Unglaubliche Temperaturen. 30 Grad. Sommer, Sonne pur. Indian Summer ist es noch nicht da die Frostperioden fehlen.
Baden am 28. September - die Wassertemperatur war so um die 20 Grad.
Eine Farm, bißchen weiter oben am Rouge.
Zwei geile Schotterpistenmonster. Kai hat mit übernachtet und wir haben - mal wieder - die Pistentauglichkeit der GS überprüft. Taucht! Wenn das so weiter geht, dann kauft sich Kai noch `ne Motocross.
Die Farben kommen raus.
Die Strände unten am Fluß.
30 Grad, wie gesagt.
Beim Spaziergang im Wald, oben am Chalet, fanden Kai und ich dann eine Feuerstelle mit Equipement. Mitten im Wald und unweit von unserer Hütte. Seltsam.
Ein Überlebenskünstler??? Keine Ahnung. Brennholz, eine Pfanne, zwei Kochtöpfe und Streichhölzer.
Sonntag, 28. September 2014
Dienstag, 23. September 2014
Herbst
Am Samstag war Fußballturnier in Dorval, direkt am Lac St. Louis, welcher kein See ist wie der Name suggeriert sondern der St. Lorenz Fluß, welcher aber aufgrund der riesigen Wassermassen doch eher an einen See erinnnert.
Nette Gegend, jede Menge Wasser.
Thats the End - im regionalen Endspiel nach Verlängerung verloren - durch "Golden Goal" welches von der FIFA seit 1996 offiziell abgeschafft ist. Irgendwie schaffen es die Freaks hier mich immer wieder zu überraschen - "Golden Goal" - gibts nur noch in Québec. Für das Oranje kann ich nix - sind halt die Clubfarben.
Ansonsten war ich auch noch noch ein bißchen Wandern aufm "Berch". Ich freu mich schon auf die Spaziergänge mit Cora in drei Wochen.
Was mich irritiert ist die Tatsache, daß bereits seit letzter Woche Schwärme von Wildgänsen gen Süden fliegen. Das könnte auf einen frühen Wintereinbruch hindeuten - Gnade!!!! Am Samstag gibts dafür - angeblich - noch mal 32 Grad - entweder als vorweggenommene Entschädigung oder um uns so richtig zu verarschen. Vielleicht täuschen sich die Viecher und haben den Klimawandel noch nicht so richtig mitbekommen .....
Freitag, 19. September 2014
AVAAZ.ORG - Klimawandel, now or never
To national, local, and international leaders:
Scientists warn us that climate change could accelerate beyond our control, threatening our survival and everything we love. We call on you to keep global temperature rise under the unacceptably dangerous level of 2 degrees C, by phasing out carbon pollution to zero. To achieve this, you must urgently forge realistic global, national and local agreements, to rapidly shift our societies and economies to 100% clean energy by 2050. Do this fairly, with support to the most vulnerable among us. Our world is worth saving and now is our moment to act. But to change everything, we need everyone. Join us.
https://secure.avaaz.org/en/100_clean_final/?cFUIrab
https://secure.avaaz.org/de/
Donnerstag, 18. September 2014
Emile "Manuel" Heisinger
Enspiel des hiesigen lokalen Ligaverbandes (da wir die lokale Gruppenmeisterschaft gewonnen hatten, haben wir uns qualifiziert).
Gegen den Erzfeind. 1 : 0 für uns, Ausgleich, Elfmetergegentor, 1:2 (Mist), noch 5 Minuten zu spielen: Ausgleich. Die Erde bebt, die Eltern flippen aus. Elfmeterschießen. Mein alter Kumpel Emile stand die zweite Halbzeit im Tor da wir keinen nominellen Keeper haben, deshalb ist er auch beim Penalty schießen drin.
Bevor das Drama losgeht sagt er zu mir "zwei halte ich und dann hau ich den entscheidenden Elfer rein", geht auf den Platz, kriegt den Ersten rein, macht dann zwei Riesenparaden (hätte ich ihm, ehrlich gesagt, echt nicht zugetraut als Keep) und haut den entscheidenden vierten Elfer rein. Hipp hipp hurra! Ich taufe ihn jetzt um in Manuel.
Sollten die Jungs jetzt Samstag nochmal die zwei Ausscheidungsspiele gewinnen dann gehts Provinzweit. Das ganze mit einer Truppe welche letztes Jahr relatives Mittelmaß war. Aber unser erstklassiger Coach (Seb) hat die Truppe so hingetrimmt das jeder läuft und kämpft und es wird auch sehr gutes Kurzpaßspiel gespielt. Wenn ich mit 11 Jahren so einen Coach gehabt hätte, mein Gott, ..............
Gegen den Erzfeind. 1 : 0 für uns, Ausgleich, Elfmetergegentor, 1:2 (Mist), noch 5 Minuten zu spielen: Ausgleich. Die Erde bebt, die Eltern flippen aus. Elfmeterschießen. Mein alter Kumpel Emile stand die zweite Halbzeit im Tor da wir keinen nominellen Keeper haben, deshalb ist er auch beim Penalty schießen drin.
Bevor das Drama losgeht sagt er zu mir "zwei halte ich und dann hau ich den entscheidenden Elfer rein", geht auf den Platz, kriegt den Ersten rein, macht dann zwei Riesenparaden (hätte ich ihm, ehrlich gesagt, echt nicht zugetraut als Keep) und haut den entscheidenden vierten Elfer rein. Hipp hipp hurra! Ich taufe ihn jetzt um in Manuel.
