Dienstag, 24. Januar 2023

Na also, geht doch! Tank you!

 https://www.sueddeutsche.de/politik/leopard-kampfpanzer-fragen-und-antworten-1.5737680 

 

Die Ukraine sagt: 'tank you'!!! 

Das scholzen ist also scheinbar vorbei.  

https://twitter.com/Biz_Ukraine_Mag/status/1534685426665066499

 

To “Scholz” is now an accepted term in meaning to continually promise something without ever actually having any intention of doing it. 

Ich scholze, du scholzt, sie scholzen, wir scholzen, ihr scholzt, etc., pp.

Samstag, 21. Januar 2023

Scholzomat - ein Weichei und Zauderer

Die internationalen Reaktionen und Kommentare nach der deutschen Entscheidung gestern in Ramstein, sind vernichtend.

Ein Volk der Feigheit. Deutschland verstecke sich - wie immer - hinter den USA und den Briten. Zauderer, Zögerer, Scholz - ein Weichei und heimlicher Russenfreund. 

Die Deutschen ein Volk von Versagern und Feiglingen welche sich mehr Sorgen um die Heizkosten machen als über den Tot und die schrecklichen Verluste der Ukraine. 

Von unterlassener Hilfeleistung ist die Rede. Der Westen müsse jetzt deutsche Produkte und die deutsche Industrie boykottieren, usw! Nie mehr Waffenkäufe von "den Deutschen".

Ein einziges Desaster was "Scholzomat" und sein neu ernannter Subalterner Minister da gestern angerichtet haben. Totalversagen auf der ganzen Linie.

Ob BBC, CNN, die NYT, die kanadische Presse und Medien, alle sind sich einig: Deutschland "scheißt sich in die Hose" und will es sich nicht mit Putin verderben. 

Deutschland "als selbsternannte europäische Führungsnation, ethisch und moralisch" nicht auf der Höhe der Zeit.

Die Polen, die Holländer, die Balten und der Rest der freien Welt haben die Nase voll. Holland, nicht gerade als "Kriegstreiber" bekannt, bietet einseitige Lieferungen von F16 Kampfflugzeugen an. Die Briten schicken ein paar von ihren Kampfpanzern (14 - das wird mächtig Eindruck machen) und die Polen werden Deutschland demnächst einfach ignorieren und die Leos auch ohne ausdrückliche Erlaubnis liefern. Gut so. 

Mal abgesehen davon, dass man die Leos schon vor ca. 6 Monaten hätte schicken müssen - jetzt ist es womöglich eh schon zu spät. Die Russen werden eine oder mehrere neue Offensiven starten und alles rein werfen, was sie haben. Da wird von der Ukraine nicht mehr viel übrig bleiben dieses Frühjahr. 

Scholzomat: was für ein Looser. Der falsche Mann am falschen Ort zur falschen Zeit.   

p.s. Pistorius muss überprüfen lassen, "wie viele einsatzbereite Panzer im Bestand der Bundeswehr sind".  

Zitat aus der SZ: "Eine Vorbereitung ist natürlich besser als keine und eine Übersicht über die eigenen Panzerbestände ist da das Mindeste“, sagte Fraktions-Vizechefin Agnieszka Brugger der Süddeutschen Zeitung mit Blick auf die von Verteidigungsminister Boris Pistorius angekündigte Leopard-Bestandsliste. "

Das heißt der "grossdeutsche Trachtenverein" weiß noch nicht mal ob und wie viele Panzer eigentlich existieren bzw. funktionieren? Geil. Den Laden sollte man komplett auflösen und durch eine richtige und funktionierende Armee ersetzen. Oder man gibt einfach die ganze Kohle  den Amis und die machen das dann für uns. Grafenwöhr "gehört" ja sowieso immer noch der US Armee. Outsourcing nennt man das.

