet kann mans auch noch auf deren Seite anhören und wir stellen im Nachgang den Beitrag auf unsre Homepage bzw können ihn vielleicht auch verschicken."
LG Kaddl
.............................................................................................................Wobei ich nicht wußte, daß wir im Frankenwald leben. Aber knapp. Marlies und Reini ganz souverän.
Klasse, Franken rules! Reisighof sowieso.
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