Sollten die Jungs jetzt Samstag nochmal die zwei Ausscheidungsspiele gewinnen dann gehts Provinzweit. Das ganze mit einer Truppe welche letztes Jahr relatives Mittelmaß war. Aber unser erstklassiger Coach (Seb) hat die Truppe so hingetrimmt das jeder läuft und kämpft und es wird auch sehr gutes Kurzpaßspiel gespielt. Wenn ich mit 11 Jahren so einen Coach gehabt hätte, mein Gott, ..............
Montag, 15. September 2014
nur ein paar Impressionen - so komplett "nebenher"
Rouge Valley, oben am Chalet , vor ein paar Tagen
Das Kontrastprogramm in Montreal. Überall Kräne und es wird gebaut was das Zeug hält.
Da ist mir so ne Farm am Rouge aber schon sympathischer ...
und entspannter als Downtown allemal.
Der Sommer ist kaum vorbei und das hier geht schon wieder los - wenn Emile so weitermacht wie bisher wird er mindestens zweite Lige in Deutschland spielen können. Die kennen keine Gnade .... soviel habe ich in der Landesliga nicht trainiert.
p.s. Alex, Michi, Sven: ich kann (könnte) hier JEDES Wochenende 5 Bundesligaspiele LIVE sehen - soviel Zeit habe ich aber leider nicht. Die bringen das Freitagsspiel, zwei Spiele am Samstag und ein Sonntagsspiel - oder umgekehrt. Ein Wahnsinn.
Das Kontrastprogramm in Montreal. Überall Kräne und es wird gebaut was das Zeug hält.
Da ist mir so ne Farm am Rouge aber schon sympathischer ...
und entspannter als Downtown allemal.
Der Sommer ist kaum vorbei und das hier geht schon wieder los - wenn Emile so weitermacht wie bisher wird er mindestens zweite Lige in Deutschland spielen können. Die kennen keine Gnade .... soviel habe ich in der Landesliga nicht trainiert.
p.s. Alex, Michi, Sven: ich kann (könnte) hier JEDES Wochenende 5 Bundesligaspiele LIVE sehen - soviel Zeit habe ich aber leider nicht. Die bringen das Freitagsspiel, zwei Spiele am Samstag und ein Sonntagsspiel - oder umgekehrt. Ein Wahnsinn.
Dienstag, 9. September 2014
Und wieder voll im Business - kurzer update aus Montreal
Langweilig wird es mir (uns) definitiv nicht.
Sonntag gab es unseren - mittlerweile - traditionellen Straßenflohmarkt, gefolgt von "gemütlichen Beisammensein" mit gemeinsamen Abendessen.
Echt klasse - es haben nicht alle Nachbarn mitgemacht oder waren anwesend aber es war eine ausreichende Masse präsent. Vielleicht 20 der Anwohner auf der Straßenlänge???
Es wurde halt jeder Menge Krims Krams verkauft und es dient ja eher dazu a) mal den Schuppen zu durchforsten und b) mit den Nachbarn ein Glas Wein zu trinken.
Diesbezüglich habe wir schon eine geile Ecke erwischt - nahezu alle Nachbarn sind super gut drauf, haben einen ähnlichen Lifestyle, Kinder usw. - und bilden somit eine gute Truppe. Die Kids haben am Nachmittag bei uns die Küche ins Chaos gestürzt und Kuchen gebacken und dann verkauft. Eine gute Geschäftsidee.
Wettermäßig übrigens kein Vergleich mit Deutschland momentan - sorry Leute. Hier ist super Spätsommerwetter. Auf der Dachterrasse hält man es definitiv erst ab 16 Uhr aus.
Letztes WE war es nochmal knüppelheiß mit bis zu 35 Grad. Aber morgen ist leider der definitiv letzte Sommertag, dann kommt der Herbst. Die Temperaturen sollen um ca. 10 Grad fallen und das wars dann. Aber irgendwann kommt er halt, der Herbst. Noch haben wir aber ca. zwei Monate der besten Zeit vor uns.
Ansonsten muß ich leider arbeiten (nicht zu knapp), Fußball coachen und was sonst noch so alles anfällt. Morgen abend sehe ich mir mit Peter (aus Bayreuth) ein MLS Spiel an - Impact gegen LA Galaxy. Donnerstag muß ich leider abends arbeiten und Freitag die Kids mit ins Büro nehmen da sie Schulfrei haben, ich aber mittlerweile jede Menge Meetings reingedrückt bekommen habe.
Im Oktober mache ich dann mal einen kurzen Abstecher nach "Old Germany" um am Reisighof die "Villa Heisinger" zu inspizieren aber vorbereitend kommen noch diverse Oktoberfeste dazu, u.s.:
http://www.beausoktoberfest.ca/
Darauf trinke ich eins. Ciao!
Sonntag gab es unseren - mittlerweile - traditionellen Straßenflohmarkt, gefolgt von "gemütlichen Beisammensein" mit gemeinsamen Abendessen.
Echt klasse - es haben nicht alle Nachbarn mitgemacht oder waren anwesend aber es war eine ausreichende Masse präsent. Vielleicht 20 der Anwohner auf der Straßenlänge???
Es wurde halt jeder Menge Krims Krams verkauft und es dient ja eher dazu a) mal den Schuppen zu durchforsten und b) mit den Nachbarn ein Glas Wein zu trinken.
Diesbezüglich habe wir schon eine geile Ecke erwischt - nahezu alle Nachbarn sind super gut drauf, haben einen ähnlichen Lifestyle, Kinder usw. - und bilden somit eine gute Truppe. Die Kids haben am Nachmittag bei uns die Küche ins Chaos gestürzt und Kuchen gebacken und dann verkauft. Eine gute Geschäftsidee.