"Maßlose Kritik und persönliche Anfeindungen drohen den politischen Diskurs über unsere Ukraine-Hilfen immer weiter von den Tatsachen abgleiten zu lassen“, sagte Kühnert der Rheinischen Post. "Das ist bedauerlich.“ Deutschland sei ein solidarischer und berechenbarer Partner der demokratischen und freien Ukraine. Jedoch "ohne aus dem Blick zu verlieren, dass Millionen Deutsche ernste Sorgen vor einer deutschen Verwicklung in den Krieg umtreiben“, sagte Kühnert.

Sehr geehrter Herr Kühnert: Mehr "Verwicklung" als Deutschland, siehe Nordstream 1 und 2, siehe Nutzung von Grafenwöhr, siehe  Panzerhaubitze 2000, siehe Marder, siehe Patriot, siehe Iris-T, siehe AWACS, siehe Schröder & den Rest der Lobbyistengang, KANN man gar nicht haben und wo genau der Unterschied zwischen der Panzerhaubitze 2000 (angeblich defensiv) und dem Leo (angeblich offensiv) sein soll, muss man mir noch mal im Detail erklären. Die Ukraine wird gerade von internationalen Terroristen und Kriminellen angegriffen und sollte jede erdenkbare Unterstützung der freien Welt erhalten.  

Jetzt und sofort. Nicht erst, wenn es zu spät ist. 

Free the Leopard. 

Aber, da gibt es noch ein weiteres, kleines aber nicht unerhebliches Problem wie mir scheint: 

wie viele dieser Leopard Waffensysteme sind eigentlich tatsächlich vorhanden und stehen nicht nur auf dem Papier? Und von denen, welche auf dem "Papier" stehen, wie viele sind davon eigentlich einsatzfähig? Das ganze ist ein wirkliches Puzzle. Die einzigen Waffen die nachweislich wirklich funktioniert haben bis dato sind die Himars sowie die meisten der schulter-gestützten Panzer Abwehr Systeme und die Drohnen. Aber alles ist limitiert und wie sagte Stalin angeblich: Quantität ist eine Qualität an sich. Und Quantität haben die Russen. Kein Zweifel.

Da bin ich mal gespannt, wie viele der Leos letztlich eigentlich tatsächlich anspringen. 



 

 


Montag, 9. Januar 2023

Ein gesundes, frohes und hoffentlich irgendwann friedliches neues Jahr 2023

Und wie das halt so ist mit der Gesundheit. Ich halte mich ja eigentlich immer für nahezu "nicht erkrankbar", mache Sauna, Langlauf und was auch immer ohne Ende. Ich hatte kein Covid, zumindest nicht das ich wüßte und kann mich nicht an meine letzte Grippe erinnern. Muss so vor ca. 10 Jahren gewesen sein. 

Und genau wie ich letztes Jahr (schmerzhaft) um fast diese Zeit feststellen musste, dass grober Leichtsinn bei Outdooraktivitäten manchmal Lebensgefährlich sein kann, so mußte ich letzte Woche feststellen, dass es halt jeden erwischen kann. Auch mich. 

Der Abgang in der Eisrinne letztes Jahr im Februar hätte mich fast das Leben gekostet. Das war purer Leichtsinn und eine grobe Fehleinschätzung der Lage. Das war ultra knapp. Aber es ist ja nochmal gut gegangen.

Ansonsten sind hier alle saugut ins neue Jahr gekommen, inklusive "fetter" Party. Da Lili mit ihrer Freundin unterwegs war, und zwar hoch im Norden, und da Emile arbeiten musste bin ich halt für ein paar Tage alleine hoch ins Chalet gefahren. Lili geht es übrigens gut - es lebe die moderne Medizin.

Zurück zum Chalet: ich kann mich nur wiederholen, da oben in den Bergen ist es manchmal schlicht wie in einem Winterparadies. Es war nicht zu kalt, nicht zu warm, es liegen ca. 40 bis 50 cm Schnee und es war ideal zum Schneeschuhtouren gehen. Eine Stimmung wie gemalt. 

