Sea of Cortez
Nach dem Aufwachen ging es gleich mal ab ins Meer schwimmen.
Dann haben wir uns mit den wirklich ausgesprochen sympathischen US Boys zum Kaffe und später zum Frühstück zusammengesetzt und die haben ein bisschen aus dem „Baja Nähkästchen“ geplaudert. Die machten das nämlich schon seit über 10 Jahre so, dass sie eine Woche vor der Rallye hier runter kamen und dann noch etwas „Rallyeluft“ schnupperten. Das interessanteste war ihre wahrlich minimalistische Ausrüstung. Absolut kein Gepäck. Ein Ölkanister als Zusatztank an der Jacke hängend welcher so früh wie möglich entleert wurde um die Reichweite zu erweitern und ansonsten ein Rucksack mit dem absolut Nötigsten. Auch wirklich mit Top Bikes ausgerüstet und mit GPS und allen Schikanen. Die Burschen kamen, wie gesagt, seit ca. 10 Jahren hier „runter“ und amüsieren sich ein paar Tage in der Wüste (habe ich das schon mal erwähnt??) bevor sie wieder hoch nach Kalifornien fahren. Sie meinten auch „wir müssten auf jeden Fall mal bei Coco vorbeigucken und ein Bier trinken“. Wir sind dann irgendwann auf einer völlig fertigen Schotterpiste losgedüst und nach einer Stunde wurden wir von Ihnen überholt und dann waren wir auch schon bei Coco.
Mal wieder extrem Mad Max verdächtig – wie so einige Plätze in Kalifornien und auf der Baja. Echt wie im Film. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Typ an beiden Beiden Fuß amputiert, sitzt deswegen im Rollstuhl und verkauft hier Bier und sammelt Damenunterwäsche. Mitten in der Wüste (hab ich das schon mal erwähnt????). Angeblich muss jedes weibliche Wesen welches hier vorbeikommt ein Teil für die Sammlung abgeben. Ob gegen Bier entzieht sich meiner genauen Kenntnis .....
Micha studiert jedenfalls ungläubig die Kollektion der Damenunterwäsche.
Coco selbst war leider nicht vor Ort aber wir konnten sein Reich mal erkunden. Die Jungs aus Riverside kamen da jedes Jahr vorbei um mit ihm ein Bierchen zu schlürfen und waren ein bisschen enttäuscht das er nicht da war. Aber welch ein Platz. Leicht zu erkennen, da mit hunderten von Bierbüchsen ausgestattet.
Hier habe ich noch einen anderen Blog zum Thema Coco gefunden ...
Die Baja Experten hatten, wie gesagt, minimal Ausstattung mit. Zusatzkanister in Form eines ausgedienten Ölkanisters hängt an der Jacke. Den kippen sie, sobald möglich nach, und erhöhen somit die Reichweite doch um einiges. Diesbezüglich hat mir mein 7 Liter Zusatztank hinten auf dem Rack gute Dienste geleistet. Doug hat uns die Idee dazu geliefert und der Zusatztank ist flach und fest aufgeschraubt. Supersache. Es war immer beruhigend zu wissen, dass wir noch 7 Liter hinten drauf haben - für alle Fälle.
Nach diesem Stop trennten wir uns und wir fuhren weiter auf dieser nicht endend wollenden Piste. Sicht immer bis zum Horizont, soweit das Auge reicht. Berge ohne Ende und eine ständig wechselnde Wüstenvegetation und Landschaft. Die Landschaften der letzten Tage waren schlicht und ergreifend sensationell und ich habe sowas in dieser Form noch nie gesehen.
Donnerstag, 24. November 2011
Tag 5
San Felipe
Um kurz nach 6 Uhr bin ich aufgewacht und habe mal vorsichtig rausgelugt: ein strahlendblauer Himmel gefolgt von einem herrlichen Sonnenaufgang und 20 Grad. Perfekt. Die Welt war wieder in Ordnung.
Hier ist die mexikanische Art sein Hardtop zu befestigen.
Nach einem reichlichen „Rentnerfrühstück“ in der Pampa ging es weiter nach Süden. Immer am Meer entlang. Rentnerfrühstück deshalb, weil da fast nur kalifornische Rentner waren.
Einen ausgewanderten Berliner haben wir aber auch getroffen. Erst Sandwüste, dann irgendwann nahezu vegetationslose Steinwüste, dann extrem bergig, teilweise Straßen sichtbar bis zum Horizont.
An einer Tanke haben wir mal ein paar US Freaks getroffen. Ich fragte: "you guys doing the Baja?". Antwort: "gnaah, just fooling around".
Ein paar wirklich fertige Käffer mit immerhin einer Tankstelle später ging’s dann an langen Sandständen entlang und wir trafen bei einem weiteren Tankstop mitten in der Wüste (habe ich das schon mal betont????) sahen wir ein Schild welches ein „Ressort mit Restaurant und Hotel“ ankündigte. Direkt in einer riesigen Bucht. Wir bogen sofort in diese Richtung ab. Es war eine gute Entscheidung.
Ein Zimmer direkt am Strand, Sicht auf s Meer, eine riesige Dachterrasse nur für uns und fast keine anderen Gäste. Als ich nach dem Schlüssel fragte, antwortete mir die Chefin nur „haben wir gar nicht, es ist nicht nötig abzusperren, hier ist in 20 Jahren noch nichts weggekommen“. Soweit zur Sicherheitslage in Teilen der Baja. Sowas ist mir das letzte Mal in Lausanne in der Schweiz gesagt worden und das ist schon ein paar Jahre her. Micha ist natürlich sofort schwimmen gegangen.
Logisch. Ich habe mich derweil ein bisschen umgesehen und plötzlich guckten zwei der Hotelangestellten ganz aufgeregt zum Strand. Da fiel mir ein, dass unser guter alter Freund und Bike Sponsor, Michael Diehl Inc. (courtesy of) mir mal was von Walen und so erzählt hat. Er hatte ja mit Nat und Doug letztes Jahr diesen Trip wegen des Walwatchings gemacht und da dachte ich mir nur „tja, tja, von wegen, es gibt keine Wale im November“.
Links neben der Boje sieht man die Rückenflosse - oder ist es die Finne?
Da schwammen zwei riesige Dinger, ca. 10 Meter lang, ziemlich nahe am Strand. Micha war wieder an Land und ich rief ihm zu „schau mal, Wale! Cool.“. Er meinte dann, „hey, ich schwimm mal raus und du fotografierst mich mit dem Wal. Vielleicht kann ich mich draufsetzen“. Ich habe mal mein Fernglas aus der Tasche gezogen und damit konnte ich plötzlich so eine merkwürdige dreieckige Flosse auf dem Rücken sehen. Oups. Das letzte Bild wäre womöglich gewesen, Micha im Maul des Haifisches. Zwei riesige Haifische. Richtige Geräte. Unglaublich lang. Ca. 10 Meter vom Strand entfernt schwimmend. In aller Seelenruhe. Micha meinte noch, von wegen Wale, ob ich ihn umbringen wollte oder was. Ich denke es waren keine gefährlichen Haie aber diesbezüglich muss ich mich wirklich erst mal schlau machen. Die Mäuler waren gigantisch breit – schätze mal so einen Meter oder so. Und weiß waren sie auch nicht. Trotzdem Hai. Auf die Überraschung hin sind wir erstmal mal am Strand joggen gegangen und haben dann den Abend mit Bier und ausgezeichneten Fisch und mexikanischen Essen beschlossen. Ein genialer Platz und ein sagenhafter Sonnenuntergang. Ganz spät sind noch ein paar US Jungs aus Riverside in Kalifornien auf ihren Cross Bikes eingelaufen.
Unser "privater" Sonnenuntergang auf der Dachterrasse. Geil.
p.s. es waren wahrscheinlich Walhaie
Um kurz nach 6 Uhr bin ich aufgewacht und habe mal vorsichtig rausgelugt: ein strahlendblauer Himmel gefolgt von einem herrlichen Sonnenaufgang und 20 Grad. Perfekt. Die Welt war wieder in Ordnung.
Hier ist die mexikanische Art sein Hardtop zu befestigen.
Nach einem reichlichen „Rentnerfrühstück“ in der Pampa ging es weiter nach Süden. Immer am Meer entlang. Rentnerfrühstück deshalb, weil da fast nur kalifornische Rentner waren.
Einen ausgewanderten Berliner haben wir aber auch getroffen. Erst Sandwüste, dann irgendwann nahezu vegetationslose Steinwüste, dann extrem bergig, teilweise Straßen sichtbar bis zum Horizont.
An einer Tanke haben wir mal ein paar US Freaks getroffen. Ich fragte: "you guys doing the Baja?". Antwort: "gnaah, just fooling around".
Ein paar wirklich fertige Käffer mit immerhin einer Tankstelle später ging’s dann an langen Sandständen entlang und wir trafen bei einem weiteren Tankstop mitten in der Wüste (habe ich das schon mal betont????) sahen wir ein Schild welches ein „Ressort mit Restaurant und Hotel“ ankündigte. Direkt in einer riesigen Bucht. Wir bogen sofort in diese Richtung ab. Es war eine gute Entscheidung.
Ein Zimmer direkt am Strand, Sicht auf s Meer, eine riesige Dachterrasse nur für uns und fast keine anderen Gäste. Als ich nach dem Schlüssel fragte, antwortete mir die Chefin nur „haben wir gar nicht, es ist nicht nötig abzusperren, hier ist in 20 Jahren noch nichts weggekommen“. Soweit zur Sicherheitslage in Teilen der Baja. Sowas ist mir das letzte Mal in Lausanne in der Schweiz gesagt worden und das ist schon ein paar Jahre her. Micha ist natürlich sofort schwimmen gegangen.
Logisch. Ich habe mich derweil ein bisschen umgesehen und plötzlich guckten zwei der Hotelangestellten ganz aufgeregt zum Strand. Da fiel mir ein, dass unser guter alter Freund und Bike Sponsor, Michael Diehl Inc. (courtesy of) mir mal was von Walen und so erzählt hat. Er hatte ja mit Nat und Doug letztes Jahr diesen Trip wegen des Walwatchings gemacht und da dachte ich mir nur „tja, tja, von wegen, es gibt keine Wale im November“.
Links neben der Boje sieht man die Rückenflosse - oder ist es die Finne?
Da schwammen zwei riesige Dinger, ca. 10 Meter lang, ziemlich nahe am Strand. Micha war wieder an Land und ich rief ihm zu „schau mal, Wale! Cool.“. Er meinte dann, „hey, ich schwimm mal raus und du fotografierst mich mit dem Wal. Vielleicht kann ich mich draufsetzen“. Ich habe mal mein Fernglas aus der Tasche gezogen und damit konnte ich plötzlich so eine merkwürdige dreieckige Flosse auf dem Rücken sehen. Oups. Das letzte Bild wäre womöglich gewesen, Micha im Maul des Haifisches. Zwei riesige Haifische. Richtige Geräte. Unglaublich lang. Ca. 10 Meter vom Strand entfernt schwimmend. In aller Seelenruhe. Micha meinte noch, von wegen Wale, ob ich ihn umbringen wollte oder was. Ich denke es waren keine gefährlichen Haie aber diesbezüglich muss ich mich wirklich erst mal schlau machen. Die Mäuler waren gigantisch breit – schätze mal so einen Meter oder so. Und weiß waren sie auch nicht. Trotzdem Hai. Auf die Überraschung hin sind wir erstmal mal am Strand joggen gegangen und haben dann den Abend mit Bier und ausgezeichneten Fisch und mexikanischen Essen beschlossen. Ein genialer Platz und ein sagenhafter Sonnenuntergang. Ganz spät sind noch ein paar US Jungs aus Riverside in Kalifornien auf ihren Cross Bikes eingelaufen.
Unser "privater" Sonnenuntergang auf der Dachterrasse. Geil.
p.s. es waren wahrscheinlich Walhaie
Mittwoch, 23. November 2011
Tag 4
Am nächsten Morgen gings früh los (schon wieder - welch URLAUB ....) und der Himmel war bewölkt und es fing an leicht zu regnen. Jetzt sollte der große Akt mit dem Grenzübertritt von Gods own country runter nach Mexiko kommen. Ach ja, unser Campground war exakt 300 Meter von der realen Grenze entfernt. Was haben die Amis da aufgebaut?? Eine Mauer.