Wettermäßig übrigens kein Vergleich mit Deutschland momentan - sorry Leute. Hier ist super Spätsommerwetter. Auf der Dachterrasse hält man es definitiv erst ab 16 Uhr aus.
Letztes WE war es nochmal knüppelheiß mit bis zu 35 Grad. Aber morgen ist leider der definitiv letzte Sommertag, dann kommt der Herbst. Die Temperaturen sollen um ca. 10 Grad fallen und das wars dann. Aber irgendwann kommt er halt, der Herbst. Noch haben wir aber ca. zwei Monate der besten Zeit vor uns.
Ansonsten muß ich leider arbeiten (nicht zu knapp), Fußball coachen und was sonst noch so alles anfällt. Morgen abend sehe ich mir mit Peter (aus Bayreuth) ein MLS Spiel an - Impact gegen LA Galaxy. Donnerstag muß ich leider abends arbeiten und Freitag die Kids mit ins Büro nehmen da sie Schulfrei haben, ich aber mittlerweile jede Menge Meetings reingedrückt bekommen habe.
Im Oktober mache ich dann mal einen kurzen Abstecher nach "Old Germany" um am Reisighof die "Villa Heisinger" zu inspizieren aber vorbereitend kommen noch diverse Oktoberfeste dazu, u.s.:
http://www.beausoktoberfest.ca/
Darauf trinke ich eins. Ciao!
Freitag, 5. September 2014
Nochmal zu nem Blog bezüglich Montreal
http://canada365.wordpress.com/
hat immer gute Stories und so wie die blogberichte sind, so isses,
siehe Habitat 67, immer wenn ich da vorbeikomme denke ich mir, wenn das jetzt alles grün überwuchert wäre, wäre es ja vielleicht ok aber so ist es halt nur häßlicher Beton, aber der Blick auf Downtown scheint ganz ok zu sein
hat immer gute Stories und so wie die blogberichte sind, so isses,
siehe Habitat 67, immer wenn ich da vorbeikomme denke ich mir, wenn das jetzt alles grün überwuchert wäre, wäre es ja vielleicht ok aber so ist es halt nur häßlicher Beton, aber der Blick auf Downtown scheint ganz ok zu sein
Montag, 1. September 2014
Bayreuth auf den Punkt gebracht - sorry Leute
http://www.welt.de/vermischtes/article131725640/Warum-Bayreuth-die-urdeutsche-Hoelle-auf-Erden-ist.html
"bißt halt kaa Baraither"
womöglich kommt der Verfasser noch aus Kronach ..... nicht auszudenken .......
allerdings gab es auch mal, Ende der 70er, eine coole GI Disco - Old Baily und dann noch das Butterfly und seinen soften "Ausläufer", das Crazy Elephant. Das Uni Openair war generell auch nicht soooo schlecht - ging so.
Insgesamt aber scheint und schien das Phänomen "Subkultur" in Bayreuth wenig präsent zu sein. Wie auch, bei BWL und Jura Studium und der, omnipräsenten, wagnerianischen Hochkultur?
Boahh, ok, polemisch ................
Es tut mir heute noch Leid, daß ich dem Schlingensief seine "Church of fear" weggegeben habe. Ich VOLLIDIOT! Aber die "booraither hom gsocht des muss wech!" Da habe ich noch nicht so genau gewußt wer Schlingensief eigentlich ist .... ich war ja auch ein paar Jahre weg. Die Kirche hätte ich eigentlich oben am Reisighof, hinten an der Scheune an der langen Birke, hinsetzen wollen. Da wo auch das Märchenfest stattgefunden hat.
Würzburg ist ja auch nicht gerade als Schmiede deutscher Alternativkultur bekannt aber hat immerhin das Cafe Cairo, das Umsonst & Draußen und das Afrika Festival.
Bleibt noch Bamberg???? ETA?
Oder Hof? Aber Hof hatte den alten Bahnhof ..................
das WAR SUBKULTUR
dagegen war das Westberlin der 80er Jahre kalter Kaffee. Violent Femmes vor 200 ausgeflippten Menschen in der Minikneipe, IDEAL, TRIO - unfaßbar. In HOF!!!!!
In der Nähe Nürnbergs gabs noch nen Club der den Namen verdient hatte (welchen ich aber vergessen habe): Simple Minds vor 30 Leuten, Nina Hagen, Herman Brood, etc. - man fuhr da mal eben noch vorbei weil die Mucke immer geil war.
Kulmbach hatte vielleicht nicht die großen Namen aber unglaublich originelle Sachen wie Peesten, das Märchenfest, oder die Veranstaltungen (meistens illegal) in der Vestrufa oder deren Vorgängerin, der alten Fleischfabrik in der Blaich. Mitte der 70er Jahre war das Vereinshausmal das absolutes Krautrockzentrum - alles was Rang und Namen hatte spielte da. Totaler Underground mit genialen Künstlern. Dem Zeitgeist weit voraus.
"bißt halt kaa Baraither"
womöglich kommt der Verfasser noch aus Kronach ..... nicht auszudenken .......
allerdings gab es auch mal, Ende der 70er, eine coole GI Disco - Old Baily und dann noch das Butterfly und seinen soften "Ausläufer", das Crazy Elephant. Das Uni Openair war generell auch nicht soooo schlecht - ging so.
Insgesamt aber scheint und schien das Phänomen "Subkultur" in Bayreuth wenig präsent zu sein. Wie auch, bei BWL und Jura Studium und der, omnipräsenten, wagnerianischen Hochkultur?
Boahh, ok, polemisch ................