Absolute Stille, ganz leichter Schneefall, kein Wind, der Wald ist überfroren. Ein Wintermärchen. Gut, Sonne wäre noch besser gewesen, dann wäre es aber auch sofort 15 Grad kälter - das muss man dann mögen. Aber wie gesagt, ich genieße und liebe die Stille und die Stimmung.




Wenn die Schneelage leicht überfroren ist sind die Bedingungen ideal für die Schneeschuhe. Man fliegt nur so dahin und kann rauf und runter gehen - immer auf der direkten Linie. Über Stock und Stein - es liegt ja Schnee darauf. Genial. Die Seen sind mir im Moment noch zu gefährlich da die Temperaturen der letzte Tage und Wochen doch ungewöhnlich mild gewesen sind. Da traue ich dem Braten noch nicht so ganz.

Wie gesagt, ich habe ausgiebigste Touren gemacht bis ich dann irgendwann so grippe ähnliche Symptome bekam und total müde wurde. Ich konnte nicht mehr schlafen und war auf einmal fix und alle. Leichtes Fieber, Schüttelfrost, Erschöpfung, Mattigkeit.

Also habe ich mich nach ein paar Tagen entschlossen lieber wieder zurück nach Montreal zu fahren und zum Arzt zu gehen (mein Nachbar Bruce) wir sind hier - mehr oder weniger - seine "Privatpatienten". In dem Fall war es sogar eines seiner Spezialgebiete und die Symptome waren eindeutig: fucking Gürtelrose. 

Das verdammte Windpocken Virus (Herpes Zoster) hat mich erwischt bzw. ist ausgebrochen. Ich glaube ich habe die letzten drei Tage fast nur geschlafen und lag mit totalen Erschöpfungszustand im Bett. 

Aber gut, dass ich sofort zum Nachbarn bin. Bruce hat mir auf der Stelle ein Medikament verschrieben und je früher man damit die Behandlung beginnt desto schneller und effektiver ist der Heilungsprozess. Heute, am Montag, ist der erste Tag, seit letzten Donnerstag, wo ich merke, dass ich wieder etwas mehr Energie habe. Uff. Gott sei Dank. 

Mittwoch sollte ich in der Lage sein ins Büro zu gehen - hoffe ich.

Also immer schön aufpassen und gesund und positiv bleiben soweit es eben geht. 


 

 

 

 

 





Mittwoch, 28. Dezember 2022

Es schneit jeden Tag

 



Der Laden ist für ein paar Tage dicht, d.h. Zeit um im Büro liegengebliebenes aufzuarbeiten und ansonsten Langlauf und Sauna. Ob Abends noch kurz auf den Berg oder mal runter zum Olympiastadion oder einfach ab Haustüre in den Park Lafontaine. Es herrschen perfekte Bedingungen. 

Allerdings - man höre und staune - soll es die nächsten Tage ungewöhnlich warm werden und regnen. Deswegen gehe ich gleich nochmal los denn ab morgen ist es dann wohl erst einmal kurz vorüber mit dem Wintersport. 

Sollte es wirklich stärker und länger Regnen gibt es womöglich gleich die nächste Katastrophe denn in Verbindung mit dem dann schmelzenden Schnee könnte es in einigen US Staaten und Teilen Kanadas starke Überschwemmungen geben. Aber wir sind weder in Montreal noch oben am Chalet davon betroffen.  

Montag, 26. Dezember 2022

Jahrhundertsturm in Nordamerika

Es gab ja jede Menge Berichterstattung "zwengs" des Jahrhundertsturmes. 

https://www.lapresse.ca/international/etats-unis/2022-12-25/le-blizzard-du-siecle-frappant-les-etats-unis-a-fait-au-moins-47-morts.php

Übertitelt: der Blizzard des Jahrhunderts. 

https://www.nytimes.com/2022/12/26/nyregion/blizzard-storm-snow-deaths.html

https://www.sueddeutsche.de/panorama/wetter-extreme-kaeltewelle-ueberrollt-usa-an-weihnachtswochenende-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-221226-99-17540

Und ich gebe zu, am 23. und 24. Dezember herrschte ein Wetter welches vom Vater als folgendes bezeichnet wurde: "da jagst du keinen Hund vor die Tür". 