Die braune Mauer und die darunterliegende Kontrollstrasse sind klar zu erkennen.
Überall fahren die Jungs von der „Border Control“ rum. Morgens auch über den Campground und direkt vor unserer Nase vorbei. Somit bauen die Amis genau sowas wie die ehemalige Zonengrenze wieder auf. Wir hätten ihnen also 1989 den ganzen 500 km langen Zaun UND die Berliner Mauer verkaufen können. Da ist Deutschland ein lukratives Geschäft entgangen. Zurück zum Grenzübergang. Wir hatten ja Motorräder mit kalifornischen Nummernschildern, Versicherung, mexikanischer Zusatzversicherung und eine schriftliche Erklärung des „Besitzers“ (Doug), ebendiese Bikes legal benutzen zu dürfen. Trotzdem gab es die Frage des Touristenvisas und des Einfuhrstempels für die Kisten usw.. Wir näherten uns also ehrfürchtig gespannt dem Grenzübergang und bereiteten uns auf einen längeren Aufenthalt mit Schriftkram usw. vor. Es kam ein Schlagbaum, der ging hoch, wir fuhren durch. Nach 100 Metern hielten wir vorsichtshalber mal an und sahen uns um. Wir waren in Mexiko. Thats it??? Keine Grenzer weit und breit. Baja? Coole Sache. All die Panik und filigrane Vorbereitung „ummasonst“. Aber lieber so als andersrum. Nach Geldwechseln bzw. Abheben mit EC Karte – wie viel Pesos sind nochmal ein Dollar, Euro, kanadischer Dollar????? – und Tankstop – was kostet nochmal ein Liter und wie viel Pesos sind das jetzt wieder???? Und was heißt jetzt schnell wieder „volltanken“ auf Spanisch??? – fuhren wir gen Süden. Nach ca. 50 km dann auf einer Steigung die erste Begegnung mit der Dritten Art. Auf Warnschildern wurde eine Militärkontrolle angezeigt. Mexikanisch, d.h. 1 km angezeigt, dann drei km gefahren, dann 500 m angezeigt, noch zwei km gefahren, dann 100 m angezeigt, nochmal einen km gefahren. Dann kam’s aber: Vollsperrung, Jungs in grauen Felduniformen, keine besondere Kennzeichnung, Gesicht schwarz vermummt, Kampfhelm auf dem Kopf und automatische Waffe im Anschlag. Einer kommt auf dich zu, zwei andere sichern mit gezückter Knarre im Hintergrund. Hoppla. Kurzer Blick ins Gepäck – alles klar. Weiter fahren. Nun ja, ist das jetzt beruhigend oder eher nicht??? Abwarten. Wir fuhren dann erst mal sobald möglich runter von der asphaltierten Straße und ab ging’s ins Niemandsland. Nach gefühlten zwei Stunden auf irgendwelchen Eselspfaden kamen wir an einen Punkt der zum ersten Mal auf unserer Karte verzeichnet war. Wir hatten wieder eine grobe Orientierung. Es ist einfach der Hammer: man kann an nahezu jeder x-beliebigen Stelle rechts oder links in die Pampa fahren und es gibt tausend Pfade. Überall Pferdeäpfel übrigens. Die scheinen diese Wege mehr zu frequentieren. Nachdem wir uns endlich mal orientieren konnten kamen wir auf eine Piste welche meiner Meinung nach so ca. 50 km Richtung Süden ging und dann auf eine befestigte Straße stoßen würde. Das war unser erstes Ziel. Nach ca. 5 km kam eine erneute Begegnung mit der dritten Art. Aber diesmal wurde es ein wenig krasser. Wir sahen eine Kreuzung ca. 500 km vor uns und ein Warnschild. Dann setzte sich ein getarnter Hummer hinter uns in Bewegung und schloss uns den Weg zurück ab. Vor uns tauchten wieder die maskierten Jungs mit der Knarre im Anschlag auf und weiter vorne schob sich ein getarnter Hummer auf den Weg. Falle. Cool bleiben und keinen Blödsinn jetzt. Anhalten. Absteigen. Gepäck öffnen. Ähnliches Szenario wie zwei Stunden vorher, einer checkt, die anderen sichern, Sturmgewehr anschlagsbereit aber auf den Boden zeigend. Ausgebaute Stellungen mit Sandsäcken. Ein Hummer vorne, Einer hinten. Der junge Soldat guckte sich ein wenig unser Gepäck an, fragte wozu die Isomatte diene und signalisierte mir, dass es seiner Meinung nach angemessener wäre sich auf größeren und befahreneren Straßen fortzubewegen. Ich versuchte ihm zu erklären, dass wir Piste fahren wollten und in diese Richtung etc. Danach konnten wir weiterfahren. Ich muss zugeben, dass mich auch diese Begegnung nicht gerade fröhlich gestimmt hat.
Das Bild habe ich mir aus dem Netz runtergeladen. Mir war es während der Kontrollen nicht danach Bilder zu schiessen.
Was mich irritierte ist die Tatsache das die Militarios vermummt sind (um von den Narcos nicht wiedererkannt zu werden)und keinerlei Hohheitsabzeichen tragen. Einfach graue oder olivgrüne Felduniformen.
Mal abwarten. Vielleicht ist der Boden hier doch zu heiß. Danach kam ein Wahnsinns Ritt durch die Pampa. Mal Sand, mal Schotter, mal eher alpiner Charakter, dann wieder Wüste. Es ging endlos hin und wir brauchten für die Strecke bestimmt zweieinhalb Stunden. Immer über Stock und Stein. Durch Schlamm, kleinere Pfützen, riesige Löcher, ausgewaschene Straßen, Felsblöcke, etc.. Im Grunde genommen, genau wonach wir gesucht hatten – aber doch kräftezehrend und einigermaßen anspruchsvoll. Vor allem mit unserem Gepäck.
Hier hat es auch noch gebrannt obwohl eh nicht viel wächst.
Wir stellten auch fest, dass wir langsamer fahren mussten da offroadfahren mit viel Gepäck extrem belastend für die Bikes und auch für die Fahrer ist. Da wir die Kräder nicht massakrieren wollten mussten wir, wohl oder übel, vorsichtiger und somit langsamer fahren.
Micha hat auch ständig mit seinem Gepäcksack gekämpft und auch bei mir verrutschte ständig die Packtasche hinten.
Gottseidank hatte der Zimmerer eine halbwegs taugliche Karte besorgt und wir konnten uns einigermaßen orientieren. GPS ging überhaupt nicht und meinen Kompass konnte ich nicht mehr finden. Sonne war keine zu sehen – stark bewölkter Himmel. Auf Himmelsrichtung zu fahren also nicht möglich. Aber die Piste ging immer einigermaßen gen Süden und schließlich und endlich kamen wir einem Kaff namens Ojos Negros raus.
Micha auf der Piste.
Wo da das Kaff dann letztlichz sein sollte war schwer zu erkennen. Ein paar ärmliche Buden und ansonsten breite Sandpisten. Ich war ziemlich fertig und wir wollten was essen gehen. In einer kleinen Bretterbude konnten wir dann frische Radieschen, Gemüse und jede Menge leckere Tacos essen. Die Getränke gab’s in Selbstbedienung aus dem Kühlschrank.
Dann kam der Regen. Wir wollten jetzt eigentlich am Nachmittag runter zur Pazifikküste und dort übernachten. Es regnete aber immer stärker und wir mussten in unserer Bretterbude immer weiter nach hinten rutschen da es überall rein regnete. Der „Koch“ versuchte verzweifelt sein Kabuff wasserfest zu machen und sein „Dach“ zu reparieren aber das war aussichtslos. Wir stellten fest, dass wir totales Schwein hatten denn hätte es eine Stunde vorher angefangen stark zu regnen wären wir da oben in den Bergen im Schlamm versunken und hätten uns wohl nur in den Dreck gelegt. Trotz guter Stollenbereifung ist bei Schlamm nichts zu machen.
Was tun?? Nach einigem hin und her, es wurde inzwischen schwärzer und schwärzer und regnete immer stärker, entschieden wir uns den Versuch zu unternehmen auf die andere Seite der Baja zu fahren. Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass das Wetter auf der Seite, also im Golf von Kalifornien, meistens besser sei und vor allem wärmer. An der einzigen Tanke in der Gegend trafen wir noch ein paar US Jungs und dann fuhren wir bei strömenden Regen zweieinhalb Stunden durch die Wüste und die Berge. Bisschen bizarr und gegensätzlich das Ganze. Micha verfluchte seine mangelhafte Ausrüstung. Während unserer Vorbereitung hatte ich tatsächlich geglaubt, ich bräuchte keine Regenklamotten. Ist ja schließlich `ne Wüste, oder?? Regnet es da vielleicht??? Es hat geschifft wie die Sau. Ich fühlte mich schon ein wenig an unsere Horrorregenfahrt von vor zwei Jahren erinnert und Micha verfluchte das Schicksal und die Baja. Oder zumindest den Regen.
Nach zwei bis drei Stunden im „Schei……..“ Regen hörte es tatsächlich irgendwann auf. Ich hatte bereits jegliche Hoffnung fahren gelassen. Wir trafen auf ein paar Racingteams welche sich für die bald stattfindende Rallye warmmachten. Noch ein Militärposten welcher uns durchwinkte und einmal Ersatzkanister dann waren wir in San Felipe. Nach diesem Tag benötigten wir dringend Bier. Das Wetter sah immer noch „Sch…..“ aus und wir fanden das fertigste Motel von ganz San Felipe. Aber 20 Bucks auf die Hand, Bikes fast im Zimmer und unter Dach. Micha trocknete seine Schuhe im Trockner und hängte die restlichen Klamotten am Bike auf.
Trotz der Mariachis in der Kneipe nebenan bin ich kurz nach 20 Uhr auf dem Bett eingeschlafen und habe bis 6 Uhr morgens geschlafen wie ein Stein. Wir haben noch nicht mal das Bier getrunken. Sagenhaft. Laut Micha hat es fast die ganze Nacht geregnet.
Die braune Mauer und die darunterliegende Kontrollstrasse sind klar zu erkennen.