Es tut mir heute noch Leid, daß ich dem Schlingensief seine "Church of fear" weggegeben habe. Ich VOLLIDIOT! Aber die "booraither hom gsocht des muss wech!" Da habe ich noch nicht so genau gewußt wer Schlingensief eigentlich ist .... ich war ja auch ein paar Jahre weg. Die Kirche hätte ich eigentlich oben am Reisighof, hinten an der Scheune an der langen Birke, hinsetzen wollen. Da wo auch das Märchenfest stattgefunden hat.
Würzburg ist ja auch nicht gerade als Schmiede deutscher Alternativkultur bekannt aber hat immerhin das Cafe Cairo, das Umsonst & Draußen und das Afrika Festival.
Bleibt noch Bamberg???? ETA?
Oder Hof? Aber Hof hatte den alten Bahnhof ..................
das WAR SUBKULTUR
dagegen war das Westberlin der 80er Jahre kalter Kaffee. Violent Femmes vor 200 ausgeflippten Menschen in der Minikneipe, IDEAL, TRIO - unfaßbar. In HOF!!!!!
In der Nähe Nürnbergs gabs noch nen Club der den Namen verdient hatte (welchen ich aber vergessen habe): Simple Minds vor 30 Leuten, Nina Hagen, Herman Brood, etc. - man fuhr da mal eben noch vorbei weil die Mucke immer geil war.
Kulmbach hatte vielleicht nicht die großen Namen aber unglaublich originelle Sachen wie Peesten, das Märchenfest, oder die Veranstaltungen (meistens illegal) in der Vestrufa oder deren Vorgängerin, der alten Fleischfabrik in der Blaich. Mitte der 70er Jahre war das Vereinshausmal das absolutes Krautrockzentrum - alles was Rang und Namen hatte spielte da. Totaler Underground mit genialen Künstlern. Dem Zeitgeist weit voraus.
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Konzert in Höhn im Juli 1971
mit Improved Sound Ltd | Out of Focus | Ihre Kinder | Ex Ovo | Birth Control | Tangerine Dream | Embryo | Athon Re
Das
Open Air Concert am 17.7.1971 (!!!) veranstalteten gemeinsam
der Kreisjugendring Coburg und die damaligen ‘Jungen Welle’
des Bayerischen Rundfunks. Zu dieser für die Zeit richtig
‘progressiven’ Abteilung mit dem legendären ‘Club 16’ zählten
auch zwei hoffnungsvolle Nachwuchs-Moderatoren. Der eine, Jürgen
Herrmann aus Berlin, hat sich mittlerweile mit den immer wieder gleichen
Sprüchen und Songs bis in die Rentner- (sprich Oldies-) Abteilung beim
BR durchgedient. Der
andere, ein in Bamberg geborener und in Kulmbach aufgewachsener
Ex-Ministrant mit blonder Mähne und markantem Zinken, macht als
‘Wetten Dass’- Plaudertasche die große Kohle und durfte beim ZDF
‘50 Jahre Rock’ mitverbrechen (trotzdem lieben wir ‘unsern Dommy’
aber immer noch ...). Aber 1971 war das Leben noch frisch, ich gerade 15
und die Haare wuchsen, trotz aller elterlicher Repressalien, schon über
den Hemdkragen hinunter. Seinerzeit kamen regelmäßig Berliner Sommergäste
in unseren Frankenwald, der so ziemlich als erste Urlaubsadresse hinter
der ‘Zonengrenze’ Richtung Süden galt. Darunter war auch ein 18-Jähriger
mit schon beträchtlicher Matte, Parka und einer Stereoanlage im 2CV.
Mit dem durften wir zu unserem ‘Oberfranken-Woodstock’, das auf
einem Sportplatz in Bergdorf nahe Coburgs stattfand. Dank der damals
richtig gut subventionierten kommunalen Jugendarbeit war das ein ‘Free
Concert’, sprich kostete keinen Eintritt. Fast die komplette Cremé
der bayerischen und Berliner Bands konnte verpflichtet werden, ein
Riesenereignis, vor allem in unserer absoluten ‘Provinz’.
Vielleicht etwas zu früh für die noch kleine Szene, die Fans
bleiben überschaubar. Bestes Wetter am Samstag Nachmittag, als um 14:00
Uhr besagter Jürgen ‘the German’ Herrmann in neckisch-grünem Militär-Styling
das Festival anmoderierte. Ich erinnere mich an Ex Ovo (daraus
wurde dann die Jazzrock-Formation Aera - nicht die Koblenzer Band) aus Schweinfurt mit dem
im Rollstuhl sitzenden Saxophonisten und Flötisten Klaus Kreuzeder,
der später u.a. mit Stevie Wonder, Sting und Jack Bruce tourte. Ihre
Musik mit Jazzeinflüssen war sehr ungewöhnlich. Bei Tangerine Dream
spielte ein damals sehr dicker Edgar Froese (auf dem Poster
Zweiter von links) mit dem Rücken zum Publikum eine sphaerische
E-Gitarre á la Pink Floyd, aber noch keine Spur vom späteren
Synthie-Gedudel. Ich denke, die hatten damals nicht mal eine Hammond
dabei. Und dann kam Birth Control mit dem fantastischen ‘Nossi’
Noske! Diese Röhre und sein manisches Schlagzeugspiel, das seh´
und hör´ ich noch heute. Auch damals ist er schon auf seiner Maschine
rumgeturnt und hat sie von allen Seiten wie ein Irrer beklopft. So ein
Drum-Solo hatten wohl die Fans noch nie erlebt (wie auch!) und
entsprechend flippten sie aus. An die Restbesetzung kann ich mich nicht
mehr erinnern, aber die Band war einfach ein Dampfhammer. Dann hieß es
leider für uns Jüngeren die Kurve zu kratzen, wir mussten schleunigst
die 60 Kilometer per Anhalter zurück nach Hause. War schon eh ein
Wunder, dass uns die ‘Alten’ dorthin gelassen hatten (den Beatclub
durften wir nur abwechselnd im Freundeskreis bei Zimmerlautstärke
sehen, am Samstag wurde der Fernseher üblicherweise erst zur Sportschau
eingeschaltet!). So verpassten wir auch die Headliner ‘Ihre Kinder’
aus Nürnberg, die damals als deutschsingende Band für reichlich
Medien- wie Faninteresse sorgten. Von ihnen hat man nach einigen guten
Alben leider nichts mehr gehört, vielleicht spült sie das ‘Krautrock’-Revival
ja auch wieder hervor. (von
Norbert Neugebauer)
|
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Mittwoch, 27. August 2014
Danke Kaddl - das hatte es jetzt gerade noch gebraucht
Ich nominiere hiermit Kai Lamertz, Tobias Fischborn und David Charron.