Es war noch nicht mal so die Temperatur oder der Schneefall sondern der Wind hat den Unterschied gemacht. Da gibt es die "white outs", d.h. auf gut Deutsch Schneeverwehungen. Man sieht halt nichts mehr. Ganz einfach. Oder bleibt in Schneeverwehungen stecken.

Solche Wetterbedingungen sind hier in Quebec eigentlich eher die Regel als die Ausnahme. Und vor 5 Jahren sind mal hunderte von Autofahrern auf der Autobahn gestrandet - in einem solchen Sturm - weil die Schneepflüge nicht mehr durchkamen wegen liegengebliebener Lastwagen. 

Und es stimmt schon, wäre man jetzt auf dem Weg ins Chalet gewesen dann könnte sowas "eng" werden. 

Ich habe letztes Jahr, oben am Chalet, einen Temperatursturz von +10 auf -20 erlebt mit unglaublichen Winden und Schneefall. Absolute Apocalypse. Innerhalb von drei oder vier Stunden. Es war der Wahnsinn. Du konntest sehen wie das Thermometer runtergeht. Wie in der Sauna, bloß anders rum. 

Ich sehe hier meistens ganz genau ob wir normalen Jet Stream haben, d.h. West-Ost Luftströmung, oder Nordströmung (d.h. kann auch arktisch sein), oder Nord-Ost, meistens ganz schlecht, oder südlich. Direkte Ostströmung habe ich, soweit ich mich erinnern kann, noch nie erlebt. 

Das ginge total gegen den Jet Stream. 

Egal. Wenn ich vom Reisighof aus das Fichtelgebirge betrachte und es ist klare Sicht, gibt es Regen. Tiefdruck. Wenn es leicht "verschwommen" ist, ist es normalerweise ein Hochdruckgebiet, also Sonne bzw. trocken. 

Also, es war in Montreal schon "nicht von schlechten Eltern" aber noch lange nicht "unser" Sturm des Jahres. Der kommt noch. Oder mehrere!!!

Das große Problem in den Staaten und auch in Kanada war das totale Chaos auf den Flughäfen. Tausende von Flügen wurden gecancelt, ein Zug bei Toronto konnte nicht mehr weiterfahren. Also Chaos allerorten.

Deswegen bin ich auch einfach Zuhause geblieben und habe die Zeit mit Sauna und Langlaufen  verbracht.

 

 

 

 

Sonntag, 25. Dezember 2022

San Francisco - aus der SZ - genau so ist die Realität!

 

Kalifornien

 Aus allen Wolken gefallen

Wer nach San Francisco ging, folgte viele Jahre dem Versprechen auf eine goldene Zukunft.

Aber jetzt entlassen Twitter und Co. Tausende Menschen.

Sie treffen in der Stadt auf ein Elend, vor dem sie lange wegsahen. Ein Besuch.

Von Jürgen Schmieder

23. Dezember 2022

San Francisco, Straßenecke Market/Polk: Oben, im fünften Stock der Firmenzentrale von Twitter bastelt Elon Musk an dem Spielzeug, das er sich für 44 Milliarden Dollar gegönnt hat, weil er offenbar daran glaubt, dass er mit Twitter Welt und Menschheit retten wird; oder zumindest jenen Teil von Welt und Menschheit, für den sich Musk interessiert.

Auf Twitter hat er seine mehr als 100 Millionen Follower gefragt, was das Beste im Leben sei, und ihnen dann gesagt, dass sie etwas finden mögen, das sie wirklich glücklich mache.

Beginnen wir die Suche nach dem Glück doch also vielleicht direkt hier; unten auf der Straße, neben der Einfahrt in die Tiefgarage. Da steht ein junger Mann, Mitte 20; er hält ein Pappschild hoch mit der Botschaft, dass ihn eine Umarmung von Musk glücklich machen würde.