Überall fahren die Jungs von der „Border Control“ rum. Morgens auch über den Campground und direkt vor unserer Nase vorbei. Somit bauen die Amis genau sowas wie die ehemalige Zonengrenze wieder auf. Wir hätten ihnen also 1989 den ganzen 500 km langen Zaun UND die Berliner Mauer verkaufen können. Da ist Deutschland ein lukratives Geschäft entgangen. Zurück zum Grenzübergang. Wir hatten ja Motorräder mit kalifornischen Nummernschildern, Versicherung, mexikanischer Zusatzversicherung und eine schriftliche Erklärung des „Besitzers“ (Doug), ebendiese Bikes legal benutzen zu dürfen. Trotzdem gab es die Frage des Touristenvisas und des Einfuhrstempels für die Kisten usw.. Wir näherten uns also ehrfürchtig gespannt dem Grenzübergang und bereiteten uns auf einen längeren Aufenthalt mit Schriftkram usw. vor. Es kam ein Schlagbaum, der ging hoch, wir fuhren durch. Nach 100 Metern hielten wir vorsichtshalber mal an und sahen uns um. Wir waren in Mexiko. Thats it??? Keine Grenzer weit und breit. Baja? Coole Sache. All die Panik und filigrane Vorbereitung „ummasonst“. Aber lieber so als andersrum. Nach Geldwechseln bzw. Abheben mit EC Karte – wie viel Pesos sind nochmal ein Dollar, Euro, kanadischer Dollar????? – und Tankstop – was kostet nochmal ein Liter und wie viel Pesos sind das jetzt wieder???? Und was heißt jetzt schnell wieder „volltanken“ auf Spanisch??? – fuhren wir gen Süden. Nach ca. 50 km dann auf einer Steigung die erste Begegnung mit der Dritten Art. Auf Warnschildern wurde eine Militärkontrolle angezeigt. Mexikanisch, d.h. 1 km angezeigt, dann drei km gefahren, dann 500 m angezeigt, noch zwei km gefahren, dann 100 m angezeigt, nochmal einen km gefahren. Dann kam’s aber: Vollsperrung, Jungs in grauen Felduniformen, keine besondere Kennzeichnung, Gesicht schwarz vermummt, Kampfhelm auf dem Kopf und automatische Waffe im Anschlag. Einer kommt auf dich zu, zwei andere sichern mit gezückter Knarre im Hintergrund. Hoppla. Kurzer Blick ins Gepäck – alles klar. Weiter fahren. Nun ja, ist das jetzt beruhigend oder eher nicht??? Abwarten. Wir fuhren dann erst mal sobald möglich runter von der asphaltierten Straße und ab ging’s ins Niemandsland. Nach gefühlten zwei Stunden auf irgendwelchen Eselspfaden kamen wir an einen Punkt der zum ersten Mal auf unserer Karte verzeichnet war. Wir hatten wieder eine grobe Orientierung. Es ist einfach der Hammer: man kann an nahezu jeder x-beliebigen Stelle rechts oder links in die Pampa fahren und es gibt tausend Pfade. Überall Pferdeäpfel übrigens. Die scheinen diese Wege mehr zu frequentieren. Nachdem wir uns endlich mal orientieren konnten kamen wir auf eine Piste welche meiner Meinung nach so ca. 50 km Richtung Süden ging und dann auf eine befestigte Straße stoßen würde. Das war unser erstes Ziel. Nach ca. 5 km kam eine erneute Begegnung mit der dritten Art. Aber diesmal wurde es ein wenig krasser. Wir sahen eine Kreuzung ca. 500 km vor uns und ein Warnschild. Dann setzte sich ein getarnter Hummer hinter uns in Bewegung und schloss uns den Weg zurück ab. Vor uns tauchten wieder die maskierten Jungs mit der Knarre im Anschlag auf und weiter vorne schob sich ein getarnter Hummer auf den Weg. Falle. Cool bleiben und keinen Blödsinn jetzt. Anhalten. Absteigen. Gepäck öffnen. Ähnliches Szenario wie zwei Stunden vorher, einer checkt, die anderen sichern, Sturmgewehr anschlagsbereit aber auf den Boden zeigend. Ausgebaute Stellungen mit Sandsäcken. Ein Hummer vorne, Einer hinten. Der junge Soldat guckte sich ein wenig unser Gepäck an, fragte wozu die Isomatte diene und signalisierte mir, dass es seiner Meinung nach angemessener wäre sich auf größeren und befahreneren Straßen fortzubewegen. Ich versuchte ihm zu erklären, dass wir Piste fahren wollten und in diese Richtung etc. Danach konnten wir weiterfahren. Ich muss zugeben, dass mich auch diese Begegnung nicht gerade fröhlich gestimmt hat.
Das Bild habe ich mir aus dem Netz runtergeladen. Mir war es während der Kontrollen nicht danach Bilder zu schiessen.
Was mich irritierte ist die Tatsache das die Militarios vermummt sind (um von den Narcos nicht wiedererkannt zu werden)und keinerlei Hohheitsabzeichen tragen. Einfach graue oder olivgrüne Felduniformen.
Mal abwarten. Vielleicht ist der Boden hier doch zu heiß. Danach kam ein Wahnsinns Ritt durch die Pampa. Mal Sand, mal Schotter, mal eher alpiner Charakter, dann wieder Wüste. Es ging endlos hin und wir brauchten für die Strecke bestimmt zweieinhalb Stunden. Immer über Stock und Stein. Durch Schlamm, kleinere Pfützen, riesige Löcher, ausgewaschene Straßen, Felsblöcke, etc.. Im Grunde genommen, genau wonach wir gesucht hatten – aber doch kräftezehrend und einigermaßen anspruchsvoll. Vor allem mit unserem Gepäck.
Hier hat es auch noch gebrannt obwohl eh nicht viel wächst.
Wir stellten auch fest, dass wir langsamer fahren mussten da offroadfahren mit viel Gepäck extrem belastend für die Bikes und auch für die Fahrer ist. Da wir die Kräder nicht massakrieren wollten mussten wir, wohl oder übel, vorsichtiger und somit langsamer fahren.
Micha hat auch ständig mit seinem Gepäcksack gekämpft und auch bei mir verrutschte ständig die Packtasche hinten.
Gottseidank hatte der Zimmerer eine halbwegs taugliche Karte besorgt und wir konnten uns einigermaßen orientieren. GPS ging überhaupt nicht und meinen Kompass konnte ich nicht mehr finden. Sonne war keine zu sehen – stark bewölkter Himmel. Auf Himmelsrichtung zu fahren also nicht möglich. Aber die Piste ging immer einigermaßen gen Süden und schließlich und endlich kamen wir einem Kaff namens Ojos Negros raus.
Micha auf der Piste.
Wo da das Kaff dann letztlichz sein sollte war schwer zu erkennen. Ein paar ärmliche Buden und ansonsten breite Sandpisten. Ich war ziemlich fertig und wir wollten was essen gehen. In einer kleinen Bretterbude konnten wir dann frische Radieschen, Gemüse und jede Menge leckere Tacos essen. Die Getränke gab’s in Selbstbedienung aus dem Kühlschrank.
Dann kam der Regen. Wir wollten jetzt eigentlich am Nachmittag runter zur Pazifikküste und dort übernachten. Es regnete aber immer stärker und wir mussten in unserer Bretterbude immer weiter nach hinten rutschen da es überall rein regnete. Der „Koch“ versuchte verzweifelt sein Kabuff wasserfest zu machen und sein „Dach“ zu reparieren aber das war aussichtslos. Wir stellten fest, dass wir totales Schwein hatten denn hätte es eine Stunde vorher angefangen stark zu regnen wären wir da oben in den Bergen im Schlamm versunken und hätten uns wohl nur in den Dreck gelegt. Trotz guter Stollenbereifung ist bei Schlamm nichts zu machen.
Was tun?? Nach einigem hin und her, es wurde inzwischen schwärzer und schwärzer und regnete immer stärker, entschieden wir uns den Versuch zu unternehmen auf die andere Seite der Baja zu fahren. Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass das Wetter auf der Seite, also im Golf von Kalifornien, meistens besser sei und vor allem wärmer. An der einzigen Tanke in der Gegend trafen wir noch ein paar US Jungs und dann fuhren wir bei strömenden Regen zweieinhalb Stunden durch die Wüste und die Berge. Bisschen bizarr und gegensätzlich das Ganze. Micha verfluchte seine mangelhafte Ausrüstung. Während unserer Vorbereitung hatte ich tatsächlich geglaubt, ich bräuchte keine Regenklamotten. Ist ja schließlich `ne Wüste, oder?? Regnet es da vielleicht??? Es hat geschifft wie die Sau. Ich fühlte mich schon ein wenig an unsere Horrorregenfahrt von vor zwei Jahren erinnert und Micha verfluchte das Schicksal und die Baja. Oder zumindest den Regen.
Nach zwei bis drei Stunden im „Schei……..“ Regen hörte es tatsächlich irgendwann auf. Ich hatte bereits jegliche Hoffnung fahren gelassen. Wir trafen auf ein paar Racingteams welche sich für die bald stattfindende Rallye warmmachten. Noch ein Militärposten welcher uns durchwinkte und einmal Ersatzkanister dann waren wir in San Felipe. Nach diesem Tag benötigten wir dringend Bier. Das Wetter sah immer noch „Sch…..“ aus und wir fanden das fertigste Motel von ganz San Felipe. Aber 20 Bucks auf die Hand, Bikes fast im Zimmer und unter Dach. Micha trocknete seine Schuhe im Trockner und hängte die restlichen Klamotten am Bike auf.
Trotz der Mariachis in der Kneipe nebenan bin ich kurz nach 20 Uhr auf dem Bett eingeschlafen und habe bis 6 Uhr morgens geschlafen wie ein Stein. Wir haben noch nicht mal das Bier getrunken. Sagenhaft. Laut Micha hat es fast die ganze Nacht geregnet.
Tag 3
Wir sind – für unsere Verhältnisse – schon wieder früh aufgestanden, haben kurz gefrühstückt und dabei den ersten ehemaligen GI aus Bamberg getroffen. Originalton: „we like to blow things up here – just for fun, you know“ und „yes, I have a lot of weapons“. Er hat uns gleich mal vor Mexiko und dem ganzen Drogenkrieg gewarnt. Wie Alle eigentlich. Stärkt das Vertrauen muss ich sagen. Apropos: Doug meinte nur, warum soll ich auf die Baja wenn ich das auch hier haben kann. Meine Sitznachbarin im Flugzeug während des Fluges nach LA war auch ganz aufgeregt und meinte, ich sollte es mir noch mal gut überlegen und in Kalifornien könne man doch auch gut Motorrad fahren. Was soll ich sagen. Bound for Baja.
Nach einer kurzen Irrfahrt fand Micha einen netten Mechaniker welcher trotz Feiertag an irgendwelchen Chryslern rumschraubte. Der hat uns dann für einen 10er den Dämpfer wieder ran gebaut. Gute Arbeit.
Ich bin ja vor Jahren schon mal hier gewesen, allerdings mit dem Auto, konnte mich aber noch daran erinnern, daß es auch einen Trail durch den Park gibt. Den fanden wir dann auch und es kam die zweite, richtige Offroad Etappe. Ziemlich "offraod" muss ich sagen. Erst Sand, dann Stein, dann Fels. Hat ewig gedauert und ich musste noch an Micha (Diehls) warnende Worte denken von wegen Reichweite und km Leistungen und so.
Hier bei einem kurzen Halt in einem Canyon.
Für 20 km braucht man da gleich mal zwei Stunden. Mindestens. Von wegen 250 km Durchschnitt am Tag. Der Rest vom Tag war Landschaft pur. Erst Joshua Tree, dann südkalifornische Wüste mit Palmen dann plötzlich mit extrem eingeschnittenen Tälern.
Eine unglaubliche Landschaft. Danach ging es hoch auf knapp 1500 Meter und wurde plötzlich fast alpin. Es ging durch ein landschaftlich wunderschönes Hochtal und danach wieder eher in eine wüstenähnliche Gegend. Wunderbares genussvolles Motorradfahren (auf der Straße diesmal). Nachdem wir Bier gekauft hatten fanden wir einen Campingplatz und dachten uns wir sehen uns das mal näher an und übernachten eventuell nochmal eine Nacht in Kalifornien denn wir waren nur noch ca. 10 km von dem Grenzübergang nach Mexiko entfernt. Es entpuppte sich als ein „voll fertiger“ Trailerpark mit einigen „Untoten“.
Micha meinte nur, „der Laden ist so fertig, der passt. Das ist voll unser Niveau“. Auf Nachfrage schickte man uns zum „Parkmanager“, welcher uns zwar als ziemlich „angeschlagen“ erschien, sich aber im Nachhinein als feiner und lustiger Kerl erwies.
Es stellte sich nämlich auch noch heraus, das Brad (seinen richtigen Namen habe ich vergessen – aber er war so wie mein Nachbar Brad oben am Chalet: feiner, lustiger und hilfsbereiter Typ aber meistens besoffen), das dieser kalifornische Brad welchen wir hier in dem letzten gottverlassenen Fleck direkt an der mexikanischen Grenze getroffen hatten, ganze 4 Jahre in Würzburg gelebt hatte. Natürlich hat er für die Army gearbeitet, was sonst. Ichglaube, die halbe männliche US Bevölkerung war irgendwann mal in der Army und in Deutschland. Er (Brad) kannte Unterfranken fast besser als ich und ich habe da immerhin 6 Jahre gelebt. Wir hatten also genügend Bier und einen wirklich lustigen Abend am Lagerfeuer mit Stories über Unterfranken auf Englisch.
Nach einer kurzen Irrfahrt fand Micha einen netten Mechaniker welcher trotz Feiertag an irgendwelchen Chryslern rumschraubte. Der hat uns dann für einen 10er den Dämpfer wieder ran gebaut. Gute Arbeit.
Ich bin ja vor Jahren schon mal hier gewesen, allerdings mit dem Auto, konnte mich aber noch daran erinnern, daß es auch einen Trail durch den Park gibt. Den fanden wir dann auch und es kam die zweite, richtige Offroad Etappe. Ziemlich "offraod" muss ich sagen. Erst Sand, dann Stein, dann Fels. Hat ewig gedauert und ich musste noch an Micha (Diehls) warnende Worte denken von wegen Reichweite und km Leistungen und so.