Viel Spaß.
Montag, 25. August 2014
Selbst Trainerassistent sein kann anstrengend sein
35 Grad Hitze und gnadenlose Sonne.
3 Gruppenspiele am Samstag in brütender Hitze (jeweils zweimal 25 Minuten) auf dem großen Feld aber zu Neunt!!!!! Keine Auswechselspieler.
Die Nerven liegen blank, die Eltern flippen aus, die Schiedsrichter sind überfordert, die Kids 100 % motiviert.
Du fühlst dich wie Felipe Scolari - die Last einer Nation auf deinen Schultern. Aber, die Boys machen das und kommen, nach zwei lockeren und einem engen und relativ spannenden Spiel, ins Halbfinale. Dramatik pur - Eltern die ausrasten und die Spieler (11 Jahr alt) beleidigen, anschreien, etc.!
Die Boys bleiben cool und gewinnen nach einem weiteren, extrem dramatischen Spiel, mit 4 : 2. Endspiel. Finale.
Dann das Drama: 1 zu null vorne, das zweite Tor auf dem Fuß (das wäre es dann gewesen glaube ich .....) 1000 %ige Chance, unglaublich knapp vergeben, Ausgleich durch Elfmeter, 1 : 3 Rückstand - unglücklich, Pfostentreffer für uns, vergebene Riesenchance für uns, Tor für uns wegen angeblichen Abseits nicht gegeben, Lattentreffer für uns, Konter, 1:4, alles nach vorne, noch ein Konter, 1:5 und dann nur noch Tränen wie beim WM Finale.
Die ganze Mannschaft weint, trotz Superfinale und großartiger Leistung.
Was für ein großartiger Sport und welche Emotionen - wir (die Trainer) hätten auch Weinen können aber mußte ja die Jungs wieder aufrichten wegen ihrer Superleistung.
Mittwoch, beim nächsten Training, werden wir die Kiddies darüber informieren, daß sie nur ein Turnierendspiel verloren haben und nicht den WM Titel - und das das Leben trotzdem weitergeht. Es werden noch einige bittere Niederlagen kommen im Leben, aber erheblich mehr süße Siege.
Freitag, 22. August 2014
Eine Woche im Wald
also fast jedenfalls. Die Kids sind nach Québec Stadt gefahren, Lili zur "Omi" und Emile ins hardcore Hockey Trainingscamp. Sophie muß "schon" wieder arbeiten und ich bin, nach einem halben Tag im Büro, hoch in die Hütte gefahren. Wie meistens am Rouge entlang mit herrlichen Sandbänken und Stränden - kein Mensch weit und breit.
Es gibt da einen gewissen "Sanierungsstau" am Chalet und ich mußte mal ein wenig Hand anlegen. Die Balkone imprägnieren, die Motorsäge vom Kundendienst abholen, Holz stapeln für den Winter, mit einem örtlichen Handwerker mal die Abwasserfrage erläutern, bißchen aufräumen, Ameisen und sonstiges Getier bekämpfen - was man halt so macht da oben in der Pampa. Am Montag habe ich mir noch gedacht, wie ich die 5 Tage wohl so ganz alleine überstehen werde und Freitag wäre ich dann gerne noch zwei Wochen geblieben.
Obwohl ich fast jeden Tag durchgearbeitet habe (echt), habe ich dennoch nur 2/3 meiner geplanten Aktionen geschafft.
Nachdem mit mitgeilt wurde, daß eine Kleinkläranlage locker bis zu 15000 $ kosten könnte (oder mehr) habe ich mich mal mit den Details beschäftigt. Nicht so ganz angenehm, aber was tut man nicht alles um ein paar schöne Wochenenden in der Pampa verbringen zu können.
Eine improvisierte "Einkammeranlage" mit nachfolgender zweiter Kammer (auf dem Bild noch nicht angeschlossen) für das Überschußwasser und dann die "Bioschilfkläranlage". Die Tonnen sind ein Geschenk vom Nachbarn.
Alle zwei Jahre muß das Teil mal geleert werden - der Rest bleibt der Natur überlassen und kompostiert vor sich hin. Kosten: ein Tag Arbeit. Na dann!
Direkt am See ginge sowas allerdings definitiv auch in Quebec nicht mehr. Da wird dann schon ein wenig genauer hingesehen und das ist auch gut so. Das Wasser wird ja mehrmals im Jahr von uns getestet und hat immer top Trinkwasserqualität.
Der See war geil wie immer, aktuell gemessene Wassertemperatur 23 Grad. Man kann sich gar nicht vorstellen wie angenehm das ist im See zu schwimmen wenn man vorher drei Stunden in der "Sch....." gegraben hat.