Hier bei einem kurzen Halt in einem Canyon.
Für 20 km braucht man da gleich mal zwei Stunden. Mindestens. Von wegen 250 km Durchschnitt am Tag. Der Rest vom Tag war Landschaft pur. Erst Joshua Tree, dann südkalifornische Wüste mit Palmen dann plötzlich mit extrem eingeschnittenen Tälern.
Eine unglaubliche Landschaft. Danach ging es hoch auf knapp 1500 Meter und wurde plötzlich fast alpin. Es ging durch ein landschaftlich wunderschönes Hochtal und danach wieder eher in eine wüstenähnliche Gegend. Wunderbares genussvolles Motorradfahren (auf der Straße diesmal). Nachdem wir Bier gekauft hatten fanden wir einen Campingplatz und dachten uns wir sehen uns das mal näher an und übernachten eventuell nochmal eine Nacht in Kalifornien denn wir waren nur noch ca. 10 km von dem Grenzübergang nach Mexiko entfernt. Es entpuppte sich als ein „voll fertiger“ Trailerpark mit einigen „Untoten“.
Micha meinte nur, „der Laden ist so fertig, der passt. Das ist voll unser Niveau“. Auf Nachfrage schickte man uns zum „Parkmanager“, welcher uns zwar als ziemlich „angeschlagen“ erschien, sich aber im Nachhinein als feiner und lustiger Kerl erwies.
Es stellte sich nämlich auch noch heraus, das Brad (seinen richtigen Namen habe ich vergessen – aber er war so wie mein Nachbar Brad oben am Chalet: feiner, lustiger und hilfsbereiter Typ aber meistens besoffen), das dieser kalifornische Brad welchen wir hier in dem letzten gottverlassenen Fleck direkt an der mexikanischen Grenze getroffen hatten, ganze 4 Jahre in Würzburg gelebt hatte. Natürlich hat er für die Army gearbeitet, was sonst. Ichglaube, die halbe männliche US Bevölkerung war irgendwann mal in der Army und in Deutschland. Er (Brad) kannte Unterfranken fast besser als ich und ich habe da immerhin 6 Jahre gelebt. Wir hatten also genügend Bier und einen wirklich lustigen Abend am Lagerfeuer mit Stories über Unterfranken auf Englisch.
Tag 2
Am nächsten Morgen gings früh auf und wir haben unsere Ausrüstung zusammengepackt. Es geht ja nicht viel drauf auf diese Bikes. Wir mussten also wirklich limitieren und wir haben, glaub ich, zwei t-shirts, drei Paar Socken und je zwei Unterhosen mitgenommen. Der Rest war Schlafsack, Zelt, Isomatte und Zeugs für die Motorräder. Wo sollte man da eigentlich noch das Bier hin packen?? Schwierige Frage. Somit waren wir „gezwungen“ ohne letzteres losfahren – volles Risiko. Mach ich ja eigentlich nur ungern, aber „wat mut dat mut“. Der „andere“ Micha meinte, auf meine vor zwei Wochen gestellte Frage wie das denn da so sei mit dem Wasser in der Wüste: „Wasser? Wieso Wasser? Die trinken da alle nur Bier weil man es da sonst sowieso nicht aushält“. Doug war dann so freundlich und hat uns erst mal eine ausführliche Tour durch Kalifornien und speziell die Mojave Wüste gegeben. Unser erster Test. Ich bin beim Halten gleich mal so einfach umgefallen weil das Bike ungewohnt hoch war und ich in ein Loch getreten bin. Aber das war im Sand und es ist nix passiert. Aber peinlich war es schon ……. Der Trip mit Douglas war dann schon mal recht cool weil wir a) die offroad Tauglichkeit der Bikes testen konnten b) die Tauglichkeit der Fahrer und c) gleich mal in einer fantastischen Landschaft auf diversen Trails in der Wüste rumfahren konnten da wir von ihm geführt wurden. Apropos Doug: ein wirklich feiner Typ, vollkommen entspannt und ausgeglichen. Er hat uns zwei Motorräder wie aus dem Laden hingestellt. Da war alles vom Feinsten. Am frühen Nachmittag musste er dann wieder zurück und wir haben uns getrennt. See each other in a week.
Wir fuhren erst mal auf der Straße weiter, Ziel: Joshua Tree Park. Kurz bevor wir da ankamen – und es war eh schon länger als wir gedacht hatten, hielt Micha rechts an und seine Kiste war urplötzlich wahnsinnig laut. Er hatte seinen Dämpfer verloren. Den mussten wir dann am Straßenrand erst mal wiederfinden was uns allerdings gelang. Wir konnten das Teil aber nicht mehr befestigen und somit brauchten wir am nächsten Tag wohl mal die erste Werkstatt. Was ich auch nicht einkalkuliert hatte bei meiner ursprünglichen Grobplanung war die Tatsache, daß es um Schlag 17 Uhr stockdunkel wurde. Aber richtig dunkel und blitzartig. Normalerweise sind wir ja immer im Sommer oder Spätsommer so Touren gefahren, diesmal war aber November und bereits auf Winterzeit umgestellt. Das verkürzte unsere Tageslichtzeit erheblich. Ich war es halt gewohnt bis ca. 20 Uhr oder so fahren zu können – normalerweise. Es wurde auch ziemlich frisch und somit suchten wir uns ein Motel.
Das Harmony Motel kurz vor 29 Palms und direkt am Joshua Tree Park. Ich weiß gar nicht, ob die heiße Spa und den kalten Außenpool erwähnen soll? In der Wüste. Zudem stellte sich heraus, dass es das U2 Hotel war.
Wer kann sich an das Joshua Tree Album erinnern? U2 haben in dem Motel gewohnt als sie das Fotoshooting gemacht haben und die Texte zum Album geschrieben haben. Zufall. Ich habe ein Bild mit Micha vor der Leuchtreklame gemacht, leider total unscharf. Falsche Kameraeinstellung.
Wir fuhren erst mal auf der Straße weiter, Ziel: Joshua Tree Park. Kurz bevor wir da ankamen – und es war eh schon länger als wir gedacht hatten, hielt Micha rechts an und seine Kiste war urplötzlich wahnsinnig laut. Er hatte seinen Dämpfer verloren. Den mussten wir dann am Straßenrand erst mal wiederfinden was uns allerdings gelang. Wir konnten das Teil aber nicht mehr befestigen und somit brauchten wir am nächsten Tag wohl mal die erste Werkstatt. Was ich auch nicht einkalkuliert hatte bei meiner ursprünglichen Grobplanung war die Tatsache, daß es um Schlag 17 Uhr stockdunkel wurde. Aber richtig dunkel und blitzartig. Normalerweise sind wir ja immer im Sommer oder Spätsommer so Touren gefahren, diesmal war aber November und bereits auf Winterzeit umgestellt. Das verkürzte unsere Tageslichtzeit erheblich. Ich war es halt gewohnt bis ca. 20 Uhr oder so fahren zu können – normalerweise. Es wurde auch ziemlich frisch und somit suchten wir uns ein Motel.
Das Harmony Motel kurz vor 29 Palms und direkt am Joshua Tree Park. Ich weiß gar nicht, ob die heiße Spa und den kalten Außenpool erwähnen soll? In der Wüste. Zudem stellte sich heraus, dass es das U2 Hotel war.
Wer kann sich an das Joshua Tree Album erinnern? U2 haben in dem Motel gewohnt als sie das Fotoshooting gemacht haben und die Texte zum Album geschrieben haben. Zufall. Ich habe ein Bild mit Micha vor der Leuchtreklame gemacht, leider total unscharf. Falsche Kameraeinstellung.
Baja Trip - Tag 1
Mit dem Abflug in Montréal hätte bereits alles vermasselt werden können. All unsere tolle Planung und Logistik - gleich mal dahin. Zunächst gab es ein äußerst unfreundliches einchecken mit Air Canada und eine – wie gewohnt - noch unfreundlichere Pass-, Person- und Gepäckkontrolle der neurotischen Amis. Dann blieb der Flieger von Air Canada einfach mal zwei Stunden am Boden – technische Probleme. Da dachte ich mir bereits, daß das ich meinen Anschlußflug nach Los Angeles wohl abhaken könne. Aber ich bin natürlich davon ausgegangen, daß ich dann mit der nächsten Kiste nach LA fliegen kann. Dem war nicht so. In Denver erklärte mir eine völlig aufgelöste Flugbegleiterin von Air Canada, daß ich die Möglichkeit hätte a) nach Burbank Kalifornien weiterzufliegen (ohne Gepäck, das geht nach LA)oder b)am NÄCHSTEN Tag nach LA zu fliegen. Alle aktuellen Direktflüge nach LA seien ausgebucht. Somit waren natürlich unsere ganzen Pläne mit Treffen in LA und anschließender Fahrt nach Bakersfield (wo wir die Bikes übernehmen wollten) geplatzt. Ich war schon komplett zerstört am Boden und malte mir Micha stundenlang wartend in LA aus. Dann habe ich mir nochmal in aller Ruhe alle Optionen überlegt. Ich bin also nochmal zur Lufthansa gegangen denn die haben mir bisher noch immer weitergeholfen. Die freundliche Dame erklärte mir, ich hätte außer den obengenannten Optionen noch die Möglichkeit mich auf eine Warteliste setzen zu lassen für einen Flug nach LA. Zwar verspätet aber eben noch am selben Tag und eben LA. Ich dachte mir, Micha würde schon noch ein bißchen über die vereinbarte Pufferzeit aushalten – so wie ich ihn kenne. Gesagt, getan. Glücklicherweise hatte ich auch noch eine uralte Star Alliance Karte dabei und somit konnte ich ein paar Leute auf der Liste überholen. Als ich am Gate ankam, ca 45 vor Boarding, gab es eine Digitalanzeige und es waren noch 15 Plätze nicht besetzt. Mein Name erschien als Nummer 4 auf der Warteliste von ca. 20 Personen. Nach einer halben Stunde gab es noch genau 4 freie Plätze und ich war immer noch Nummer 4. Da habe ich schon mal Wolfram in Los Angeles per Skype angefunkt und ihm mitgeteilt, daß es wohl nix werden würde mit Bakersfield und das sich demnächst mal mein Brüderchen per Taxi bei ihm einfinden wird. Ich würde dann kommen, wenn es halt ginge. Auf den letzten Drücker – soviel Schwein muß man mal haben – und als vierter und letzter Passagier, wurde mein Name aufgerufen und ich konnte an Bord gehen. Sagenhaft. Natürlich war ich jetzt immer noch zu spät, ob mein Gepäck mit dem ganzen Motorradzeugs ankommen würde war eine andere Frage aber immerhin wäre ich in LA. Am Mittwoch. Relativ kurzer Flug über die Rockies und dann Ankunft. Halt ca drei Stunden später als geplant – aber immerhin. Treffpunkt war die Karl Strauss Brauerei am Terminal 8. Ich gehe voller gespannter Erwartung rein – kein Micha. An der Ausgangshalle war er auch nicht. Tja, war wohl nix mit unserer Logistik. Blöd. Handyverbindung war unmöglich da sein Ding in den USA nicht funktioniert. Also Gepäck holen und auf zu Wolfram. Dann ging es eine Treppe runter und wer saß da auf seinem großen Rucksack, neben der Gepäckausgabe? Logisch. Der Zimmerer. Uff!!!! Mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich hatte nämlich nicht berücksichtigt, daß er an einem anderen Terminal ankommt und dann, ohne Bordkarte, nicht mehr zu mir in das Terminal gelangen kann. Er hatte aber zwischenzeitlich, von einem freundlichen Österreicher (welcher ihm den Glauben an die Österreicher zurükckgibt - aber später mehr zum Thema Österreich)an der Auskunft, erfahren, daß ich zwar nicht im geplanten Flug wohl aber im darauffolgenden saß. Der Nachmittag hat bestimmt ein halbes Päckchen Schwarzer Krauser aufgebraucht - schätze ich mal. Soweit so gut. Jetzt mußten wir uns noch einen Mietwagen holen und wurden dabei ein bißchen abgezockt – aber was solls. Knapp drei Stunden später waren wir oben in Bakersfield und Doug hat uns am Flughafen abgeholt. Extrem pünktlich und zuverlässig. Er hatte so einen riesigen Trailerwohnwagen vor der Tür stehen und wir konnten da übernachten.
Mit der kleinen Turboprop sind wir, am Ende des Trips über LA, Houston nach Puebla geflogen. Immer mit den Bike Jacken an da wir keinen anderen Platz dafür hatten.
Mit der kleinen Turboprop sind wir, am Ende des Trips über LA, Houston nach Puebla geflogen. Immer mit den Bike Jacken an da wir keinen anderen Platz dafür hatten.
Mexico 2011
Was für eine Reise. Mal was Neues - in jeder Beziehung. Nach einer ziemlich stressigen Rückreise bin ich wieder gut in Montreal angekommen. Micha müsste jetzt in Nürnberg sein oder auf der A3 - soweit alles geklappt hat. Er flog ja von Mexiko City nach Amsterdam und von da aus nach Nürnberg. Ich habe - mal wieder - fast den Flug in Mexico verpaßt weil in Mexico City soviel Baustelle und Verkehr war das ich auf den letzten Drücker ans Gate kam.
Dann habe ich den Abend in einer runtergewirtschafteten Flughalle in Newark verbracht weil alles drunter und drüber ging und der Flug nach Montreal 2 Stunden Verstätung hatte und ich ca. 5 mal das Gate wechseln musste. Totales Chaos und hunderte von Getrandeten, schreiende Kinder usw.. Ich war jedenfalls um 3 Uhr morgens Zuhause und Lili hatte mir schon ein Geschenk vorbereitet. Süss.
Wir - d.h. die Gebrüder Heisinger müssen uns bei soviel Leuten )und bei unseren Familien) bedanken die uns den Trip ermöglichten, uns halfen, uns Motorräder zur Verfügung gestellt haben, uns übernachten liessen und uns mit riesiger Gastfreundschaft begegnet sind. Danke Wolfram und Marie, danke Doug, danke Micha (Diehl) und Nath und vor allem riesigen herzlichen Dank an die ganze Familie Popp in Puebla. Ihr seit echt Weltklasse und eure Gang da unten ist riesig. Ich hatte im Flugzeug endlich mal Zeit um einen Bericht zu fertigen und werde mir erlauben das in den nächsten Tagen hier reinzustellen. Wie gehabt.
So sah es übrigens heute morgen aus:
Ich kann Motorrad gegen Skidoo tauschen. Selbst für Montrealer Verhältnisse ein früher Wintereinbruch. Fast 10 cm Schnee heute Nacht. Gestern Nachmittag hatten wir noch 25 Grad in Puebla. Ich kann die ganzen "Mexikaner" schon verstehen.
Dann habe ich den Abend in einer runtergewirtschafteten Flughalle in Newark verbracht weil alles drunter und drüber ging und der Flug nach Montreal 2 Stunden Verstätung hatte und ich ca. 5 mal das Gate wechseln musste. Totales Chaos und hunderte von Getrandeten, schreiende Kinder usw.. Ich war jedenfalls um 3 Uhr morgens Zuhause und Lili hatte mir schon ein Geschenk vorbereitet. Süss.
Wir - d.h. die Gebrüder Heisinger müssen uns bei soviel Leuten )und bei unseren Familien) bedanken die uns den Trip ermöglichten, uns halfen, uns Motorräder zur Verfügung gestellt haben, uns übernachten liessen und uns mit riesiger Gastfreundschaft begegnet sind. Danke Wolfram und Marie, danke Doug, danke Micha (Diehl) und Nath und vor allem riesigen herzlichen Dank an die ganze Familie Popp in Puebla. Ihr seit echt Weltklasse und eure Gang da unten ist riesig. Ich hatte im Flugzeug endlich mal Zeit um einen Bericht zu fertigen und werde mir erlauben das in den nächsten Tagen hier reinzustellen. Wie gehabt.
So sah es übrigens heute morgen aus:
Ich kann Motorrad gegen Skidoo tauschen. Selbst für Montrealer Verhältnisse ein früher Wintereinbruch. Fast 10 cm Schnee heute Nacht. Gestern Nachmittag hatten wir noch 25 Grad in Puebla. Ich kann die ganzen "Mexikaner" schon verstehen.
Dienstag, 22. November 2011
es geht nach Hause
ich hab mal kurz Internet.
Bin auf dem Weg von Puebla nach Mexico City und wenn alles klappt,heute abend gegen Mitternacht wieder in Montreal. Micha fährt in ca. 4 Stunden mit nem anderen Bus und kommt dann einen Tag später - am Donnerstag, in Nürnberg an.
Wahnsinn. Momentan fahre ich am Popocata ....., na ja, am Vulkan halt, vorbei. Die Reiseberichte folgen in den nächsten Tagen. Erste Feststellung soweit: bildet euch immer selbst eine Meinung vor Ort und glaubt den Medien nicht ganz so viel.
ciao und bis in Kürze an dieser Stelle ....
Bin auf dem Weg von Puebla nach Mexico City und wenn alles klappt,heute abend gegen Mitternacht wieder in Montreal. Micha fährt in ca. 4 Stunden mit nem anderen Bus und kommt dann einen Tag später - am Donnerstag, in Nürnberg an.
Wahnsinn. Momentan fahre ich am Popocata ....., na ja, am Vulkan halt, vorbei. Die Reiseberichte folgen in den nächsten Tagen. Erste Feststellung soweit: bildet euch immer selbst eine Meinung vor Ort und glaubt den Medien nicht ganz so viel.
ciao und bis in Kürze an dieser Stelle ....
Donnerstag, 17. November 2011
Wir sind noch am Leben ....
Nun, es ist spät, ich bin müde und ich kann somit leider nur einen kurzen Text schreiben. Standort LA. Wir haben deutsche Currywurst am Sunset Boulevard genossen. Ich habe in den letzten Tagen soviel überwältigende Eindrücke, Landschaften und Begegnungen erlebt, daß mir im Moment einfach die Worte fehlen. Grandios.
Wir waren gerade mit Wolfram (guter alter Freund aus Würzburger Tagen) essen und übernachten heute hier in Los Angeles. Der grässlichsten Stadt auf Erden - zumindest was den Verkehr anbelangt. Morgen folgt der 'Abschlussritt' in Kalifornien. Uns geht es gut, wir sind etwas müde aber ansonsten in Topform. Baja ist schlicht der Wahnsinn. Um es mal einfach auf den Punkt zu bringen.
Übermorgen, auf dem Weg nach Puebla, kann ich mal (versuchen) etwas zusammenzufassen. Uns geht es gut, die Bikes laufen fantastisch, das Wetter ist grandios und wir haben keinen von den'Bösen' gesehen - es passt also alles. Morgen dann der kalifornische 'Ausklang' bevor es nochmal nach Mexiko geht. Die letzte Bike Etappe geht von LA aus zurück nach Bakersfield. Wir hatten weder Netz noch Internet die letzten Tage deshalb gab es keinerlei Kommunikation. Aber alles ist gut. Ende der Durchsage.
Wir waren gerade mit Wolfram (guter alter Freund aus Würzburger Tagen) essen und übernachten heute hier in Los Angeles. Der grässlichsten Stadt auf Erden - zumindest was den Verkehr anbelangt. Morgen folgt der 'Abschlussritt' in Kalifornien. Uns geht es gut, wir sind etwas müde aber ansonsten in Topform. Baja ist schlicht der Wahnsinn. Um es mal einfach auf den Punkt zu bringen.
Übermorgen, auf dem Weg nach Puebla, kann ich mal (versuchen) etwas zusammenzufassen. Uns geht es gut, die Bikes laufen fantastisch, das Wetter ist grandios und wir haben keinen von den'Bösen' gesehen - es passt also alles. Morgen dann der kalifornische 'Ausklang' bevor es nochmal nach Mexiko geht. Die letzte Bike Etappe geht von LA aus zurück nach Bakersfield. Wir hatten weder Netz noch Internet die letzten Tage deshalb gab es keinerlei Kommunikation. Aber alles ist gut. Ende der Durchsage.
Donnerstag, 10. November 2011
Kalifornien
Wer reist, so heißt es, der erlebt was. Allerdings. Jede Menge Komplikationen. Mein Flug hatte technische Probleme und nach einem sehr unfreundlichen Einchecken mit noch wesentlich unfreundlicherem US Einreiseverfahren (welches bereits in Montreal am Flughafen über die Bühne geht)standen wir erstmal zwei Stunden am Flughafen. Oder besser, saßen im Flugzeug und warteten. Dadurch hatte ich meinen Anschlußflug in Denver verpaßt und dort sagte man mir am Ausgang, ich hätte zwei Möglichkeiten. Eine wäre, jetzt nach Burbank statt nach LA zu fliegen, da es für Los Angeles keine Plätze mehr gibt. Ist aber in der Nähe. Oder ich könne in Denver übernachten und am nächsten Tag nach LA fliegen. Falls ich mich für Burbank entscheide, wo immer das auch sein mag, wird mein Gepäck mit dem ganzen Equipment trotzdem nach LA fliegen. Ich kann es mir dann liefern lassen. Blöderweise sitzt jetzt aber gerade Micha bereits in LA am Flughafen und wartet auf mich. Und Doug will uns dann Abends in Bakersfield abholen. Etc.! Zudem kann ich Micha nicht erreichen, da er kein Handy hat (welches auch in Nordamerika funktionierten würde). Ich dreh durch - na klasse. Alle Pläne und alle tollen Planungen gleich am Anfang über den Haufen geworfen. Nach meiner ersten Erschütterung habe ich mich dann wieder gefangen und überlegt. Bin nochmal zu nem anderen Schalter gegangen - Lufthansa, und habe ganz lieb angefragt ob die nicht was für einen gestrandeten Reisenden tun können. Die gaben mir dann den Tip mich auf eine Warteliste (Standby) setzten zu lassen und, falls jemand nicht erscheint, kommen man dann halt eventuell dran. Long story short, ich war Nummer drei auf der Warteliste und es gab noch 4 Plätze. In der ALLERLETZTEN Sekunde und als ALLERLETZTER Passagier, kam ich an Bord.
Also, letztlich ist alles GUT und wir sind im Moment, bei einem Glas kalifornischen Weins, im Joshua Tree Park. 29 Palms um genau zu sein. Der heutige Tag war echt klasse. Doug hat die Bikes super vorbereitet und und uns dann eine kalifornische Offroadführung gegeben. Geil.
Micha in Bakersfield, sicher ist sicher.
Mein "Gepäck" war dabei sich zu verabschieden.
Auf den Spuren der ersten Trapper am Pazifik. Laut Doug, der erste Pfad gen Pazifik. Jededia Smith denke ich.
Also, so far so good. Die nächsten Tage wohl ohne Internet.
Ach ja, noch ne kleine Randnotiz: U2 haben hier übernachtet als sie die Texte zum Joshua Tree Album geschrieben haben und das Photoshooting.
Der Zimmerer sagt gerade, ich soll noch schreiben, daß er 4 Stunden auf mich gewartet hat. Ohne Murren.
Also, letztlich ist alles GUT und wir sind im Moment, bei einem Glas kalifornischen Weins, im Joshua Tree Park. 29 Palms um genau zu sein. Der heutige Tag war echt klasse. Doug hat die Bikes super vorbereitet und und uns dann eine kalifornische Offroadführung gegeben. Geil.
Micha in Bakersfield, sicher ist sicher.
Mein "Gepäck" war dabei sich zu verabschieden.
Auf den Spuren der ersten Trapper am Pazifik. Laut Doug, der erste Pfad gen Pazifik. Jededia Smith denke ich.
Also, so far so good. Die nächsten Tage wohl ohne Internet.
Ach ja, noch ne kleine Randnotiz: U2 haben hier übernachtet als sie die Texte zum Joshua Tree Album geschrieben haben und das Photoshooting.
Der Zimmerer sagt gerade, ich soll noch schreiben, daß er 4 Stunden auf mich gewartet hat. Ohne Murren.
Montag, 7. November 2011
Für den diplomatischen Dienst wäre er sicher wenig geeignet ....