Ach ja, in der Nacht von Montag auf Dienstag gab es eine Bodenfrostwarnung. Am 18. August.
Es gibt da einen gewissen "Sanierungsstau" am Chalet und ich mußte mal ein wenig Hand anlegen. Die Balkone imprägnieren, die Motorsäge vom Kundendienst abholen, Holz stapeln für den Winter, mit einem örtlichen Handwerker mal die Abwasserfrage erläutern, bißchen aufräumen, Ameisen und sonstiges Getier bekämpfen - was man halt so macht da oben in der Pampa. Am Montag habe ich mir noch gedacht, wie ich die 5 Tage wohl so ganz alleine überstehen werde und Freitag wäre ich dann gerne noch zwei Wochen geblieben.
Obwohl ich fast jeden Tag durchgearbeitet habe (echt), habe ich dennoch nur 2/3 meiner geplanten Aktionen geschafft.
Nachdem mit mitgeilt wurde, daß eine Kleinkläranlage locker bis zu 15000 $ kosten könnte (oder mehr) habe ich mich mal mit den Details beschäftigt. Nicht so ganz angenehm, aber was tut man nicht alles um ein paar schöne Wochenenden in der Pampa verbringen zu können.
So sieht die ungeschönte Wahrheit aus. Existierend ist ...... eine Sickergrube! 1969 aus Holz gebaut. Da ging jetzt seit 45 Jahren alles rein - Toilette, Abwasser usw. Gut, wir nutzen das ja nur an ein paar Wochenenden im Jahr - aber trotzdem. Andererseits ist alles perfekt kompostiert und erstaunlicherweise komplett Geruchsfrei. Überraschend. Darunter kommt dann Fels und zwar flächendeckend. Ich hatte mich ein bißchen "schlau gemacht" und mir mal die Alternativen angesehen, u.a. eine Komplettinstallation einer Kläranlage. Aufgrund des Felsenuntergrundes kämen da leicht bis ca. 15000 $ oder mehr in Betracht. Inklusive Analyse des Untergrundes, gemeindlicher Genehmigunng usw. "Scheißeteuer", im wahrsten Sinne des Wortes, sehr kompliziert und momentan wirklich nicht budgetgerecht.
Somit habe ich erstmal die Nachbarn und die anderen "Spezialisten und Überlebenskünstler" hier oben gefragt wie das denn die "breite Bevölkerung" so machen würde. When in Rome, do as the Romans do. Da kam dann das dabei heraus:
Eine improvisierte "Einkammeranlage" mit nachfolgender zweiter Kammer (auf dem Bild noch nicht angeschlossen) für das Überschußwasser und dann die "Bioschilfkläranlage". Die Tonnen sind ein Geschenk vom Nachbarn.
Alle zwei Jahre muß das Teil mal geleert werden - der Rest bleibt der Natur überlassen und kompostiert vor sich hin. Kosten: ein Tag Arbeit. Na dann!
Direkt am See ginge sowas allerdings definitiv auch in Quebec nicht mehr. Da wird dann schon ein wenig genauer hingesehen und das ist auch gut so. Das Wasser wird ja mehrmals im Jahr von uns getestet und hat immer top Trinkwasserqualität.
Der See war geil wie immer, aktuell gemessene Wassertemperatur 23 Grad. Man kann sich gar nicht vorstellen wie angenehm das ist im See zu schwimmen wenn man vorher drei Stunden in der "Sch....." gegraben hat.
Ach ja, in der Nacht von Montag auf Dienstag gab es eine Bodenfrostwarnung. Am 18. August.
Freitag, 8. August 2014
Sommer, Franken und Atlantik.
Das Ende einer harten Arbeitswoche im Juli. Kleine Afterwork Hummerparty.
Montag dann ab an den Atlantik für ein paar Tage. Die Gang mit Omi im Auto und ich mit der Dicken Bertha.
Erst durch Vermont und dann rüber nach Franconia Notch in die Green Mountains in New Hampshire.
"The town was first granted in 1764 by Colonial Governor Benning Wentworth as Franconia,[2] a name widely applied to the region by 1760[3] due to the terrain's resemblance to the Franconian Switzerland in the region of Franconia in Germany.[4]"
Da siehts in der Tat manchmal ein wenig aus wie unten am Walberla.
Übernachtung am Gebirgsbach im Wald. Ich bin ja nicht mehr der Jüngste und denke ich brauche mal eine bessere Matratze.
Aber der Blick halt .....
Dann drei Tage Atlantik mit allem Drum und Dran.
Jede Menge Quebecois und ein super Sandstrand mit geilen Wellen zum Surfen. Emile und Lili haben es ausgekostet. Das Problem an so einem US Badeort ist lediglich, daß die Menschen naturgemäß wenig bekleidet sind und man oft Dinge sieht welche man lieber nicht sehen möchte. Allerdings habe ich überraschend wenig Menchen mit Morbide Adipositas gesehen. Die gibts dann eher weiter unten in den Staaten und im Heartland. Die Mehrheit hier am Strand war übergewichtig (leider auch die Kinder), 40 % Normalgewicht und schlanke Menschen sind definitiv die Ausnahme. Es gibt, meiner Beobachtung zu Folge, auch fast keine Menschen mehr OHNE Tattoos.
Wie pflegte unsere Oma Müller selig am Reisighof immer zu sagen: "Kinnerla, wos soll na nocherd aus dera Weld noch wern?"
Live free or die.
p.s. auf dem Rückweg bin ich noch am Zuckmayer seiner ehemaligen Farm in Vermont (zwischen Woodstock und Barnard) vorbeigefahren welche aber in Privatbesitz ist und somit nicht wirklich zugängig. Man kann aber prima in der Gegend rumwandern. Peter, unser momentaner Übernachtungsgast (danke Tante Elfriede .....) meinte nur: "wer ist Carl Zuckmayer?" "Kinnerla, ........".