05.11.2011 00:00
Ködnitzer machen bei nächster Demo mit
KÖDNITZ. Auch die Gemeinde Ködnitz ruft zu einer Demonstration für die geplante Ortsumgehung der B 289 in Kauerndorf und Untersteinach auf. So erklärte Bürgermeister Stephan Heckel (CSU) in der Sitzung des Gemeinderates am Donnerstagabend dazu: „Alle Genehmigungsverfahren sind abgeschlossen, einzig die Finanzierung fehlt. Den Menschen vor Ort ist nicht länger vermittelbar, dass Hunderte von Milliarden Euro zunächst in die neuen Bundesländer gepumpt wurden, jetzt verschuldete Euroländer unterstützt werden müssen und dann kein Geld mehr da sein soll für dringend notwendige Infrastrukturprojekte in unserer Heimat.“
Gemeinsam mit Untersteinach wird die Gemeinde Ködnitz am Donnerstag, 10. November, von 16 bis 18.30 Uhr an der Bundesstraße in Kauerndorf mit einer Demo auf den dringend nötigen Bau der Umgehung B 289 Kauerndorf-Untersteinach aufmerksam machen. Geplant sind unter anderem ein Traktorkorso nach Untersteinach und zurück, Großtransparente an den Häusern der Anlieger und eine Kundgebung mit einem Mahnfeuer.
Wie Bürgermeister Stephan Heckel noch ausführte, laufe die Briefaktion noch weiter und Einladungen zur Demo wurden an die zuständigen Politiker versandt. Aus dem Haus des Bundesverkehrsministers bekam die Gemeinde Ködnitz eine Absage: „Der Minister hat wichtige Sitzungstermine in Berlin.“ Gemeinderat Michael Heisinger fand die jüngste Demo zu harmlos: „Da gehört eine halbe Stunde der Laden dichtgemacht!“ rei
Ködnitzer machen bei nächster Demo mit
KÖDNITZ. Auch die Gemeinde Ködnitz ruft zu einer Demonstration für die geplante Ortsumgehung der B 289 in Kauerndorf und Untersteinach auf. So erklärte Bürgermeister Stephan Heckel (CSU) in der Sitzung des Gemeinderates am Donnerstagabend dazu: „Alle Genehmigungsverfahren sind abgeschlossen, einzig die Finanzierung fehlt. Den Menschen vor Ort ist nicht länger vermittelbar, dass Hunderte von Milliarden Euro zunächst in die neuen Bundesländer gepumpt wurden, jetzt verschuldete Euroländer unterstützt werden müssen und dann kein Geld mehr da sein soll für dringend notwendige Infrastrukturprojekte in unserer Heimat.“
Gemeinsam mit Untersteinach wird die Gemeinde Ködnitz am Donnerstag, 10. November, von 16 bis 18.30 Uhr an der Bundesstraße in Kauerndorf mit einer Demo auf den dringend nötigen Bau der Umgehung B 289 Kauerndorf-Untersteinach aufmerksam machen. Geplant sind unter anderem ein Traktorkorso nach Untersteinach und zurück, Großtransparente an den Häusern der Anlieger und eine Kundgebung mit einem Mahnfeuer.
Wie Bürgermeister Stephan Heckel noch ausführte, laufe die Briefaktion noch weiter und Einladungen zur Demo wurden an die zuständigen Politiker versandt. Aus dem Haus des Bundesverkehrsministers bekam die Gemeinde Ködnitz eine Absage: „Der Minister hat wichtige Sitzungstermine in Berlin.“ Gemeinderat Michael Heisinger fand die jüngste Demo zu harmlos: „Da gehört eine halbe Stunde der Laden dichtgemacht!“ rei
Sonntag, 6. November 2011
Wochenende
Yo, da ruft schon mal jemand an und dann verpasse ich das. Sorry Liese. Aber wir hatten in der Tat ein Wahnsinnswetter am Wochenende.
Emile hatte am Samstag morgen ein frühes Fußballspiel und am Nachmittag sind wir zu unserem Freund Hugo auf seine Geburtstagfete gefahren - 40 Jahre, immerhin.
Er wollte dafür unbedingt sein Haus am See nutzen, auch wenn es im Innenbereich noch nicht ganz ausgebaut ist.
Hat trotzdem alles gepaßt. Livemusik, Lagerfeuer, gutes Essen. Gute Fete.
Es gab keinen Tisch aber unsere "Tischler" habe mal ganz kurz aus noch rumliegenden Spanplatten und ein paar Hölzern eine riesige Tafel gebaut. Mit Tischtüchern drauf sah das richtig gut aus später.
Es war Bombenwetter - sonne pur und angenehme Temperatur. Ich bin deshalb mehrmals ein bißchen Spazieren gegangen und habe mal die Kamera mitgenommen. Das Haus ist ca. 1,5 Stunden von Montreal entfernt. Jemand hat da das ganze Land um einen unerschlossenen See aufgekauft, das ganze dann in einzelne Grundstücke aufgeteilt und verkauft dann nach und nach die einzelnen Parzellen.
Hugo hat dann diesen Sommer das Haus hingestellt - zum Teil in Eigenarbeit. Wahnsinn.
Voll unterkellert, gebohrter Tiefbrunnen, gute Isolierung inkl. Verglasung, etc.
Sehr schön - muß ich sagen. Da bin ich schon ein wenig neidisch wenn ich dann unsere "Hütte" damit vergleiche aber es kostet halt auch.
Das muß dann halt auch doch permanent auf Temperatur gehalten werden damit nichts einfriert und man zahlt relativ viel Steuer, etc.. Da ist unsere Hütte schon eher ein klassisches Wochenendhaus. Aber eben auch sehr günstig.
Hier die "Strandpromenade". Das links auf dem Wasser ist übrigens Eis.
Wer in Quebec direkt "am Wasser" sein will - und ein "richtiges" Chalet muß am Wasser sein, der ist unter 100000 kaum dabei. Vor allem wenn man nicht länger als 2 Stunden fahren will. Alles was am Ufer eines Sees ist, ist sehr begehrt.
Hier ist der Blick von "oben". Ich bin mal auf so einen Hügel hochgelatscht. Links im Wald kann man das Dach vom Chalet erkennen.
Morgen habe ich noch eine Konferenz, am Dienstag nochmal einen langen Arbeitstag und dann gehts aber auch schon los.
Wie der Zimmerer richtig bemerkte: "während der nächsten Tage ist alles was wir machen müssen motorradfahren, biertrinken und schlafen - die Aussichten sind also nicht so schlecht".
Emile hatte am Samstag morgen ein frühes Fußballspiel und am Nachmittag sind wir zu unserem Freund Hugo auf seine Geburtstagfete gefahren - 40 Jahre, immerhin.
Er wollte dafür unbedingt sein Haus am See nutzen, auch wenn es im Innenbereich noch nicht ganz ausgebaut ist.
Hat trotzdem alles gepaßt. Livemusik, Lagerfeuer, gutes Essen. Gute Fete.
Es gab keinen Tisch aber unsere "Tischler" habe mal ganz kurz aus noch rumliegenden Spanplatten und ein paar Hölzern eine riesige Tafel gebaut. Mit Tischtüchern drauf sah das richtig gut aus später.
Es war Bombenwetter - sonne pur und angenehme Temperatur. Ich bin deshalb mehrmals ein bißchen Spazieren gegangen und habe mal die Kamera mitgenommen. Das Haus ist ca. 1,5 Stunden von Montreal entfernt. Jemand hat da das ganze Land um einen unerschlossenen See aufgekauft, das ganze dann in einzelne Grundstücke aufgeteilt und verkauft dann nach und nach die einzelnen Parzellen.
Hugo hat dann diesen Sommer das Haus hingestellt - zum Teil in Eigenarbeit. Wahnsinn.
Voll unterkellert, gebohrter Tiefbrunnen, gute Isolierung inkl. Verglasung, etc.
Sehr schön - muß ich sagen. Da bin ich schon ein wenig neidisch wenn ich dann unsere "Hütte" damit vergleiche aber es kostet halt auch.
Das muß dann halt auch doch permanent auf Temperatur gehalten werden damit nichts einfriert und man zahlt relativ viel Steuer, etc.. Da ist unsere Hütte schon eher ein klassisches Wochenendhaus. Aber eben auch sehr günstig.
Hier die "Strandpromenade". Das links auf dem Wasser ist übrigens Eis.
Wer in Quebec direkt "am Wasser" sein will - und ein "richtiges" Chalet muß am Wasser sein, der ist unter 100000 kaum dabei. Vor allem wenn man nicht länger als 2 Stunden fahren will. Alles was am Ufer eines Sees ist, ist sehr begehrt.
Hier ist der Blick von "oben". Ich bin mal auf so einen Hügel hochgelatscht. Links im Wald kann man das Dach vom Chalet erkennen.
Morgen habe ich noch eine Konferenz, am Dienstag nochmal einen langen Arbeitstag und dann gehts aber auch schon los.
Wie der Zimmerer richtig bemerkte: "während der nächsten Tage ist alles was wir machen müssen motorradfahren, biertrinken und schlafen - die Aussichten sind also nicht so schlecht".
Freitag, 4. November 2011
Countdown läuft
Ich fasse nochmal kurz zusammen:
Mittwoch Treffpunkt LA (Privatbrauerei am Flughafen). Dann per Taxi zu Wolfram (guter alter Kumpel aus Würzburger Tagen - Leistenstrasse).
Übernachten. Dann am Donnerstag hoch nach Bakersfield. Bikes auschecken, übernachten. Freitag runter, durch Kalifornien, nach Tecate, Mexiko.
Dann Baja California bis einschließlich Mittwoch. Donnerstag wieder hoch nach Bakersfield und Freitag per Flugzeug, über LA, Houston, nach Puebla (Mexiko). Final Destination.
So in etwa.
Hier die Bikes (danke an Micha, Nath und Doug)
Ich denke, ich werde eher die kleine Kawa fahren und Micha die Honda. Gepäckmäßig bin ich mal gespannt wie wir das lösen. Aber die Perfektion liegt ja bekanntlich im weglassen .....
Mittwoch Treffpunkt LA (Privatbrauerei am Flughafen). Dann per Taxi zu Wolfram (guter alter Kumpel aus Würzburger Tagen - Leistenstrasse).
Übernachten. Dann am Donnerstag hoch nach Bakersfield. Bikes auschecken, übernachten. Freitag runter, durch Kalifornien, nach Tecate, Mexiko.
Dann Baja California bis einschließlich Mittwoch. Donnerstag wieder hoch nach Bakersfield und Freitag per Flugzeug, über LA, Houston, nach Puebla (Mexiko). Final Destination.
So in etwa.
Hier die Bikes (danke an Micha, Nath und Doug)
Ich denke, ich werde eher die kleine Kawa fahren und Micha die Honda. Gepäckmäßig bin ich mal gespannt wie wir das lösen. Aber die Perfektion liegt ja bekanntlich im weglassen .....
Donnerstag, 3. November 2011
Reisighof - 1799 - zufällig online gefunden - Uni Würzburg
Geographisch Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, oder vollständige alphabetische Beschreibung aller im ganzen Fränkischen Kreis liegenden Städt, Klöster, Schlösser, Dörfer, Flekken, Höfe, Berge, Thäler, Flüsse, Seen, merkwüdiger Gegenden u.s.w. ; mit genauer Anzeige von deren Ursprung, ehemaligen und jezigen Besizern, Lage, Anzahl und Nahrung der Einwohner, Manufakturen, Fabriken, Viehstand, merkwürdigen Gebäuden, neuen Anstalten, vornehmsten Merkwürdigkeiten etc. etc., 6 Bände, Ulm : Stettin 1799-1804.
Reissighof, (der) im Kulmbacher Kreise. Die Einwohner pfarren nach Trebgast.
Dennich gibts auch. Ein Weiler - pfarrt nach Kulmbach. Da hat sich aber auch gar nichts geändert - auch in über 200 Jahren nicht.
wer sich ein bißchen umgucken möchte:
http://franconica.uni-wuerzburg.de/Franconica/topographia-franconiae/uebertopographia.html
Reissighof, (der) im Kulmbacher Kreise. Die Einwohner pfarren nach Trebgast.
Dennich gibts auch. Ein Weiler - pfarrt nach Kulmbach. Da hat sich aber auch gar nichts geändert - auch in über 200 Jahren nicht.
wer sich ein bißchen umgucken möchte:
http://franconica.uni-wuerzburg.de/Franconica/topographia-franconiae/uebertopographia.html
Sonntag, 30. Oktober 2011
Fotoshooting
http://www.poladroid.de/2011/10/paerchenshoot/
da hätte ich auch noch Bilder und Videos vom "making of" - vor allem die Szene wo Cora der Lili ihr Wurstbrot wegschnappt und auffrißt.
Da kann man auch verstehen, warum neulich bei der Oktoberfestparty jemand gesagt hat: "das ist deine Nichte??? Die ist ja viel hübscher als du .......".
da hätte ich auch noch Bilder und Videos vom "making of" - vor allem die Szene wo Cora der Lili ihr Wurstbrot wegschnappt und auffrißt.
Da kann man auch verstehen, warum neulich bei der Oktoberfestparty jemand gesagt hat: "das ist deine Nichte??? Die ist ja viel hübscher als du .......".
Verkaufsoffener Sonntag
http://www.infranken.de/nachrichten/lokales/kulmbach/Der-Sonntag-spuelt-Geld-in-die-Kassen;art312,216958
Na dann. Alles nur dank Elke - schaut auch mal die Bildergalerie an.
Hier wäre ich froh über einen verkaufsfreien Sonntag.
Na dann. Alles nur dank Elke - schaut auch mal die Bildergalerie an.
Hier wäre ich froh über einen verkaufsfreien Sonntag.
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Freitag
somit fast Wochenende. Heute morgen mußte ich für einen kurzen Videoclip Aufnahmen machen und ich habe jämmerlich versagt. Ich habs einfach verbockt!! Nach dem 15ten Take wußte ich, das wird nichts mehr. Ich kann nur hoffen, daß die Profijungs irgendwie aus Allem was rausholen. Ansonsten müssen wir es halt nochmal machen.
Danach - und noch völlig fertig von meinem totalen Versagen - habe ich ne Delegation aus Nunavik getroffen und dann, wieder etwas erholter, noch bis in den Abend an einer nicht endend wollenden Sitzung teil genommen. Gott sei Dank ist morgen Freitag. Es beginnt aber auch morgen gleich wieder mit einem - eher unangenehmen, da kritischen - Meeting. Mal sehen wie`s ausgeht. So vergeht eine Woche wie im Flug. Ich habe heute gar nicht gemerkt wie der Tag vergangen ist. Ich habe eigentlich gar nicht gemerkt wie die letzten 15 Jahr vergangen sind. Die vergehen einfach so schnell ......
Immerhin ist Europa gerettet habe ich vorhin gehört. Und mit Europa die Welt. Auch schön. Bis nächste Woche dann ..............
Am Samstag ist Québec angesagt Geburtstagsparty von Sophies Bruder. 40 Jahre. Bockt mich eigentlich nicht so - ich würde nämlich lieber einfach ins Chalet gehen und einen Tag schweigen. Nichts sagen zu müssen ist manchmal auch nicht schlecht.
Ansonsten löst sich hier die Party Quebecois - also die Unabhängigkeitspartei - so langsam in ihre Einzelteile auf und die Gewerkschaft gebärdet sich wie in Chicago 1920. Baseballschläger gegen Streikbrecher und so - Gewerkschaft = Mafia. Ist so. In Quebec zumindest. Ein jämmerliches Bild. Wie aus einer anderen Zeit. Wobei es zich unterschiedliche Gewerkschaften gibt. Aber die Jungs auf dem Bau sind hart drauf. Ach ja, Seitens der Mafia wurde auch mal wieder einer erschossen. Das Gute ist, die erschießen sich fast ausschließlich gegenseitig. Soweit so gut. Hoffentlich ist das in Mexico auch Brauch. Auf das Haus einer Kollegin meines Nachbarn wurden zwei Molotovbrandanschläge ausgeführt. Mal was Neues. Hoffentlich führt keine Spur zu uns - Bruce, mein Nachbar, meinte nur ob er vielleicht sicherheitshalber seine Hausnummer mit Einer der Nachbarn tauschen sollte" (als Scherz natürlich) und ich sagte nur, "aber bitte vom anderen Haus nebenan".
Tja,
ansonsten wird es, langsam aber sicher, recht frisch. O Grad morgens. Oder weniger. Die Dicke Bertha stöhnt schon ein bißchen beim Anlassen. Noch eine Woche, dann muß ich die Kiste für den Winter einmotten.
Das war jetzt wirklich ein wirrer Abriß des heutigen Tages. Aber so ist es nun mal.
Danach - und noch völlig fertig von meinem totalen Versagen - habe ich ne Delegation aus Nunavik getroffen und dann, wieder etwas erholter, noch bis in den Abend an einer nicht endend wollenden Sitzung teil genommen. Gott sei Dank ist morgen Freitag. Es beginnt aber auch morgen gleich wieder mit einem - eher unangenehmen, da kritischen - Meeting. Mal sehen wie`s ausgeht. So vergeht eine Woche wie im Flug. Ich habe heute gar nicht gemerkt wie der Tag vergangen ist. Ich habe eigentlich gar nicht gemerkt wie die letzten 15 Jahr vergangen sind. Die vergehen einfach so schnell ......
Immerhin ist Europa gerettet habe ich vorhin gehört. Und mit Europa die Welt. Auch schön. Bis nächste Woche dann ..............
Am Samstag ist Québec angesagt Geburtstagsparty von Sophies Bruder. 40 Jahre. Bockt mich eigentlich nicht so - ich würde nämlich lieber einfach ins Chalet gehen und einen Tag schweigen. Nichts sagen zu müssen ist manchmal auch nicht schlecht.
Ansonsten löst sich hier die Party Quebecois - also die Unabhängigkeitspartei - so langsam in ihre Einzelteile auf und die Gewerkschaft gebärdet sich wie in Chicago 1920. Baseballschläger gegen Streikbrecher und so - Gewerkschaft = Mafia. Ist so. In Quebec zumindest. Ein jämmerliches Bild. Wie aus einer anderen Zeit. Wobei es zich unterschiedliche Gewerkschaften gibt. Aber die Jungs auf dem Bau sind hart drauf. Ach ja, Seitens der Mafia wurde auch mal wieder einer erschossen. Das Gute ist, die erschießen sich fast ausschließlich gegenseitig. Soweit so gut. Hoffentlich ist das in Mexico auch Brauch. Auf das Haus einer Kollegin meines Nachbarn wurden zwei Molotovbrandanschläge ausgeführt. Mal was Neues. Hoffentlich führt keine Spur zu uns - Bruce, mein Nachbar, meinte nur ob er vielleicht sicherheitshalber seine Hausnummer mit Einer der Nachbarn tauschen sollte" (als Scherz natürlich) und ich sagte nur, "aber bitte vom anderen Haus nebenan".
Tja,
ansonsten wird es, langsam aber sicher, recht frisch. O Grad morgens. Oder weniger. Die Dicke Bertha stöhnt schon ein bißchen beim Anlassen. Noch eine Woche, dann muß ich die Kiste für den Winter einmotten.
Das war jetzt wirklich ein wirrer Abriß des heutigen Tages. Aber so ist es nun mal.
Dienstag, 25. Oktober 2011
Es gibt halt noch Rocker
http://www.infranken.de/nachrichten/lokales/kulmbach/Kulmbach-Kultur-Musik-Shark-rockt-seit-25-Jahren;art312,215405
Die Jungs von Shark sind immer noch am Start. Da werde ich ja richtig neidisch - immerhin ist Robert als Support dabei.
Ich gratuliere zum 25 jährigen. Sagenhaft. Da geht ja nur noch Euroshäck drüber ...
Die Jungs von Shark sind immer noch am Start. Da werde ich ja richtig neidisch - immerhin ist Robert als Support dabei.
Ich gratuliere zum 25 jährigen. Sagenhaft. Da geht ja nur noch Euroshäck drüber ...
Montag, 24. Oktober 2011
Faszinierend
http://youtu.be/RFadDfqfxFg
Eine, wie ich finde, ausnahmsweise mal gut investierte "Fernsehstunde".
Schmidt Schnauze. Das deutsche Orakel. Der Weise.
Faszinierend - der Ritterschlag. Einzig der manchmal fragend, um Bestätigung bittende Blick zu Steinbrück hat mich ein wenig irritiert. Spricht aber andererseits ja nur für Steinbrücks Kompetenz. Aus Schmidts Augen zumindest.
Vielleicht auch nur eine Kameraeinstellung. Eisenhart wie er sich eine nach der anderen ansteckt und den Schnupftabak reinhaut.
Ich bin zwar immer noch der Meinung, das der Nato Doppelbeschluß unnötig war aber was solls, jeder kann ja mal irren.
"Wie haben sie das gemeint??" - "So wie ich es gesagt habe!!!"
Jedenfalls ein würdiger Auftritt für einen 92 jährigen. Das gibt mir auch ein bißchen Hoffnung für mich selbst und das Alter.
Eine, wie ich finde, ausnahmsweise mal gut investierte "Fernsehstunde".
Schmidt Schnauze. Das deutsche Orakel. Der Weise.
Faszinierend - der Ritterschlag. Einzig der manchmal fragend, um Bestätigung bittende Blick zu Steinbrück hat mich ein wenig irritiert. Spricht aber andererseits ja nur für Steinbrücks Kompetenz. Aus Schmidts Augen zumindest.
Vielleicht auch nur eine Kameraeinstellung. Eisenhart wie er sich eine nach der anderen ansteckt und den Schnupftabak reinhaut.
Ich bin zwar immer noch der Meinung, das der Nato Doppelbeschluß unnötig war aber was solls, jeder kann ja mal irren.
"Wie haben sie das gemeint??" - "So wie ich es gesagt habe!!!"
Jedenfalls ein würdiger Auftritt für einen 92 jährigen. Das gibt mir auch ein bißchen Hoffnung für mich selbst und das Alter.
Sonntag, 23. Oktober 2011
Kulmbach, Internet und Bier
http://www.bavaria-info.com/kulmbachgermany.html
Mein Google Alert hat mir heute diese Webseite angezeigt. Angeblich hat Kulmbach mehr Brauereien als jede andere Stadt in Bayern.
So wie ich die Sache sehe, hat Kulmbach genau ein Industriebier und dann noch als Brauerei die "Kommun". Soweit zur Imagepflege und zur Genauigkeit englischer Webseiten. Oder sollte der Landkreis gemeint sein?? Selbst dann, gibts wieviel?? 5 Brauereien??
Da siehts in der Fränkischen natürlich, gottseidank, noch anders aus.
Mein Google Alert hat mir heute diese Webseite angezeigt. Angeblich hat Kulmbach mehr Brauereien als jede andere Stadt in Bayern.
So wie ich die Sache sehe, hat Kulmbach genau ein Industriebier und dann noch als Brauerei die "Kommun". Soweit zur Imagepflege und zur Genauigkeit englischer Webseiten. Oder sollte der Landkreis gemeint sein?? Selbst dann, gibts wieviel?? 5 Brauereien??
Da siehts in der Fränkischen natürlich, gottseidank, noch anders aus.
Samstag, 22. Oktober 2011
Film: "nicht weit von mir" - u.a. mit vielen Szenen gedreht am Reisighof
http://www.youtube.com/watch?v=_We6oj1FAQI
Auf youtube ist der Trailer (Vorspann) zum Film zu sehen - bzw. ein bißchen vom "making of" und man sieht etliche Szenen welche auf dem Reisighof gedreht worden sind.
U.a. die Verfolgungsszene unten unterhalb der Ferienwohnungen, dann oben am Heinersreuther Weg das Maisfeld, die Kuhszene, der Lagerfeuerplatz hinter dem Haus und auch die Holzpaneele der oberen Ferienwohnung ist deutlich wiederzuerkennen. Die anderen Locations des Films scheinen wirklich gut ausgewählt worden zu sein und die Bilder sind ausdrucksstark. Ich bin jetzt echt auf den Film gespannt. Scheint äußerst professionell gemacht zu sein und die Thematik ist hoch interessant.