Montag dann ab an den Atlantik für ein paar Tage. Die Gang mit Omi im Auto und ich mit der Dicken Bertha.
Erst durch Vermont und dann rüber nach Franconia Notch in die Green Mountains in New Hampshire.
"The town was first granted in 1764 by Colonial Governor Benning Wentworth as Franconia,[2] a name widely applied to the region by 1760[3] due to the terrain's resemblance to the Franconian Switzerland in the region of Franconia in Germany.[4]"
Da siehts in der Tat manchmal ein wenig aus wie unten am Walberla.
Übernachtung am Gebirgsbach im Wald. Ich bin ja nicht mehr der Jüngste und denke ich brauche mal eine bessere Matratze.
Aber der Blick halt .....
Jede Menge Quebecois und ein super Sandstrand mit geilen Wellen zum Surfen. Emile und Lili haben es ausgekostet. Das Problem an so einem US Badeort ist lediglich, daß die Menschen naturgemäß wenig bekleidet sind und man oft Dinge sieht welche man lieber nicht sehen möchte. Allerdings habe ich überraschend wenig Menchen mit Morbide Adipositas gesehen. Die gibts dann eher weiter unten in den Staaten und im Heartland. Die Mehrheit hier am Strand war übergewichtig (leider auch die Kinder), 40 % Normalgewicht und schlanke Menschen sind definitiv die Ausnahme. Es gibt, meiner Beobachtung zu Folge, auch fast keine Menschen mehr OHNE Tattoos.
Wie pflegte unsere Oma Müller selig am Reisighof immer zu sagen: "Kinnerla, wos soll na nocherd aus dera Weld noch wern?"
Live free or die.
p.s. auf dem Rückweg bin ich noch am Zuckmayer seiner ehemaligen Farm in Vermont (zwischen Woodstock und Barnard) vorbeigefahren welche aber in Privatbesitz ist und somit nicht wirklich zugängig. Man kann aber prima in der Gegend rumwandern. Peter, unser momentaner Übernachtungsgast (danke Tante Elfriede .....) meinte nur: "wer ist Carl Zuckmayer?" "Kinnerla, ........".
Sonntag, 27. Juli 2014
Die Lage ist ruhig
Letztes WE waren wir "oben" am Fluß. Es war derartig heiß und feucht in der Stadt das wir sozusagen "geflohen" sind.
Die Kids haben die Tage praktisch im Wasser verbracht.
Das hält man nur mit Hopfenkaltgetränken aus.
Ein brasilianischer Strandfußballler - oups, sagt man ja jetzt nicht mehr. Ein deutscher, selbstverständlich!!!!!
In Montrela gehen selbst orthodoxe Juden auf die Straße und protestieren gegen den israelischen Terror - gegen die Hamas wohl auch - selbstredend.
Da frage ich mich schon ob man denn den Gaza Streifen nicht komplett demilitarisieren und unter UN Mandat stellen könnte. Ist wohl zu naif als Gedanke.
Angesichts der Weltlage (siehe Ukraine u.a.) bin ich beim Gespräch mit einem iranischen Immigranten zu dem Schluß gekommen, daß die größtmögliche "Gefahr" der quebecer Gesellschaft der viele Schnee ist. Damit läßt sich leben ......
Die Kids haben die Tage praktisch im Wasser verbracht.
Das hält man nur mit Hopfenkaltgetränken aus.
Ein brasilianischer Strandfußballler - oups, sagt man ja jetzt nicht mehr. Ein deutscher, selbstverständlich!!!!!
In Montrela gehen selbst orthodoxe Juden auf die Straße und protestieren gegen den israelischen Terror - gegen die Hamas wohl auch - selbstredend.
Da frage ich mich schon ob man denn den Gaza Streifen nicht komplett demilitarisieren und unter UN Mandat stellen könnte. Ist wohl zu naif als Gedanke.
Angesichts der Weltlage (siehe Ukraine u.a.) bin ich beim Gespräch mit einem iranischen Immigranten zu dem Schluß gekommen, daß die größtmögliche "Gefahr" der quebecer Gesellschaft der viele Schnee ist. Damit läßt sich leben ......
Montag, 14. Juli 2014
1990 - in der Kronacher Strasse
so wars vor 24 Jahren - danach sind wir aufs Altstadtfest gegangen - feiern
U.A. Füge an der Percussion, Hans Martin, Brandy, Herman, Susan, Rike etc., diverse Leutchen gerade woanders - im Flur in der Kronacher Strasse - mit Mini TV - Halbzeit
Mathieu hat mir heute morgen das Foto geschickt. Er WAR DABEI!!!!!!
U.A. Füge an der Percussion, Hans Martin, Brandy, Herman, Susan, Rike etc., diverse Leutchen gerade woanders - im Flur in der Kronacher Strasse - mit Mini TV - Halbzeit
Mathieu hat mir heute morgen das Foto geschickt. Er WAR DABEI!!!!!!
Nix für schwache Nerven
boah, das war eng.
Was für die Nerven in der Halbzeit - Emile ist gebannt ......
Victory
Grenzenloser Jubel - ich hab gedacht bei Tobis Haus fliegt die Decke weg ........
Ansonsten back to normal, jeder gratuliert, das ist ganz klar aber darüberhinaus kümmert das die Leute hier wenig. Kein Hype, alles ist ruhig, keine Autokorsos, gut, La Mannschaft hat gewonnen, das Leben geht weiter. Ist mir auch recht .....
Ein "Sportjournalist" schreibt in seiner Kolumne, "das Soccer ja gar nicht soooo langweilig wäre wie er gedacht hätte", die anderen bereiten sich auf die Hockeysaison vor.
Allerdings: Götzesei Dank gewonnen! Sonst müßte ich mir die nächsten Tage und Wochen nämlich ständig Sprüche von den Gauchos anhören.
Was für die Nerven in der Halbzeit - Emile ist gebannt ......
Victory
Grenzenloser Jubel - ich hab gedacht bei Tobis Haus fliegt die Decke weg ........
Ansonsten back to normal, jeder gratuliert, das ist ganz klar aber darüberhinaus kümmert das die Leute hier wenig. Kein Hype, alles ist ruhig, keine Autokorsos, gut, La Mannschaft hat gewonnen, das Leben geht weiter. Ist mir auch recht .....
Ein "Sportjournalist" schreibt in seiner Kolumne, "das Soccer ja gar nicht soooo langweilig wäre wie er gedacht hätte", die anderen bereiten sich auf die Hockeysaison vor.
Allerdings: Götzesei Dank gewonnen! Sonst müßte ich mir die nächsten Tage und Wochen nämlich ständig Sprüche von den Gauchos anhören.
Samstag, 12. Juli 2014
Interview Radio Canada beim Spiel Deutschland : USA
oder direkt auf youtube ..
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=KgKkv9oktNs
Da muß ich im übrigen noch dazu sagen, daß sie mir vorher ungefähr gesagt hat was sie fragt und gleichzeitig mußte ich versuchen nicht auf das laufende Livebild von mir selbst zu gucken. Außerdem war so ein Lärm, daß ich die Fragen kaum verstanden habe.
Was mache ich eigentlich wenn die WM vorbei ist??
Geiler Sonnenuntergang am Donnerstag - das Oratoire hübsch ausgeleuchtet und Vollmond gabs noch gratis dazu.
Danach auf dem "Waldschleichweg" nach Hause, mit Blick gen Westen.
Emile hat gestern mal in der U 12 ausgeholfen und mußte sich mit einem "schwarzen Riesen" auseinandersetzen. Der war einen Kopf größer als ich und auch sonst körperlich stark. Ich gehe mal davon aus, das die afrikanischen Geburtsdokumente manchmal nicht ganz so akkurat sind (laut Geburtsdatum 11 Jahre alt). Nur 2:5 - geht noch.
Morgen dann das große Spiel: 2:0 (Müller, Özil) - hoffe ich mal ......
Mittwoch, 9. Juli 2014
Neymar
ich bin heute Abend mal testhalber mit meinem Neymar Nummer 10 Shirt rumgelaufen und es war großartig.
Erstens gibt es - scheinbar - in ganz Montreal keine Brasilianer mehr. Es gibt auch keine brasilianischen Flaggen mehr sondern nur noch Deutsche und Argentinier.
Die Kommentare waren z.B.: 7:1, looser, "pourri" (bedeutet schlecht, verrottet ...).
Der Nachmittag mit dem Spiel Deutschland - Brasilien in der Kneipe wird unvergeßlich bleiben.
Kurz vor der Halbzeit habe ich mal Zuhause angerufen um mit Emile zu reden (der konnte nicht in die Kneipe mitkommen wegen seinem Sommercamp) und er meinte nur "als mich die Mamma geholt hat stand es 1 zu Null, als wir 10 Minuten später Zuhause waren 5 zu Null. Mama hat gedacht ich verarsche sie ....". Das haben sich wohl viele gedacht ....
Er war aber auch voller Mitgefühl und sehr traurig für den kleinen brasilianischen Jungen welchen sie immer wieder im TV eingeblendet haben und der so schrecklich geweint hat. Mit dem hat er sich identifiziert und war glücklich und traurig zugleich - ist halt ein lieber Kerl, der Emile.
Ein Brasilianer kamen schon in der Halbzeit in unsere Ecke und sagte sinngemäß: "wir hoffen ihr habt die "Eier" um die Argentinier platt zu machen".
Davon gehe ich allerdings aus! Allez la Mannschaft. Des werd!
Erstens gibt es - scheinbar - in ganz Montreal keine Brasilianer mehr. Es gibt auch keine brasilianischen Flaggen mehr sondern nur noch Deutsche und Argentinier.
Die Kommentare waren z.B.: 7:1, looser, "pourri" (bedeutet schlecht, verrottet ...).
Der Nachmittag mit dem Spiel Deutschland - Brasilien in der Kneipe wird unvergeßlich bleiben.
Kurz vor der Halbzeit habe ich mal Zuhause angerufen um mit Emile zu reden (der konnte nicht in die Kneipe mitkommen wegen seinem Sommercamp) und er meinte nur "als mich die Mamma geholt hat stand es 1 zu Null, als wir 10 Minuten später Zuhause waren 5 zu Null. Mama hat gedacht ich verarsche sie ....". Das haben sich wohl viele gedacht ....
Er war aber auch voller Mitgefühl und sehr traurig für den kleinen brasilianischen Jungen welchen sie immer wieder im TV eingeblendet haben und der so schrecklich geweint hat. Mit dem hat er sich identifiziert und war glücklich und traurig zugleich - ist halt ein lieber Kerl, der Emile.
Ein Brasilianer kamen schon in der Halbzeit in unsere Ecke und sagte sinngemäß: "wir hoffen ihr habt die "Eier" um die Argentinier platt zu machen".
Davon gehe ich allerdings aus! Allez la Mannschaft. Des werd!
Sonntag, 6. Juli 2014
Dienstag, 1. Juli 2014
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