Marlies und Reini waren, laut Kaddl, bei der Premiere dabei. Deshalb bin ich auch draufgekommen und habe mal geguckt ob da schon was im Netz ist. Ich hoffe, sie haben eine DVD bekommen. Ansonsten kauft euch alle Eine oder geht ins Kino - junge Filmemacher sollten unterstützt werden. Mal sehen ob es das demnächst auf Amazon gibt.
Auf youtube ist der Trailer (Vorspann) zum Film zu sehen - bzw. ein bißchen vom "making of" und man sieht etliche Szenen welche auf dem Reisighof gedreht worden sind.
U.a. die Verfolgungsszene unten unterhalb der Ferienwohnungen, dann oben am Heinersreuther Weg das Maisfeld, die Kuhszene, der Lagerfeuerplatz hinter dem Haus und auch die Holzpaneele der oberen Ferienwohnung ist deutlich wiederzuerkennen. Die anderen Locations des Films scheinen wirklich gut ausgewählt worden zu sein und die Bilder sind ausdrucksstark. Ich bin jetzt echt auf den Film gespannt. Scheint äußerst professionell gemacht zu sein und die Thematik ist hoch interessant.
Marlies und Reini waren, laut Kaddl, bei der Premiere dabei. Deshalb bin ich auch draufgekommen und habe mal geguckt ob da schon was im Netz ist. Ich hoffe, sie haben eine DVD bekommen. Ansonsten kauft euch alle Eine oder geht ins Kino - junge Filmemacher sollten unterstützt werden. Mal sehen ob es das demnächst auf Amazon gibt.
Donnerstag, 20. Oktober 2011
So ein Pech
http://www.sueddeutsche.de/politik/libyen-nach-gaddafis-tod-ende-einer-legende-1.1169675
Nun ja, mag sein, daß es besser ist, daß er tot ist. Andererseits hatte ich mich insgeheim schon auf einen Prozess am internationalen Gerichtshof in Den Haag gefreut, wo dann Nicolas Sarkozi, Gerhard Schröder, Bush, Berlusconi usw. hätten antreten müssen um mal so zu erzählen, wie das denn so war im Beduinenzelt. Bei den Staatsempfängen. Den Wirtschaftstreffen. Bei dem unterzeichnen der Staatsabkommen, Ölverträgen und sonstigen Aufträgen für die Wirtschaft. Da hätte man doch mal so ein bißchen aus dem Nähkästchen plaudern können, oder?? Bunga bunga. Aber jetzt, so ein Pech, hat sich der Typ doch echt abknallen lassen. Blöd, nicht wahr??
Nun ja, mag sein, daß es besser ist, daß er tot ist. Andererseits hatte ich mich insgeheim schon auf einen Prozess am internationalen Gerichtshof in Den Haag gefreut, wo dann Nicolas Sarkozi, Gerhard Schröder, Bush, Berlusconi usw. hätten antreten müssen um mal so zu erzählen, wie das denn so war im Beduinenzelt. Bei den Staatsempfängen. Den Wirtschaftstreffen. Bei dem unterzeichnen der Staatsabkommen, Ölverträgen und sonstigen Aufträgen für die Wirtschaft. Da hätte man doch mal so ein bißchen aus dem Nähkästchen plaudern können, oder?? Bunga bunga. Aber jetzt, so ein Pech, hat sich der Typ doch echt abknallen lassen. Blöd, nicht wahr??
und schon sans wieder weg
Kathrin und Sven meine ich. Ich erlaube mir einfach mal so einige Bilder aus dem Fundus (copyright S&K) hier hochzuladen.
Das erste WE war ja gleich mal Chalet, bei fast hochsommerlichen Temperaturen.
Im Fluß war eine riesige und extrem flache Sandbank. Deshalb konnte man einfach so die Stühle reinstellen. Micha hat sich schon darüber gewundert .....
Ein paar kleinere Motorradtrips waren auch dabei.
Groß wie das Land auch die zugehörigen Geräte. Waschmaschine und Trockner. Ich habe mich wohl insgesamt schon zu stark angepaßt als das mir das noch auffallen würde. Alles ist überdimensioniert. Andererseits finde ich so einen großen Kühlschrank, im Gegensatz zu der üblichen deutschen "kindergröße", mittlerweile eigentlich ganz praktisch. Der Herd ist auch etwas breiter ......
Die Woche ging dann rum wie im Flug. Unter anderem mit der Wanderung hoch zum Mont St. Hilaire. Die Wildgänse machen eine kurze Pause auf dem Weg nach Süden.
Und der Canyion. Danach gehts 20 Meter runter und der Felsen ist recht rund ...... nun ja,
Guter Blick auch von oben vom Olympiastadion - wo ich im Übrigen noch nie gewesen bin ...
Tja, und dann noch ein kleiner nächtlicher Trip hoch zum Mont Royal
Geile Zeit. Lili und Emile haben sich super amüsiert, ein wenig ihr deutsch verbessert, während Kaddl und Sven sicherlich ihr französisch aufpoliert haben. Schön wars mit Euch!!!! Hat echt Spaß gemacht.
Jetzt gilt es erstmal wieder drei Wochen Routine zu überbrücken, zu Arbeiten (bin vorhin um 21 Uhr heimgekommen)und dann kommt die Baja!!! Mal ganz was anderes.
Das erste WE war ja gleich mal Chalet, bei fast hochsommerlichen Temperaturen.
Im Fluß war eine riesige und extrem flache Sandbank. Deshalb konnte man einfach so die Stühle reinstellen. Micha hat sich schon darüber gewundert .....
Ein paar kleinere Motorradtrips waren auch dabei.
Groß wie das Land auch die zugehörigen Geräte. Waschmaschine und Trockner. Ich habe mich wohl insgesamt schon zu stark angepaßt als das mir das noch auffallen würde. Alles ist überdimensioniert. Andererseits finde ich so einen großen Kühlschrank, im Gegensatz zu der üblichen deutschen "kindergröße", mittlerweile eigentlich ganz praktisch. Der Herd ist auch etwas breiter ......
Die Woche ging dann rum wie im Flug. Unter anderem mit der Wanderung hoch zum Mont St. Hilaire. Die Wildgänse machen eine kurze Pause auf dem Weg nach Süden.
Und der Canyion. Danach gehts 20 Meter runter und der Felsen ist recht rund ...... nun ja,
Guter Blick auch von oben vom Olympiastadion - wo ich im Übrigen noch nie gewesen bin ...
Tja, und dann noch ein kleiner nächtlicher Trip hoch zum Mont Royal
Geile Zeit. Lili und Emile haben sich super amüsiert, ein wenig ihr deutsch verbessert, während Kaddl und Sven sicherlich ihr französisch aufpoliert haben. Schön wars mit Euch!!!! Hat echt Spaß gemacht.
Jetzt gilt es erstmal wieder drei Wochen Routine zu überbrücken, zu Arbeiten (bin vorhin um 21 Uhr heimgekommen)und dann kommt die Baja!!! Mal ganz was anderes.
Montag, 17. Oktober 2011
Der Indian Summer ist vorbei
Kaddl und Sven waren mal kurz in Quebec City. Tagestour. Ansonsten eher durchwachsenes Wetter und durchwachsene Arbeit im Büro.
Am Samstag war allerdings Oktoberfest bei uns. Inklusive Bier vom Faß (danke Tobi) und allem was dazugehört. Es war jedenfalls ein langer und amüsanter Abend.
Die Zeit vergeht wie immer wie im Flug und noch drei Tage und die Zwei "Touris" sind schon wieder unterwegs und auf dem Weg nach Düsseldorf. Apropos Düsseldorf und Pott, guter Spruch, "woanders is auch Scheiße"!!!!!
Am Sonntag früh mußte ich dann auch schon um 8 Uhr aufstehen (welche ein Graus), da Emile sein Wintersaisonauftaktspiel hatte. Er hat sogar ein Tor geschossen - der Stolz eines jeden fußballbegeisterten Vaters. Er umspielte den Verteidiger und dann ab ins lange Eck - yeahhhhh! Ansonsten steht er meistens immer noch rum, als würde er nicht dazugehören. Aber er wird auf jeden Fall besser - technisch wie auch vom Spielverständnis und, er spielt immer den Paß. Das macht von den anderen Kids kaum einer - die dribbeln lieber bis sie den Ball verlieren.
Themawechsel: Lili ist immer noch im Tek Wan Do Kurs. Bis dato. Abwarten. Das kann in dem Alter ja schnell wechseln .....
Schule taugt alles.
Die Planungen für die Baja California im November sind weiter vorangeschritten und es gab erhebliche Veränderungen.
Wir (der Zimmerer und ich) fliegen immer noch nach LA, treffen uns dort und übernachten bei einem Kumpel (Wolferl). Dann gehts nach Bakersfield, nördlich von LA, und wir übernehmen die Bikes. Aus versicherungstechnischen und logistischen Gründen fahren wir mit `nem Van zur Grenze und ab dort wird Motorrad gefahren. Wir haben 6 Tage auf der Baja, das sollte genügen. Dann liefern wir die Bikes wieder ab und FLIEGEN nach Puebla. Alles andere wäre viel zu kompliziert und eventuell auch viel zu gefährlich gewesen. Siehe Sicherheitslage in Zentralmexiko. Jedenfalls kann Eliesabeth jetzt einigermaßen beruhigt sein. Auf der Baja scheint die Lage sehr entspannt zu sein und auf dem Festland Mexikos sind wir kaum unterwegs und wenn, dann in einem Feriendomizil bei unserem Kumpel und bei Sauerbraten und Kulmbacher BIER.
Die Bikes sind top shape und wir haben auch ein wenig Ausrüstung mit. Ich bin echt gespannt ...... mal was anderes.
Noch drei Wochen - dann gehts ab. To be continued ......
Am Samstag war allerdings Oktoberfest bei uns. Inklusive Bier vom Faß (danke Tobi) und allem was dazugehört. Es war jedenfalls ein langer und amüsanter Abend.
Die Zeit vergeht wie immer wie im Flug und noch drei Tage und die Zwei "Touris" sind schon wieder unterwegs und auf dem Weg nach Düsseldorf. Apropos Düsseldorf und Pott, guter Spruch, "woanders is auch Scheiße"!!!!!
Am Sonntag früh mußte ich dann auch schon um 8 Uhr aufstehen (welche ein Graus), da Emile sein Wintersaisonauftaktspiel hatte. Er hat sogar ein Tor geschossen - der Stolz eines jeden fußballbegeisterten Vaters. Er umspielte den Verteidiger und dann ab ins lange Eck - yeahhhhh! Ansonsten steht er meistens immer noch rum, als würde er nicht dazugehören. Aber er wird auf jeden Fall besser - technisch wie auch vom Spielverständnis und, er spielt immer den Paß. Das macht von den anderen Kids kaum einer - die dribbeln lieber bis sie den Ball verlieren.
Themawechsel: Lili ist immer noch im Tek Wan Do Kurs. Bis dato. Abwarten. Das kann in dem Alter ja schnell wechseln .....
Schule taugt alles.
Die Planungen für die Baja California im November sind weiter vorangeschritten und es gab erhebliche Veränderungen.
Wir (der Zimmerer und ich) fliegen immer noch nach LA, treffen uns dort und übernachten bei einem Kumpel (Wolferl). Dann gehts nach Bakersfield, nördlich von LA, und wir übernehmen die Bikes. Aus versicherungstechnischen und logistischen Gründen fahren wir mit `nem Van zur Grenze und ab dort wird Motorrad gefahren. Wir haben 6 Tage auf der Baja, das sollte genügen. Dann liefern wir die Bikes wieder ab und FLIEGEN nach Puebla. Alles andere wäre viel zu kompliziert und eventuell auch viel zu gefährlich gewesen. Siehe Sicherheitslage in Zentralmexiko. Jedenfalls kann Eliesabeth jetzt einigermaßen beruhigt sein. Auf der Baja scheint die Lage sehr entspannt zu sein und auf dem Festland Mexikos sind wir kaum unterwegs und wenn, dann in einem Feriendomizil bei unserem Kumpel und bei Sauerbraten und Kulmbacher BIER.
Die Bikes sind top shape und wir haben auch ein wenig Ausrüstung mit. Ich bin echt gespannt ...... mal was anderes.
Noch drei Wochen - dann gehts ab. To be continued ......
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